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So finster die Nacht
Durchschnitts-Wertung
3,8
215 Wertungen - 69 Kritiken
32% (22 Kritiken)
38% (26 Kritiken)
6% (4 Kritiken)
6% (4 Kritiken)
9% (6 Kritiken)
10% (7 Kritiken)
Deine Meinung zu So finster die Nacht ?

69 User-Kritiken

Max H.
Max H.

User folgen 30 Follower Lies die 153 Kritiken

5,0
Veröffentlicht am 08.07.12
Mittlerweile gibt es ein amerikanisches Remake zum schwedischen Kultfilm "So finster die Nacht". Aber dadurch wirkt der Film ja jetzt nicht automatisch überholt, vor allem da ich das Remake nicht gesehen habe und sich beide Filme Kritikern zu Folge irgendwie die Waage halten. Ich komme aber ganz zwangsweise zu dem Schluss, dass "Let me in" einiges zu bieten haben muss, denn "So finster die Nacht" von Thomas Alfredson ist ein beklemmendes Kleinod über Liebe, Freundschaft, aber auch Rache und Tod, wunderbar eingebettet in die kalte Landschaft Schwedens. Klappe auf, Schnee. Klappe zu. Klappe auf, Schnee. Langweiliger kann ein Film nicht beginnen, mag man meinen. Aber diese Szene leitet sinnbildlich die Stimmung der nächsten gut zwei Stunden ein und das ist keineswegs von Nachteil. Die ersten Szenen lassen Bilder sprechen, auf eigensinnige, raue und dreckige Art, aber vor allem wortkarg, sodass man das Panorama einer kleinen Siedlung in Stockholm aufnehmen kann. Der Film beginnt auch nicht damit, Träume zu zerschmettern, hier liegt schon alles in Trümmern. Egal, wer als nächster das Bild betritt, er ist entweder in der nächsten Szene tot oder muss sein bedauernswertes Leben weiterführen., "Hierbleiben heißt Sterben, Weggehen heißt Leben", dieses Leitmotiv erklärt die 12 – jährige Eli Oscar, Protagonist, gebeutelter Schüler und Außenseiter. Beide Eltern geschieden, lebt Oscar in seiner Welt und kann sie nur mit Eli teilen, einer Vampirin. Ebenso traurig schön, als auch dramatisch aggressiv vermischen sich jetzt die beiden Welten der Heranwachsenen, umgeben von Erwachsenen, die sie nicht verstehen oder verstehen können. Anstatt jetzt zu überdrehen, bleibt Regisseur Alfredson völlig kalt, die beiden jungen Protagonisten verleihen durch ihre kindliche Naivität dem Film eine besondere reale Note und lassen nie vergessen, dass der Film in vielleicht sogar erster Linie, eine Liebesgeschichte zwischen zwei Außenseitern ist. Die eingestreuten Gewaltszenen sind wundervoll dezent gestreut, hauen einen aber deswegen in der ein um anderen Szene völlig um. Auch dem letzten Zuschauer wird dann bei der Hälfte des Films klar, dass das kein gutes Ende nimmt. Vor allem Per Ragnar, als Eli's Vater wird ein derart trauriges Schicksal zu Teil, dass man es fast schon nicht mehr aushalten kann. Fazit: "So finster die Nacht" schockiert und deprimiert zugleicht auf selten dagewesene, intensive Art. Dennoch weist sie trotz dieser Widrigkeiten eine naive Liebesgeschichte zweier Kinder auf und das ist die überragende Leistung Alfredsons. Abgesehen von einer merkwürdigen, aber irrwitzigen Katzenszene mit kleinen Abzügen in der B-Note, kann sich der Film nichts vorwerfen lassen. Wenn Oscar und Eli sich im Zug dann Morsezeichen zufunken, entschädigt dass seelisch auch für den schwer – depressiven Mittelteil. Somit wird Alfredsons Werk zu einer wilden Mixtur von Horror, Drama und Romantik – Elemeten und vermischt diese, wie es kaum ein Film zu bewerkstelligen weiß und gehört folgerichtig auf jede Hitliste von genreübergreifenden Filmjuwelen der letzten Zeit. Ein Meisterwerk.
Fabiti
Fabiti

User folgen 1 Follower Lies die Kritik

1,0
Veröffentlicht am 26.10.10
Ich binein großer Fan dieser Seite und fand die Kritiken bisher immer ziemlich zutreffend. Bei diesem Film verstehe ich die fast durchweg guten Bewertungen überhaupt nicht. Wie ein User schon geschrieben hat, wurde er müde bei dem Film. Ich hingegen wurde richtig sauer, weil er: Erstens: Total langweilig war.Die Geschichte hätte man in 10 Minuten erzählen können. Zweitens: Die Darsteller, die hier ausschließlich gelobt werden, sind einfach schlechte Schauspieler sind. Alleine der Junge nervt mich über den ganzen Film. Drittens:Die allgemeine Darstellung ist meines erachtens nicht gelungen. Der Mord zu Beginn in diesem undichten Wald, wirkt kaum glaubhaft und der Mordversuch in der Umkleidekabine ist nur noch lächerlich. Ich habe mir den Film bis zum Ende angesehen und kann mich bis heute nur darüber ärgern.
Bernmaster
Bernmaster

User folgen Lies die 7 Kritiken

4,5
Veröffentlicht am 19.12.08
Ein grandioser Film, der auf einer guten Story beruht. Könnte mir nicht vorstellen, diese Idee besser verfilmen zu können. Es bedarf kaum weiterer Worte. Fazit: Er ist kein typischer Vampirfilm und daher nicht erwartung eines solchen angeschaut werden. Für alle anderen die auf neue Erfahrungen aus sind, ist dieser wirklich zu empfehlen!
Pato18
Pato18

User folgen 11 Follower Lies die 934 Kritiken

1,0
Veröffentlicht am 13.02.13
"So finster die Nacht" ist leider ein stinklangweiliger film... mit horror hat das wenig zu tun naja! ich bin richtig enttäuscht muss ich sagen,weil da war ja null spannung und null action dabei.das einzigste was noch oke war das war das ende,denn dafür gibt es immerhin noch den ganzen stern...
DerAtmer
DerAtmer

User folgen Lies die 81 Kritiken

2,5
Veröffentlicht am 22.03.11
An diesem Film scheiden sich die Geister. Man sollte keinen klassischen Horror erwarten sonst wird man enttäuscht. 5/10 Punkte
blutgesicht
blutgesicht

User folgen 6 Follower Lies die 291 Kritiken

1,0
Veröffentlicht am 04.02.11
Nachdem ich soviel gute Userkritiken und nur wenig schlechte über diesen Film gelesehen habe, wollte ich mir meine eigene Meinung bilden. Bei den guten Kritiken wurde er als bester Vampirfilm überhaupt gepriesen, ein Film wie Twighlight für Erwachsene... Was mich dann erwartete war schockierend !!! In diesem Film wird noch nicht mal annäherd Spannung aufgebaut, ganz im Gegenteil, langeweile pur. Der film ist so langsam, langweilig und träge, das gibt es überhaupt nicht und wenn man die paar blutigen Szenen in diesem Film rauschneiden würde, dann wär das ein reiner Kinderfilm !!! Harry Potter ist grusiliger als dieser Film...Jeder der einen vernüftigen Vampirfilm sehen will, sollte bloß die Finger von diesem lassen !!
BrodiesFilmkritiken
BrodiesFilmkritiken

User folgen 24 Follower Lies die 4 076 Kritiken

2,0
Veröffentlicht am 11.09.17
So finster die Nacht, so düster und verworren die Story. Sorry, aber die Cinema hat mir diesen Film verkauft als „das absolut Beste was der Vampirfilm in Jahren zu bieten hatte“ … gut, ich hab lange keinen Blutsauger Film mehr gesehen aber das soll es sein? Oh Mann … lassen wir diesen Film in Ruhe. Ich zumindest. Ich lasse diesen Film den Fans, den Besuchern von Fantasy-Festivals oder jedem anderen der an der Materie Spaß und Freude hat, das macht irgendwie Sinn für die – für mich wars leider mal wieder ein Streifen wo ich nach kurzer Zeit das Interesse und ebenso den Faden verloren habe … darum ist jedes Urteil unpassend. Fazit: Das triste Umfeld ist interessant eingefangen … sonst hat mir der Film kein Stück was gegeben!
Marcus S.
Marcus S.

User folgen 1 Follower Lies die 138 Kritiken

4,0
Veröffentlicht am 28.02.16
Großartig. Wahnsinn, was diese Kids hier für eine Darbietung hinlegen. Ich hatte ja das Remake "Let me in" zuvor gesehen. War auch gut gespielt aber hier kam alles nochmal eine Stufe intensiver rüber. Mal eine ganz andere Art von Vampirfilm.
Superindy
Superindy

User folgen Lies die 8 Kritiken

5,0
Veröffentlicht am 01.11.15
Der Film hat mich bereits beim ersten Mal fasziniert. Dieses ungleiche und doch passende "Paar". Dieses leise Knistern der Liebe zwischen den Protagonisten. Die düstere Atmosphäre dazu und die insbesondere die absolut grandiose Leistung der beiden Jungdarsteller. Herrlich und sehr empfehlenswert!
Alex M.
Alex M.

User folgen 4 Follower Lies die 16 Kritiken

5,0
Veröffentlicht am 22.02.14
Es gibt Filme, von denen man noch nichts gehört hat, von denen man eigentlich zuallererst reinen unterhaltsamen Zeitvertreib erwartet und am Schluss wird einen der Boden unter den Füßen weggezogen. So überraschte mich dieser Film und zwar auf mehr als positive Art. Fernab vom fulminantem Hollywood-Bombast ein solch tiefgründiges Kleinod, das einen in melancholische Dunkelheit hüllt, mit einer kalten und ziemlich hoffnungslosen Welt voller desillusionierter Leute konfrontiert und nicht mehr loslässt. In dieser Düsternis entsteht diese Beziehung eines gebeutelten emotional von seiner Umwelt isolierten Jungen mit einem Mädchen, welches zum Teil naiv, aber doch auch auf eine reife und aufgeklärte Weise, sich als Andersartige, als Vampirin, in der Welt behaupten muss, in der sie gelandet ist. Sehr subtil wird diese Partnerschaft dargestellt und die ganze Zeit fiebert man auch mit den Protagonisten mit, die einen ehrlichen, was das Mädchen betrifft dunkel-faszinierenden Charme versprühen ohne dass auch jemals in irgendeiner Art Kitsch aufkommen mag. Was auch daran liegt, dass die Welt um sie herum sich nicht verändert, die kühle Realität steht den beiden jäh entgegen und lässt den beiden nicht viel Spielraum. Schauspielerisch für mich glänzend vollzogen wie sie in jener Isolation die Figuren verkörpern, nichts wirkt aufgesetzt, alles kauft man ihnen ab. Ein Film mit Kindern, aber wohl nicht für Kinder, denn inmitten dieser Melancholie gibt es kleinere aber dafür eindrückliche Szenen, die zwar nicht pompös in Szene gesetzt werden, was dem Film auch nur gut tut, dafür aber einen schaurig-schönen und blutigen Beigeschmack verleihen, wo der eigene Kopf sich nur noch den Rest dazudenken muss. Nur zu empfehlen dieses Horror-Drama, vor allem für jene die die Bodenständigkeit in einem Film nicht vermissen möchten.
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