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    Gemini Man
    Kritik der FILMSTARTS-Redaktion
    3,5
    gut
    Gemini Man

    Ein Must-See in 3D!

    Von Carsten Baumgardt
    Als James Cameron 2009 mit „Avatar“ Filmgeschichte schrieb, war es die revolutionäre Technik mit bahnbrechenden, nie zuvor gesehenen 3D-Bildern, die seinen Science-Fiction-Action-Thriller auf ein ganz eigenes Level katapultierte. Das Ergebnis: Bis zur kürzlich erfolgten Wachablösung durch „Avengers: Endgame“ war der Ausflug nach Pandora mit 2,79 Milliarden Dollar der kommerziell erfolgreichste Film aller Zeiten. Eine Nummer kleiner, aber von der Blaupause her nach gleichem Muster funktioniert Ang Lees „Gemini Man“, mit dem sich der taiwanesische Meisterregisseur weiter als Vorreiter der noch umstrittenen High Frame Rate etabliert.

    Der futuristische Action-Thriller ist in 120 Bildern pro Sekunde (Frames per second) gedreht. Mit glasklarer Tiefenschärfe bis in den allerletzten Winkel der Leinwand wirkt das Geschehen so noch realistischer, fast wie „live dabei“, wie im Theater. Dieses Gimmick, das Lee bereits in „Die irre Heldentour des Billy Lynn“ ausprobierte, perfektioniert der zweifache Oscarpreisträger (für „Brokeback Mountain“ und „Life Of Pi“) in „Gemini Man“. Das ergibt einen optisch grandiosen Film, der jedoch genauso wie „Avatar“ inhaltlich nicht mit der technischen Brillanz mithalten kann. Die Gedankenspiele um Klonen, Unsterblichkeit und den ultimativen Soldaten wirken etwas halbherzig in einer Old-School-Geschichte, die schon seit den 90er Jahren in Hollywood kursiert.

    Will Smith gegen Will Smith: Das sieht bombastisch aus!


    In der nahen Zukunft: Henry Brogan (Will Smith) ist der beste Attentäter, den der amerikanische Geheimdienst DIA hat. 72 Tötungen gehen auf sein Konto, doch mit 51 Jahren nagt langsam der Zahn der Zeit an dem Scharfschützen. Als er in Lüttich einen vermeintlichen Terroristen aus zwei Kilometern Entfernung in einem fahrenden Schnellzug ausschaltet, beginnt ein Albtraum für den Killer, der sich nach diesem Auftrag eigentlich zur Ruhe setzen wollte. Denn Henry gerät in eine Verschwörung, in die höchste Geheimdienstkreise verwickelt sind. Deswegen will ihn Clay Verris (Clive Owen), der Leiter eines Geheimprojekts namens Gemini, aus dem Verkehr ziehen.

    Immer wenn in der Welt besonders unangenehme Aufgaben zu erledigen sind, kommen Verris‘ Gemini Men zum Einsatz und einer dieser Soldaten soll nun auch Henry ausschalten. Der kann dem ersten Tötungsversuch entkommen und versucht nun – unterstützt von der toughen DIA-Agentin Danny Zakarweski (Mary Elizabeth Winstead) sowie seinem alten Flieger-Ass-Kumpel Baron (Benedict Wong) herauszufinden, warum er überhaupt sterben soll. Dann trifft er in Kolumbien das erste Mal auf den genialen Profikiller aus der Gemini-Schmiede von Clary Verris: Junior (ein per CGI generierter Will Smith) sieht genauso aus wie er selbst – nur 28 Jahre jünger.

    Zwei Will Smith zum Preis von einem


    Immer wieder erblicken Filme nach Jahrzehnten in der Produktionshölle Hollywoods doch noch das Licht der Welt – weil zum Beispiel wie zuletzt bei „Passengers“ gerade angesagte Stars (dort: Jennifer Lawrence und Chris Pratt) endlich den nötigen Anschub geben. Bei „Gemini Man“ waren über die Jahre Regisseure wie Tony ScottCurtis Hanson und Joe Carnahan am Ball, mit Darstellern wie Harrison Ford, Mel Gibson, Nicolas CageClint Eastwood und Sean Connery gab es sogar reichlich Prominenz für die Hauptrolle. Es ist hier also nicht allein die Star-Power von Will Smith („Aladdin“), sondern vor allem die sich rasant weiterentwickelnde Technik, dank derer der Sci-Fi-Action-Thriller nun endlich in die Kinos kommt. Denn nun war es möglich, einen hochgradig realistischen Leinwandklon des Superstars am Computer zu erzeugen.

    Doch Ang Lee beeindruckt technisch nicht nur mit den zwei Will Smith zum Preis von einem. „Gemini Man“ ist herausragend gefilmt – mit überragenden Aufnahmen und innovativen Einstellungen von Kameramann Dion Beebe („Mary Poppins‘ Rückkehr“), der auch die volle Pracht der High Frame Rate ausnutzt. Die Bilder sind so von gestochen scharfer Brillanz. Ja, es braucht zunächst ein wenig Gewöhnungszeit ob der ungewöhnlichen Seherfahrung, doch nach kurzer Zeit ist man voll drin. Dann befeuert das Gefühl, wie im Theater ganz nah dran am Geschehen zu sein, „Gemini Man“ sogar permanent, was von einem treibend-hypnotischem Action-Score noch verstärkt wird.

    Unbedingt in 3D genießen!


    In einer Handvoll großer, rund um den Erdball verteilter Actionszenen, die auch an repräsentativen Schauplätzen (besonders der Tourismusverband der ungarischen Hauptstadt Budapest wird erfreut sein) gefilmt wurden, zischen einem die Kugeln im Kinosessel förmlich um die Ohren. 3D wird hier (und das können wir gar nicht genug unterstreichen) jederzeit sinnvoll eingesetzt, sodass die Auswahl einer entsprechenden Kinovorführung ein MUSS ist. Natürlich liefern eine Motorrad-Verfolgungsjagd in Kolumbien, eine Katakomben-Klopperei in Budapest und der finale Showdown in Georgia ein spektakuläres Action-Gerüst, doch „Gemini Man“ bietet immer wieder Verschnaufpausen, um die Figuren greifbar zu machen. Diese Rhythmuswechsel geben dem Film ein angenehmes Tempo.

    Erzählerisch kann „Gemini Man“ mit der technischen Revolution nicht schritthalten. Hinter dem vielleicht ein paar Jährchen in die Zukunft gedachten, sich aber ansonsten wie in der Gegenwart geerdet anfühlenden Action-Thriller steckt im Kern dann doch eine sehr simple Old-School-Story, die in dieser Art wohl schon in den 1990er Jahren geplant war. Die gleich zu Beginn angeleierte Verschwörung ist so ein nicht allzu schwer zu durchschauendes, recht oberflächliches Story-Vehikel. Gerade von einem begnadeten Erzähler wie Ang Lee durften wir uns da durchaus noch deutlich mehr erwarten.

    Ang Lee setzt seinen Star in Szene.


    Doch die Geschichte ist am Ende nur Mittel zum Zweck, um Henry Brogan und seinen Klon Junior in Bewegung zu bringen. Schließlich sind ihre Duelle in vielfacher Hinsicht das Highlight des Films – auch wenn sich irgendwann die Logikfrage stellt, warum Junior darauf beharrt, seinen DNA-Spender weiterhin umzubringen, als er mehr Informationen bekommt. Mit der Auseinandersetzung der beiden Killer bringen Lee und seine Drehbuchautoren dann auch eine zusätzliche emotionale Ebene ein. Schließlich fechten sie einen zweiten Kampf aus, der auch tiefer gehende Gedanken in diesen Actionfilm einwebt. Was passiert, wenn ich meinem eigenen Ich in einer Kopie begegne? Was macht das mit mir selbst und der Nachahmer-Version? Leider sind die Antworten auf diese Fragen nicht sonderlich revolutionär. Sie sind nicht nur ein Stück weit berechenbar, sondern erfüllen vor allem zu deutlich eine Story-Funktion.

    Doch über solche Schwächen hilft am Ende vor allem der Hauptdarsteller hinweg. Ein Hauch Melancholie, physische Präsenz und Charisma: Will Smith dominiert „Gemini Man“ und verleiht Profikiller Henry Brogan mit seiner bekannten, natürlichen Aura etwas Grundsympathisches. Schließlich spielt der Superstar nicht plötzlich durchweg einen eiskalten Attentäter (was er deswegen nur einmal am Anfang ist, wo er zudem für die scheinbar gute Sache tötet), sondern ist das Opfer, mit dem man mitfühlen soll. Tröstlich für Nostalgiker: Obwohl der CGI-Will-Smith physisch sehr überzeugend umgesetzt, praktisch nicht von einem echten Schauspieler zu unterscheiden ist, spielt der echte Will Smith den Klon trotzdem an die Wand, weil er schlicht mehr Seele in seine Rolle bringt.

    Solide Partner für den Mega-Star


    An der Seite eines Will Smiths selbst ein gutes Bild abzugeben, ist nicht die einfachste Aufgabe. Mary Elizabeth Winstead („10 Cloverfield Lane“) ist als weiblicher Sidekick eine ordentliche Wahl. Nach einer überaus charmanten Enttarnung zu Beginn, bei der ihre Deckung als DIA-Agentin auffliegt, wird sie zur souveränen Spielpartnerin (nicht Gespielin!) des Superstars. Selten ist sie aber selbst eine handelnde Person, etwas mehr aktive Beschäftigung hätte ihrer Rolle gutgetan. Das launige Trio komplettiert Benedict Wong („Doctor Strange“) als Flieger-Haudegen Baron, der die Sprüche klopft, als sei er direkt aus den 90er eingeflogen.

    Clive Owen („Children Of Men“) macht als Supersoldaten züchtender Bösewicht Clay Verris eine passable Figur, selbst wenn sein Charakter nicht der originellste ist. Verris‘ Motivation steht das ein oder andere Mal auf tönernen Füßen. Viel spannender ist da die Beziehung zu seinem Sohn Junior, den er als echter Vater aufgezogen hat. Denn hier offenbaren sich die kniffligsten moralischen Fragen, weil immer in der Schwebe ist, ob Verris tatsächlich väterliche Gefühle für Junior hegt oder diese nur vorspielt, um den perfekten Soldaten zu züchten. Es ist einer von vielen spannenden inhaltlichen Diskussionspunkten, die „Gemini Man“ hat, auch wenn am Ende die starke Optik im Vordergrund steht.

    Fazit: „Gemini Man“ ist auf technischer Ebene eine Wucht. Durch den Einsatz der hohen Bildrate wirkt der Action-Thriller plastisch, rasant, aufregend – was die etwas angestaubte Story weitgehend übertüncht.

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    Kommentare

    • Tyrantino
      3d Brille zu schwer... Das ist neu
    • Tyrantino
      Was bist du denn für eine? Ist vr Kino? Nee. Und du sagst selbst dass es nicht so scharf ist. Versteh erstmal einen Kommentar bevor du ihm widersprichst und klug scheissen willst Mädchen. Und ich hab schon vor einigen Jahren vr gehabt. Pff amateur.
    • Katja Kaiser
      Man sieht allerdings sehr deutlich das CGI. Nennt man Uncanny Valley-Effekt. Und ist bei diesem Film besonders schlimm. Weils eben noch nur fast perfekt ist. In praktisch jeder Nahaufnahme achtest du auf kein gesprochenes Wort mehr, sondern bist irritiert, dass es CGI ist. So ging es mir zumindest.Also keine Ahnung, was für einen Film der Rezensent gesehen hat.
    • Katja Kaiser
      Echt jetzt?Hol dir ne Oculus Go, zieh dir 360 Grad-Filme rein. DAS ist geil. Nicht so gestochen scharf, aber noch immersiver als dieses Kinoerlebnis.Für alle, die noch nie sowas gesehen haben oder auch noch nie VR gezockt haben, mag das nett gewesen sein - ich hab schon Geileres erlebt. Davon abgesehen, war dieser Filme eine Nullnummer!
    • thxguru
      ich war gestern im Matthäser Dolby Cinema. Extra dafür von Augsburg nach München gefahren da ich 120fps in 3D erleben wollte. Hier mal meine Kritik.Der Story ist einfach und nicht der Rede werde. Warum in 3D? Keine Ahnung.Bin aber wegen der Technik nach München gefahren.positiv:3D mit 120FPS: sehr ruhiges,helles Bild. negativ: die 3D Dolby Cinema Brille ist sehr schwer. Mir ist regelrecht das Atmen schwer gefallen. Musste sie immer wieder absetzenBei der Relation Mensch - Gebäude sagt mein Hirn. Das ist Schrott das geht gar nicht. Der Mensch viel zu klein und die Gebäude riesen groß. Kaum 3D Effekte.Fazit: Story langweilig. 3D anstrengend und meiner Meinung so wie es jetzt angeboten wird definitiv tot.War mein letzter 3D Film
    • Tyrantino
      Guck ihn dir an. Er ist weit weg von after earth und technisch ist er wirklich die Zukunft des Kinos. Aber unbedingt in 3d!
    • MikeRofone
      Hobbit war damals 48 FPS, 120 (bzw 60) sind da doch noch einmal ein paar mehr, die durchaus den Unterschied zwischen fühlt sich wie ein zu schneller Film und fühlt sich wie echt an machen können. Beim Hobbit sah es manchmal tatsächlich komisch aus, den Effekt hatte ich bei Gemini Man aber kein einziges Mal (habe ihn in 120 gesehen).Und bei dem Film ist eher der Gegenteil des Gewöhnungseffektes der Fall. Denn gerade bei den Actionsequenzen am Ende spielt die Technik ihren echten Mehrwert aus. Action hat sich nie so echt und daher gefährlich angefühlt. Und das schon bei einfachen Schießereien oder Verfolgungsjagden.Ich kann echt nur empfehlen, sich ein eigenes Bild zu machen. In meinem Bekanntenkreis hab ich niemanden, der die Technik nicht absolut beeindruckend fand. Und da sind durchaus Leute dabei, die mit den 48 FPS vom Hobbit auch nichts anfangen konnten.Und nur um Kinobetreiber finanziell zu schonen, würde ich jetzt nicht auf eine Weiterentwicklung der Technik verzichten wollen, solange sie einen eindeutige Mehrwert bringt (was hier definitiv der Fall ist). Sonst hätten wir immer noch Stummfilme. ;-)
    • Michael H
      Guter Punkt, allerdings hatte ich damals auch den Hobbit in 60 FPS gesehen und es hat den Film nicht besser gemacht. Das ist eine nette Spielerei, die aber spätestens nach 5 Minuten im Kino nicht mehr auffällt. Klar in Gänze sicher ein besseres Kino Erlebnis mehr aber auch nicht mMn. Frage bleibt halt, ist es das Wert. Vor allem wenn ich im Heimkino Bereich gar nichts mehr davon hab (ich weiß, Filme werden fürs Kino gemacht). Die Besitzer von Kinos dürften sich auch freuen, wenn es mal wieder ein Grund gibt die komplette Technik auszutauschen.
    • MikeRofone
      Genau das ist der Denkfehler. Der Film macht genau NUR im Kino Sinn, aufgrund der Technik. Das ist ein Erlebnis, das kein 2D-Trailer der Welt vermitteln kann.Was im Kino ein mittelmäßiger Film mit dem faszinierendsten Techniksprung seit Avatar ist, ist auf Netflix nur noch ein mittelmäßiger Film.
    • MikeRofone
      Doch, der Film hat 120 FPS - nur können ihn die meisten Kinos nur in 60 FPS zeigen.Dolby Cinema z.B. schafft die vollen 120.
    • Tyrantino
      Wow, was soll ich sagen? Ich habe nicht weniger als dir Zukunft des Kinos gesehen! Weiter unten habe ich noch geschrieben, dass mit bisher keiner einen Mehrwert durch 3D bieten konnte aber dieser Film hier? Wow diese gestochen scharfen Bilder! Diese Bildqualität! Ich musste mich in einer Szene wirklich zusammen reißen, nicht meine Hand auszustrecken, denn es sah so aus, als ob man Will direkt gegenüber sitzt. Ich will keinen Film mehr anders, als in dieser Qualität sehen. Zudem versteht Lee auch noch was von seinem Fach und es gibt keine Wackelbilder oder sonstiges. Die Kampfszene ist wunderbar limitiert gedreht und sehr übersichtlich. Ich konnte den Film zusätzlich noch mit Dolby Atmos sehen und am Ende ist der einzige Wermutstropfen, dass nicht noch mehr Krachbumm Action im Film war.Also an alle, die sich Cineasten schimpfen: guckt diesen Film!
    • Martin Bishop
      Der Film hat 60 FPS (keine 120). Das gestochen scharfe 3D Bild ist absolut herausragend und der einzige Grund, sich diesen Film im Kino anzutun. Ein paar Actionszenen gefallen, aber der Rest ist Mist. Kein Wunder, wenn der Drehbuchautor ein gewisser Showrunner von GoT ist.
    • Hulapalu
      Ich habe das Gefühl, der wird so ähnlich wie After Earth und habe daher kein Interesse.
    • Hans H.
      Die Frage ist berechtigt.
    • Rockatansky
      Traurig aber wahr.
    • Spitzbub
      eben eben... Das 3D in den Kinos hier kannst eh vergessen.
    • Tyrantino
      Ich glaube sie wollten eher damit sagen, dass Smith immerhin mehr Seele als eine Animation hat. Es gibt genug Schauspieler bei denen das nicht der Fall ist.
    • Rockatansky
      Obwohl der CGI-Will-Smith physisch sehr überzeugend umgesetzt, praktisch nicht von einem echten Schauspieler zu unterscheiden ist, spielt der echte Will Smith den Klon trotzdem an die Wand, weil er schlicht mehr Seele in seine Rolle bringt.Wäre auch schlimm, wenn es umgekehrt wäre...
    • HalJordan
      Der Film macht mich - nach wie vor - neugierig. Der 1. Trailer hat mir zugesagt. Die letzten Teaser bzw. Bewegtbilder fand ich dagegen nicht so prickelnd. Das wirkte wie ein unausgegorener Mash-Up. Auf der anderen Seite sprechen wir hier von Ang Lee. Seine Filme haben mich bislang noch nicht enttäuscht. Mit Blick auf das Wetter und die nächsten Tage werde ich wohl einen Blick riskieren.
    • Cirby
      Wobei, wenn alles so gedreht wird, wie in etwa ein WoW-Blizzard-Trailer, wäre das wieder geil.
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