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    Bonnie und Clyde
    Durchschnitts-Wertung
    3,8
    46 Wertungen - 3 Kritiken
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    3 User-Kritiken

    LucaFilm
    LucaFilm

    User folgen 4 Follower Lies die 112 Kritiken

    2,0
    Veröffentlicht am 5. August 2017
    Naja, das ist ja auch schon ein etwas älterer Film. Die Cuts sind irretierend. Es gibt viele Sprünge und man versteht einiges nicht an Handlung. Die Schauspieler machen ihre Sache gut, was aber auch das einzige an dem Film ist. Am Anfang ist er sehr unterhaltsam, aber mit der Zeit wird er extrem langweilig, auch schon allein wegen den Sprüngen und dem Filmschnitt. Man hätte sich auch etwas mehr Zeit für die einzelnen Charakteren nehmen können. Viele Banken werden übrigens nicht ausgeraubt bzw. bekommt der Zuschauer dies aus der Zeitung vorgelesen; aktiv gezeigt wird es eher nicht. Ich verstehe auch nicht ganz, was Clyde in Bezug mit Bonnie hat- solche Sachen sollten erklärt werden. Ich als Frau, kann mich schlecht in Probleme der Männer hineinversetzen. Ich persönlich denke, dass man die Geschichte einfach neu verfilmen sollte. Alte Streifen sind was sie sind: alte Streifen.
    niman7
    niman7

    User folgen 52 Follower Lies die 602 Kritiken

    4,0
    Veröffentlicht am 7. Mai 2016
    In Arthur Penns Gangster Drama "Bonnie und Clyde" erzählt er die Geschichte des berühmten Paares, welche in den 30er Jahre etliche Banken ausgeraubt haben und zur Legende wurden. Dabei beginnt Penns Film mit dem ersten Aufeinandertreffen der zwei und endet mit dem- wenigen schönen Ende. Clyde (Warren Beatty) ist aus einem Gefängnis entflohen und versucht nun in irgendeinem kleinen Ort mitten in Texas ein Auto zu stehlen. Dabei wird er von der schönen Bonnie Parker (Faye Dunaway) beobachtet. Auch wenn es das Auto ihrer Mutter ist, kommt es nicht zur üblichen Konfrontation zwischen Dieb und Besitzer. Die junge Bonnie findet großes Gefallen am Charmanten Clyde! In ihm sieht sie die große Chance aus dem Nest zu entkommen und ein Abenteuer zu erleben. Trotz Verwunderung nimmt sie Clyde auf und zwischen den beiden entwickelt sich eine Art Beziehung... Arthur Penns Film geht ca. 110 Minuten lang, unterhält sehr gut und wird in einem sehr schnellen Tempo erzählt. Womit ich auch gleich zum negativen des Filmes kommen möchte. Dies wäre das Erzähltempo. Für meinen Geschmack war dies zu schnell. Neben dem Tempo, gibt es auch große Zeitsprünge und man verliert schnell die Übersicht. Der Steifen hätte noch ruhig eine Stunde länger gehen können. Oder man hätte gewisse Szenen durch andere ersetzen können. Beispielweise gibt es in der Mitte eine Szene, die recht unnötig war. Mittlerweile hatte sich ein Mechaniker (C.W.), Clydes Bruder (Gene Hackman) und dessen Frau (Blanche) den beiden angeschlossen. Sie wollen das Auto eines Paares stehlen. Das Paar bemerkt den Diebstahl und folgt anschließend der Gruppe. Allerdings macht die Gruppe ein Spaß daraus und entführt quasi das Pärchen. Sie essen zusammen Bürger und werden dann auch wieder kurzerhand nach diesem spaßigen Trip aus dem Auto geschmissen. Natürlich kann man diese (ca. 15 Minuten) Szene als eine Art "Zwischenmenschliche Freundschaft" der Gruppe ansehen womit der Regisseur versucht eine menschliche Seite zu zeigen. Ich persönlich habe sie eher für unwichtig empfunden. Hätte ich den Film vor 30-40 Jahren gesehen, wäre er für mich mit Sicherheit ein Meisterwerk. Penns Film hat einige Filme nachhaltig beeinflusst und hatte damals eine komplett andere Seite Hollywoods gezeigt. Nicht nur weil man auf typische Klitsches pfeift (Der Hauptdarsteller ist im Bett eine Niete!), nein, mit Gewalt wird auch nicht gespart. Bonnie und Clyde enthält fantastische Szenen. Für Freunde von gepflegten Schießereien, ist das selbstverständlich ein Augenschmaus. Einige Polizisten überfallen das gemietete Haus der Bande und sterben dann anschließend im Kugelhagel. Mit Blut wird hier auch nicht gespart- was für mich völlig Überraschend war. Positiv und untypisch empfand ich auch die geerdete Darstellung der einzelnen Figuren. Zu der Zeit wurden Helden (ja, ich weiß, das sind Verbrecher!), eher heroisch und stets perfekt gestylt dargestellt. Selbst die wunderschöne Faye Dunaway taucht auch mal mit zerzausten Haaren auf und Warren Beatty´s Klamotten sind schmutzig. Penn drückt hier auch noch mit dem Finger auf die Gesellschaft bzw. der Zeit von damals. Ähnlich wie "Natural Born Killer", werden auch Bonnie und Clyde von der Presse gefeiert- trotz Mord und Raub! Es entsteht ein Wahrer Kult um sie und Penn zeigt dabei, dass die Menschen in einer schwierigen Phase sich an jedem Strohhalm klammern. Auch die Polizei bekommt ihr Fett weg. Nicht gelöste Raubüberfälle werden einfach Bonnie und Clyde zugeschoben. FAZIT: Arthur Penns Gangster Drama und Verfilmung des berühmten Paares ist sehr gelungen. Er war seiner Zeit sehr weit voraus. Top: Er ignoriert gewisse Klitsches und stellt einfach das Gegenteil dar. Sein Film ist vom Still her auch hervorragend und macht unheimlich viel Spaß. Das Paar aus Warren Beatty und Faye Dunaway harmoniert wunderbar zusammen und machen auch Spaß. Trotz großer Beeinflussung auf die zukünftigen Filme, hat der Film besonders handlungstechnisch seine Schwächen. Durch die großen Zeitsprünge (ohne besondere Erklärung oder Ankündigung), verliert man schnell den Überblick und es braucht so seine Zeit, bis man sich wieder zurecht findet.
    BrodiesFilmkritiken
    BrodiesFilmkritiken

    User folgen 31 Follower Lies die 4 097 Kritiken

    4,0
    Veröffentlicht am 2. September 2017
    Ein Film mit dem megagroßen Stempel „Klassiker“ – und somit natürlich genau die Art von Film die ich mir eigentlich nicht anschaue. Nicht aus Verweigerung, aber das sind eben nicht die Titel die man großartig in Videotheken bekommt oder sonst wie „rumgereicht“ werden. Obendrein ist dies ein Film bei dem wohl jeder weiß wie es endet – was ich schade finde, wenn ich diesen Part nicht im Vorfeld gewusst hätte wärs mir wohl schockierender vorgekommen. Ansonsten kann man den Film nur belächeln: die permanenten Dauerschießereien wirken nach gängigen Sehgewohnheiten nicht mehr bedrohlich oder knallhart sondern fast schon putzig (außer in der Schlußszene) und was man früher mal als total krass und gewalttätig empfunden hat wirkt heute wohl viel eher unbedeutend. Auch die beiden Hauptfiguren sind für mich nicht die Filmfiguren für die Ewigkeit: Warren Beatty macht mir noch Spaß als großmäuliger, aggressier Ganove, Faye Dunaway hingegen ist für mich einfach nur ein finster guckendes Biest dass mich kein Stück interessiert. Aber gut: es gibt ne Menge Menschen die diesen Film lieben, das kann man nun mal keinem madig machen. Ist auch ok so. Glaube aber das der Name, weniger der Film im Kopf bleibt und es vielleicht beizeiten mal wieder ein neues Remake gibt. Fazit: Klassischer Gangsterfilm, vielleicht etwas überbewertet, aber für Nostalgiker ein Fest!
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