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    Jakobs Bruder
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    Sebastian_J
    Sebastian_J

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    5,0
    Veröffentlicht am 23. März 2011
    Die beiden Geschwister Jakob und Lorenz sind von Kindesbeinen an unzertrennlich. Jakob, der ältere und vernünftigere der beiden, muss oft auf den verspielten Lorenz aufpassen, ihm aus der Patsche helfen und ihn beschützen. Mit 17 Jahren haut Jakob von zuhause ab und baut sich ein Leben fern der Mutter und mit wenig Kontakt zu seinem kleineren Bruder auf. Doch Lorenz´ Unfähigkeit, auf eigenen Beinen zu stehen, ziehen Jakob immer wieder in eine Verantwortung, die er eigentlich nicht mehr übernehmen will…

    Regisseur Daniel Walta konnte für diesen Film eine kochkarätige Besetzung gewinnen. Neben Klaus J. Behrendt und Hannelore Elsner ist in diesem tragikomischen Roadmovie Christoph Maria Herbst in einer seiner besten Rollen zu bewundern. Christoph Maria Herbst spielt die Rolle des Lorenz so unglaublich grandios und einfühlsam. Seine schnoddrige Art , der Zwist mit seinem Bruder, der Trip zu seiner Mutter mit allen Steinen, die im Weg liegen. Eine sensationelle Darbietung.

    Dieser Film wurde gut durchdacht, stimmig umgesetzt. Einerseits sieht man die gegenwärtige Geschichte. In Rückblenden fügt sich die Handlung wie ein Puzzle zu einer leicht nachvollziehbaren Familiengeschichte zusammen. Die Rückblenden wurden klar strukturiert eingearbeitet, so dass der Film ein rundum stimmiges Ganzes ergibt. Obwohl in Daniel Waltas feinfühliger Tragikomödie die ernsten Töne überwiegen, lockern die drei allesamt bissigen Hauptfiguren die angespannte Situation hin und wieder mit spitzen Bemerkungen und Wortgefechten auf. Dies macht den Film zu einem äußerst kurzweiligen Erlebnis.

    Im Vordergrund steht klar der Familienzwist, wie er in jeder Familie vorkommen kann. Ich denke, deshalb funktioniert dieser Film so gut, da man sich als Zuschauer selbst in die Figuren hineinversetzen, mitfühlen kann. Den letztlich tragischen Grundgedanken erhält der Zuschauer erst nach und nach zu erfahren, so dass der Film immer unvorhergesehenes zu bieten hat.

    Fazit:

    Kurzweilige, sympathische Tragikomödie zum Schmunzeln und Mitfühlen. Unbedingt zu empfehlen!
    Kino:
    Anonymer User
    4,0
    Veröffentlicht am 18. März 2010
    Der Film hat mir sehr gefallen. Die Schauspieler waren gut besetzt und der Plot hat mich sehr überrascht; im positiven Sinne. Die Charakterentwicklung ist glaubhaft, auch wenn die Zufälle hier eine Rolle spielen. Insgesamt wurde man sehr gut unterhalten.
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