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James Bond 007 - Skyfall
Durchschnitts-Wertung
4,1
1885 Wertungen - 136 Kritiken
13% (18 Kritiken)
32% (43 Kritiken)
18% (25 Kritiken)
20% (27 Kritiken)
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Deine Meinung zu James Bond 007 - Skyfall ?

136 User-Kritiken

Örnywood
Örnywood

User folgen 4 Follower Lies die 76 Kritiken

4,0stark
Veröffentlicht am 04.03.13

Die Kritik am neusten "Bond" Abenteuer fällt mir nicht gerade leicht. Zu stark sind die gesammelten Eindrücke. Jubel Arien auf der ganzen Welt, begeisterte Kritiken, 2 Oscars und ein Weltweites Box Office von über 1 Milliarde (!) US Dollar. Dazu kommt noch der vielleicht "beste" Song der jemals "007" begleitet hat. Adele`s Megahit "Skyfall". Doch all die gennanten Punkte täuschen leider nicht darüber hinweg, das der dritte Auftritt von Daniel Craig mit Abstand (!) der langweiligste von allen ist! Der Anfang des Films ist wie gewohnt Action lastig und spannend inszeniert, und so wecken die ersten 10 Min durchaus Lust auf mehr. Als dann ein (tödlicher?) Schuss fällt und das Bond übliche Intro samt Adele ertönt bin ich mitten drin in dnr Ereignissen und freu mich auf zwei tolle Actionreiche Stunden. Doch dann passiert "leider" das genaue Gegenteil. Während sich "James" erst einmal Urlaub gönnt, wird das MI6 angeriffen und eine Liste mit allen Nato Undercover Agenten veröffentlicht. Dahinter steckt wohl ein Ex Schützling von "M", seines Zeichens Computer Hacker. Und genau hier taucht das erste große Problem auf. Der "Bösewicht" ist erst nach geschlagenen 60Min zum ersten mal auf der Leinwand zu sehen und hinterlässt einen genialen Eindruck. Javier Bardem spielt der Schurken mit so ein aalglaten verrückten Brillianz, das man eigentlich meinen könnte, er hätte den Oscar gewinnen müssen. Doch hinterher verstehe ich auch, warum der Spanier nicht einmal nomminiert wurde. Er ist so gut wie gar nicht auf der Leinwand präsent. Relativ schnell lässt er sich gefangen nehmen, nur um dann (wär hätte es gedacht") wieder auszubrechen, was natürlich geplant war. Doch was ist sein genaues Motiv? Er hat einen Hass auf England und "M", jedoch wird dies in keiner Minute des Films so richtig thematisiert. Vor seiner "Verhaftung" führ uns Regisseur Sam Mendes zwar in tolle Bilder Asiattischer Städte bei Nacht, doch auch hier wird mit Information nicht gerade um sich geworfen. Wenn wil der von Daniel Craig aufgehaltene Killer hier ermorden und warum? Wie kommt er im Spielcasino an so viel Geld? Und was hat es mit der geheimnissvollen Frau auf sich die von "Mephisto" gefangen gehalten wird? Zu viele Fragen werden aufgeworfen, auf die es auch in den kommenden 90 Minuten kaum Antworten gibt. Nach einem kurzen Intermezzo in einer Dusche des Bootes, auf dem Bond zum "Bösen" gebracht werden soll verschwindet das "Bondgirl" ebenso schnell wieder von der Bildfläche wie es aufgetaucht ist. Nach besagter Verhaftung und Flucht ist auch Javier Bardem wieder spurlos aus der Handlung verschwunden. Versteht mich nicht falsch. Seine Perfomance ist genial und löst Gänsehaut aus. Aber ihn so komplett aus dem Hauptplot raus zu halten war eine wesentliche Fehlentscheidung. Bond kämpft in "Skyfall" mehr mit seinen inneren Dämonen und seiner Vergangenheit. Was dem Charakter durchaus eine emotionale Tiefe gibt verlangsamt aber leider immer wieder die Handlung und der Spannungsbogen. Und so dümpelt der Film ein wenig vor sich hin, zwischendurch versucht man einen weiteren Nebenkriegsplatz aufzureissen, in Form von Ralf Fiennes, der Judi Dench als "Chef" ablösen soll. Doch auch hier ist die Wandlung zu platt und trägt nicht viel zum Spannungsbogen bei. Und die letzen 40 Min sind dann leider nix weiter als langweilig. Bond, M und ein "Wildhüter" auf dem Anwesen seiner verstorbenen Eltern bereiten sich in "Kevin alleine zu Hause" Manier auf die Ankunt des Bösen vor, was ihen dann auch zur Flucht verhilft. Zu viel über das Ende möchte ich nicht verraten, doch es ist Enttäuschend und ein weiterer Knackpunkt des Films. Es geht einfach alles ohne richtigen Grund, als hätte man sich davor zur Wildjagdt verabredet. So, also "Casino Royale" und "Ein quantum Trost" hatten eine klare Handlung und Bonds Handlungen konnte man Nachvollziehen. "Skyfall" ist nun leider ein ziemlich langer Film ohne wirklichen "Kaninchenbau" und Tiefe. Charaktäre kommen und gehn, am Ende wird auf einmal noch einmal alles über den Haufen geworfen, nur um dann doch ein "AHA" Erlebniss hervorzurufen. Die Bilder sind natürlich toll fotografiert und die Kamera Führung solide. Auch Daniel Craig spielt wieder einen "guten" Bond, dem das Drehbuch nur diesmal nicht so viel hergibt. Fazit: "Skyfall" ist kein ganz schlechter Film, aber für mehr als Solide reicht das langeilige Drehbuch und die Uninspiririerte Regie von Sam Mendes nicht.

Claude d.
Claude d.

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1,0schlecht
Veröffentlicht am 11.11.12

der ganze storyline,ein einziges durcheinander. im daniel craig bondzeitalter,wird erstmal heftig sensationell drauflosgekloppt. ohne überraschungsmoment ohne selbstironie... verhunzt oder sollte ich sagen amerikanisiert? der bösewicht existierte in der ersten hilfe des filmes nicht. bond zuckelte von einer hübschen metropole zur nächsten ohne das dem zuschauer nur ansatzweise erklärt wird warum und weshalb.. dann wird es zwanghaft neuartig. q ist ab sofort kein spleeniger engländer,sondern ein genialer nerd,der tausendfach in ähnlichen amerikanischen actionfilmen ,zum standartrepertoire gehört. der gegner selbst. ehemals geheimagent im auslandseinsatz,der aber nebenbei der genialste computersepezialist des planeten ist und darüberhinaus über seherische fähigkeiten verfügt um den ihn selbst keltische druiden beneiden würden... die s-bahn die in den keller stürzt,ist dermassen offensichtlich einzig und allein dafür da,den trailer aufzuwerten das es einem die fussnägel auszieht. der "endkampf" eine schlacht,ein mix aus mac gyver und rambo ist sicherlich sehenswert. aber das nur für ein publikum das auf "transformers","the a-team" oder ähnliche hollywood bumm knall produktionen steht. der bösewicht schwul...,ist völlig neu....(muss das wirklich sein?) dazu... eine miss moneypenny die schwarz ist und dazu james bond auch noch abgeknallt hat... noch neuer und noch moderner.:-O nur will diesen zirkus,der james bond fan? will er die beliebigkeit,amerikanischen fastfoods die dieser film darstellt? ich habe in keinem anderen bondfilm soviele britische fahnen gesehen.. keine einstellungen die,craig/bond vor der skyline londons imposanter dargestellt hätte. aber für mich ist 007 spätestens nach casino royal nicht mehr britisch.. (daniel craig ist ein grossartiger james bond an ihm liegt es nicht) für mich ist skyfall ein bombastisch aufgeblasener,beliebig austauschbarer... fastfood hollywoodscheiss. und alles andere als britisch.. er vernichtet im eiltempo das,was einen james bond film ausgemacht hat. eine gewisse eigenständigkeit,einen britischen spleenigen einschlag. etwas was ihn zu etwas besonderem gemacht hat. das gibt`s nicht mehr. amerikanische beliebigkeit

Martin D.
Martin D.

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2,0lau
Veröffentlicht am 17.11.15

Irgendetwas kann mit den neuen Bonds nicht stimmen, wenn man zum Bösewicht hält, weil die anderen so unsympatisch sind.

mercedesjan
mercedesjan

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4,0stark
Veröffentlicht am 10.05.13

50 Jahre James Bond. 2 Oscars (für den besten Tonschnitt und den besten Filmsong), der erfolgreichste Bond-Film aller Zeiten (Der Film generierte, ganz ohne 3D-Zuschlag, beeindruckende 1,1 Milliarden Dollar) und weltweit gefeiert von Kritikern und Publikum. Dem Bond-Franchise hätte es zum Jubiläum wahrlich schlechter ergehen können. Dabei standen die Anzeichen zunächst schlecht, denn nach der Pleite des Filmstudios MGM, die neben Sony den Film finanzierten, musste nicht nur „Der Hobbit“ sondern auch James Bond auf die Realisierung warten. Als es dann endlich losging, war die Welt gespannt auf „Skyfall“, bei dem zum dritten Mal Daniel Craig in die Rolle des Doppelnullagenten schlüpft. Ich ebenfalls, da mir die neue, realistischere Ausrichtung der Bond-Filme besonders gut gefällt, gerade der für mich beste Bond aller Zeiten, Casino Royale, der bei mir die volle Punktzahl bekam. Nach dem Ein Quantum Trost längst nicht an diese Qualität anknüpfen konnte, mir dennoch eine 7/10 wert war, ging ich nach all den großartigen Kritiker-Meinungen mit großen Erwartungen ins Kino und wurde bitter enttäuscht. Inzwischen bin ich ein zweites Mal in den Genuss von „Skyfall“ gekommen und muss meine ursprünglich als „Enttäuschung des Jahres“ betitelte Meinung teilweise zurücknehmen. Denn „Skyfall“ ist ein guter Film der vieles richtig macht, doch die Lobeshymnen auf den Film kann ich nicht verstehen. Nach Martin Campbell und Marc Forster, nimmt bei „Skyfall“, der 2000 mit dem Regie-Oscar für American Beauty ausgezeichnete, Sam Mendes auf dem Regiestuhl platz. Zum ersten Mal in der Bond-Geschichte sitzt damit ein Oscar Preisträger auf diesem Stuhl. Doch damit nicht genug: Mit einem überragenden Schauspielerensemble, fahren die Bond-Produzenten zum Jubiläum alles auf was wohl möglich war. Zwei bleiben dabei der Besetzung der Vorgänger treu. Zum einen Judi Dench die als M deutlich mehr Screentime bekommt als in den Bond-Filmen zuvor und wie immer fantastisch ihre Rolle ausfüllt und zum einen natürlich Daniel Craig. Von einigen gehasst, von den meisten geliebt als James Bond. Ich gehöre zur letzteren Gruppe, denn für mich ist Craig der beste Bond den es jemals gab. Neu dazugekommen sind unter anderem Ralph Finnes, der gewohnt facettenreich und klasse seine Rolle als Mallorie gibt und Ben Whishaw, als deutlich jüngerer Q als es früher der Fall war. Allerdings muss ich sagen, dass er mir mit am wenigsten gefallen hat. Naomi Harris als eines der Bondgirls mit weniger guten Außeneinsatzeigenschaften war in Ordnung. Zumindest war sie besser als das zweite Bondgirl Bérénice Marlohe, deren Auftritt sehr schnell vorrübergeht. Da vermisst man dann schon Eva Green als Bondgirl in Casino Royale mit ihrer tollen Performance, die nicht so austauschbar war wie Marlohe. Die größte Schwäche des Films ist jedoch die Erscheinung des Bösewichtes. Nicht das Javier Bardem schlecht wäre, ganz im Gegenteil, aber es dauert geschlagene 70 Minuten bis er die Leinwand betreten darf. Ab da wird der Film sehr spannend, aber zuvor ist „Skyfall“ einfach zu langatmig. Denn nach der guten Eröffnungssequenz und dem überragenden Intro (Adeles „Skyfall“ hat hier einfach völlig zu Recht den Oscar gewonnen) kommt streckenweise sogar richtig Langeweile auf. Mit einem Bond-Film hat das nicht allzu viel zu tun. Was einen in dieser Zeit noch unterhält, genauso wie im gesamten Film, sind die schlicht grandiosen Bilder von Kamera Mann Roger Deakins. Von der Belichtung, den mal warmen und mal eiskalten Bildern, bis zu dem Spiel mit Licht und Schatten. Die Optik des Films ist umwerfend und stets perfekt in Szene gesetzt. Umwerfend ist auch Javier Bardem als Bösewicht Raoul Silva, der als Cyberterrorist das MI6 attackiert. Der Oscar Preisträger spielt seine Rolle, mit einer gewissen Ähnlichkeit zum Joker, bravourös und ist das Highlight der zweiten Hälfte. Denn ab seinem Erscheinen ist der Film richtig stark und rettet sich noch auf eine sehr gute Wertung. Das liegt auch am Finale, das genauso spektakulär wie emotional ist. Dort kann selbst der sonst so knallharte Bond seine Tränen nicht zurückhalten. Zugute kommt dem Film zudem, dass auf die, im Vorgänger häufig genutzte, Wackelkamera verzichtet wurde. Eine Wohltat. Zudem wurde der ernste und düstere Ton noch einmal verschärft, denn Bond kann hier niemandem wirklich trauen und muss des Öfteren seine Loyalität hinterfragen. Zum 50. Jubiläum gibt es zudem noch einige Verweise auf die älteren Bond-Filme. Neben dem klassischen Aston Martin kehren auch einige alt bekannte Figuren zurück, die an dieser Stelle aber noch nicht verraten werden. Fazit: Nach diesem großen Erfolg an den Kinokassen wird es wohl keine vier Jahre mehr dauern bis zum nächsten James Bond-Abenteuer. Mit „Skyfall“ allerdings, tue ich mich schwer. Auf der einen Seite glänzt der Film mit tollen Darstellern, Bildern und einigen grandiosen Szenen. Auf der anderen Seite stehen das schlechte Bondgirl und die langatmige erste Hälfte. Vielleicht waren die Erwartungen einfach zu groß nach den Kritiker-Meinungen, die ich im Nachhinein, wie bereits gesagt, nicht verstehen kann. Unter dem Strich ein doch würdiger 50. Bond-Film, der aber viel Potenzial verschenkt und sich dadurch deutlich hinter „Casino Royale“ einordnen muss.

Frank W.
Frank W.

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3,5gut
Veröffentlicht am 21.01.13

Nach den letzten beiden Bonds mit Daniel Craig endlich mal wieder ein klasse Film! Aber ist er ein Bond? Oder ist er "nur" ein weiterer Actionfilm im neuen Style? Spulen wir mal zurück ins Jahr 1962: Da kam ein gestriegelter, leicht versnobter, nie dreckig werdender und mit jeder Situation fertig werdender Frauenheld namens "Bond, James Bond" in die Kinos. Egal wie wild die Schlägerei oder wie verrückt die Verfolgungsjagden (mit den Motorbooten & Sheriff Pepper) waren, James Bond stand auf, zog sich die Krawatte zurecht und war wie aus dem Ei gepellt. Alle liebten Ihn, und die Serie wurde zum vollen Erfolg über Jahrzehnte hinweg! Und warum? Weil sie einfach anders war! Abgehoben, intelligent, unwirklich, pompös, unwahrscheinlich und überwältigend. Die begeisternden Schauplätze, die Autos, der Luxus, die Frauen, die Bond zu Füßen lagen, und nicht zu vergessen Q's technische Spielereien, die Bond immer wieder aus der Patsche halfen... Kurz: Sex (Sex) , Drugs (Luxus, Technik, Schauplätze) & Rock'N'Roll (Action) Was haben wir heute? Sehr gute Action, rasante Szenen, einen durchtrainierten Daniel Craig, der wirklich einen guten Bond abgibt, aber es fehlen mir hier doch etwas die technischen Spielereien und die "very british behavior and humor" bei Bond, wie es Sean Connery oder auch fast so gut Pierce Brosnan verkörperte... Also wenig Sex, wenig Drugs und viel Rock'N'Roll (siehe oben). Last but not least: Wäre es dem Ur-Bond wirklich egal, ob sein Wodka-Martini geschüttelt oder gerührt wird? Stellt er sich demächst dann auch nur noch mit "sag einfach James" vor? Daher: Klasse Action-Film, sehr sehenswert. Aber ein richtiger Bond ist und war es genau so wenig wie die beiden davor... Daher "nur" 3 1/2 Sterne... PS: Man gestatte mir hier die höfliche Bitte: Frau Broccoli, bitte treten Sie doch wieder etwas mehr in die Fußstapfen Ihres Vaters!

rugai
rugai

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3,5gut
Veröffentlicht am 07.01.13

Hier kann ich eigentlich nur bestätigen was so mancher Hobbykritiker hier geschrieben hat: Ein guter, solider, nicht übermäßig herausragender Thriller der irgendwie (noch ?) kein richtiger Bond ist - auch wenn Sam Mendes sich redlich bemüht hat in vielen Anspielungen und Storyelementen eine Brücke zur Vergangenheit Bonds und damit zum Ur-Bond Connery zu schlagen - mehr darf man aber nicht verraten ohne zu spoilern... Ach ja und Javier Bardem kommt zwar wirklich unheimlich rüber aber sein Auftritt in "No Country for Old Men" bleibt nach wie vor ungeschlagen..weniger ist manchmal so viel mehr... Ich bin allerdings doch gespannt zu erfahren wie es mit dem neuen alten James Bond weitergeht ;)

Martin M.
Martin M.

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1,5enttäuschend
Veröffentlicht am 03.11.12

Ich schließe mich in weiten Teilen der Kritik von Holyhong an, der genau auf den Punkt bringt, warum der Film so unglaublich schwach ist. Die Vielzahl logischer Brüche (Spoiler: toller Zufall, dass der Terrorist, den Bond am Anfang verfolgt, später noch mal für denselben Auftraggeber arbeitet und nicht für jemand vollkommen anderen; praktisch auch, dass Bond die uranhaltige Munition schöne drei Monate in seinem Körper rumträgt; unklar ist auch, warum das Gift bei Silva nicht funktioniert hat und nur seinen Mundraum zerstört hat; wieso gibt er dafür M die Schuld? Der Rückzug nach Schottland ist ein super Plan, die einzige Begründung auf die Hilfe des britischen Staatsapparates zu verzichten ist die Tatsache, dass "Silva uns immer irgendwie voraus ist"; Silva operiert dabei im britischen Luftraum mit Militärhubschrauber vollkommen ungestört ) ist einfach nur ärgerlich. Dazu kommt, dass die Motivation der Figuren vollkommen unklar bzw. lächerlich ist (Spoiler: ist der einzige Wunsch von Silva wirklich, dass er seine "Muddi" töten und demütigen will. Dafür hat er die ganze Insel und alle Hochtechnologie aufgebaut? Woher kennt er sich überhaupt so toll mit Computern aus, dass er all diese Zauberkunststücke vollbringen kann? Wieso schickt er "Q" die Nachricht "Not so clever, boy", kennt er ihn doch gar nicht. Was erhoffen sich eigentlich die ganzen Schergen von Silva? Sind sie einfach nur böse und machen auf blöd mal mit, weil Silva so ein toller Typ ist? ). Weiter sind die ganzen Figuren/Konstellationen nur Versatzstücke von anderen Filmen (Spoiler: der Höhepunkt der Peinlichkeit ist dieser schottische Wurzelzwerg/Gandalf, der offensichtlich seit drei Monaten in dem Haus sitzt und darauf wartet, dass Bond zurückkommt (das erinnert ein bisschen an den blinden Knecht von Robin Hood ("Duncan, Brot") und Alfred aus dem Wayne-Manor); schön, dass er es nicht über das Herz gebracht hat, das Gewehr von Bonds Vater zu verkaufen - was macht er denn jetzt damit, wo alles verkauft ist? Einfach mal vergraben? ). Der Grund, warum ich die Kritik schreibe, ist aber der letzte von Holyhong genannte Punkt: offenbar scheint sich der Geschmack der filmstarts-Kritiker immer weiter von meinem zu entfernen. Früher wusste ich, dass ein Film, der neun Sterne hat, ein absolutes Highlight ist. Heute trifft das zwar auch noch häufig zu (z.B. Looper), aber eben häufig auch nicht mehr (ähnlich der unglaublich dämliche, neueste "Resident Evil"-Teil mit 3,5 meiner Ansicht nach heillos überbewertet). Für Skyfall gab es große Kampagnen auf Filmstarts. Da die einzigen Verdienstmöglichkeiten von filmstarts Werbung und referal-Programme sind, besteht hier die Gefahr, dass mundgerechte Kritiken verfasst werden. Insoweit würde ich die Filmstarts-Redaktion bitten, einmal in sich zu gehen und zu fragen, ob man bei den Kritiken tatsächlich noch vollständig unabhängig ist!

Hopstock Marcus
Hopstock Marcus

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4,5hervorragend
Veröffentlicht am 02.11.12

Nachdem schwächeren Quantum Trost hab ich mich sehr auf Skyfall gefreut. Meiner Meinung nach der Beste Bond mit Craig. Die Story ist spannend und Craig kann Bond auch mal von einer anderen Seite zeigen. Auch gibt es mal wieder kleine Gadgets und der neue Q macht seine Sache sehr gut. Natürlich kann man Skyfall nicht mit den Bond Filmen der Connery und Moore Ära vergleichen. Das war halt ne andere Zeit. Das Ende von Skyfall ist zwar nicht das spektakulärste aber sicher das emotionalste der Bond Reihe. Alles in allem ein würdiger Bond. Allerdings hätte ein bisschen mehr Action sein dürfen. Mit 140 Minuten ist der Film recht lang und hat ein paar Längen. Hoffe das die nächsten Bond Filme wieder auf klassische Bond Elemente setzen. Bei Skyfall hat man das gemacht. Denn das gehört auf jeden Fall dazu. Als Fazit kann man sagen das sich Skyfall auf jeden Fall lohnt. Er ist wieder mehr 007 als Casino Royal und Quantum Trost. Es geht wieder in die richtige Richtung.

Max H.
Max H.

User folgen 28 Follower Lies die 153 Kritiken

4,0stark
Veröffentlicht am 02.11.12

hallosdasdlöakdalödaskdlöadkadlöadkaslösadksadölaskdalödak 2006 wurde Regisseur Martin Campbell die Bürde aufgetragen, Bond neu auszulegen. Zunächst einmal blonder und kantiger, aber auch in einem neuen Interpretationsschema. "Casino Royal" wurde zu Recht eine Sensation und einer der besten Bond-Filme aller Zeiten. Dennoch wurde Nachfolge-Regisseur Marc Foster in "Ein Quantum Trost" vor die schwierige Aufgabe gestellt, das offene Ende des Vorgängers sinnvoll mit seinem zu verknüpfen. Was Foster geschafft hat, kann man allgemein als souverän bezeichnen, denn auch wenn sein Werk weit weniger Bond und kongenial zusammengeschustert wurde, hat er die vorgegebene Linie konsequent durchgezogen und beendet. Und so ist es nun Sam Mendes, der vor der höchst unbequemen Ausgangssituation einer neuen Bond – Ära steht, und bringt schlussendlich mit "Skyfall" einen Sonderling ins Kino. Der Film beginnt bond-typisch, eine schnelle, intensive Verfolgungsjagd auf dem Niveau, das man gewohnt ist. Wenn der Betrachter jetzt allerdings glaubt, es bleibt dermaßen vorhersehbar und traditionell, dann bekommt er eine Überraschung serviert. M verliert die Decknamen ihrer Geheimagenten und zum ersten Mal ist das MI6 so angreifbar, dass ihre Existenz auf dem Spiel steht. Das trägt dann auch sehr dazu bei, dass die Charaktere mehr Spielraum für ihre Entwicklung bekommen. Neben James Bond sind es vor allem M, die erstklassige neue Variante von Q, sowie Gareth Mallory und Bond's Gegenspieler Silva. Allerdings erhöht sich dadurch auch ganz zwangsweise die Dauer der Dialoge. Man kann deutlich die Anwesenheit Mendes' spüren, der als Regisseur von Werken wie "American Beauty" und "Jarhead" immer wieder wortgewandte Einzelszenen in den Mittelpunkt rückt und diese oft haarklein konstruiert. Bond's typischen Onelinern tut dies sicherlich einen Abbruch, oft wirkt es, als hätte Craig ein paar Worte zu viel erzählt, was auch der Geduld des ein oder anderen zusetzt. So sind die Gespräche von Bond mit Q von unglaublicher Raffinesse, die längeren Konversationen mit Naomie Harris aber beispielsweise sind mit einigen Längen versehen. Es wurde zudem auch viel über die Orientierung von "Skyfall" an Nolan's "The Dark Knight" diskutiert. Tatsächlich lassen sich einige Ähnlichkeiten nicht abstreiten. Zum einen die Wahl von Javier Bardem, der in seiner Performance und seinen körperlichen Gebrechen dem Joker sehr gleicht. Zum anderen lassen sich aber auch Parallelen in Abfolgen erkennen. Javier Bardem's Ausbruch und der des Joker gleichen sich sehr wohl in Motivation als auch ihrer Komplexität. Hinzu kommt sogar ein ähnlicher Schnitt in der Szenenabfolge. Das wurde von Sam Mendes in Vorfeld zwar schon erwähnt, jedoch könnte sich der Vorwurf der Ideenlosigkeit schnell verhärten und den Unmut vieler erzeugen. Meiner Meinung nach bietet sich dieses Konstrukt jedoch zur Chance. Denn: Die Actioneinlagen sind diesmal zwar rar gesäht, allerdings mit stylistischer Finesse präsentiert. Den größten Anteil daran hat zweifelsohne Kameramann Roger Deakins, der seinen Bilder sowohl düstere, raue Atmosphäre als auch farbenfrohe Ästhetik, wie die Szenen im chinesischen Hochhaus als auch die, vom brennenden Anwesen und unter dem Eis, belegen, einflößt. Hinzu kommen grandios in Szene gesetzte Momente von Bond und Silva im Duell, dass einen sehnsüchtig an die alten Tage von "Der Mann mit dem goldenen Colt" denken lässt, natürlich immer mit dem Blick in die Moderne und Judi Dench alias M's vorgetragene Lyrik von Tennessee vor dem Senatsausschuss, ehe der Sturm über ihnen hereinbricht. All das hat in gewissem Maße dann auch noch Bondcharakter, was gegen Ende dann passiert, ist jedoch Mendes' eigene Note. Er inszeniert einen atmosphärisch dichtes und stark bebildertes Endstück, was man in einem Bond so noch nie zu Gesicht bekommen hat, zusätzlich garniert mit einem emotionalen Schlussakkord. So ist diesmal auch am Rande noch die geglückte Namenswahl des Films zu bemerken, die diesmal sogar im tatsächlichen als auch metaphorischen Sinn logisch ist. Daniel Craig ist nach seiner ersten Zweiteiler – Erfahrung als James Bond nun angekommen, steuert sogar typischerweise mehr Witz ein und sein Auftreten ist für den neuen Stil der Bond-Filme nun unumgänglich. Javier Bardem spielt überzeugend in seiner Rolle, auch wenn diese zugegeben, nicht neu ausgelegt ist. Ben Wishaw ist neben Judi Dench dann noch erwähnenswert, Wishaw hat eine geradezu irrwitzig, ruhige Betonung und Dench kann mit der zusätzlichen Spielzeit ihre Klasse ausspielen. Fazit: Sam Mendes' "Skyfall" ist gekonnt und überraschend, er wird ganz zwingend eine neue Ära der Bond – Filme einleiten, denn wenn gegen Ende tatsächlich wieder den Konventionen des Genre entgegengesteuert wird, kann man dies schon fast als surrealen Seitenhieb auf die Bond's der 80er und 90er auslegen. Bleibt abzuwarten, wer als nächstes das Heft in die Hand nimmt, denn für die Bond – Filme der Moderne erfodert es auch eine ebenso versierte Hand wie die von Mendes', um nicht qualitativ wieder zurückzurudern.

Benny-HOH
Benny-HOH

User folgen 1 Follower Lies die 34 Kritiken

2,5durchschnittlich
Veröffentlicht am 23.08.13

"Ein Sturm zieht auf". Wie kamen mir diese Worte bekannt vor. Hat James Bond es jetzt schon nötig seine Sätze zu klauen. Anscheinend ja. Wäre es ein reiner Actionfilm, ohne den Namen James Bond, wäre es ein guter bis sehr guter Film geworden. Wie schon "Ein Quäntchen Trost" (oder wie der Vorgänger auch immer hieß) ein Spionage-Flop. Positiv muss man aber festhalten das der Cast (vor allem Javier Bardem) ganz gut ist und ich Daniel Craig als James Bond schon sehr gut besetzt finde. Auch die Musik und die Kameraarbeit waren überragend und bringen Spannung in den Film. Skyfall bleibt daher für mich ein guter Actionfilm, aber kein James Bond. Daher bleibt für mich der letzte richtig gute Bond "Goldeneye". Aber immerhin ist er besser, wie so mancher Vorgänger.

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