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Aufbruch zum Mond
Durchschnitts-Wertung
3,5
78 Wertungen - 22 Kritiken
9% (2 Kritiken)
32% (7 Kritiken)
18% (4 Kritiken)
14% (3 Kritiken)
18% (4 Kritiken)
9% (2 Kritiken)
Deine Meinung zu Aufbruch zum Mond ?

22 User-Kritiken

Rüdiger Wolff
Rüdiger Wolff

User folgen 2 Follower Lies die 58 Kritiken

0,5
Veröffentlicht am 23.11.18
Miserabel Wenn der historische ‚Aufbruch zum Mond’ in ähnlicher Weise wie dieser Film realisiert worden wäre, dann wäre die Saturn V gar nicht erst vom Boden abgehoben, sondern stünde vermutlich dort immer noch und die Astronauten wären unverrichteter Dinge wieder nach Hause gegangen. Der Hauptgrund für das völlige Misslingen dieses Films ist die Kameraführung mit der wackeligen Handkamera und der schnelle Schnitt. Natürlich kann man sagen, dass es sich hierbei um moderne Stilmittel handele, die man selbstverständlich auch kurzfristig mal einsetzen kann, o.k. Wenn aber der ganze Film (140 Min., wie ich vermute) auf dieser Schiene läuft, ist es nur ein wackeliges Gewusel von Bildern, die keinen nachhaltigen Eindruck vermitteln, sondern nur auf die Nerven gehen. Da gibt es für mich nur ein „Rette sich, wer kann!“ Nach 30 Min. habe ich in diesem Sinne das Kino verlassen. Und das „Wunderkind“ Damien Chazelle, der diesen Film verbrochen hat, sollte sich etwas mehr Mühe geben, und nicht einfach alles so Hoppla-hopp runterdrehen. Fazit: Nicht empfehlenswert
Cinewatcher
Cinewatcher

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1,0
Veröffentlicht am 18.11.18
RUINIERT DURCH WACKELKAMERA! Es gab mal einen Virus, der zuerst in den USA und dann auch allmählich in Deutschland besiegt wurde – nicht durch die Filmkritiker, sondern durch die Zuschauer. Filmkritiker, so auch FILMSTARTS mit seinen ansonsten glänzenden Kritiken, haben, anders als das gemeine Kinovolk, keine Probleme damit, wenn das Szenenbild durch eine durchgeknallte Kamera zerrüttet wird, sie sind offenbar immer noch entzückt. Das liegt wohl an ihrer überdurchschnittlichen Fähigkeit, sich auch noch in die misratensten Szenen hineinzuversetzen und ihnen Gutes abzugewinnen. Entsprechend kommt der Begriff „Wackel“ kein einziges Mal in der FILMSTARTS-Kritik vor, während sie dem Film den schwersten Rückfall seit über 10 Jahren eingebracht hat. Es gibt hervorragende Großaufnahmen von Ryan Gosling, doch man hat kaum was davon, weil das Bild ständig zitternd-hektisch von ihm wegrutscht. Auch die Raumkapsel kann wohl nicht in der Form durchgerüttelt worden sein, wie die Kamera behauptet, sie hätte das physikalisch schlicht nicht überstanden. Dazu wird auch noch hektisch-unnötig gezoomt, wobei der Herangezoomte unscharf wird und der Kameramann Sekunden braucht, um die Schärfe nachzustellen. Alles in allem wirkt der Kameramann so hilflos wie ein Sechsjähriger, dem man das Stativ weggenommen hat. Es gibt ein paar wenige nicht verwackelte Szenen – wohl speziell für den Trailer gemacht, da man durchaus weiß, dass man mit verwackelter Kamera keine Zuschauer in die Kinos lockt. Man ist also weder vom Trailer vorgewarnt noch von FILMSTARTS. Vermutlich wird die Kamera einen Oscar bekommen. Für authentisch inszenierten Dilettantismus.
schonwer
schonwer

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3,5
Veröffentlicht am 15.11.18
"Aufbruch zum Mond" ist ein recht schwieriger Kandidat und dass die Meinungen sich teilen wundert mich nicht so wirklich. Nach den spannungs- und actiongeladenen Trailern könnte man einen spannenden Weltallfilm mit viel Rhythmus erwarten, allerdings handelt es sich hier um ein Biopic - und als dieses gelingt dem Film nicht alles. Ryan Gosling ist eine sehr gute Besetzung zur Verkörperung des Neil Armstrongs, er spielt den introvertierten Astronauten stark, doch die Figur an sich kratzt zu viel an der Oberfläche. Klar, er ist introvertiert, doch was es ihm wirklich bedeutet zu fliegen und auf den Mond zu kommen wird nicht ganz genau erleutert und der Film endet etwas abrupt und lässt Fragen zur Figur offen. Auch die restlichen Figuren fallen eher etwas flach aus und das schadet einem Biopic einfach enorm. Der Film ist realistisch gemacht und die Action hat seine Spannungsbögen. Nur gegen Ende wird das immer wieder Aufbauen von Spannung in der Action nach dem selben Schema etwas schleppend und sorgt für Längen. Die Kameraführung lässt einen zwiespältigen Eindruck. Insgesamt ist der Film etwas zu farblos und die Kamera wackelt manchmal einfach zu viel. In der Kapsel dient sie ihrem Zweck die Unübersichtlichkeit durch das ruckeln zu verdeutlichen und sich wie die Astronauten zu fühlen. In den ruhigen Momenten wäre eine ruhige Führung der Kamera jedoch schön gewesen. So gibt es auch keine aufwendigen All-Aufnahmen oder große Bilder. Auch das manchmal unnötige hin und her zoomen kann anstrengend werden. Die Musik begleitet das ganze nicht dominant, aber passend und der Look der 60er wird toll eingefangen. Insgesamt fühlen sich die zweieinhalb Stunden auch wie solche an, was unter anderem eben an dieser langsamen Erzählweise mit fehlendem emotionalen Ankerpunkt liegt. Fazit: Gutes Biopic, mit Spannung, aber auch Längen, was an einer zu oberflächlichen Arbeit an den Charakteren liegt.
Der dritte Tote
Der dritte Tote

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4,5
Veröffentlicht am 12.11.18
Über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten, meiner Meinung nach ist die Kritik des Autors stimmig und trifft die gewollte Absicht von Damien Chazelle. Da mich bisher sowohl Whiplash als LaLaLand (absolut kein Musicalfan) sehr beeindruckt haben war ich sehr auf sein neues Werk gespannt. Das Drehbuch wurde vom Schreiber von der Verlegerin und Spotlight Josh Singer geschrieben. Also noch mehr Filme die zu in meinen Augen zu den besseren der letzten Jahre gehören. Dazu kommt noch meine ewige Liebe zu "Apollo 13" und neue Liebe "Interstellar". Kurz: Meine Ansprüche und Erwartungen waren sehr hoch und für mich wurden sie erfüllt. Die Spannung beschreibt Bögen und kommt bei den einzelnen Flügen raus, wird da dann auch sehr weit gespannt (obwohl man ja nun weiß, dass der gute Herr Armstrong heile ankommt, vorrausgesetzt Quentin Tarrantino führt nicht Regie). Die dezente und sehr einfühlsame Musik kommt an den richtigen Stellen hervor und hält sich ansonsten weitestgehend zurück. Ja, der Film ist lang, aber für mich baut er gerade darüber seine Spannung, Emotionalität und den langen Weg auf den Mond erst auf, um sich dann in den letzten 20 Minuten zu entladen. Besonders beeindruckt hat mich die Kameraführung. Gerade die Flugszenen werden geradezu klaustrophobisch mit Innenansichten des Cockpits, ohne Überblick über das Fluggeschehen, inszeniert und wer möchte, kann hier jedes einzelne Haar auf Herrn Goslings Gesicht mitzählen. Die ständige Bedrohung durch die gewaltigen Kräfte denen sich die Astronauten in ihren Blechkisten ausgesetzt haben ist allgegenwärtig und mein Respekt vor den Leistungen mit dem damaligen Stand der Technik und das Vertrauen darauf sind noch einmal gewachsen. Der Höhepunkt war für mich ganz klar der Start der Apollo 11 und anschließend die Landung auf dem Mond. Hier wird alles aufgefahren: Die Musik fährt hoch und überschlägt sich, wir bekommen im Weitwinkel den Start aus allen Perspektiven gezeigt und das Schiff knarzt und knackt. Ich könnte noch mehr schreiben aber ich glaube und hoffe es ist nachvollziehbar was ich meine. Fazit: Es ist die Geschichte von Neil Armstrong. Der Film ist weite Teile ruhig bis sehr ruhig. Die Dramatik innerhalb der Familie ist verständlich und ist für mich nur logisch. Die Länge entschuldige ich mit der darauf aufbauenden Dramatik. Und der Start der Apollo ist für mich das Beste was ich seit langem gesehen habe. Es ist ein Film über die Menschheit und wie ein Mann großen Anteil daran hatte, dass wir einen Schritt weiter gehen. Achja, der weitestgehende Verzicht auf patriotische Phrasen oder anleien hat mir sehr gefallen.
Olaf Naske
Olaf Naske

User folgen 2 Follower Lies die 9 Kritiken

1,5
Veröffentlicht am 10.11.18
Warum liegen Kritiker eigentlich so oft so weit entfernt von der Meinung echter Zuschauer? Warscheinlich erhält auch dieses vermeintliche Meisterwerk Oscar Nominierungen und Golden Globes. Ich war dieses Jahr noch von keinem Film so enttäuscht. Den fraglos guten Hauptdarstellern wird eine überlange Story mit verwackelten und unscharfen Bildern zugemutet. Das Experiment hier einen besonderen Anspruch zu erfüllen gelingt eigentlich nur bei der beklemmenden Atmosphäre im Inneren der Rakete, die restlichen 120 Minuten sind ein Totalausfall!
komet
komet

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0,5
Veröffentlicht am 09.11.18
ein absolut überflüssiger film! geht es um raumfahrt-technik? nein! nichts für technikbegeisterte. ein großteil des films spielt sich in neil armstrongs privatleben ab. kein technischer wettlauf mit den russen, keine forschungsabteilung, keine technische weiterentwicklung, kein gar nix. dafür eine ausgiebige doku über neils eheleben, seine frau und seine kinder. - - - - - - - - gemini und apollo werden immer -wiederhole: immer- nur aus dem inneren des cockpits der raketenkapsel gezeigt. man sieht entweder goslings gesicht in nahaufnahme oder die instrumentenanzeigen des cockpits. sonst nichts. keine beeindruckenden, unendlichen weltraumbilder. - - - - - - - - ausserdem ist die leinwand überwiegend in schwarz gehalten. auf der erde spielen sich einige szenen nachts ab und im weltraum ist es eh dauernd schwarz. keine funkelnden sterne zu sehen. entweder hat irgendwer dem produzenten voll ins gehirn geschissen, oder der typ hat todessehnsucht und will dies auf die zuschauer übertragen. wer vor diesem film noch keine depression hat, hat sie hinterher. - - - - - - - - - mir tut jeder leid, der geld für diesen film ausgegeben hat. stattdessen lieber "apollo 13" und am besten auch "hidden figures" auf dvd kaufen, da hat man mehr von.
Andreas R
Andreas R

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1,0
Veröffentlicht am 14.12.18
Leider ein total schlechter Film. Mit anderen Kameraeinstellungen und Schnitten hätte es ein richtig guter werden können. Ausserdem total emotionslos gespielt. Gosling ist eine Fehlbesetzung.
Christoph K.
Christoph K.

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2,5
Veröffentlicht am 11.11.18
Die Story, um die Reise zum Mond, ist schon ein spannendes Thema. Der Film vermittelt schon sehr gut, was für Gefahren die Piloten/Astronauten damals eingegangen sind. Leider war der Cast, allen voran Ryan Gosling, nicht wirklich glücklich gewählt. Ryan G. wirkte mit seinem Dauerlächeln nicht wirklich glaubwürdig. Und da Neil Armstrong die absolute Hauptfigur im Film ist, war die Besetzung mit Ryan G. eine totale Fehlentscheidung. Er hat fast durchgängig nur diese eine Mimik drauf, in welche man zwar alles hinein interpretieren kann, aber als Zuschauer schon nach einer Weile für mehr Klarheit der gezeigten Emotionen von der Hauptfigur erwartet. So aber wirkte Neil A. sehr distanziert/ introvertiert und nur begrenzt sympathisch zum mitfiebern. Auch nicht dolle fand ich die Länge des Films. Es ziiieeeht sich so dahin, wie Kaugummi. Schade.
Ulrich W.
Ulrich W.

User folgen 1 Follower Lies die 3 Kritiken

1,0
Veröffentlicht am 11.11.18
Wer 2:22 Stunden seines Lebens vollkommen sinnentleert verbringen will, kann sich diesen Film ansehen. Gefühlt 30 Minuten hat dieser Film mit Raumfahrt zu tun, 5 Minuten sieht man Raketenszenen, viele davon Konserve. Ansonsten endlose epilepsieauslösende Handkamera-Wackelbilder vom Familienleben und dem Inneren von Kontrollzentren. Spannung kommt in diesem Film gefühlt 60 Sekunden auf, der Rest war warten aufs Filmende. Nach dem Film waren wir beim Italiener lecker futtern, das hat den Abend so halb gerettet. Aber dieser Film, einfach nur schlecht.
BrodiesFilmkritiken
BrodiesFilmkritiken

User folgen 16 Follower Lies die 3 997 Kritiken

2,5
Veröffentlicht am 08.11.18
Wieder einmal arbeiten die Oscar Garanten zusammen: Damien Chazelle auf dem Regiestuhl Ryan Gosling in der Hauptrolle. Und die Statue geht an … niemanden, hoffe ich zumindest. Nicht hierfür. Der Film nimmt sich mehren Stellen etwas vor und funktioniert bei keiner davon: ein Biopic über Armstrong möchte er sein, zeigt den Mann auch oivat und mit seiner Familie, präsentiert ihn aber ebenso distanziert und unterkühlt daß man keine emotionale Bindung aufbaut oder wirklich etwas über ihn erfährt. Der Film versucht die Action und Thrill des Weltraumflugs spürbar zu machen, bleibt aber bei diesen Passagen meist in der Sicht der Astronauten und damit in einer sehr eingeschränkten Position als daß dort ansprechende Szenen bei rum kommen. Und er schildert das entstehen der Mission wenngleich das nur eine Abfolge von Szenen ist in denen unterkühlte Planer überlegen was sie wie machen können um dann auf das bekannte Ende rauszusteuern. Das ist dann auch eindrucksvoll inszeniert, aber gleichzeitig inkosequent wenn die meisten Weltraumszenen leise inszeniert werden nd dann auf einmal ein brüllend lauter Klangteppich drübergeworfen wird. Darum: es ist ein hochwertig produzierter Film, aber nichts was wirklich Spaß macht und gerdezu unangenehm zu schauen ist. Fazit: Bleischwere Schilderung der Ereignisse mit farblosen Bildern und unterkühlten Figuren!
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