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    I Am Love
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    3,2
    18 Wertungen - 2 Kritiken
    Verteilung von 2 Kritiken per note
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    2 User-Kritiken

    BrodiesFilmkritiken
    BrodiesFilmkritiken

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    2,0
    Veröffentlicht am 3. September 2017
    In dem Falle verstehe ichs nicht. Normalerweise verstehe ich mich sehr gut mit den Redakteuren der Cinema, muss zwar nicht immer mit ihnen einer Meinung sein, aber kann mich im wesentlichen auf sie verlassen. Das war auch der Grund warum ich mir diesen Film angeschaut habe: der Redakteur nannte seinen Artikel keine Kritik, sondern eine Hommage an einen der perfektesten Filme die er je gesehen habe … nun gut, seis drum. Ich bin wohl nicht in der Lage einen Film wie diesen zu sehen, zu verstehen und zu würdigen. Muss ich aber auch nicht. Ein episches Drama welches eigentlich eine schlichte Story hat: edle Dame aus noblem Hause vögelt einen armen Koch um aus ihrem lahmen Leben auszubrechen und danach geht alles vor die Hunde. Das einzig nennenswerte Ding ist in der Tat die sehr merkwürdige Sexszene bei der die Beteiligten sich in einer Wiese vergnügen und alles was sie tun irgendwie mit der Natur verknüpft wird … ansonsten hak ich den Streifen gleich ab. Ein episch angezogenes Drama voller Tragik, Leid und Schwermut … definitiv so nichts für mich oder für die „breite Masse“, aber irgendwie wird’s schon seine Zuschauer finden. Wer auch immer das (außer der Cinema-Redaktion sein wird). Fazit: Episches Familienleiden dass sich dem einfachen Zuschauer (für den ich stehe= restlos entzieht!
    Sebastian_J
    Sebastian_J

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    5,0
    Veröffentlicht am 25. Oktober 2010
    Zum Glück hatte ich bereits die Möglichkeit, diesen Film sehen zu dürfen. Zur Handlung: Die Familie Recchi, ein einflussreicher Industrie-Clan, besitzt eine pompöse Villa und ein Heer von Bediensteten. Anfangs scheint das Leben auf ihrem Anwesen glücklich, doch Großvater Recchi verbreitet immer noch patriarchalische Härte im Haus. Die Liebe von Emma und Tancredi ist durch die Jahre erkaltet. So passiert es, dass Emma sich in Antonio, den Koch des Hauses, verliebt. Sie treffen sich immer häufiger, erleben immer schönere Augenblicke, immer feurigere Liebesnächte miteinander. Dass diese in der gehobenen Gesellschaft verschmähte und verbotene Liebesbeziehung irgendwann auffliegen muss, muss beiden irgendwie klar sein. Dennoch können sie nicht voneinander lassen. Als dies dann durch Zufall während eines gemeinsamen Abendessens passiert, geschieht ein tragisches Unglück. Wie kann hiermit seitens aller Familienmitglieder umgegangen werden? Ich finde, dieser Film ist sensationell gut gemacht. Man wird in die Geschichte eingeführt, durch tolle schneeverhängende Landschaftsaufnahmen, durch eine Musik, die einem einfach im Gedächtnis bleiben muss. Die Musik des Films besteht hauptsächlich aus Trompeten, Trommeln und Streichern, was dem Film erst die vermutete, seitens der Familie nach außen hin gewollte Festlichkeit des Hauses Recchi näher bringt. Neben der Musik sind besonders die sensationellen Kameraaufnahmen zu bemerken. Man wird entführt wie in eine andere Welt. In einer Szene schwenkt die Kamera über die verträumten Gassen des italienischen Städtchens hinweg, in der nächsten kann man wunderbare Naturaufnahmen bewundern, Pflanzen aus wenigen Zentimetern Entfernung, Insekten wie sie umher schwirren. Man mag zwar denken, was haben diese Bilder mit diesem Film zu tun. Wenn man den Film sieht merkt man, dass dies genau in die Szenerie passt und diesem Film erst den besonderen Touch verleiht. Für den Cast konnte niemand geringeres als Hollywoodstar Tilda Swinton (bekannt aus „Die Chroniken von Narnia“) gewonnen werden. Sie verkörpert Emma, die einfach nicht mehr in diesem Trott weiterleben kann und will. Die ausbrechen will aus dieser verbohrten Gesellschaft. In den weiteren Hauptrollen sind Pippo Delbono als Tancredi und als Antonio Edoardo Gabriellini zu sehen. Die schauspielerische Leistung ist durchaus ansprechend, man nimmt jedem Darsteller den von ihm gespielten Charakter absolut glaubwürdig ab. Fazit: Grandioses Arthaus-Kino. Unbedingt ansehen!
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