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Es
Durchschnitts-Wertung
4,0
321 Wertungen - 60 Kritiken
22% (13 Kritiken)
32% (19 Kritiken)
25% (15 Kritiken)
10% (6 Kritiken)
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Deine Meinung zu Es ?

60 User-Kritiken

Cursha
Cursha

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4,5hervorragend
Veröffentlicht am 28.09.17

Zunächst mal ein großes Lob an unser Kino in Saarbrücken, die sich richtig mühe gegeben haben im Kino selbst schon eine gruselige Atmosphäre aufzubauen. Dabei wurden Clows im Saal, kein Licht, aufblitzendes Licht, vereinzelte Einblendungen von Pennywise, Musik und Luftballons verwendet. Das hat die Freude auf den Film schon angeheizt. Nun zum Film. "Es" war definitiv einer der meist erwarteten Filme 2017 und dementsprechend hoch war die Fallhöhe, sollte der Film nicht halten was er verspricht. Aber letztlich kann ich auch sagen, dass "Es" ein Film ist, der seinem Hype gerecht wird. Ich habe weder das Buch gelesen, noch den Fernsehfilm gesehen und kann daher nur den Film bewerten. Ich bin großer Fan von King-Verfilmungen wie "Shining", "Stand by me" und "Die Verurteilten" und kann abschließend sagen, dass ich auch "Es" in diese Reihe zählen kann. Die Handlung ist bekannt und der Film beginnt bereits unglaublich atmosphärisch. Georgies erste Begegnung mit dem Monster aus der Tiefe ist unfassbar gut inszeniert und auch unglaublich erschreckend. Man weiß hier schon was einen den ganzen Film über erwarten wird. Den ganzen Film über wird mit den Ängsten der Kinder wunderbar gespielt. Handwerklich gibt es an dem ganzen Szenario nichts zu meckern. Die Effekte sehen toll aus und wirken durchaus realistisch. Gerade die Waschbecken - Menstruationsszene hat großartige Showwerte. Ebenso großartig ist die Kameraarbeit von Chung-Hoon Chung, der tolle Bilder einfängt. Das gesamte Szenenbild ist fantastisch und auch die Musik ist sehr atmosphärisch und trägt viel zur unheimlichen Stimmung bei. Regisseur Andrés Muschietti liefeer in seinem Debutfilm tolle Arbeit ab und schafft zum Beispiel mit dem Horrorhaus in der Mitte des Filmes eine der stärksten und zugleich unheimlichsten Szenen des Filmes. Auffällig in dem gesamten Film ist, dass wirklich nur die Kinder sympathisch sind und die moralische Instanz sind. Alle Erwachsenen oder Henry und seine Truppe haben alle einen Dachschaden, sind unsympathisch oder einfach nur unerträglich böse. Was mich persönlich gestört hat. Die Erwachsenen tragen zum Clown selbst nichts bei. War von denen niemand vor 27 Jahren dort ? Hat niemand mal selbst Erfahrungen mit Pennywise gemacht ? Warum vertrauen sich die Kinder niemandem an oder warum wird nie bei den Eltern/Erwachsenen thematisiert was Bill und seine Truppe da treibt. Gerade am Ende dachte ich doch, was ist den da los ? Warum realisiert keiner was da passiert ist ? Dies war für mich die einzige Schwäche des Filmes. Was mich freut ist, dass der gesamte Cast einfach großartig besetzt ist. Die Kinderdarsteller spielen alle großartig und haben auch untereinander eine super Chemie, was dem ganzen unglaublich gut tut. Allen voran Jaeden Lieberher (St. Vincent), der als Bill absolut großartig spielt und ein sehr authentischer Führer ist, dem man gerne folgt.Auch Finn Wolfhard (Stranger Things), Wyatt Oleff (Guardians of the Galaxy), Sophia Lillis (37) und auch Jack Grazer machen einen tollen Job. Allen voran geht dann noch Bill Skasgard. Der erst 27 jährige Sohn von Stellan Skasgard ist unter seinem Make-up nicht mehr wieder zu erkennen. Aber er macht einen unfassbar guten Job und öffnet ihm alle Türen in Hollywood. Zunächst ist sein Kostüm großartig und auch das make-Up ist super. Skasgard selbst kann so unheimlich lachen und mit seinen Augen arbeiten, dass man richtig Angst vor ihm bekommt. Sein Spiel, seine ganze Präsenz ist einfach großartig und befördert seine Figur in die oberste Liga der Filmschurken. Wie er sich bewegt ist ebenso wunderbar anzusehen. Die ganze Figur Pennywise ist klasse. erschreckend und beängstigend. Jedes mal wenn er auftritt frisst er die Leinwand auf. Kurz: "Es" wurde seinem Hype gerecht und ist ein erschreckender und visuell eindrucksvoller King- Horrorfilm, der trotzt wenig Blut einem das Blut in den Adern gefrieren lässt. Dazu tragen vor allem die großartigen Jungstars Teil, allen voran Jaeden Lieberher, ebenso der Schwede Bill Skasgard, der als Pennywise, eine der besten Schurkendarstellungen aller Zeiten abgibt und mit seiner Performance den gesamten Film überstrahlt.

Smarty Music
Smarty Music

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3,0solide
Veröffentlicht am 28.09.17

Ich bin ein Kind der 80er und mag Clows. Die Neuverfilmung "ES" ähnelt eher einer Teeni-Komödie + Stand by Me (1986) Drama/Jugendfilm als einem Horrorfilm. Es gibt genau 3-4 schreckliche Szenen und eine, bei der sich wirklich alle im Kinosaal erschrocken haben. Das sind ca. 5-7 Min von 135 Min. Der Clown ist wie schon öfters geschrieben total knuffig und nicht schrecklich anzusehen, außer er fährt seine Zähne aus. Die Bewegungen der Es-Metamorphosen wirken unfreiwillig komisch und nicht gruselig. Selbst meine Freundin musste mehr lachen als alles Andere. Der Film ist kinotauglich aber wohl an Kinder zwischen 15-18 gerichtet, unzählige Penis- und "deine Mutter" Sprüche inklusive. Als Teeni-Film ohne "ES" würde der Film genauso gut sein. "Es" ist da einfach nur rein platziert. Bin gespannt auf den 2. Teil.

Silvio B.
Silvio B.

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5,0Meisterwerk
Veröffentlicht am 01.10.17

So muss eine Buchverfilmung aussehen. Natürlich gibt es auch in diesem Film einige Änderungen, aber das fällt nicht ins Gewicht, da alle wichtigen Figuren nahezu 1:1 übernommen wurden. Ebenso die Seele des Buchs. Wer hier einen reinen Horrorfilm erwartet ist definitiv falsch (der ist generell bei Stephen King falsch). Denn dieser Film ist kein blutiger Horrorschocker, wie es in Medienberichten ständig behauptet wird, sondern genau wie im Buch ist es hauptsächlich eine Geschichte über Freundschaft und Zusammenhalt. Der gesamte Look des Films wirkt wie aus den 80ern. Die Musik, die Kamera und die Effekte sind absichtlich etwas auf alt getrimmt. Was mir persönlich sehr gut gefallen hat. Den Losersclub schließt man, ebenfalls genau wie im Buch, sofort ins Herz. Ich würde den Film zwar nicht als Meisterwerk bezeichnen, aber die volle Punktzahl bekommt er dennoch, da ich nichts auszusetzen habe.

amlug
amlug

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4,0stark
Veröffentlicht am 04.10.17

Ich weiß zwar nicht genau wieso aber in Es ging ich erstaunlich unvorbereitet. Ich habe weder Stephen Kings Bestseller gelesen, noch den TV-Film von 1990 gesehen - kurz ich habe mich mit diesem Stoff noch kein bisschen auseinandergesetzt und ging eigentlich komplett unwissend in den Kassenschlager dieses Herbsts. Und gerade hier traten für mich erste Probleme auf, denn als jemand der die Geschichte kein bisschen kennt, fand ich die erste halbe Stunde reichlich seltsam. Scheinbar komplett zusammenhanglos bekommen wir verschiedene Kinder präsentiert, die in, scheinbar wiederum zusammenhanglose Grusel-Situationen stolpern. Dafür fehlte mir zu diesem Zeitpunkt komplett das Verständnis und das zieht sich auch so ein bisschen durch den ganzen Film. Auch dachte ich immer, Pennywise (Bill Skarsgård) sei ein „realistischer“ Kannibalen-Psychopath, doch dem ist ja mal überhaupt nicht so und so war ich über weite Strecken des Films verwirrt und auch überrascht und ging dementsprechend auch nicht übermäßig euphorisiert aus dem Saal, auch weil der Film ja nur maximal die Hälfte des Buches behandelt und dementsprechend viele Fragen offen gelassen werden. Doch je länger ich jetzt darüber nachdenke und je mehr ich mir zum allgemeinen Hintergrund und der Geschichte jetzt im Nachhinein durchlese, desto begeisterter werde ich! Zunächst einmal aber rate ich allen, die hier einen klassischen Horrorfilm mit den üblichen Mustern erwarten noch einmal darüber nachzudenken, das Kino aufzusuchen, denn auch wenn der Film leider Gottes einige furchtbar nervige Jump-Scares- und einen Horrorclown als Hauptantagonisten hat, so ist Es viel mehr ein Coming-Of-Age-Drama mit Horror-Elementen. Von der Stimmung und Atmosphäre vielleicht zu vergleichen mit dem großartigen Der Babadook. Denn im Film geht es letztendlich nur um Angst bzw. Ängste! Zwar war es streckenweise etwas zu plakativ, wie die Ängste der Kinder umgesetzt wurden aber zumindest ich fand das nicht wirklich schlimm, denn es funktioniert trotzdem und erfüllt seinen Zweck. Und gerade hier entpuppt sich der eigentliche Horror in diesem Film, denn einige der Kinder haben wirklich unglaublich düstere, bedrohliche Ängste oder eine schreckliche Backstory, die einige unglaublich düstere Figuren erschaffen. Zwar sind es am Ende vielleicht doch ein-, zwei Charaktere zu viel aber sie bilden alle zusammen ein wirklich schönes Team, sodass das nicht nervig wird und auch wenn es vielleicht ein paar Figuren zu viel sind, so bekommt dennoch jeder eine Backstory und man versteht jede Figur, auch weil sie wirklich alle interessant sind (im Horror-Genre eine wahre Seltenheit). Dabei ist man sich am Ende auch nie sicher, was von dem der ganzen Geschichte jetzt real war und was nicht. Der Film ist gefühlvoll gestört, macht viel aus dem Thema Angst, Erwachsenwerden und Zusammenhalt. Auch gibt es zahlreiche Hiebe gegen die Erwachsenenwelt. Im gesamten Film kommen nicht viele Erwachsene vor aber keiner von ihnen kommt hier irgendwie gut weg und es wird das sehr brisante Thema ausgepackt, ob man wirklich wegsehen und nichts tun darf, um sich selbst zu schützen. So viel nachgedacht habe ich nach einem vermeintlichen Horrorfilm schon lange nicht mehr! Rein technisch habe ich auch fast nur Lob übrig. Wie gesagt die Jump-Scares waren nervig und ich hatte auch das Gefühl, dass arg viel aus dem Gesamtwerk herausgeschnitten wurde. Dennoch war der Film durchgehend spannend, hatte toll eingefangene Bilder und wies einen tollen 80er-Charme auf, ich bin auch totaler Fan dieser derzeitigen Retro-Welle in der Film- und Serienwelt! Wer mich aber absolut vom Hocker riss, waren die Schauspieler, die zum niederknien gut waren. Vor allem der, bereits durchaus bekannte, Jaeden Lieberher und Finn Wolfhard spielten absolut herausragend auf (Letzterer vor allem, wenn man seine Rolle in Stranger Things bedenkt). Die Neuentdeckung schlechthin war für mich Sophia Lillis, die ebenfalls herausragend spielte. Auch Jack Dylan Grazer, Jeremy Ray Taylor, Wyatt Oleff, Chosen Jacobs, Nicholas Hamilton oder Bill Skarsgård überzeugten mich sehr! Absolute Hochachtung vor diesen jungen Darstellern und auch an Regisseur Andy Muschietti, dessen Ambitionen an diesem Projekt man durch- und durch spürt! Fazit: Coming-Of-Age-Drama mit Horror-Elementen! Bei weitem das Interessanteste im Horror-Bereich seit Der Babadook!

Susan C.
Susan C.

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1,5enttäuschend
Veröffentlicht am 01.10.17

Ich hatte etwas mehr erhofft in dem Film. Da er aber ab 16 Jahren frei gegeben wurde, kann ich mehr eine Horror-Comedy vorstellen. Ich fand trotz allem die alte Version besser als jetzt die neue Version. Aber es hat schließlich jeder seine Meinung darüber.

Thomas A.
Thomas A.

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1,5enttäuschend
Veröffentlicht am 03.10.17

Habe mir mehr erwartet vom film bin echt sehr enteusch.Ich bin großer Horror Film fan aber da gibt es bessere Filme.

Jannek
Jannek

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1,5enttäuschend
Veröffentlicht am 29.09.17

Für mich eine ganz große Enttäuschung "Variety" trifft es ganz gut auf den Punkt: "So gruselig wie einige einzelnen Szenen auch sind, der Film tut sich schwer, einen richtigen Rhythmus zu finden. Übergänge zwischen Szenen sind statisch und unsauber, so dass „Es“ zu einer bloßen Reihe von Ereignissen wird, ohne dass dabei die Bedrohung zunimmt oder sich die Puzzleteile zusammenfügen. Komischerweise, wird „Es“ immer weniger packend, je länger der Film dauert." In eigenen Worten: Ich hatte das Gefühl, der Regisseur packt ohne roten Faden Gruselszene an Gruselszene, dazwischen bekommen wir eine Coming-Of-Age-Geschichte serviert, mit der man überhaupt nicht mitfühlt. Die Figuren bleiben trotz langer Einführungen bis zum Schluss ziemlich blass, so dass man auch überhaupt nicht mitfiebert, wenn es zum Showdown kommt. Dem Film fehlt komplett eine eigene Handschrift, es ist - wie schon oben gesagt - eine lieblose Aneinanderreihung von einzelnen Szenen, die sich nicht zu einem großen Ganzen fügen wollen. Die Horrorszenen sind anfangs noch gruselig, später aber dann oft effektüberladen oder abgekupfert (ich sage nur "Ring"). Noch dazu ist der Soundtrack von Benjamin Wallfisch (dessen Score mich in "A Cure for Wellness" noch halbwegs überzeugte) viel zu aufdringlich. Gegen Ende zog sich das Spektakel wie Kaugummi, ich war erlöst, als endlich die Credits liefen. Der zweite Teil wird wenn überhaupt Sonntags verkatert auf der Couch geguckt!

Mac-Trek
Mac-Trek

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2,5durchschnittlich
Veröffentlicht am 29.09.17

Ein nett gemachter Film, schöne Effekte, mehr aber auch nicht. Von so einem Film erwarte ich Schockeffekte und ordentlichen Grusel. Ich will vor Schreck aus dem Sessel hüpfen! Das hat dieser Film überhaupt nicht geschafft. Nicht einmal ein "Huch" kam mir über die Lippen. Lediglich die verachtungswürdigen halbstarken Mobber konnten sowas wie Emotionen wecken. Der Clown ließ mich, im direkten Vergleich, kalt und bekam eher Sympathipunkte, als er einen von den Halbstarken beseitigt hat. Positiv anzumerken ist der Score von Benjamin Wallfisch, der mit seinen klassichen Elementen den Film sehr schön untermalt hat.

Æsahættr
Æsahættr

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2,0lau
Veröffentlicht am 27.10.17

Fan des Buches seit vielen Jahren. Habe mich wahnsinnig auf den Film gefreut. Leider verstehe ich den ganzen Hype um den Film gar nicht. Der Film ist schlecht. CGI im überfluss, hält sich nicht wircklich an die Vorlage (obwohl das viele behaupten) und Pennywise ist nur lächerlich. Sehr schade, hatte wohl zu hohe erwartungen. Riesen Plus aber an die Kinderdarsteller und das Setting. Vorallem Sophia als Beverly war mehr als überzeugend.

Bettina S.
Bettina S.

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1,0schlecht
Veröffentlicht am 20.10.17

Also, ich kann nicht glauben, was ich hier lese! Hat hier irgendjemand das Buch gelesen??? Ich bin soo enttäuscht von dieser Verfilmung! Mit den heutigen Möglichkeiten, was "Special Effects" angeht, ist absolut mehr drin! Ich weiß, dass ein Buch nicht immer 1:1 verfilmbar ist und "Es" schon gar nicht, aber was da lieblos und seelenlos hingeklatscht wurde, spottet jeder Beschreibung! Die Figuren haben vielleicht noch die Namen der Figuren im Buch, das war es aber! Die Verfilmung von 1990 hat vielleicht ihre Schwächen, ist aber wärmer und liebevoller. Das Drehbuch ist flach und die Dialoge haben keinen Tiefgang. Eine der Kernaussagen, des Buches, nämlich: Haltet zusammen, dann könnt ihr alles packen!, ist verdammt schlecht umgesetzt. Ganz zu schweigen von den globalen Abweichungen. Alles, was die Charaktere ausgemacht hat: Eddie`s Asthma, Stan`s Vögel, Bill´s schwere Sprachstörung, Beverly`s langes rotes Haar oder Richtie´s Stimmenimitationen sind wenig bis gar nicht berücksichtigt. Mein Fazit: Teenager-Grusel mit ganz leichten Stephen King-Elementen. Ob`s der zweite Teil rausreißt, darf bezweifelt werden. P.S. Wenigstens konnte man endlich die Plastikstatue von Paul Bannion im Hintergrund sehen.. ;-)

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