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3,2
31 Wertungen - 11 Kritiken
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11 User-Kritiken

BrodiesFilmkritiken
BrodiesFilmkritiken

User folgen 24 Follower Lies die 4 074 Kritiken

4,0
Veröffentlicht am 01.09.17
Es ist das altbekannte Problem des deutschen Filmes: man sieht woher er kommt. Die US Produktionen die so erfolgreich sind werden im Hochglanzlook gedreht, sind farbenfroh und satt – deutsche Werke haben davon nichts, wirken oftmals wie mit dem Camcorder gefilmt. Das ist hinderlich wenns um einen abgehobenen Unterhaltungsfilm gehen soll – aber bei Filmen wie diesem hier wird das Manko zum riesigen Vorteil. Dadurch daß nichts geschönt oder übersteigert wird oder unecht glänzt gewinnt der Film ein authentisches Innenleben das es in sich hat und den Zuschauer umhaut. Denn es geht um eine Beziehung, ein Paar das die Hölle des gemeinsamen Urlaubes mit permanenter Streiterei und Zukunft der Beziehung durchlebt. Das alles wirkt als habe man ein echtes Paar begleitet und fange das wahre Leben ein. Da kommt der wirklichkeitsnahe Look natürlich genau richtig, aber ebenso wertvoll kommt das klischeefreie und lebensechte Spiel der Darsteller – bis zu den letzten 5 Minuten. Kann und will ich jetzt so nicht verraten, aber ich finds schade wenn ein so großartiger und lebendiger Film sich selbst gegen Ende so sehr ein Bein stellt. Aber kann man nicht ändern schade. Doch wie bei solchen Filmen üblich: eigentlich gibt’s keine Möglichkeit daß er einer breiteren Masse zugeht. Fazit: Realistisches Beziehungsdrama, lebensecht und schmerzhaft gespielt!
Stefan G.
Stefan G.

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4,0
Veröffentlicht am 03.09.14
Toller Film. Hat bei mir auf seine einfache und ruhige art, doch relativ starke emotionen ausgelöst. vor allem: wut und verachtung für diesen opportunistischen, schwachen und unempathischen lappen. vielleicht verstehen viele nicht, die hier so scharf kritisieren, weswegen sich die frau so verhält. aber genau darin liegt das spannende in diesem film. ihre wachsende abneigung gegenüber ihrem freund, der sich in seiner träumerei verliert, anderen etwas vorgaukelt und keinen tropfen blut in sich hat. doch am schlimmsten für sie ist offenbar, dass er sich mit seinem mickrigen selbstbewusstsein nur stark fühlt, wenn er sie herabsetzen kann. als ende hät ich mir jedoch gewünscht, dass sie trumphiert und er mit seinem bauplan scheitert.. ein taugenichts!
jasondufrane
jasondufrane

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4,5
Veröffentlicht am 09.08.10
4,5 und 1,5 müsste meine Kritik beginnen. Gemeinsam mit meiner Frau habe ich mir dieses Drama angesehen und war schlicht begeistert. Es wird eine Normalität gezeichnet, die fast beängstigend wirkt. Liebe, Beziehung und der ständige Widerspruch zwischen "sich für den anderen bemühen" und "nach den eigenen Bedürfnissen Leben und handeln" sind wunderbar dargestellt und es zeigt sich sowohl wie komplex eine Beziehung ist als auch wie mitunter schwierig. Insbesondere, wenn die Charaktere so verschieden sind wie Gitte und Chris. Ich war am Ende von der Schlichtheit und Ehrlichkeit dieses Films gerührt. Meiner Frau ging es anders. O-Ton :"Filme die die Welt nicht braucht. Stellt bei uns oder beim Nachbarn eine Kamera auf und mach einen Kinofilm daraus." Naja, immerhin scheint sie den Film auch nahe an der Realität gefunden zu haben.
VitoCorleone
VitoCorleone

User folgen Lies die 2 Kritiken

1,0
Veröffentlicht am 22.05.10
Aufgrund der positiven Kritiken in der Presse hat meine Freundin gestern den Film ausgeliehen. Nach 15 Min. fingen meine Füße an zu kribbeln und 5 Min. später meldet sich mein Tinnitus. Banalität in einem Beziehungsdrama kann durchaus interessant sein. Aber dem Film fehlt an jeglicher Rhythmus und ist unnötig zu lang. Die Bildsprache ist zwei Dimensional: Keine Poesie, kein Metapher. Alles ist schön sauber ausgeleuchtet. Sardinien als Schauplatz der Handlung ist in diesem Fall so notwendig wie ein elektrischer Waschlappen. Am Ende hinterlässt der Film einem ein Gefühl, das mit einer 5-Tage-Verstopfung vergleichbar ist. Die Schauspielerische Leistung der Hauptdarsteller sind ok, aber nichts Hervorragendes. Es ist schon sehr verwunderlich, dass so ein Stoff überhaupt gefördert und mit Beteiligung von TV-Sendern produziert wurde. Aber so verwunderlich ist es andererseits wiederum auch nicht, wenn man die heutige deutsche TV-Landschaft anschaut: Mittelmäßig, kein Subtext, keine Fragen bleiben unbeantwortet, nichts darf die grauen Zellen anstrengen, . Und ja jede Woche mindestens eine Portion Christine Neubauer, Primetime. Als gäbe es in Deutschland keine andere Schauspielerinnen. Was die Kritiker zu diesem betriff, kommen für mich zwei Folgerungen in Frage: Entweder sind es ein Haufen verstopften Intelektuellen. Oder keiner hat den Mumm gehabt, trotz dem Silbernen Bären aus Reihe zu tanzen.
Kino:
Anonymer User
1,0
Veröffentlicht am 31.08.09
Der Film versucht wohl die Langeweile der bürgerlichen Mitte darzustellen, wird dabei aber langweiliger als es notwendig wäre. Die hölzernen, angestrengt wirkenden Dialoge treten in einer Holzhammermethodik auf. In mundgerechte Stücke geklopft, sind sie leicht zu verdauen, leicht zu verstehen. So wird einem alles vorgekaut. Nichts bleibt rätselhaft, alles ist klar; doch diese Klarheit bedeutet leider nichts anderes als Banalität.
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 13.07.09
sicher handelt es sich bei diesem Film nicht um ein Werk, dass den vorgaben des mainstreams entspricht. Nicht um ein Werk, dass die Massen erreicht und begeistert, wenn gleich es jedem anspricht, sich doch jeder wiederfinden kann in dieser Geschichte. Oder liegt gerade hier das Problem ? Mag man sich nicht den Spiegel vorgehalten bekommen, sich vielleicht seiner selbst bewusst werden durch eine Geschichte die einem von der Leinwand herab erzählt wird ? Ich muss sagen, dass ich diesen Film für überaus gelungen halte. Ich hatte mich vorab nicht informiert über diese Film. Bin gewissermaßen unvorbereitet ins Kino gegangen. So hatte ich zu Beginn meine Schwierigkeiten - weniger der Handlung zu folgen -als auf diese nun zu warten. Der Konflikt zweiter unterschiedlich nicht sein könnenden Menschen - nun, das ist nichts Neues. Doch so unspektakuler und doch facettenreich dargestellt, hat es mich bald faziniert. Konflikte, Versuchte Konfliktbewältigung, innere und äussere Einflüsse... alles vorhanden. Wirklich gelungen !
Kino:
Anonymer User
1,0
Veröffentlicht am 12.07.09
Wie sehr wird dieser Film doch von den Kritiken gelobt! Um so mehr die Enttäuschung, während dieser endlosen, quälenden, banalen, bisweilen klischeebehafteten Dialoge. Man fühlt sich so unangenehm dicht bei diesen Personen, fast so als sitze man am gleichen Esstisch in Gegenwart dieser einem selbst peinlichen Menschen oder ähnlich der Situation während eines sterbenslangweiligen Diaabends von Onkel Horst. Bitte Mama, darf ich aufstehen? Nicht verwunderlich, dass sich der Kinosaal so langsam vorzeitig leerte.
Kino:
Anonymer User
1,5
Veröffentlicht am 10.07.09
Also ich verstehe es nicht wirklich, warum alle so begeistert von dem Film sind! ich war mit 5 Freunden aufgrund der generell sehr positiven Kritik und der silbernen Bären im Film und wir alle waren uns einig, daß dies der langweiligste Film aller zeiten war oder wir nicht intellektuell genug...? Die Szenen kennen wir alle aus dem Alltag, darum muss man nicht ins Kino gehen. Insgesam war der Film eher enttäuschend. ich schliesse mich meinem Vorgänger an. Es fehlte ein Spannungsbogen oder wenigstenst eine schöne Stimmungskulisse von Sardinien. Schade habe mir mehr erwartet aber wie gesagt den Film evtl. auch nicht verstanden!?
Kino:
Anonymer User
3,5
Veröffentlicht am 07.07.09
Schauschpielleistung und Ansatz des Films sind klasse. Die Nähe an den beiden Hauptdarstellern und deren Beziehung ist zu Beginn sehr interessant... es fehlt dann aber ein bisschen der Spannungsbogen. Wer aber auf Tiefsinnigere Fragen rund um das Thema Beziehung steht, ist hier richtig.
Kino:
Anonymer User
1,5
Veröffentlicht am 07.07.09
Ich lese hier immer wieder, wie toll der Film doch die alltäglichen Probleme zwischen Mann und Frau herausarbeitet. Stimmt, das tut er, man sieht tatsächlich eine verkorkste Beziehung. Das wars dann aber auch. Drumherum gibt es keinerlei Handlung, sondern immer wieder die jedem bekannten alltäglichen Dialoge und Probleme. Das ist nicht interessant, sondern verdammt langweilig. Positiv: die schauspielerischen Leistungen waren allererste Klasse, keine Frage.
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