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    Die Piratenbraut
    Durchschnitts-Wertung
    3,1
    20 Wertungen - 8 Kritiken
    Verteilung von 8 Kritiken per note
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    8 User-Kritiken

    I watch at night
    I watch at night

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    4,0
    Veröffentlicht am 28. November 2018
    Die Piratenbraut gilt als einer der größten Flops der Filmgeschichte mit einem Budget von 115.000.000 Dollar und einem weltweites Einspielergebnis von 18.517.322 Dollar war das ein Verlust von 96.482.678 Dollar und dieser Schiffbruch (den die Piratenbraut nicht verdient hat) war zeitgleich auch das Ende der Produktionsfirma Carolco Pictures. Dieser Film hat zu Ende gebracht was Paul Verhoeven`s Film Showgirls begonnen hat und es war das Aus für die Produktionsfirma (gegründet von Mario Kassar und Andrew G. Vanja) die uns eine Menge Kultfilme bescherten wie die Rambo Trilogie, Basic Instinct, Terminator 2 - Tag der Abrechnung, Angel Heart, Universal Soldiers nur um einige zu nennen. Und es bedeutete auch das Karriereaus was Big Budget Blockbuster Filme betraf in der Vita von dem norwegischen Regisseur Renny Harlin der nach dem Desaster nur mehr ein paar b_filme in rechte Licht rücken durfte und leider war es auch für Hauptdarstellerin Geena Davis ein schwerer Karriereknick. Was ich absolut unfair und ungerechtfertigt finde weil A) Renny Harlin mit seinem Debütfilm Prisoner - Rückkehr aus der Hölle einen guten Einstand ins Horrorgenree lieferte und sogleich mit dem Fortsetzungsfranchise der Nightmare Filme weitermachen konnte und sein 4. Teil der Nightmare Reihe gilt als der erfolgreichste Film der Reihe und zu B) hat mir Geena Davis in ihren Rollen (bsw. in Die und Tödliche Weihnachten) immer gefallen. Die Story: Die Freibeuterin Morgan Adams (Geena Davis) und ihre Begleiter liefern sich einen Wettlauf mit dem Piratenkapitän Douglas „Dawg“ Brown (Frank Langella), dem Mann, der ihren Vater 'Black Harry' (Harris Yulin) auf dem Gewissen hat und gleichzeitig ihr Onkel ist. Das Ziel: die Insel Cutthroat Island, auf der ein sagenhafter Schatz liegen soll. Das Problem ist, dass zwar die Insel als Versteck des Goldvermögens bekannt ist, aber der genaue Standort auf dem Eiland wird durch mehrere Karten gekennzeichnet. Morgan Adams besitzt zunächst nur eine der drei Karten. Sie setzt natürlich alles daran, um die übrigen Teile ebenfalls in ihren Besitz zu bekommen. Brown, der auch ein Kartenstück sein eigen nennt verfolgt das gleiche Ziel. Mit Raffinesse und Kampfgeist liefern sich Morgan und Brown ein Duell um den Reichtum. Dabei sind sie aber auch nicht ganz alleine. Sehr Schade. Ein kolosaller Misserfolg den ich bis heute nicht verstehe kann, den die Piratenbruat bot einen starken weiblichen Hauptcharakter, einen atemberaubenden, dramatischen Score (ein echter Ohrwurm) eine spektakuläre Inszenierung die durchaus mit heutigen Blockbuster gleich zeihen kann (hätte mir das nicht so gedacht von einem Film aus den 90ern) und das Südsee Abenteuer/Romantik Flair der alten Piratenfilme. Am gelungensten an Die Piratenbraut (Cuttroath Island) finde ich die erste Hälfte mit der Suche nach dem Schatz, dem zusammenkommen der Truppe und , die zügige Inszenierung die spektakuläre Action und die flott erzählte Geschichte. Leider kippt das in der zweiten Hälfte oder sagen wir besser ab der Ankunft auf Cuttroaht) verspielt der Film seine Vorzüge die er zu Beginn hatte vieles wirkt gestreckt und künstlich in die Länge gezogen und auch das plötzliche Auftauchen der Soldaten die mit dem Mörder von Morganas Vater paktieren wirkt doch ein bisschen aufgesetzt, auch ein paar Desingmacken die am Lack von unserer Piratenbraut kratzen wie die ehemalige untreue Crew Kilometerweit zur Insel zurück schwimmen zu lassen bekunden das den Autoren dann etwas die Ideen ausgegangen sind, was man auch bei der relativ langen Verfolgungssequenz mit den Segelschiffen erahnen kann und im finalen Kampf ist es auch nicht wirklich besser. Da nimmt sich die Piratenbraut viel von ihrem Feuer heraus das sie in der ersten Hälfte noch hatte. Die Besetzung gefällt mir größtenteils auch. Geena Davis erfüllt alle Attribute wie man sich einen weibliche Piratin ( geht man mal die berühmten weiblichen Figuren der Geschichte durch dann stößt man unverweigerlich auf Anne Bonny und Land Ching und etwas mit dem Romantikauge gesehen so vor) mutig, attraktiv, lasziv wenn nötig, und weil Seeräuberin mit einer gewissen Cleverniss und Raffinesse. Natürlich hat Hollywood diese Rolle mit einer attraktiven Frau besetzt und das passt ja und Geena Davis macht ihre Sache sehr gut finde ich. Ihr Sidekick Mattew Modine fällt nicht, nervt aber auch nicht. Als Bösewicht gibt es Frank Langella zu sehen der mir wohl immer als Skeletor aus Masters of the Universe mit Dolph Lundgren in Erinnerung bleiben wird und das war finde ich sein bester Auftritt. So insgesamt finde ich. Zumindest fällt mir spontan kein besserer ein. Fazit: Geena Davis gefällt mir als Piratenbraut, ein atemberaubender Score und eine aufwändige und spektakuläre Inszenierung bügeln die Hänger ab Cuttroath Island in der zweiten Hälfte aus, zumal die Story ja zuvor Top war.
    schonwer
    schonwer

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    2,0
    Veröffentlicht am 14. September 2016
    "Cutthrout Island" ist der besser klingende Titel von "Die Piratenbraut", ein Film der genauso gut ist wie der deutsche Titel. Der Film besitzt fantastische Drehorte, schöne Kostüme und insgesamt eine tolle Ausstattung. Es gibt viele Elemente, die einen Abenteurfilm ausmachen, doch das wars auch mit dem guten. Der Film ist klischeebeladen, extremst vorhersehbar und vor allem spannungsarm, was an der faden und langweiligen Inszenierung zu verdanken ist. Manche Effekte sehen sehr schlecht aus, sobald sie computeranimiert sind. Das fällt jedoch nur ein zwei Mal auf. Geena Davis spielt einfach nur schlecht und die Dialoge sind meist peinlich und ebenfalls schlecht. Matthew Modine und Frank Langella machen ihre Sache solide. Der Part bevor sie auf die Insel kommen dauert ganze 70 Minuten, was zu lang, langweilig und unnötig ist. Der Part zwischen der Ankunft auf der Insel und das finden des Schatzes kommt viel zu kurz (ca. 20 Minuten). Die restlichen dreißig Minuten sind ein hin und her mit dem Schatz welches in ein klischeehaften und zu langen Kampf endet. Der Soundtrack ist nicht melodisch, viel zu dominant, nicht episch und nervig. Fazit: ein vorhersehbarer, voller Klischees bepackter, spannungsarmer und schlecht inszenierter Film, von dem man die Finger weg lassen sollte. Nach dem großartigen "Fluch der Karibik" wurde die Messlatte sehr hoch gestellt und "Die Piratenbraut" schafft vor allem eins: enttäuschen, nerven und langweilen.
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