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    Suicide Squad
    Kritik der FILMSTARTS-Redaktion
    3,0
    solide
    Suicide Squad
    Von Christoph Petersen
    Comic-Blockbuster von DC hatten es zuletzt echt nicht leicht – und das liegt nicht nur daran, dass man erst einige Jahre nach der Konkurrenz von Marvel begonnen hat, mit dem DC Extended Universe ein eigenes umfassende Erzähluniversum zu kreieren und diesen Rückstand nun aufholen muss. Es hat auch viel damit zu tun, dass die Filme immer wieder gigantischen Erwartungen standhalten mussten: Schon als Christopher Nolan noch vor den DCEU-Zeiten mit „The Dark Knight“ die beste Comic-Verfilmung aller Zeiten rausgehauen hat, war ziemlich klar, dass er das mit „The Dark Knight Rises“ nicht einfach wiederholen wird. Und von der Sekunde an, in der im Saal H der Comic-Con das Logo von Superman mit dem von Batman überdeckt wurde, galt „Batman V Superman: Dawn Of Justice“ als DAS Kinoereignis 2016 – diesem Druck konnte Zack Snyders Film am Ende einfach nicht standhalten. Immerhin hatten sich die Erwartungen nach dieser Ernüchterung endlich auf ein Normalmaß eingependelt – es wäre der perfekte Zeitpunkt gewesen, um uns alle mit „Suicide Squad“ mal so richtig zu überraschen. Aber dann gab es die grandiose Trailer-Kampagne (wir meinen die mit den Popsongs) und prompt schlug das Erwartungspendel wieder ins Extrem aus: Die Fans erhofften sich nun nicht weniger als den abgefahrensten, krassesten, lustigsten Shit ever. Um es kurz zu machen: David Ayers „Suicide Squad“ hält, was die Trailer versprechen – aber leider nur im ersten Drittel.

    Die Welt hat sich verändert, als Superman am Himmel geflogen ist. Und sie hat sich wieder verändert, nun da Superman nicht mehr am Himmel fliegt.
    - Amanda Waller


    Nach dem Tod von Superman braucht die Erde eine neue Waffe, um sich auch zukünftig gegen mögliche Angriffe von übermächtigen Außerirdischen oder Metawesen schützen zu können. Deshalb gründet die Regierungsbeamtin Amanda Waller (Viola Davis) eine Spezialeinheit aus Superschurken wie dem zielsicheren Auftragskiller Deadshot (Will Smith), der wahnsinnig gewordenen Psychiaterin Harley Quinn (Margot Robbie) oder dem kannibalischen Kanalisationsbewohner Killer Croc (Adewale Akinnuoye-Agbaje). In ihre Hälse implantierte Mini-Sprengsätze sollen dafür sorgen, dass die bösen Buben (und das böse Mädel) bloß nicht auf dumme Gedanken kommen. Aber dann entkommt die uralte Hexe Enchantress, die sich im Körper der Archäologin June Moone (Cara Delevingne) eingenistet hat, trotz der ständigen Aufsicht von Wallers bestem Mann Rick Flag (Joel Kinnaman) und befreit auch noch ihren kaum minder mächtigen Bruder Incubus (erst Alain Chanoine, dann Robin Atkin Downes). Als das Geschwisterpaar mitten in Midway City eine magische Maschine errichtet, mit der es die gesamte Menschheit auslöschen will, hat Wallers Selbstmordkommando seinen ersten Einsatz…




    Letztendlich gibt es nur zwei Arten, eine Story wie „Suicide Squad“ umzusetzen. Entweder erforscht man tatsächlich das Abgründige und Böse in den Figuren – dann wird das Ergebnis absolut düster und nihilistisch (Regisseur David Ayer hat genau so einen Film mit seinem Söldner-Action-Bastard „Sabotage“ sogar schon einmal gedreht). Aber eine solche Umsetzung passt weder zu DCs „PG 13“-Politik (alle Filme müssen fürs Kino eine Jugendfreigabe erhalten), noch hätte man dann Will Smith für die Rolle als Deadshot bekommen, denn der „Men In Black“-Star weigert sich bekanntlich, „echte“ Killer zu spielen (auch einer der Gründe, warum er die Rolle des Django in Quentin Tarantinos „Django Unchained“ abgelehnt hat). Also bleibt nur der andere Weg übrig: Man macht aus den Mördern, Kannibalen und Psychopathen einfach einen Haufen sympathischer Antihelden, denen das Publikum im Kampf gegen das Noch-Bösere die Daumen drückt. Nach einem durchaus vergleichbaren Prinzip funktioniert etwa das „Fast & Furious“-Franchise, nur hatten da die Macher etliche Filme hindurch Zeit, die „Familie“ um Dominic Toretto (Vin Diesel) aufzubauen, während David Ayer in „Suicide Squad“ erst einmal zig neue Figuren einführen muss.

    Wenn Feuerteufel Diablo (Jay Hernandez) im letzten Drittel nun plötzlich davon spricht, dass das Suicide Squad für ihn zu einer Ersatzfamilie geworden sei, fragt man sich als Zuschauer schon, ob man da etwas nicht mitbekommen hat. Immerhin haben die sich doch alle gerade erst kennengelernt und zwischen all dem Rumgeballer kaum mehr als ein paar Sätze miteinander gewechselt. Aber während die Teamchemie – auch wegen der knappen Zeit – eher noch auf Sparflamme köchelt, macht die stakkatoartige Vorstellung der Figuren zu Beginn definitiv Lust darauf, sehr viel mehr Zeit mit solchen degenerierten Typen wie dem dauersaufenden Kneipenschläger Captain Boomerang (im Original mit einem herrlich dicken australischen Akzent: Jai Courtney) oder natürlich der unschuldig-mädchenhaften und zugleich aufreizend-aufdringlichen Baseballschläger-Psychopathin Harley Quinn (Margot Robbie stiehlt erwartungsgemäß allen die Show) zu verbringen. Auch Will Smith kommt in seiner Auftaktszene, in der er nach harten Preisverhandlungen seinem Ziel um mehrere Ecken einen Kopfschuss verpasst, als echter Badass rüber, selbst wenn bei der anschließenden Geschichte um seine Filmtochter Zoe (Shailyn Pierre-Dixon) wohl auch deshalb so dick aufgetragen wird, weil Smith dermaßen bedacht auf seinen Saubermannruf ist.

    Nachdem er die Pflicht der Figureneinführung mit Bravour erfüllt hat, könnte David Ayer nun in der Kür einfach nur jede Menge Spaß mit seinem abgefahrenen Personal haben. Aber Pustekuchen! Stattdessen schickt er das Suicide Squad völlig unverständlicherweise auf eine austauschbare CGI-Baller-Mission, die darin besteht, dass sich die Anti-Helden durch ein Bürohochhaus schießen und dann ein paar Straßenzüge weiter einen Endgegner besiegen. Was wie das erste Level eines 3D-Shooters wirkt, ist tatsächlich (fast) die gesamte Handlung des Films. Zudem bleibt zwischen den hektisch geschnittenen Shootouts kaum einmal Zeit für die Teaminteraktion – und selbst die speziellen Fähigkeiten der einzelnen Protagonisten kommen nur sehr selten zum Einsatz. Es ist zwar ganz amüsant zu sehen, wie sich Captain Boomerang wiederholt sein runtergefallenes, abgöttisch geliebtes rosafarbenes Einhorn zurück unter die Lederjacke steckt, aber davon abgesehen könnte man die Figur auch komplett streichen und es würde gar nicht weiter auffallen. Selbst die bewusst anachronistisch eingesetzten Popsongs und Harley Quinns trockene Oneliner können da irgendwann nicht mehr über die Monotonie der Action hinwegtäuschen. Und doch gibt es inmitten des Effekt-Gewitters einen starken Moment, in dem sich die Anti-Helden für einige Minuten an eine Cocktailbar zurückziehen und unerwartet ernsthaft über ihre Träume und Ziele sprechen. Ein kurzer Hoffnungsschimmer – denn das sind die Augenblicke, von denen wir in möglichen Sequels bitte sehr viel mehr sehen wollen.

    Der eine Aspekt, in dem DC dem Konkurrenten Marvel schon immer überlegen schien, sind die Bösewichte. Aber was passiert, wenn die meisten Bad Guys plötzlich für die gute Sache kämpfen? Leider nichts Gutes: Die Haupt-Antagonistin ist in jeder Hinsicht eine Vollkatastrophe! Nach ihrer zumindest zufriedenstellenden Leistung in „Margos Spuren“, enttäuscht Topmodel Cara Delevingne hier schauspielerisch auf ganzer Linie. Und visuell erinnert ihre Enchantress mit ihrer über der Stadt schwebenden CGI-Weltzerstörungsmaschine im großen Finale an einen ganz billigen „Ghostbusters“-Abklatsch. Lediglich der erste kurze Auftritt ihres Bruders wartet mit einer netten inszenatorischen Überraschung auf (Stichwort: einfahrende U-Bahn). Zum Glück gibt es da ja aber auch noch zwei weitere „Bösewicht“-Figuren, selbst wenn sie in diesem Film keine klassischen Antagonisten sind: Zum einen liefert Jared Leto (nein, er kommt nicht an Heath Ledger ran, aber gerade zwischen ihm und Margot Robbie herrscht dennoch eine fantastische Chemie) als der Joker immer wieder abgefahren-nihilistische Störfeuer und zum anderen entpuppt sich die von Viola Davis („How To Get Away With Murder“) verkörperte Amanda Waller als der ruchloseste Badass-Charakter, den das DC-Kinouniversum je gesehen hat. Gegen sie wirken alle Mitglieder des Suicide Squad wie kleine ungezogene Lausebengel.

    Fazit: „Suicide Squad“ ist kaum mehr als ein durchschnittlicher CGI-Zerstörungsorgien-Blockbuster voller verpasster Chancen, der aufgrund seiner so viel mehr versprechenden Figuren aber trotzdem Lust auf eine Fortsetzung macht.
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    Kommentare

    • Hans H.
      Ja, es ging mir fast genauso. Habe ihn gerade erst das erste Mal gesehen. Der Film ist nicht wirklich gut. Sehr oberflächlich und absolut nicht mitreißend. Die Story ist schon ziemlicher Quark, Charakter-Zeichnung ist kaum vorhanden; obwohl ich W. Smith nicht sonderlich mag, kann er das ganze ein wenig aufrecht erhalten. Erst zum Ende hin findet die Gruppe zusammen, was aber auch ein wenig gequält wirkt. Die Pseudo-Coolen Sprüche gingen mir schon im Trailer auf den Sack. Also insgesamt:Das war nix ! Schade.
    • Peter H.
      Die Sprüche von dieser Quinn gehen einem schon im Trailer auf den Keks! War schon der erste Grund, den Film nicht anzuschauen.
    • SeargentPaula
      Habe den Film jetzt auch gesehen und muss sagen, dass ich vielleicht noch nie so konform zu einer Filmstarts-Kritik gegangen bin. Obwohl ich es doch etwas befremdlich fand, dass Harley Quinns größter Wunsch anscheinend die Rückkehr der 50er Jahre ist. :D
    • Fain5
      Achso meintest du das mit dreckig... Hm da fällt mir spontan nur Oldboy ein.
    • Fain5
      Naja wenn du nicht weißt, wie abgefuckt der Film ist oder wie gut oder schlecht sich Will Smith macht, macht es wenig Sinn das bei dem Film anzuprangern. Und als ob es nicht genug dreckige ab 18 Comicverfilmungen gibt: Blade, Kick-Ass, Punisher...
    • Fain5
      Hast du den Film überhaupt gesehen oder gefällt dir einfach die Tatsache nicht, dass Will Smith mitspielt?
    • Fain5
      Tja er hatte für mich hier mal wieder eine richtig coole Rolle.
    • Fain5
      War klar das sowas wieder von dir kommt.
    • Fain5
      Also ich fand den Film echt unterhaltsam. Klar hat man hier und da gemerkt, dass dem Film was fehlt bzw Szenen unnötig waren aber im großen und ganzen hat er seine Sache sehr gut gemacht. Action und Comedy haben sich gut abgewechselt und unabhängig wie er jetzt im Comic ist hatte Will Smith endlich mal wieder ne coole Rolle. Der Soundtrack war genial. Aber die Hauptattraktion war natürlich Harley und die hat, wie ich es erwartet hatte, nicht enttäuscht. Mein Liebling war aber sofort Captain Boomerang. Von dem hätte es ruhig noch ein paar Szenen mehr geben dürfen :) Ich würde 3,5 Sterne geben. Ach ja und 3D war mal wieder voll fürn Arsch.
    • TheFog
      Gestern gesehen! Kann mich Filmstarts Kritik voll und ganz anschließen. Ziel verfehlt. Weichgespülte und am Ende handzahme und kollegiale Ultra-Bösewichte! Smiths Charakter ist die Unglaubwürdigkeit in Person, er ist zwar der krasseste Killer und Mörder aller Zeiten, aber natürlich im Kern der absolute Superdaddy und sozialste Kollege in der Truppe ... ja nee is klar.Die Einführungen sind teilweise ganz cool, aber im Grunde genau wie man es von Hollywood erwartet (Tarantino-like, nur schlechter) ...Nimmt man mal die popkulturelle Bedeutung des DC-Universums und seiner Figuren weg, dann haben wir einen knallbunten, luftleeren und anspruchslosen CGI-Actionfilm ...
    • Fain5
      Conjouring 2 war ein guter FIlm nur hat ihm leider im Vergleich zum 1. der Grusel gefehlt.
    • Mordecai
      Lights Out war gar nicht schlecht und Conjuring 2 war Klasse, um mal ein anderes Genre noch anzusprechen. Also ich bin echt oft im Kino und gab schon viel Gutes. Was fällt mir spontan ein: Ahh ja: Whiskey Tango Foxtrott
    • niman7
      Hey Harley stielt immerhin eine Handtasche! :D
    • niman7
      Hallo Herr Petersen,ich möchte Sie ungern kritisieren, aber das Detail um Viola Davies Rolle würde ich persönlich in der Kritik nicht erwähnen. Das ist nämlich einer der wenigen Überraschungen und Lichtblicke in diesem Film.
    • niman7
      Dann hätte man aber nicht von einen "Squad" sprechen können :D
    • Booman K.
      Suicide Squad in der Primäre gesehen. Ich wollte eigentlich nicht in den Film, da mir weder Man of Steel noch Batman Vs Superman gut gefallen haben.Suicide Squad ist aber gelungen, auch wenn er unrund wirkt. Der Humor kommt an und die Figuren mit ihren verschiedenen Geschichten sind interessant. Enchantress ist wie ich finde ein ebenfalls sehr interessante und eine mächtige Figur. Sie ist wegen ihrer mystischen Fähigkeiten erfrischend anders, bleibt aber von der Charakterzeichung sehr flach. Leider ist die Action viel zu unübersichtlich. Weder die Schieß- noch die Nahkampfsequenzen können überzeugen (z.B. im Vergleich mit Winter Soldier). Die Geschichte ist kein Meisterwerk, aber das ist sie bei den meisten Superheldenfilmen nicht - geht aber okay und ich auch nachvollziehbar. Allgemein verschenkt der Film extrem viel Potential. Es wäre so viel möglich gewesen. Eine Priese Gewalt ala Deadpool, ein bisschen mehr Subtilität ala Nolans Batmanfilme und eine Portion solider Action ala Wintersolider, und man hätte ein mega Hit gehabt.Der Film macht aufgrund der Figuren also echt Spass. Trotzdem beweist DC erneut das Ihnen das letzte I-Tüpfelchen fehlt.
    • Fain5
      Ah ja du nennst 3 von 7 aufgezählten Filmen um dein Argument zu stützen?
    • Bruce W.
      Eigentlich hätte ich ja erwartet dass Sucide Squad zusammen mit Deadpool und Civil War die große positive Filmüberraschung des Jahres wird. Aber als ich in den letzten Wochen auf einmal Tonnen von Trailern, Clips und Promos gesehen habe, da wurde mir schon mulmig. Genau das selbe Syndrom wie bei BvS, und dann noch die Meldung der ReShoots...
    • Bruce W.
      V wie Vendetta ist nicht pseudointelligent. Wenn man mit so einer Einstellung an einen Film rangeht, dann ist man eh schon verloren. Ich würde V wie Vendetta auch nicht zwangsläufig als Superheldenfilm ansehen. Es ist einfach eine waschechte COMIC-verfilmung. Und Comics müssen ja auch nicht zwangsläufig von Superhelden handeln.
    • Bruce W.
      Civil War ist allerdings nicht gerade das Paradebeispiel für einen bunten, spaßigen Superheldenfilm. Der war teilweise sehr düster, und ernst.
    • Fain5
      Punkt für dich :D
    • Sven McClane
      Das ist in der Tat unverständlich. Eine fast schon inflationäre Trailer-Kampagne überdehnt den Spannungserwartungsbogen. Bei Suicide Squad habe ich allerdings nur den ersten Trailer gesehen, also der in dem auch und gerade Harley Quinn cool eingeführt wird. Mein Spannungserwartungsbogen war also bis zu Christophs sehr verhaltener Filmkritik nicht überdehnt. Und deshalb ist meine Vorfreude nun im Eimer...schnief, schnief ;-)
    • Sven McClane
      Das ist sonnenklar, aber Werbung funktioniert bekanntlich auf der Nicht-Verstandes-Ebene. Und Trailer sind hochdosierte Reize, auf die ich hin und wieder anspringe.
    • HalJordan
      Batman ist kein Bösewicht ;-)
    • Jimmy V.
      Na und wieso?
    • GenieNolanSnyder
      Mir nimm keiner die Laune von dieser film mein freund :) Und danke, ja ich habe gut gefeiert ^^
    • GenieNolanSnyder
      muss ich das verstehen ? ^^
    • The_Lavender_Town_Killer
      Wegen diesem Film kotze ich immer noch im Strahl!
    • Silvio B.
      Was war für dich denn ein gutes Jahr?Also ich gehe wirklich sehr viel ins Kino, aber welches Jahr jetzt gut oder schlecht war könnte ich nicht sagen. Es sind immer sehr gute Filme dazwischen.So eine Aussage ist wirklich mehr als subjektiv.
    • Silvio B.
      "Wenn ich ins Kino gehe, will ich mich einfach bestrahlen lassen. Die Marvel-Filme sind schön einfach und bunt. "...und da sind Blumen und glitzernde Einhörner...HaHa...Sorry! Aber so habe ich eben die Aussage im Kopf vervollständigt.Ich verstehe was du meinst, aber ich hoffe nicht, dass Marvel den Anspruch hat, Filme zu drehen, die man nebenbei beim Scrabble-Abend schauen kann ;)
    • Deliah C. Darhk
      Und ich dachte schon "Christoph Petersen" wäre dein Zweit-Account ... ;D
    • Deliah C. Darhk
      Klar, deswegen suchst Du ja auch ne Kritik dazu auf. ;D
    • Fain5
      Und du keinen Geschmack.
    • Knarfe1000
      Den habe ich leider noch nicht sehen können. Hateful 8 und Revenant konnten mich voll überzeugen, Deadpool war auch ganz gut. Das war´s aber auch schon fast. Macht mich wirklich traurig.
    • greek freak
      Amanda Waller ist keine Polizeichefin,sondern hochrangige Geheimagentin.Das ist eine ganz bekannte Figur,vor allem durch ihre Auftritte in diversen Serien(animiert und live-action).Sie ist weder eine "gute" noch eine "Schurkin".Als nächstes beschwert sich noch jemand,weil er in der Kritik zu TDK liest, das aus Harvey Dent, am Ende Two-Face wird.
    • Deliah C. Darhk
      Die handwerkliche Arbeit, insbesondere der Schnitt, ist da eifach besser. Irgendwie passiert da auch mehr zwischen den Figuren. Das wirkt alles entscheident feinsinniger ausgearbeitet und abgestimmt. Da stört das CGI im Gesamtbild nicht mehr, und das führt zu besseren Kritiken.Suicide Squad kann ich noch nicht beurteilen. Da muss ich mich auf Christoph verlassen. Allerdings sind 3 Sterne keine schlechte Bewertung. MoS hatte 4, glaube ich, und BvS war tatsächlich sehr sub-optimal gefertigt.Im Vergleich;Hulk, 2,5 SterneCap 1, 2 SterneThor 2, 3 SterneDie frühen MCU's bekamen auch nicht nur super Kritiken. Marvel hat sich eben seither entwickelt. WB versucht diese Schritte um Aufzuholen zu überspringen, und das scheint nicht zu klappen.Allein schon wie viel Zeit, über Filme, die Hauptfiguren im MCU für ihre Charakter-Darstellung bekommen haben, davon ist das DCEU noch weit, weit weg. Bis auf Superman wurde bislang noch niemand richtig tief eingeführt, wurden die Beziehungen noch nicht nachvollziehbar ausgearbeitet. Alles nur sehr oberflächlich bislang. Aber die Filme (zumindest BvS) erwecken den Eindruck bereits ein etabliertes Universum vertreten zu sollen. Das kann nicht passen. Ich kann auch keinen Kuchen backen bevor das Mehl gemahlen ist.
    • Jimmy V.
      Völlig richtig. Ein R-Rating ist immer so unnötig überbewertet. Das kann nett sein, aber es mag im Endeffekt kaum etwas ändern. "Deadpool" war nicht in erster Linie wegen seines Ratings erfolgreich, sondern aufgrund der Kombination vieler Elemente, u.a. des Humors.
    • Jimmy V.
      "Sabotage" war jetzt wirklich nicht so schlecht wie er gemacht wird. Gewiss kein Filmjuwel. Aber der Film hat einige gute Szenen.
    • Jimmy V.
      Du hast irgendwie ne eigenartige Vorstellung, die da zwischen deinen Zeilen aufscheint. Sollte sich nicht jeder Film die Mühe geben möglichst gut zu sein, egal ob er nun kleiner oder größer ist, beworben oder nicht beworben wird?
    • Fain5
      Also das ist aber sehr subjektiv. Ich hab eigentlich bis Juni sehr viele gute Filme im Kino gesehen: Big Short, Hateful 8, Revenant, Deadpool, Civil War, Hardcore, Nice Guys... Das waren jetzt nur ein paar. Also enttäuscht haben mich The Witch und BvS
    • Knarfe1000
      Und die nächste Enttäuschung. Dieses Kino-Jahr ist eine Katastrophe, kann mich nicht annähernd an ein derart schwaches Jahr erinnern.
    • Sentenza93
      Comicverfilmungen, egal wie düster und/oder ernst, ohne wenigstens etwas Humor oder Augenzwinkern funktionieren einfach nicht. Egal, wie man es dreht und wendet, es bleiben Typen in bunten Stramplern. Das war auch der Hauptgrund, der (abgesehen von noch einigen mehr) "Man of Steel" und "Batman v Superman" für mich gekillt hat. Den ganzen Film über (bei beiden) dachte ich nur: "Leute, es sind Typen in Kostümen. Kommt runter." Selbst Nolans "The Dark Knight" - Trilogie und "Watchmen" hatten Humor. (Immer noch wunderbar, Caine in "Batman Begins": "Ich hoffe Sie sind kein Mitgleid der Feuerwehr.") Vor allem immer ein schönes Argument von DC(EU)-Fans: "Es ist düster, als muss es komplex und intelligent und realistisch sein." Immer wieder schön, wie diese Eigenschaften gleichgesetzt werden.Humor gehört zum Leben dazu. Das ist die menschliche Natur.Und ich gehe mal soweit und behaupte, Marvel bzw. das MCU hat in dem Punkt die realistischeren Charaktere. DC generell eigentlich auch, nur im DCEU scheint das, bis "Suicide Squad" kam, noch nicht durchgedrungen zu sein, bzw. kommt hier jetzt sogar "Humor" bei dem sich sogar Marvel fremdschämt.
    • Sentenza93
      Ich könnte mir vorstellen, er meint den Namen.Aber ich versteh Dich. Musste auch etwas lachen. :-D
    • HalJordan
      Hut ab an Herrn Petersen. Die Kritik ist wirklich gut geschrieben und lässt keine (wichtigen) Punkte aus.Schade, dass auch die Suicide Squad nicht die Kritiker überzeugen kann. Hätte es Cast & Crew gegönnt. Vor allem finde ich es extrem bitter für David Ayer, der seinen Film nach den Wünschen Warners umgestalten musste. Für mich absolut unverständlich, wie ein Studio so wenig Vertrauen in die eigenen Filmemacher haben kann.Zur Erwartungshaltung: Natürlich hatte ich gewisse Hoffnungen in die Squad gesetzt, aber meine Erwartungshaltung an Batman v Superman war deutlich höher, was alleine schon an den titelgebenden Figuren lag. The Dark Knight ist wirklich das Opus magnum der Comic-Verfilmungen. Und daran dürfte sich in den nächsten Jahren auch nichts ändern.
    • HalJordan
      Ich werde mir den Film auch anschauen. Das steht außer Frage. Auch wenn ich enttäuscht darüber bin, dass auch dieser Film nicht bei den Kritikern ankommt. Gute Kritiken sorgen nämlich im Umkehrschluss dafür, dass mehr Leute den Film sehen wollen.Ach ja, ich wünsche dir nachträglich noch alles Gute zum Geburtstag. Hoffe du hast schön gefeiert und dir den Geburtstag nicht durch die negativen Stimmen versauen lassen ;-)
    • niman7
      Zum Glück hat ein anderer die Kritik geschrieben. Ich werde sie mir aber erst nach dem Film durchlesen.
    • niman7
      Ja deshalb hab ich mir zum Film schon lange keinen Vorspann angeguckt. Es kam ja gefühlt jeden Tag ein neuer Ausschnitt. Ganz schön dämlich von Warner.
    • Fain5
      Verdammt, jetzt ist es raus :D
    • Deliah C. Darhk
      März 2016. Darin hat er Superman verkloppt. ;)
    • The_Lavender_Town_Killer
      Der Autor hat der in dieser Kritik erwähnten Megagrütze "Sabotage" auch 2,5 Punkte gegeben... 2,5 Punkte zu viel.
    • Gurkensalat007
      Weil sie dann das PG-13-Rating vergessen könnten, schätze ich mal. Und das würde nach deren Erwartungen weniger Menschen ins Kino locken.Allerdings glaube ich, dass das wohl eher anders herum wäre: Es würde mehr Menschen anziehen, weil die Filme vielversprechender wäre. Auch wenn weniger ins Kino könnten. Deadpool ist da immer wieder ein gutes Beispiel
    • Deliah C. Darhk
      Ich bin auch später noch an Andras Meinung interessiert. Das eilt nicht.
    • Modell-101
      Das ist auch der Grund, weshalb schlechte Filme trotzdem einigermaßen erfolgreich sind.
    • Modell-101
      Wahrscheinlich hat ihn nur Christoph gesehen.
    • FAm Dusk Till Dawn
      Werbung war schon immer irreführend, dafür ist sie (leider) da.
    • Sven McClane
      Zumindest der erste Trailer, also der in dem unter anderem Harley Quinn eingeführt wird, hat doch große Lust auf mehr gemacht. Die nachfolgenden Trailer waren allerdings in der Tat nicht mehr ganz so anfixend.
    • FAm Dusk Till Dawn
      " dann frage ich mich ehrlich gesagt warum sein Kopf so groß auf das Filmplakat gesetzt ist"Marketing.
    • sprees
      Ach das DC Universum funzt einfach nicht. Alles irgendwie so unrund und halbgar. Man hat irgendwie das Gefühl das da ein Kind nen Goldbarren in der Hand hat und nicht weiß was es damit anstellen soll und es einfach wegwirft. Echt schade aber das DC Universum ist bis auf Nolans Trilogie ein Auffangbecken für verpasste Chancen und leider keine wirklichen Highlights. Mal Katastrophen wie BvS oder halt einfaches Mittelmaß. Echt traurig
    • FAm Dusk Till Dawn
      Tja! Liest sich wie erwartet schlecht!Habe ja auch gehofft, aber wie konnte ich selbst so dusselig sein und hoffen, dass die sich trauen ein dreckiges, massenuntaugliches Anti-Helden-Filmchen zu drehen.Klingt leider echt so, als hätten sie einen klasse Stoff mal wieder zum Fenster rausgeworfen, nur damit das Suicide Squad Filmposter es auch in die Bravo schafft!Peinlich!
    • GenieNolanSnyder
      Amanda Waller, war immer eine Badass. Selbst in Comics.. also wenn man das hier so lesen, hat Ayer Waller genau so inszenieren, wie in Comics.Ich pfeife auf Negatives Kritik,.. ich will den Film sehen :)
    • GenieNolanSnyder
      Brainiac ? Doomsday,.. Abgesehen, das er in BvS verhunz wurden.. Lex ? Und darkseid ..usw ^^
    • Sven McClane
      Deshalb könnte Filmstarts ja einmal im Jahr folgende Rubrik posten: Welcher coole Trailer war letztlich deckungsgleich mit dem Niveau des entsprechenden Films und welcher Trailer hat "gelogen". Der Trailer zu Ghostbusters wäre jedenfalls schon mal einer von der ehrlichen Sorte ;-)
    • greek freak
      Wieso ist das ein Spoiler?Viola Davis spielt Amanda Waller (alias "The Wall),die Chefin von A.R.G.U.S.(das ist das DC-Pendant zu SHIELD).Die Figur dürfte vielen von der tollen "Justice League Unlimited" Zeichentrickserie(wo ihre Organisation Doomsday erschaffen hat) und auch "Arrow" bekannt sein.In der letzten Staffel von "Smallville" und dem "Assault on Arkham"-Animationsfilm war sie auch dabei.Sie ist kein klassischer Schurke,sondern einfach nur komplett skrupellos.Wenn,der einzige Weg,einen Superschurken zu stoppen,eine flächendendeckende Bombardierung ist(selbst wenn Zivilisten dabei draufgehen),dann gibt die den Befehl,ohne mit der Wimper zu zucken.Die hat auch kein Problem damit,die Mitglieder der Suicide Squad,in den sicheren Tod zu schicken oder sie zu "disziplinieren"(meistens mittels der eingepflanzten Bombe im Hals).
    • The_Lavender_Town_Killer
      Zumal Trailer fast immer lügen und das Endprodukt besser aussehen lassen als es am Ende ist.
    • Sven McClane
      Stimmt schon, den Tag nicht vor dem Abend loben, ist fast immer ratsam. Aber bei großartig gemachten Trailern nicht wirklich einfach. Und da insbesondere Blockbuster, auch wenn sie letztlich mittelmäßig oder sogar schlecht sind, stets richtig geile Szenen und Sequenzen enthalten, lassen sich aus diesem Material sau-coole Trailer basteln, die Lust auf mehr machen. Wenn einen diese Trailer regelrecht „anfixen“, ist es nicht wirklich einfach, seine Erwartungshaltung auf mittlerer und somit in aller Regel auf realistischer Flamme zu halten.
    • BobRoss
      Wie wär's wenn du einfach die Trailer nicht ansiehst oder Tag nicht vor dem Abend lobst? Keine Trailer für Blockbuster veröffentlichen ist hoffentlich sarkastisch gemeint.
    • Sven McClane
      Über kurz oder lang sollten Trailer für Blockbuster verboten werden!!! Ich habe einfach schon zu viele coole Trailer gesehen, die schuld an sehr großer Vorfreude waren(über einen längeren Zeitraum wohlgemerkt) und dann meistens dem Film nicht standhalten konnten und nur Enttäuschung und Frust hinterließen. Zudem bin ich irritiert, warum Christoph Petersen -den ich im Übrigen ungemein schätze und für einen der besten Filmkritiker nicht nur auf Filmstarts, sondern deutschlandweit halte- einem Film beachtliche 3 Punkte verleiht, OBWOHL er diesen eigentlich in Grund und Boden kritisiert.
    • Deliah C. Darhk
      Singular? Dann seid ihr Brüder? ;D
    • Deliah C. Darhk
      @ filmstartsWie gestern schon von mir vermutet hat Christoph Petersen die Kritik verfasst. Finde ich insofern schade, dass mich insbesondere Andreas Stabens Sichtweise zu Suicude Squad wirklich interessiert hätte.Wäre lieb, wenn er mir eine kurze persönliche Einschätzung des Films in zwei, drei Sätzen schicken könnte.Geht das?
    • Joerg Off
      Da sie ihr eigenes Charakter Poster bekommen hat, wie alle anderen Schurken, kann man davon ausgehen, dass sie nicht nur einfach eine Polizeichefin ist. mmn
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