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Iron Man 3
Kritik der FILMSTARTS-Redaktion
4,0
stark
Iron Man 3
Von Björn Becher
Bei Filmreihen gilt – insbesondere wenn es um Superhelden geht - das ungeschriebene Gesetz, dass jede Fortsetzung größer und spektakulärer sein muss als der Vorgänger. So wurden etwa in „Iron Man 2“ nicht nur mehr Actionszenen aufgefahren als in „Iron Man“, in dem es noch in erster Linie um die Figuren ging, sondern es wurde dabei auch deutlich größerer Aufwand betrieben. Doch an dieser Schraube lässt sich nicht ewig weiter drehen, erst recht nicht nach „The Avengers“, wo gleich mehrere Superhelden aufeinandertrafen und außerirdische Invasoren halb Manhattan in Schutt und Asche legten. Glücklicherweise wird im ersten Solo-Abenteuer nach diesem Gipfeltreffen der Marvel-Helden gar nicht versucht, das noch einmal zu übertreffen. Ex-Drehbuch-Shootingstar Shane Black („Lethal Weapon“-Reihe, „The Last Boy Scout“), der als neuer Mann auf dem Regiestuhl Platz nimmt, und sein Co-Autor Drew Pearce („Pacific Rim“) konzentrieren sich bei „Iron Man 3“ wieder auf das zentrale Element: den Helden. Wirkte der Vorgänger mit seinem riesigen Figuren-Arsenal und den Action-Exzessen bisweilen etwas überladen, besinnt sich Black nicht nur thematisch auf den herausragenden ersten Film - das heißt aber keineswegs, dass er es nicht auch ordentlich krachen lässt. Und vor allem setzt der Regisseur dazu noch ganz eigene Akzente, indem er seine Superheldengeschichte in eine 80er-Jahre-Action-Thriller-Komödie kleidet.

Milliardär, Lebemann und Superheld Tony Stark (Robert Downey Jr.) hat sich in den vergangenen Monaten immer mehr in sein Luxusdomizil über der Küste Miamis zurückgezogen. Nach den Ereignissen in „The Avengers“ kann er kaum schlafen. Er hatte sich immer für den Größten gehalten, nun empfindet er sich nur noch als „Typ in einer Blechdose“, der neben Göttern und Außerirdischen nichts Besonderes mehr ist. Als der Terrorist Mandarin (Ben Kingsley) immer neue Anschläge in den USA verübt, interessiert das den depressiven Stark kaum. Schließlich ist der alltägliche Kampf gegen Terrorgruppen keine Aufgabe für Superhelden, sondern eine für Soldaten wie Lt. James „Rhodey“ Rhodes (Don Cheadle) - Starks Kumpel verfügt ebenfalls über einen Kampfanzug mit der neuesten Technik und nennt sich inzwischen „Iron Patriot“. Doch dann trifft ein Terrorakt des Mandarins eine Tony Stark nahestehende Person: Übers Fernsehen erklärt der von Rache getriebene Milliardär dem Terrorfürsten den Krieg, was er fast mit dem Leben bezahlt: Bei einem Luftangriff wird sein Domizil inklusive der meisten Iron-Man-Anzüge zerstört. Verwundet, von der Welt für tot gehalten und nur mit einem einzigen kaum funktionierenden Iron-Man-Prototyp ausgestattet strandet Stark in einer Kleinstadt in Tennessee. Dort wird er bald von bösen Supersoldaten (James Badge Dale, Stephanie Szostak) mit übermenschlichen Kräften aufgespürt. Nun muss Tony Stark beweisen, dass er nicht erst durch den Anzug zum „Iron Man“ wird, sondern auch so das Zeug zum Helden hat.



Nach der Zusammenkunft von Iron Man, Thor, Captain America und Co. in „The Avengers“ war die große Frage der Fans: Wie kann es nun für die einzelnen Helden alleine weitergehen? Wie kann noch erklärt werden, dass nicht jedes Mal die ganze Gruppe zusammenkommt, wenn es brenzlig wird? Regisseur Shane Black und Autor Drew Pearce finden im ersten Marvel-Superhelden-Solo nach „The Avengers“ eine hervorragende Lösung: Sie halten sich nicht mit fadenscheinigen Erklärungen auf, sondern etablieren einfach ein glaubwürdiges, ganz auf den Protagonisten persönlich zugeschnittenes Szenario: Ein Egomane wie Stark ist nun einmal beseelt davon, die Sache alleine zu regeln, erst recht, wenn er im Innersten getroffen wird und es um intime Gelüste wie Rache, Neid und Eifersucht geht. Mit der Konzentration auf die Figur Tony Stark geht Black zurück zu den Wurzeln  und findet zur Klasse des ersten Films zurück, gleichzeitig knüpft er aber auch direkt an den zweiten Teil an: Wenn S.H.I.E.L.D.-Boss Nick Fury am Ende von „Iron Man 2“ davon spricht, dass er Iron Man gerne in die „Avengers“-Initiative aufnehme, Tony Stark aber nicht, unterscheidet er zwischen dem Anzug und dem Menschen, der ihn trägt – genau diese Trennung wird in „Iron Man 3“ zum entscheidenden Thema, an das die Frage anschließt, was einen Helden in seinem Wesen ausmacht.

War „Iron Man 2“ ein Film über Iron Man, ist „Iron Man 3“ nun ein Film über Tony Stark. Dies wird schon von der ersten Sekunde an unterstrichen, klärt doch Stark selbst das Publikum als Off-Erzähler über seinen Gemütszustand auf. Mit gewohnt lakonischem Unterton redet er sich seine Probleme von der Seele, damit wird die Filmhandlung zu seiner ganz persönlichen Geschichte. Diese Perspektive wird bis zur für Marvel-Filme inzwischen obligatorischen allerletzten Szene nach dem Abspann beibehalten. Das gestörte Verhältnis von Stark zu seinem Helden-Alter-Ego wird früh deutlich: Da benutzt er den ferngesteuerten Iron-Man-Anzug, um mit seiner Freundin Pepper Potts (Gwyneth Paltrow) zu schäkern, während er selbst weiter in seinem Labor tüftelt. In einer weiteren Szene bedroht Iron Man selbständig die im Bett liegende Pepper, weil die Anzugautomatik den daneben liegenden Tony in Gefahr wähnt: Die einstige Heldeneinheit aus der Iron-Man-Montur und ihrem Schöpfer gibt es nicht mehr. Tony Stark ist in der Krise und wird von Minderwertigkeitskomplexen gegenüber den anderen Avengers mit ihren göttlichen und übernatürlichen Superkräften geplagt. Er muss erst erkennen, dass er mit seinen überragenden intellektuellen Fähigkeiten (durch die ja auch Iron Man überhaupt erst möglich wurde) auch als „ganz normaler“ Mensch ein Held sein kann. Auf dem Weg zu dieser Einsicht muss er dann auch zahlreiche Actionszenen ohne Anzug bestehen und wenn er mit selbstgebastelten Low-Tech-Gadgets oder nur mit einer Pistole bewaffnet den Kampf mit den Bösewichten aufnimmt, ist „Iron Man 3“ näher an einem klassischen Action-Thriller als an einem Superheldenfilm.

Wer bei Marvel auf die Idee kam, Shane Black und Drew Pearce für „Iron Man 3“ anzuheuern, darf sich selbst auf die Schulter klopfen, denn die Wahl erweist sich als absoluter Glücksgriff – und das ist keineswegs selbstverständlich. Auf der einen Seite steht mit Black schließlich ein Mann, der vor rund 20 Jahren zwar der angesagteste junge Autor Hollywoods war, der dann aber nach einer Schreibblockade für über ein Jahrzehnt von der Bildfläche verschwand, ehe er mit „Kiss Kiss Bang Bang“ seine auch schon wieder acht Jahre zurückliegende einzige Regie-Arbeit realisierte. Dazu kommt mit dem Briten Pearce ein Co-Autor, der vor diesem Projekt nur über ein wenig TV-Erfahrung verfügte. Außerdem waren beide nach eigener Aussage zu Beginn wenig begeistert von der Idee, mit einem Partner zu arbeiten. Doch dann harmonierten sie prächtig miteinander und das ist dem Film anzusehen: „Iron Man 3“ steckt voller erstklassiger Ideen und Überraschungen, von denen man vor dem Kinobesuch möglichst wenig wissen sollte, um das Filmerlebnis voll genießen zu können. Wie Black und Pearce die von Marvels Marketingmaschinerie aufgebauten Erwartungen aufgreifen und mit ihnen spielen, wie sie bekannte Elemente aus den verschiedenen Comic-Vorlagen variieren, zerlegen und neu kombinieren, das ist extrem unterhaltsam und sehr clever. Wenn sie gleichsam nebenbei auch noch Denkanstöße zu so schwierigen Themen wie den Umgang mit terroristischer Bedrohung und zur Rolle der Medien geben, worüber hier in Einzelmomenten sogar ähnliches erzählt wird wie etwa in „Zero Dark Thirty“, dann machen sie „Iron Man 3“ endgültig zu intelligentem Blockbuster-Kino in Reinkultur.

Trotz des Helden in der Krise ist „Iron Man 3“ kein düsteres Comic-Drama in der Art von Christopher Nolans „Dark Knight“-Trilogie. Shane Black und Drew Pearce haben schon in früheren Arbeiten stark auf Humor gesetzt und das tun sie auch hier: Das beginnt mit der absurd überzeichneten Eröffnungsszene, in der Robert Downey Jr. zu den Klängen der Italo-Dance-Peinlichkeit „Blue (Da Ba Dee)“ Silvester 1999 in der Schweiz feiert und Jon Favreau als sein übergewichtiger Bodyguard Happy Hogan eine Tolle zur Schau trägt, deren Anblick schlicht zum Schießen ist. Shane Black gilt als einer der Pioniere der augenzwinkernden Anspielungen auf popkulturelle Phänomene und verweist hier immer wieder auf die 80er und 90er, in denen er selbst seine größte Zeit hatte. Das geht von der Musikauswahl (unter anderen ist Lou Begas Hit „Mambo No. 5“ zu hören) bis zur Inszenierung. Wenn sich etwa die scheinbar unzerstörbaren Supersoldaten aus einem Flammenmeer erheben, dann ist das eine schöne Hommage an James Camerons „Terminator“-Filme. In der  Figurenzeichnung, beim Zusammenspiel von Robert Downey Jr. und Don Cheadle und in den humorvollen Dialogen wiederum nimmt „Lethal Weapon“-Erfinder Black gelegentlich wundervolle Anleihen an jene Blütezeit der Action-Buddy-Komödie, die er einst selbst mitgeprägt hat – auch auf die Gefahr hin, dass dies für Teile des jüngeren Publikums befremdlich wirken mag. Die Krone setzt er dem mit dem eigenwillig-coolen Abspann auf, der an die Titelsequenzen von TV-Serien aus den 80ern wie „Ein Colt für alle Fälle“ oder „Das A-Team“ erinnert. Der aus Großbritannien stammende Co-Autors Drew Pearce dürfte daneben dafür verantwortlich sein, dass auch das Serienjuwel „Downton Abbey“ und der Fußballclub FC Liverpool in humorigen Szenen eine kleine Rolle spielen.

Genauso wie neben der klassischen Action auch das Superhelden-Spezialeffekte-Spektakel mit den Anzug-Wunderwerken aus dem High-Tech-Labor nicht zu kurz kommt, können sich auch die Nebenfiguren durchaus profilieren, obwohl „Iron Man 3“ ganz klar auf Tony Stark fokussiert ist. Hauptdarsteller Robert Downey Jr. brilliert mit charmanter Egozentrik und mit ironischem Witz, an seiner Seite glänzen aber auch Jon Favreau als zum Sicherheitschef beförderter Ex-Chauffeur Happy Hogan, dem die ersten 20 Minuten gehören, und Gwyneth Paltrow als Pepper Potts, die endlich auch Action-Szenen bekommt. Das Schurkenduo Ben Kingsley („Gandhi“) und Guy Pearce („Memento“) wiederum überrascht vor allem mit ungewöhnlichen Wandlungen. Während Pearces Dr. Aldrich Killian sich vom Ober-Nerd zum schleimigen, skrupellosen Unternehmer entwickelt, geht Kingsley einen ganz anderen Weg. Die Befürchtungen, dass der britische Oscar-Preisträger nicht die richtige Besetzung für den in den Comic-Vorlagen aus China stammenden Mandarin sei, sind schnell zerstreut, wird die Rolle hier doch auf eine ganz eigene Art interpretiert. Ein gutes Händchen hatten die Macher auch mit dem Einbau von Tonys Kurzzeit-Sidekick Harley (Ty Simpkins). Wer bei der in der Vorweihnachtszeit angesiedelten Begegnung zwischen Held und achtjährigem, von seinem Vater verlassenen Nachwuchstüftler Disney-Kitsch befürchtet, kann beruhigt werden. Das Zusammenspiel ist unglaublich charmant und amüsant. Ein Highlight ist schließlich die Abschiedsszene zwischen ihnen, bei der Black nicht nur ganz ohne Sentimentalität auskommt, sondern ähnliche Szenen sogar aufs Korn nimmt:  Schließlich ist Tony Stark trotz aller Läuterung immer noch ein Egomane.

Fazit: Mit dem extrem unterhaltsamen Sequel „Iron Man 3“ zeigt Marvel, dass „The Avengers“ noch nicht das Ende der Superhelden-Fahnenstange war. Der Comicriese setzte auf Abwechslung und verpflichtete mit Shane Black eine starke Autorenpersönlichkeit: So wurde aus „Iron Man 3“ trotz aller Kontinuität weniger der dritte (oder vierte) Teil einer Blockbuster-Reihe als vielmehr eine spaßige Action-Komödie im Stil der 80er.

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Kommentare

  • Luphi
    Das klingt alles sehr positiv, ABER: Viele dieser als positiv empfundenen Aspekte könnte man genauso gut als negativ und störend auslegen. Und das werden sie mit Sicherheit auch in der ein oder anderen Kritik. Ich freue mich unterdessen weiterhin auf den Film und lasse mich nächste Woche selbst überraschen.
  • Kalle2504
    Ich freu mich so auf den Film. Robert Downey jr. hat mich bisher noch nie enttäuscht.
  • sp1N1337
    Die Frage, warum da also überhaupt noch einer von der Avengers-Rasselbande alleine gegen einen Obermotz kämpfen soll, wird also anders ausgedrückt schlichtweg ignoriert? Nach einer eleganten oder glaubhaften Lösung hört sich das nicht gerade an, da kann die ganze Angelegenheit noch so sehr auf Stark zugeschnitten sein.
  • niman7
    Was war jetzt der Grund warum der Film "nur" 4 Sterne bekam? Etwa weil die heutige Generation die 80/90er Anspielungen nicht verstehen könnte?
  • Janos V.
    Björn Becher gibt einem langerwarteten Blockbuster nur vier Sterne? Woher um alles in der Welt kommt mir das nur bekannt vor???
  • M E.
    @ niman7: Mich wundert es ebenfalls, dass in letzter zeit ziemlich oft lauter 4er Beweertungen rauskommen... ich frage mich gerade ernsthaft, ob man "Iron Man 3" mit "Stirb langsam 5" gleichstellen kann?!? Beide 4sterne ... in letzer zeit gibt es einfach viel zu viel 4er wertungen. Da werden schlechte filme gut gemacht und gute filme schlecht gemacht... obwohl 4 sterne wirklich NICHT schlecht sind, aber man erwartet bei manchen filmen einfach mehr (z.B Django Unchained)
  • Eric S.
    @M E. & Janos V.: Was hat denn bitte die Erwartungshaltung mit dem tatsächlichen Film zu tun? Müssen etwa Filme, die "länger erwartet" werden, anders kritisiert werden? Ich finde es gut, dass Filmstarts den Film hier so bewertet hat, wie er - für sich genommen - ist. Dass Iron Man 3 dabei 4 Sterne bekommen hat, freut mich. Dass man deutlich Shane Blacks Handschrift spürt, freut mich umso mehr.
  • ChiliPalmer
    Ach die Bewertungen hier kann man sich schon seit nem Jahr getrost sparen... 4 Sterne bei Filmstarts kann sehr viel bedeuten, schließlich war Avengers eine absolute Überraschung und hat auch "nur" 4 Sterne... Abgesehen davon sollte man die Bewertungen verschiedener Filme nicht einfach so vergleichen, Stirb Langsam hat als Actionfilm 4 Sterne bekommen, womöglich verdient Iron Man 3 als Comicfilm 4 Sterne, könnte aber und ist vermutlich auch der bessere Film unter den beiden...
  • Hausu
    Kann mir jmd den Hype um den Film erklären? Ist irgendwie völlig an mir vorüber gegangen, ich fand die Iron Man Filme eher mittelmäßig...
  • Pala.Serpico
    Das ist eine durchweg positive Kritik.ich würde gerne wissen,was die negativen aspekte waren,die zu den 4 Sternen geführt haben.Ich muss sagen ,ich lege eigentlich wert auf die Sternebewertungen von Filmstarts.Aber in letzter Zeit trifft die Bewertung den Film oft nicht mehr.Manchmal ,basierend auf der Erfahrung mit dem Sternesystem und das gerade diese Bewertung oft auch meiner Empfindung entsprechen,schaue ich mir nur die Sternebewertung an und wähle so aus ,ob ich einen Film gucke bzw. nicht gucke, es gibt immer ausnahmen, aber in letzter Zeit geht diese kongruenz die ich immer mit den Bewertungen hatte mehr und mehr verloren.das hat mit der damaligen Wertung für jack and jill angefangen,Stirb langsam 5 , we need to talk about kevin ( wo auch selbst die kritik iwie daher gemogelt rüber kam) , the avengers,Thor und das sind nur die an die ich mich erinnern kann, wo einfach die Frage aufkommt ,wie diese sterne vergeben werden.auch wenn man die kritik ließt ,fragt man sich oft ,ok aber was war jetzt nicht so gut,warum bekommt der sowenig sterne.Oder andersherum wie kann dieser Film ernsthaft soviel sterne bekommen haben.ich mein jack and jill, stirb langsam 5, the avengers ,iron man 2 allle 4/5...was stimmt da nicht?einige kritiken wirken wirklich sporadisch daher geschrieben.
  • DerPuma89
    Ohman Kinder werdet erwachsen - echt. Das nervt langsam "ooooh der hat nur 4 Sterne und der hat auch 4 Sterne, wieso hat der 4 Sterne? BlaBlaBla Dummgeschwätz!" Man kann keine zwei Filme miteinander vergleichen. Wenn ich so Sachen höre wie "Jack und Jill hat 4 Sterne und Der Hobbit nur 3,5 - man seid ihr scheiße Filmstarts", dann stellen sich mir die Nackenhaare auf und ich muss mich schon sehr über die Dummheit mancher Menschen wundern. Die Kritiken kommen oftmals von unterschiedlichen Redakteuren, welche unterschiedliche Auffassungen zu Filmen haben und natürlich auch andere Ansprüche setzen. Hängt euch nicht an den Wertungen auf, ob ihr einen Film anschaut oder nicht, sondern versucht das Wichtigste aus dem TEXT zu nehmen um entscheiden zu können ob der Film für euch sehenswert ist oder nicht, nichts anderes zählt. Jeder Mensch hat seine eigene Meinung zu einem Film, ob die euch gefällt oder nicht ist euch überlassen. Ihr kommt schlussendlich jedoch nicht drum herum diese Meinung zu akzeptieren. Und fangt um Gottes Willen an euch wie normale, (intelligente) und höfliche Menschen zu benehmen. Es sagt niemand was dagegen wenn man eine andere Meinung vertitt, aber bitte dann werdet nicht beleidigend, dass wirkt sich extrem kontraproduktiv gegenüber euch aus und man kann schlussendlich euch überhaupt nicht mehr ernst nehmen. LGPuma
  • HappyTiger
    Mann, bin ich heiß auf den film. tolle kritik. und toll, dass man scheinbar thematisiert, warum die avengers nicht dabei sind, aber das nicht tot-erklärt. und terrroristen als alltäglich und damit zu schnöde für helden zu beschreiben, finde ich sowieso schon mal super.
  • UGotCaged
    @DerPuma89: .. jemand, der sich über die "Dummheit" und das "Dummgeschwätz" anderer Leute aufregt, plädiert für intelligentes und höfliches Benehmen? Wen kann man denn hier nun nicht ernst nehmen? ;)
  • DerPuma89
    @UGotCaged Das beleidigen anderer empfinde ich als Dummgeschwätz und durchaus in dem Moment als Dummheit, dass man es nicht schaffen kann eine normale Diskussion zu Stande zu bringen, sondern den Redakteur persönlich angreift "plädiert" (schöne Aussprache) für keine intelligente Person.
  • Eikanthor H.
    Der Film war leider sehr schwach...fängt gut an und kippt extrem. Um es völlig zu erklären, müßte ich spoilern, dass möchte ich hier aber nicht. Nebenbei störend waren dauernde, unnötige Komik-Einlagen. Ja, Iron Man hatte auch immer etwas Witz, aber hier viel zuviel davon, ein echt schwaches Drehbuch und irgendwer im Team hatte eine Vorliebe für 80er Jahre Actionfilme. Effekte waren top, alle Schauspieler machen ihre Arbeit so gut, wie es eben möglich ist...auch das Ende war sehr nichtssagend und irgendwie nicht nachvollziehbar...und für die Szene nach dem Abspann muss man auch nicht sitzen bleiben...da werden andere Portale für ausreichen, um das zu sehen. Diese Filmstartskritik ist nicht nachvollziehbar...der leider schwächste Iron Man und das nach dem sehr starken Avengers Film. Man hätte Joss Whedon einfach nochmal verpflichten sollen...
  • niman7
    Ich hab gestern den Film auch gesehen und muss sagen: ich bin überaus enttäuscht. Der Film hat nicht mal Ansatz weiße das wiedergegeben was der Trailer versprach :(
  • niman7
    EDIT: Mit gutem Willen 3 Sterne.
  • Timanski
    Ich habe den Film gestern Abend gesehen und war ebenfalls sehr enttäuscht. Das 3D war so ziemlich das Schlechteste was ich bisher gesehen habe. Die ganze Story um den Bösewicht, hat mich total an einen Bond-Film erinnert und passte so gar nicht in die Iron Man Reihe. Allgemein liegt der Film sehr weit von einer Comicverfilmung entfernt. Tony Stark trägt viel zu selten seinen Anzug. Nach dem genialen Avengers Film und den sehr guten Iron Man Teilen, hatte man doch etwas ganz anderes erwartet. Meiner Meinung nach mit Thor der schwächste Marvel Film.
  • clebeb
    Innteressant finde ich wie sehr die Meinungen bei Iron man 3 auseinander gehen. Auf vielen Plattformen wird der Film gelobt auf anderen wiederum als schlechtester Marvel film abgestempelt und auffälig ist, dass er vor allem bei professionelen Filmkritikern sehr gut ankommt. Bin schon gespannt und werde mir demnächst selbst ein Bild machen.
  • Gandalf
    Ich war gestern auch in dem Film und kann die Entäuschung zum größten Teil nicht nachvollziehen. Eigentlich gab es nur einen Punkt der mich gestört hat, aber ok den kann man ohne zu spoilern wirklich nicht erklären. Ich schätze aber, dass dies der Hauptkritikpunkt der meisten Fans ist.Als Liebhaber der 80/90er Actionfilme die noch nicht durch unnötige political correctness weichgespült wurden fühlte ich mich bestens unterhalten. Die Postcredit-Szene allerdings war zwar witzig aber ziemlich unnötig. Wer sich eine (nach den vielen Gerüchten) Verbindung zu den Guardians of the Galaxy erhofft hat wird jedenfalls enttäuscht sein. Was jetzt die Avengers und deren vermeintliches wegbleiben betrifft ist das durch die Geschichte gut geklärt wurden. Es wird nicht ignoriert wie einige vielleicht denken, für diesen Gegner sind sie schlicht nicht notwendig zumal es eine durchweg persönliche Tony Stark Geschichte ist.Abgesehen davon kann man sich auch einiges selbst erklären. Thor ist zurück in Asgard und kann durch die Zerstörung der Brücke nicht mal eben zwischen den Welten wechseln. Der Hulk ist als Kampfgefährte ziemlich unzuverlässig. Der Captain hat mit sich selbst zu tun und muss sich ersteinmal in die neue Zeit einfügen. Hawkeye und Black Widow sind S.H.I.E.L.D-Agenten die sicher auch andere Aufträge haben usw. usf.
  • vieraeugigerZyklop
    Ich bin mit einer mittelgroßen Erwartungshaltung in den Film nach Avengers. Mittelgroß deshalb weil ich mich tierisch auf den Film freute aber durch die Kritik auf Giga etwas gedämpft wurde. Doch wie war der Film nun für mich? Erstmal sage ich was zu der ersten Viertelstunde. Die wirkte auf mich etwas zusammenhanglos und Tonys Stimme aus dem Off war etwas ungewohnt, wer aber bis ganz zum Ende sitzenbleibt versteht warum sie aus dem Off kommt Alles was danach kam fand ich fast durchweg sehr gut. Das Robert Downey jr seinen Job mal wieder sehr gut gemacht hat brauch ich wohl nicht erwähnen. Auch alle anderen wie Guy pearce, Ben Kingsley oder auch Gwyneth Paltrow die selber richtig große Szenen diesmal hat fand ich durchweg gute. Einzig diese Wissenschaftlerin bleibt für mich überflüssig und ersetzbar als auch diesen Kaugummikauenden Glatzkopf hätte ich gerne dafür wie er ständig kaut eine verpasst ^^. Ben Kingsley als Mandarin hätte ich SO nicht erwartet (wer den Film guckt weiss was ich meine ). Ich empfand es als witzige Sache und auch als Ok da die Iron Man Reihe ja weitestgehend realitisch angehaucht ist. Der Humor ist auch mal wieder Tony Stark typisch...immer einen Spruch auf den Lippen und lockert gewisse Spannungen wobei Tony seit Avengers unter Panikattacken leidet, finde ich eine guten Kompromiss zu dem Alkoholproblem was ja nicht genommen wurde hätte jedoch vor allem am Ende besser ausgebaut werden können. Wir sehen hier aber einen deutlich verletzbareren Tony Stark.Die Actionszenen sind hier über jeden Zweifel erhaben. Was hier mal wieder abgebrannt wird ist einfach klasse und lässt jedem Actionfilmfan das Herz höher schlagen.Also von der technischen Seite gibt es eigentlich nix zu beanstanden. Aus diesem Grund und meinen persönlichen Kritikpunkten kriegt der Film von mir 4/5 Sterne und ist absolut empfehlenswert.
  • sprees
    Wieso lässt man die Figur des Mandarin zu so einer Witzfigur verkommen???Da hätte man sich das Tam Tam um die Figur echt sparen können.Wenn der Erzfeind von Iron Man so zur Lachnummer verkommt, dann hätte man ihn lieber weggelassen.Also sowas???Fand auch das es echt die schlechteste Marvel Verfilmung bis jetzt war (mit Captain America).Finde es zu unausgegoren.Sehe diesen Hommagefaktor nicht.Wenn der Mandarin als Bösewicht zu Realitätsfern scheint verstehe ich nicht wie man dann diesen Bösewicht definiert???Robert macht eine gute Figur als Iron Man.An ihm liegt es nicht.Spielt wie immer klasse.Aber das Gerüst gefällt mir einfach nicht.Denke die Iron Man Nummer ist nun auserzählt.Für Avengers 2 gibts noch ein Comeback aber für eine Singelnummer ist nicht mehr viel da
  • PaddyBear
    Film geguckt und durchaus zufrieden. Sehr kurzweilige Comic Verfilmung. Anders als Teil 1 und 2 und dennoch sehr interessant. Einige kleine Überraschungen drin. Action gut, Story gut. Alles in allem 4/5.
  • sprees
    Ich habe den Film gestern gesehen.Bin nicht enttäuscht, aber auch nicht begeistert.Vielleicht ist es einfach so das man Iron Man als Figur anders bewerten muss, als den Schauspieler Robert Downey Jr. und seine Leistung.Denn zu erst fand ich Robert wieder sowas von cool in seiner Paraderolle.Er spielt nicht den Egomanen....Nein er ist Tony Stark.Für mindestens 2 Stunden.Das ist schon beeindruckend wie er einem diese Figur so rüber bringt.Eine perfekte Symbiose von Figur und Darsteller.Also von dem Gesichtspunkt her eine glatte 1.Der Typ hat mich mit seinem Humor und seinem Charme sowie das Charisma voll überzeugt.Vorallem diese Lässigkeit dabei.Wirklich klasse.Doch der Film hat mich dann nicht so überzeugt.Habe in dem Film irgendwie keinen 80er Jahre Buddyflair verspürt.Fand es eher eine klassische Blockbusterproduktion der Gegenwart.Gute Effekte,Hochglanzoptik und das Thema unserer Zeit.Terrorismus.Finde aber das der Film etwas zu abhängig ist von der Präsenz von Robert Downey Jr.Wenn die One Man Show mal nicht auf Hochtouren läuft, dann merkt man das dann lange erstmal nichts kommt.Ausserdem stört mich die Ähnlichkeit des Plots von Iron Man 2 zu 3.Der geniale Wissenschaftler der auf der falschen Seite landet, weil die gute Seite ihn übersehen hat.Was Mickey Rouke in Iron Man 2 war ist in leicht abgeänderter Form nun Guy Pearce.Man sieht ihm zwar an wie ihm das Spiel als Bösewicht gefällt aber die Figur hat für mich zu wenig tiefe.Der einzige Grund der ausgiebig behandelt wird ist, das Versetzen von Tony Stark auf dem Dach.Sorry das reicht mir für so eine Entwicklung nicht aus.Sehr dünn.Genauso finde ich die FIgur der Biologin als nicht relevant.Denn sie bringt der Story gar nichts ausser einer schwachen und uninteressanten Wendung.Denn für die gute Seite war sie zu wenig eingebunden und für die böse Seite war sie dann doch zu unwichtig.Was ihr ableben und die nicht aufkeimende Trauer verdeutlicht.Auch War Machine ist für mich eine Figur die für mich dem ganzen irgendwie im Weg steht.Man fiebert mit dem Superhelden mit und will doch das er einzigartig ist.Doch so ist der Unterschied zwischen Iron Man und War Machine zu gering.Im Grunde könnten beide ihre Anzüge tauschen und keiner hätte nun andere Spielbedingungen.Ausserdem sehe ich die Sinnkrise als nette Idee und auch plausibel und gut, da man so das Marvel Universum super mit einbindet.Das ist ein schlüssiger Part.Doch finde ich den Bereich in dem Nest in dem Tony Stark strandet, als irgendwie nicht schlüssig an.Der reichste Mann des Landes sitzt in einem Nest und man versucht das ganze als isolierte Insel zu verkaufen.Nicht sehr plausibel.Als könnte ihn da niemand unterstützen als dieser Junge.Dramaturgisch gezwungener Technikasket Tony Stark nenn ich das.Aber die Dialoge mit dem kleinen Junge sind dafür eine kleine Entschädigung.Denn heir hätte man schnell dem Kitsch erliegen können doch löst man das ganze glaubwürdig.Denn nur so können die letzten Worte von einem Menschen wie Tony Stark lauten.Als Fazit sehe ich den Film besser als Teil 2 an.Doch in seiner Stimmigkeit fehlt ihm so einiges zum genialen Start der Reihe.Hoffe für den wohl durch das Einspielergebnis fest eingeplanten 4. Teil das man sich ein stimmiges Drehbuch organisiert und einen besseren Bösewicht.Zum Schluss muss ich noch kurz auf ein für mich persönlich großes Ärgernis an dem Film eingehen.Denn wie man die Figur des Erzfeindes von Iron Man hier verwurstet hat finde ich sehr schade.So wird diese Figur wohl für kommende Sequels nicht als Gegenspieler einzubinden sein.Was ich irgendwie nicht ganz verstehen kann.Den Mandarin zu so einer Witzfigur verkommen zu lassen.Irgendwie peinlich
  • DerEinevomDorf
    Ich bin kein Comic-Leser und kann daher zu dem ein oder anderen Kritikpunkt (Mandarin z.B.) nichts sagen, aber als Kinogänger und Filmfreund (sowohl anspruchsvoll, als auch Blockbuster-Unterhaltung) hat mir Iron Man 3 sehr gut gefallen. Besser als Teil 2 auf jeden Fall, ich glaube, sogar ebenfalls besser als der erste Teil.
  • TresChic
    Ich fand den Film enttäuschend. Iron Man ist zu 90% des Films Statist, er hat genau eine gute Szene wo er endlich mal richtig fliegen darf (sieht man auch im Trailer mit den Leuten die aus dem Flugzeug springen), ansonsten ist Iron Man die meiste Zeit Schrott, weil er mit den Bad Guys nicht mithalten kann. Das Ärgerlichste am ganzen Film ist aber der Schluss, will jetzt keinen Spoiler einbringen, aber es sei so viel gesagt, dass der Schluss nur im Dunkeln spielt - die Spezialeffekte wirken nicht, man sieht IM nicht gut und es wirkt wie ein Mitte 90er SciFi Film der am Budget sparen muss. Die Dialoge sind diesmal richtig schlecht - kein Wortwitz hat den Kinobesuchern auch nur ein müdes Lächeln entlockt. Im ersten und zweiten Teil hatte das eine ganz andere Klasse. Am Besten nicht viel erwarten. Iron Man 1 = 4.5/5, Iron Man 2 = 4/5, Iron Man 3 = 2.5./5 - reines Mittelmaaß :-( Die 200 Mio Budget sieht man nicht. Ich kann es mir nur so erklären, dass Downey 80-100 Mio Gage erhalten hat.
  • TresChic
    Ich lag zwar falsch, aber es ist doch wie vermutet eine enorm hohe Gage: http://www.promiflash.de/rober...Blieb also nicht so viel übrig um den Film ein teures Gewand zu bieten und vor allem ein IM würdevollen Showdown am Ende.
  • Cinergie
    Ich habe ein bisschen das Gefühl, hier erwarteten einige über 2 Stunden lang nur Iron Man, dabei haben schon die 2 Vorgänger gezeigt: Der Film lebt zu grossen Teilen von Tony Stark bzw. Robert Downey Jr. Ich fand Iron Man als Superheld nie besonders spannen und war dementsprechend mit eher niedrigen Erwartungen den ersten Teil schauen gegangen - Robert Downey Jr. hat mich aber echt vom Hocker gehauen. Ich finde es überaus löblich, dass man jetzt vorallem im dritten Teil inmitten des wirklich spektakulären Action-Feuerwerks so viel Zeit findet, der Figur Tony Stark nochmals so viel Tiefe zu geben. Ich fand die zwei Vorgänger schon überragende Filme aber der dritte Teil ist in meinen Augen der beste von allen - weil auch der persönlichste. Ich bin sogar überzeugt, dass genau dies das Erfolgsrezept der heutigen Superhelden-Filme ist: Nicht nur die Superkräfte sondern auch den Mensch hinter der Maske zu sehen. Genau dadurch erreichen die Filme besondere Tiefe und sprechen zudem ein viel grösseres Publikum an. Ich bin sehr zufrieden mit dem Abschluss der Trilogie, sollte es zu keinem weiteren Film kommen!
  • funky^jay
    Teil 1 hat mir gut gefallen, Teil 2 war Müll, Teil 3 ist bischen besser, aber im Endeffekt auch ein Mistfilm.Auch das Ende war ja mal mehr als unbefriedigend. [spoiler] 2h wird rumgelabbert und dann zaubert Tony auf einmal seine Armee aus dem Ärmel.[/spoiler] Downey Jr. ist immer noch die Idealbesetzung, aber mir gefällt diese belanglose Art der Filminszenierung nicht. Viel blabla und heisse Luft aber nix dahinter
  • Marc S.
    Also fand die Teile 1 und 2 super und auf Avengers hin bezogen auch Teile eines Puzzels aber Teil 3 merk mann den neuen Regisseur an und die Story war weniger gut gelungen. Der Mandarin der Joker des Iron Man Universums wird zur Witzfigur und ein Virus als Gegner der Menschen Feuer speien lässt find ich doch schon sehr unrealistisch im Vergleich zu Teil 1 und 2 .....Der Schluss lässt das Gefühl aufkommen dass es das Ende einer Triologie ist und es wohl kein Solo Nachfolger geben wird nur ein Cameo in Avengers 2 und 3.....mal sehen was kommt
  • Valuton
    Naja, Cameo? Tony Stark ist immer noch ein Mitglied der "Avengers" und wird in den beiden Sequels zu "The Avengers" ebenso große Rollen spielen, wie in im ersten Teil.
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