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    Captain Marvel
    Kritik der FILMSTARTS-Redaktion
    3,0
    solide
    Captain Marvel

    Der letzte Schritt vor "Avengers 4"

    Von Christoph Petersen
    Es ist nun etwas mehr als ein Jahr her, dass Marvel und Ryan Coogler mit „Black Panther“ Geschichte geschrieben haben. Der erste Superheldenfilm dieser Größenordnung mit einem schwarzen Protagonisten und einem auch sonst überwiegend schwarzen Cast spielte an den US-Kinokassen sogar mehr Geld ein als der mit bereits ultrapopulären Superhelden vollgestopfte „Avengers 3: Infinity War“ (700 vs. 678 Millionen Dollar). Niemand mit klarem Verstand hätte auf diesen Ausgang vorab auch nur einen einzigen Pfifferling gesetzt. Die drei Oscarsiege sowie die erste Bester-Film-Nominierung für einen Superheldenfilm überhaupt waren da nur noch die Kirsche auf der Torte.

    Viele können das nicht nachvollziehen, das sieht man auch in den Kommentarspalten unter den entsprechenden FILMSTARTS-Artikeln immer wieder. Aber für diejenigen, die drauf eingestiegen sind, und das waren dem Einspielergebnis zufolge sicherlich eine ganze Menge, markiert „Black Panther“ nicht weniger als eine popkulturelle Zeitenwende. Als solche wird den nächsten MCU-Solofilm „Captain Marvel“ des Regieduos Anna Boden und Ryan Fleck („It's Kind Of A Funny Story“) allerdings kaum jemand bezeichnen – und das liegt weniger daran, dass das DCEU Marvel mit „Wonder Woman“ an der Superheldinnen-Front zuvorgekommen ist, sondern vielmehr daran, dass sich „Captain Marvel“ als ein lediglich durchschnittlicher Comic-Blockbuster entpuppt.

    Selbst eine Superheldin muss mal auf den Zug warten.


    Bei einem Einsatz wird die Kree-Soldatin Vers (Brie Larson) von den Skrull gefangengenommen. Als die Gestaltenwandler auf Anweisung ihres Kapitäns Talos (vor allem in den komödiantischen Szenen stark: Ben Mendelsohn) versuchen, mit einer Maschine Informationen aus dem Gehirn ihrer Geisel herauszuziehen, kann Vers mit einer Fluchtkapsel entkommen, woraufhin sie anschließend in den USA der 1990er Jahre durch das Dach einer Videothek kracht. Während die S.H.I.E.L.D.-Agenten Nick Fury (Samuel L. Jackson) und Phil Coulson (Clark Gregg) erst einmal alles daransetzen, die vermeintliche Außerirdische zu fangen, findet Vers schon bald heraus, dass sie offenbar schon einmal auf diesem Planeten war und unter dem Namen Carol Danvers als Kampfpilotin für das US-Militär gearbeitet hat...

    In den Startlöchern hängengeblieben


    Die ersten 20 Minuten von „Captain Marvel“ sind ein neuer Tiefpunkt in der Geschichte des MCU. Wenn Vers mit ihrem Mentor Yon-Rogg (scheint nicht so richtig viel Bock zu haben: Jude Law) in der Kree-Hauptstadt Hala Nahkampftechniken trainiert und anschließend an einer Befreiungsmission auf potenziell von Skrulls unterwandertem Territorium teilnimmt, erinnert das alles doch sehr an eine austauschbare, eher schwache Episode von „Star Trek - Das nächste Jahrhundert“. Weder wirkt Hala in irgendeiner Weise beeindruckend, noch ist der Einsatz auch nur ein klein bisschen spannend. Gleich der Auftakt ist also eine herbe Enttäuschung. Von da an kann es eigentlich nur noch bergauf gehen...

    ... und das tut es dann zum Glück auch, wenn auch nie bis ganz hinauf zum Gipfel. Nach dem Absturz auf die Erde spielt „Captain Marvel“ zwar in den Neunzigern, punktet aber in erster Linie mit Buddy-Comedy, wie sie vor allem in den 1980er Jahren populär war: Brie Larson (Oscar für „Raum“) und Samuel L. Jackson (oscarnominiert für „Pulp Fiction“) sind einfach ein tolles Team – vor allem wenn später noch Goose (sieht aus wie eine Katze, ist aber keine) und ein weiteres Mitglied, das wir aus Spoiler-Gründen nicht nennen wollen, mit zu der kleinen Außenseiter-Truppe stoßen. Die Chemie und die Frotzeleien stimmen – auch weil weder Samuel L. Jackson noch MCU-Mastermind Kevin Feige ein Problem damit zu haben scheinen, den als supercoolen Badass eingeführten Nick Fury diesmal die klassische Rolle eines humorigen Sidekicks spielen zu lassen (bis hin zu der fast schon karikaturesken Begründung für seine Augenklappe).

    Die ultimative Faltencreme


    Apropos Nick Fury: Die Verjüngungstechnologie, die Marvel unter anderem bereits bei Tony Stark (Robert Downey Jr.) in „The First Avenger: Civil War“ und bei Hank Pym (Michael Douglas) in „Ant-Man And The Wasp“ eingesetzt hat, scheint inzwischen nahezu ausgereift. Zumindest bei Samuel L. Jackson dauert es keine Sekunde, bis man seine mittelalte Version (etwa im Alter seiner Rolle in „Stirb langsam 3“) akzeptiert – und auch der verjüngte Clark Gregg sieht nur minimal weniger überzeugend aus. Deshalb verwundert es auch so, dass die Animationen der fliegenden Captain Marvel in ihrem Anzug im Finale vergleichsweise mies aussehen – das hat DC schon vor sechs Jahren in „Man Of Steel“ besser hinbekommen.

    Aber nicht nur die Schauspieler reisen in der Zeit zurück, auch darüber hinaus liefert „Captain Marvel“ eine Menge Neunziger-Nostalgie – nicht von ungefähr stürzt Vers bei ihrer Ankunft auf der Erde ausgerechnet durch das Dach einer Blockbuster-Filiale. Allerdings beschränkt sich das 90er-Flair neben einem Pager und einem Münztelefon überwiegend auf Videokassettencover und Albumposter – denn nach dem Auftakt in Los Angeles spielt der Rest des Films in Militärbasen und auf dem flachen Land, wo man eh kaum erkennt, in welchen Jahrzehnt die Handlung gerade angesiedelt ist. Und die weiteren Popkulturanspielungen, vor allem auf „Top Gun“ von 1986 (die Nicht-Katze Goose ist nach der Rolle von Anthony Edwards benannt) sowie die 70er-Kultsitcom „Happy Days“ (eine ganz zentrale Brotdose), kehren den Neunzigern ebenfalls den Rücken. Da bleibt nur die Hoffnung, dass „Wonder Woman 2“ mehr aus seinem Setting im Jahr 1984 herausholt.

    Der gar nicht so heimliche Star des Films: Goose!


    Erfrischend ist hingegen die Struktur, mit der in „Captain Marvel“ verhindert wird, zum x-ten Mal im MCU eine klassische Origin Story abspulen zu müssen. Denn nachdem wir zu Beginn direkt mit Vers ins Geschehen hineingeschmissen werden, begibt sich das Publikum anschließend quasi gemeinsam mit der Protagonistin auf die Suche nach ihrer Identität – und dabei gibt es eine ganze Reihe von überzeugenden Überraschungen. Das ist mal eine angenehme Abwechslung zum sonstigen Einerlei – und zudem noch gewürzt mit einer der ungewöhnlichsten Sequenzen im MCU, wenn wir mit der an das Skrull-Gerät angeschlossenen Vers gemeinsam von einer interaktiven Erinnerung zur nächsten springen. Zugleich scheinen aber nicht nur der Zuschauer und Vers auf der Suche nach der Figur zu sein, sondern lange Zeit auch Brie Larson und die Macher selbst.

    Wir wissen ja schon, dass Carol Danvers nicht nur in „Avengers 4: Endgame“ eine wichtige Rolle spielen wird, sondern auch in der auf die drei bisherigen Phasen folgenden, neu aufgestellten Zukunft des MCU einen ganz zentralen Part einnehmen soll. Nachdem das erste Drittel ihres Solo-Abenteuers da ehrliche Zweifel weckt, ob das wirklich die allerbeste Idee ist, kann die zweite Hälfte diese Bedenken weitestgehend wegwischen. Brie Larson wächst aller CGI-Schwächen zum Trotz gerade im Finale vollständig in die Rolle hinein und deutet an, dass sie und ihre Figur eine echte Bereicherung für die Avengers sind. Aber für ihren ersten Solofilm „Captain Marvel“ selbst kommt dieser Energieschub fast schon ein wenig zu spät.

    Action von der Stange


    Denn gerade die Actionszenen sind durch die Bank wenig erinnerungswürdig. Eine S-Bahn-Sequenz in Los Angeles wirkt nur wie ein leiser Nachhall zu der ungleich spektakuläreren Subway-Szene in Sam Raimis „Spider-Man 2“ (und die ist immerhin schon 15 Jahre alt). Ansonsten begnügen sich die Regisseure mit halbherzigen Lasergefechten im All sowie einigen maximal soliden Martial-Arts-Einlagen – und auch Joseph Kosinski muss sich keine Sorgen machen, dass ihm „Captain Marvel“ ein Jahr vor dem Kinostart von „Top Gun: Maverick“ das Feuer stiehlt. Zwar hat Marvel nicht nur beim Dreh, sondern auch beim US-Marketing mit dem Militär zusammengearbeitet, die Jetszenen sind aber dennoch nichts Besonderes.

    Fazit: Erst dauert es zu lange, bis „Captain Marvel“ endlich in Fahrt kommt – und auch dann überzeugen vor allem die Gags und Frotzeleien, während die Action bis zum Ende enttäuscht. Brie Larson macht hingegen vom stotternden Auftakt bis zum überzeugenden Ende eine erstaunliche Entwicklung durch – nach dem Finale freuen wir uns ehrlich, sie in „Avengers 4“ und darüber hinaus im MCU wiederzusehen.

     

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    Kommentare

    • Jimmy Conway
      Das Geblubber und Gehate ist eh wieder typisch und langweilig. Und mit den FS Kritiken kann man mal konform gehen, mal weniger, mal auch gar nicht.Captain Marvel ist sicherlich besser als der letzte Spider-Man Aufguss und gehört auch so in die obere Hälfte. Die Actionszenen fand ich sogar ganz gut, weil nie allzu aufdringlich und Augenkrebserzeugend. Aber am besten funktionieren tatsächlich die Schauspieler, egal ob BRIE LARSON (!), ja, Sie lacht und schmunzelt, Samuel L. Jackson oder Ben Mendelsohn. Auch Jude Law ist jetzt nicht so schlecht, gerade im MCU gibt es viel blassere Charaktere, in der Art, die er spielen musste.Und als Kind der 80er und 90er war ich natürlich über die Musik erfreut (Garbage, Hole, R.E.M., Nirvana)
    • Barns
      Den Film eben auf Sky gesehen, ich finde ihn super und auch sehr erfrischend, vielleicht kommen bei dem ein oder anderen die Gags nicht so ganz gut rüber, weil er eben nicht in den 90er aufgewachsen ist. Aber ich fand es köstlich wie man vergeblich darauf gewartet hat bis die Audio Datei aufgegangen ist. ;)
    • HalJordan
      Auch wenn mein Kinobesuch schon Wochen zurückliegt, möchte ich dennoch auf diesem Wege ein paar Worte über Captain Marvel verlieren. Bei Filmen, die im Vorfeld einen gewissen Hype erhalten - ob positiv oder negativ - ist es nicht ganz einfach unvorbelastet ins Kino zu gehen. Bei einem Streifen, der als Bindeglied zum nächsten Avengers-Film fungieren soll, noch weniger. Sei´s drum.Da ist er nun der erste MCU-Film mit einer weiblichen Hauptfigur. Leider hat Captain Marvel nicht sonderlich viel zu bieten. Aber der Reihe nach. Postiv fand ich die Herangehensweise keine typische Origin-Story zeigen zu wollen. Bedauerlicherweise kitzelt das Drehbuch nicht viel aus der Protagonistin heraus. Nur Bruchstücke werden gezeigt. Die Charakterentwicklung, die diese Figur eigentlich durchleben sollte, bleibt völlig auf der Strecke. Warum gerade Carol zur mächtigen Superheldin mutiert, wird höchsten angerissen. Brie Larson ist ganz sicher keine schlechte Schauspielerin. Ihr Talent kommt in dieser Rolle jedoch kaum zur Geltung. Die meisten Figuren des Ensembles bleiben völlig blass und können keine großartigen Akzente setzen. Einzig Ben Mendelsohn als Talos macht den Streifen zum Teil annehmbar. Dagegen sind die Auftritte von Jude Law und Clark Gregg kaum eine Erwähnung wert. Wenn ich daran denke, wie sehr ich mich über das Engagement von Gregg im Vorfeld freute. Bei Agents of S.H.I.E.L.D. durfte er schließlich nicht mehr mit den Großen agieren. Daher begrüßte ich sein Comeback und wünschte mir er würde eine wichtige Rolle spielen. Auch hier wurde ich eines Besseren belehrt. Apropos Interaktion mit den Avengers. Samuel L. Jackson gehört als Nick Fury quasi zum Inventar der Superheldentruppe. So beeindruckend der junge Sam Jackson auch aussah, konnte ichhier wenig vom späteren Nick Fury erkennen. Es wirkte so, als würde Jackson einen völlig anderen Charakter verkörpern. Alleine die zahlreichen Szenen mit Goose sorgten bei mir mehrmals für Kopfschütteln. Die Actionszenen sind nichts Besonderes und der Film wirkt, als hätten zahlreiche Nachdrehs statfgefunden und sich mehrere Regisseure an diesem Stoff versucht. In jedem Fall hat der Streifen nicht wirklich eine eigene Identität.Captain Marvel ist für mich neben Thor 2 das absolute Lowlight des MCU. Nach der ersten Sichtung würde ich dem Film 2,5 von 5 Sternen geben. Womöglich würde ich diesem beim wiederholten Schauen sogar noch schlechter bewerten. Von den ganzen Kontinuitätsproblemen will ich gar nicht erst anfangen. Das würde meine Zeilen sprengen.
    • GoodGuyGoneWrong
      Ich habe nun den Film gesehen und möchte gerne wissen wieso Thanos Angst haben muss vor Captain Marvel.Danke
    • Darklight ..
      Ohhh... my Good. Ich habe ihn mir auch angesehen. Zum Glück kein Geld dafür ausgegeben... (...). Und... hätte er mir auch nur 10 min. lang gefallen, hätte ich ausgemacht und wäre noch ins Kino gegangen...Aber als das Grauen vorbei war, wußte ich, ich habe alles richtig gemacht. Ich kann nicht viel mehr dazu schreiben, als Du schon geschrieben hast. Der Film war langweilig, vorherssehbar und absolut un-emotional! Nichts hat sich entwickelt, alles wurde nur behauptet. Keinerlei Reaktionen waren gut durchdacht oder realistisch... Emotionalitätsvermeidungskino vom Feinsten!Manchmal befürchte ich, genau das wollen die Leute, die da so massenhaft ihn Kino rennen.GefühlsfastFood mit leeren Figurenhydraten.Mehr mag ich dazu gar nicht schreiben. Dafür ist mir mein Sonntag zu schade.
    • Darklight ..
      Leider kommt man aber auch naaaaach dem Sehen zu keinem anderen Urteil! Gott, was waren das für verschenkte zwei Stunden...
    • Darklight ..
      Der Film ist sowas von langweilig, das ist ein sooo unglaublich öder Kram geworden, daß ich es nicht fassen kann!Ein bisschen nett (!) mal zwischendurch ist das Beste, was ich darüber sagen kann. Es gibt nichts in dem Film, was ich woanders nicht schon irgendwie besser oder interessanter gesehen habe.Sehr gut oben beschrieben: Erst 20 min. verschenkt, STAR TREK Kopie vom Ödesten. Dann keine guten Dialoge. Kein Emotionaler Kern. Der ganze Film hat mich kalt gelassen. Und der Humor... nach ja... wenn ich jetzt sage, daß ich da Thor besser fand, als er auf der Erde ankam, sagt das viel über meine Verachtung für den Film aus.Nichts hat mich berührt. Nichts hat mich gepackt. Nichts war wirklich lustig. Nichts war wirklicht originell.Der Durchschnittlichste Marvel Film überhaupt. Zum Glück nicht so dämlich wie Ant-Man II oder so unsäglich lächerlich wie Thor III. Aber nur, weil er keine voll Katastrophe war, ist es mitnichten ein guter Film. Wenn sie in dem Stil das Avengers Team fortführen (am besten noch mit dem Klamauk von Spiderman garnieren, dann gute Nacht, MCU!).Die tiefe Ernsthaftigkeit oder Tragik eines Iron Man oder eines Cap America geht dieser Figur und der Schauspielleistung völlig ab. Sie hat keine Chance gegen ihre männlichen Kollegen. Und nicht den Hauch einer Chance gegen die emotionales Wucht einer Scarlet Johanson.Armutszeugnis eines Erstlings.
    • GamePrince
      Gestern gesehen und wurde positiv überrascht ... was bei meinen Erwartungen aber auch nicht schwer war.Der Film ist durch die Bank überraschend solide, aber eben nicht mehr als solider Marvel-Standard.Größte Schwäche ist bedauerlicherweiße nicht nur Brie Larson als Schauspielerin, sondern damit verbunden auch Captain Marvel als Charakter an sich.Da entsteht keine Sympathie, man fiebert nicht mit, man kann sich nicht mit ihr identifizieren ... nichts.Das drumherum hingegen ist unterhaltsam und größtenteils gut inszeniert.Wertung geht (für FS-Verhältnisse) in Ordnung.
    • Clive Exicel
      Weil man den Film nur mit Zensur retten kann. Nicht umsonst hat Disney Netflix die Serien beenden lassen. Es bleibt nichts mehr im Gedächtnis. Auch Marvels Runaways nicht.Captain Marvel ist sowas von schlecht. Das ist gar kein Kinofilm. Brie Larson hat keine Ahnung und die Regierseure auch nicht. Dann darf man auch noch keine packenden F16 Szenen machen, weil Top Gun kommt. In den Händen von Disney wird das alles nichts mehr.Und Inhumans wurde kaputt geschrieben. Die meisten mochten nur den Namen nicht. Allerdings war da das Team auch nicht aureichend fähig, für eine ganze Saison. Die waren wohl auf einen Film vorbereitet.Es riecht danach, das Endgame große Ähnlichkeiten zu Green Lantern haben wird.Dr. Strange ist der Verräter. Das wird alles ganz anderst werden wie sich die Fans erhoffen.
    • HalJordan
      Das ist richtig. Man darf auch nicht vergessen, dass Hellraiser kein Mega-Franchise darstellt.Ich fand Peer Augustinski super. Egal welche Figur er synchronisierte, ich musste sofort an Robin Williams denken. ;-) Aktuell finde ich David Nathan und Tobias Kluckert ganz gut. Ich finde es stets interessant, wenn solche Sprecher plötzlich vom Dramafach in die Sparte der Komödien wechseln. ;-)
    • Sentenza93
      Gut, gerade bis in die Mitte der 90er rein, gab es ja viele Reihen bei denen die Sprecherkontinuität litt. Deswegen hat mich das bei Teil 3 hier auch nicht gewundert. Aber ich muss auch sagen, dass er es gut machte.Das ist schwer. Wen ich einmal gern höre ist zum Beispiel Joachim Tennstedt. Wunderbare Stimme. Oder eben auch Danneberg, bei dem ich hoffe, dass er bald wieder fit ist.Bei bereits verstorbenen Sprechern, gerade auch so aus den Klassikerzeiten, ist ein Wilhelm Borchert einer meiner Favoriten. Dem Mann könnte ich stundenlang zuhören. 😊 Bei Dir?
    • HalJordan
      Ich finde Schulzki hat seinen Job wirklich gut gemacht. Natürlich wirkt das immer ein wenig befremdlich, wenn die Synchro wechselt. Nicht selten hat das allerdings gesundheitliche Gründe (siehe Creed 2 und Stallone).Welcher deutscher Synchronsprecher gefällt dir aktuell eigentlich am Besten?
    • Sentenza93
      Wie gesagt, ist einerseits schön, dass man den Fans eine Freude mit Krauss machen wollte, aber das war leider nix. Das Alter und viel zu sehr auf tief getrimmt.Wie fandest Du Schulzki im Vergleich zu Krauss aus 1&2?
    • HalJordan
      Teil 3 habe mit der deutschen Synchro von Rüdiger Schulzki geschaut? Bevor ich die Disc eingelegt hatte, wusste ich gar nicht, dass man bei der deutschen Synchro wählen kann. ;-D In der Zukunft werde ich mir mal die andere Variante geben. ;-)
    • Sentenza93
      Ich finde Teil 3 auch noch schauenswert. 😊Welche Synchro hast Du geschaut? Krauss oder Schulzki? 😊 Oder englisch?
    • HalJordan
      So, nun kann ich an die Hellraiser-Trilogie ebenfalls einen Haken machen. ;-) Da ich schon von verschiedenen Seiten hörte Hellraiser 3 wäre der Beginn des qualitativen Abfalls dieser Reihe, hatte ich schon mit dem Schlimmsten gerechnet. Ich muss jedoch sagen, ich bin angenehm überrascht. Ja, der Film kann seinen beiden Vorgängern nicht das Wasser reichen, allerdings muss er das auch nicht. Hell on Earth ist in jedem Fall sehenswert. Auch hier gibt es wieder etliche kreative Einfälle und mit dem Charakter Joey gab es eine starke weibliche Hauptfigur. Ich fand es auch einmal mehr interessant, wie schön man den Bogen zum Vorgängerwerk spannte. Übrigens habe ich mir die Unrated-Fassung gegeben. Einfach weil ich schauen wollte, welche Szenen bei der Kino-Version der Schere zum Opfer fielen. ;-)Ich bin froh mit die Box Anfang des Jahres gesichert zu haben und bin gespannt, ob uns in naher Zukunft ein weiterer sehenswerter Streifen dieses Franchises kredenzt wird. ;-) In diesen Figuren steckt eine Menge ungenütztes Potential.
    • Sentenza93
      Darfst gerne berichten. 😊 Kleiner Tipp noch. Die Unrated-Fassung von Teil 3 ist nicht wirklich der Rede wert, und die Szenen liegen auch leider nur in schlechterer Qualität vor. Ist für Komplettisten ganz interessant mal zu sehen, aber nichts was unbedingt nötig ist. Und zweitens hat man Pinhead tatsächlich nochmal von Helmut Krauss (Sprecher aus Teil 1 und 2) nachsynchronisieren lassen. Auch nur ihn komplett. Nur man merkt den Altersunterschied zu damals und ich finde man hat ihn zu sehr auf tief getrimmt. Ich empfehle den Film mit der Erstsynchro von Pinhead, gesprochen von Rüdiger Schulzki. Ist nach Krauss in den ersten beiden Teilen zwar eine Umstellung, aber er macht es gut. Oder kannst ja beide Varianten mal schauen. 😊
    • HalJordan
      Ich bin zum Teil jetzt schon raus. Bis dato habe ich Captain Marvel nicht gesehen und mein Interesse ist gleich NULL. Nachdem mich der letzte Avengers-Teil nur mäßig begeistern konnte, bin ich nach dem nächsten Spidey-Abenteuer ebenfalls raus. Far From Home wird nur deshalb geschaut, da ich ein Spidey-Mark bin.Absoult. Ich liebe Filme, die mit Liebe zum Detail ein tolles World Building schaffen. Dieses Wochenende schaue ich übrigens Teil 3. Kann gerne wieder berichten. ;-)
    • Sentenza93
      Also der Film hat auch meine Vorfreude auf Endgame ziemlich geschmälert, und nach dem, oder spätestens Far From Home eventuell noch, ist das MCU für mich erstmal vorbei.Disney hat es wirklich geschafft, mich ziemlich zu vergraulen damit.Und ich bin in meiner Kritik zu CM noch nicht mal wirklich auf das ganze politische Zeug eingegangen, sprich alles um Larson etc., sondern wirklich nur auf den Film. Das ganze Politische dahinter, macht es eigentlich noch schlimmer.Ich finde den visuell, auch für damalige Verhältnisse, einfach auch super. Die Atmo frisst sich richtig in einen rein.
    • HalJordan
      Das klingt regelrecht vernichtend, was du über Captain Marvel schreibst. Ich habe den Film immer noch nicht gesehen und warte höchstwahrscheinlich auf eine Sichtung im Heimkino in ein paar Monaten. Was soll ich sagen? Meine Kritik an dem Fox-Deal kam nicht von ungefähr. Es ist immer besser für das Geschäft, wenn jeder etwas vom Kuchen abbekommt. Inzwischen verköstigt Disney den Kuchen fast im Alleingang, wenn ich bei diesem Beispiel bleibe, und das ist nicht gut.Um eins klar zu stellen, die Verwandlung vom Doc ging für mich völlig in Ordnung. Mir gefiel es nicht, wie er selbst den Oberguru der Zenobiten, Pinhead einfach so erledigen konnte. Der Film ist dennoch ein richtiges Erlebnis. Alleine die Welt der Zenobiten zu sehen, fand ich beeindruckend, vor allem für die damaligen Verhältnisse.Der Keaton-Vergleich ist gut. Muss sofort an die Szenen denken, als Adrian Peter Parker im Auto einschüchtert. Das habe ich derbe gefeiert. ;-)
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