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    James Bond 007 - Skyfall
    Durchschnitts-Wertung
    4,1
    2015 Wertungen - 313 Kritiken
    Verteilung von 313 Kritiken per note
    61 Kritiken
    121 Kritiken
    63 Kritiken
    37 Kritiken
    25 Kritiken
    6 Kritiken
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    313 User-Kritiken

    Örnywood
    Örnywood

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    4,0
    Veröffentlicht am 4. April 2016
    Die Kritik am neusten "Bond" Abenteuer fällt mir nicht gerade leicht. Zu stark sind die gesammelten Eindrücke. Jubel Arien auf der ganzen Welt, begeisterte Kritiken, 2 Oscars und ein Weltweites Box Office von über 1 Milliarde (!) US Dollar. Dazu kommt noch der vielleicht "beste" Song der jemals "007" begleitet hat. Adele`s Megahit "Skyfall". Doch all die gennanten Punkte täuschen leider nicht darüber hinweg, das der dritte Auftritt von Daniel Craig mit Abstand (!) der langweiligste von allen ist! Der Anfang des Films ist wie gewohnt Action lastig und spannend inszeniert, und so wecken die ersten 10 Min durchaus Lust auf mehr. Als dann ein (tödlicher?) Schuss fällt und das Bond übliche Intro samt Adele ertönt bin ich mitten drin in dnr Ereignissen und freu mich auf zwei tolle Actionreiche Stunden. Doch dann passiert "leider" das genaue Gegenteil. Während sich "James" erst einmal Urlaub gönnt, wird das MI6 angeriffen und eine Liste mit allen Nato Undercover Agenten veröffentlicht. Dahinter steckt wohl ein Ex Schützling von "M", seines Zeichens Computer Hacker. Und genau hier taucht das erste große Problem auf. Der "Bösewicht" ist erst nach geschlagenen 60Min zum ersten mal auf der Leinwand zu sehen und hinterlässt einen genialen Eindruck. Javier Bardem spielt der Schurken mit so ein aalglaten verrückten Brillianz, das man eigentlich meinen könnte, er hätte den Oscar gewinnen müssen. Doch hinterher verstehe ich auch, warum der Spanier nicht einmal nomminiert wurde. Er ist so gut wie gar nicht auf der Leinwand präsent. Relativ schnell lässt er sich gefangen nehmen, nur um dann (wär hätte es gedacht") wieder auszubrechen, was natürlich geplant war. Doch was ist sein genaues Motiv? Er hat einen Hass auf England und "M", jedoch wird dies in keiner Minute des Films so richtig thematisiert. Vor seiner "Verhaftung" führ uns Regisseur Sam Mendes zwar in tolle Bilder Asiattischer Städte bei Nacht, doch auch hier wird mit Information nicht gerade um sich geworfen. Wenn wil der von Daniel Craig aufgehaltene Killer hier ermorden und warum? Wie kommt er im Spielcasino an so viel Geld? Und was hat es mit der geheimnissvollen Frau auf sich die von "Mephisto" gefangen gehalten wird? Zu viele Fragen werden aufgeworfen, auf die es auch in den kommenden 90 Minuten kaum Antworten gibt. Nach einem kurzen Intermezzo in einer Dusche des Bootes, auf dem Bond zum "Bösen" gebracht werden soll verschwindet das "Bondgirl" ebenso schnell wieder von der Bildfläche wie es aufgetaucht ist. Nach besagter Verhaftung und Flucht ist auch Javier Bardem wieder spurlos aus der Handlung verschwunden. Versteht mich nicht falsch. Seine Perfomance ist genial und löst Gänsehaut aus. Aber ihn so komplett aus dem Hauptplot raus zu halten war eine wesentliche Fehlentscheidung. Bond kämpft in "Skyfall" mehr mit seinen inneren Dämonen und seiner Vergangenheit. Was dem Charakter durchaus eine emotionale Tiefe gibt verlangsamt aber leider immer wieder die Handlung und der Spannungsbogen. Und so dümpelt der Film ein wenig vor sich hin, zwischendurch versucht man einen weiteren Nebenkriegsplatz aufzureissen, in Form von Ralf Fiennes, der Judi Dench als "Chef" ablösen soll. Doch auch hier ist die Wandlung zu platt und trägt nicht viel zum Spannungsbogen bei. Und die letzen 40 Min sind dann leider nix weiter als langweilig. Bond, M und ein "Wildhüter" auf dem Anwesen seiner verstorbenen Eltern bereiten sich in "Kevin alleine zu Hause" Manier auf die Ankunt des Bösen vor, was ihen dann auch zur Flucht verhilft. Zu viel über das Ende möchte ich nicht verraten, doch es ist Enttäuschend und ein weiterer Knackpunkt des Films. Es geht einfach alles ohne richtigen Grund, als hätte man sich davor zur Wildjagdt verabredet. So, also "Casino Royale" und "Ein quantum Trost" hatten eine klare Handlung und Bonds Handlungen konnte man Nachvollziehen. "Skyfall" ist nun leider ein ziemlich langer Film ohne wirklichen "Kaninchenbau" und Tiefe. Charaktäre kommen und gehn, am Ende wird auf einmal noch einmal alles über den Haufen geworfen, nur um dann doch ein "AHA" Erlebniss hervorzurufen. Die Bilder sind natürlich toll fotografiert und die Kamera Führung solide. Auch Daniel Craig spielt wieder einen "guten" Bond, dem das Drehbuch nur diesmal nicht so viel hergibt. Fazit: "Skyfall" ist kein ganz schlechter Film, aber für mehr als Solide reicht das langeilige Drehbuch und die Uninspiririerte Regie von Sam Mendes nicht.
    Markus B.
    Markus B.

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    1,5
    Veröffentlicht am 3. Januar 2013
    Den Film vor einigen Tagen gesehen - und immer noch enttäuscht, so könnte man dies zusammenfassen. War das Intro noch vielversprechend, so kam der Film dann sehr stark vom Weg ab. Man hat das Gefühl als müssten bestimmte Locations bzw. Action Szenen abgearbeitet werden, die lose verknüpft sind. Man erwischt sich dabei, mehrmals auf die Uhr zu sehen. Es sind also starke Längen enthalten, viele überflüssige Szenen, dafür fehlt so manches, was einen echten Bond ausmacht. Humor, Ironie und britisches Unterstatement fehlen komplett. Damit fragt man sich, was unterscheidet Bond noch von Bourne - ein Vergleich in dem Bourne derzeit klar gewinnt. Mein Identifikation mit dem aktuellen Bond funktioniert auch überhaupt nicht: Er wirkt kalt, aalglatt, ohne Humor, komplett ohne Charme - hat auch wenig britisches an sich, sondern wirkt wie mehr wie ein durchtrainierter russischer Agent, den man in einen englischen Anzug gesteckt hat. Marketing und PR des Films ist auf jeden Fall besser als der Film selbst gewesen. Aber es scheint mehr Fans denn je zu geben, da muss man wohl noch etwas warten. Und die Umsatzrekorde werden die Macher in ihrem Tun wohl noch weiter bestätigen.
    zokinho
    zokinho

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    0,5
    Veröffentlicht am 28. Januar 2013
    casino royal war 1 stunde überragend bis der film zum reinen slapstick verkam als man im casino anfing zu pokern.wie gesagt 1 stunde war ok.ein quantum trost war komplett einfallslos und schlecht umgesetzt.aber bei skyfall kam man sich vor als würde man einen schlechten vorabendkrimi sehen-absolut lineares in höchstem grad langweiliges ard und zdf niveou.eine absolute frechheit so einen miesen film noch so gross zu vermarkten.schade nur das ein so grossartiger schauspieler wie javier bardem(der einzige lichtblick im film) sich das angetan hat um da mitzuwirken.man sollte das ganze produktionsteam sowie den regiesseur und die drebuchautoren wechseln.
    Daniel C.
    Daniel C.

    User folgen 5 Follower Lies die 4 Kritiken

    0,5
    Veröffentlicht am 3. Dezember 2012
    Mit James Bond ist es mittlerweile wie mit den Rolling Stones. Man fragt sich, warum immer noch auf Tour gegangen wird, obwohl das Konzept schon seit Jahrzehnten so tot ist wie Osthessen. Befreit den armen Bond endlich von den albernen Auftritten, die nur noch als Werbeplattform für Luxusartikel dienen und führt Daniel Craig endlich seiner wahren Bestimmung zu - als TV-Double von Wladimir Putin! Kurz zum Grund meiner Kritik: Das Drehbuch ist eine ungeheure Frechheit, die sich in punkto Schlüssigkeit, Sinnhaftigkeit und Originalität ebenso einer der armseligen Tatort-Autoren hätte ausdenken können, die uns jeden Sonntag mit Aldi-Fernsehen versorgen. Das einzige, was diesem überflüssigen Millionengrab einen positiven Aspekt verleiht, ist ein - wie immer - außerordentlich überzeugender Javier Bardem, der sich wahrscheinlich in seinen alten Alodovár-Zeiten nicht im Traum hätte ausmalen können, was für ein Mist unter dem Label "James Bond" dereinst produziert wird. Obwohl es immer ein Genuss ist, dem grandiosen Spanier zuzusehen, kann er die 143 Minuten Qual nur marginal lindern. Denn in der Dramaturgie-Abteilung hat man diesmal beschlossen, sich dem Bösewicht nicht allzu intensiv zu widmen, weil man es vorgezogen hat, die emotionale Beziehung zwischen Bond und Mama M zu analysieren. Das schlimmste, das noch viel schlimmer ist als stupide Action (und von der gibt es auch ein gehöriges Maß) ist plumpes Drama-Füllwerk auf Fernsehfilm-Niveau. Insofern wird der Fiesling zum reinen Statisten und Stichwortgeber degradiert, der allein zum Zwecke einer weiteren Profilierung der unschlüssigen Charaktere eingesetzt wird. Die gekonnte Kameraarbeit mit durchgehend hochglanztauglicher Beleuchtung und das teils sehr beeindruckende Szenenbild gehen leider vor dem Hintergrund des unerträglich dümmlichen Plots total unter. Schade für das Team, von dem sich ein Teil sichtlich sehr viel Mühe gemacht hat. Wäre ich Deutsch-Lehrer und dieser Film ein Aufsatz, stünde die Note bereits nach den ersten 60 Minuten fest: Thema verfehlt, mit besonderer Schwere und Verdacht auf Vorsatz. Eine glatte Sechs - für den Rest des Schuljahrs!
    Bruce Willis
    Bruce Willis

    User folgen 2 Follower Lies die 34 Kritiken

    0,5
    Veröffentlicht am 7. November 2012
    Dieser Film ist kein guter James Bond Film. James Bond Filme zeichnen sich durch Witz, Ironie, Sex, technische Spielereien und 'James Bond muss die ganze Welt retten' aus. Dieser Film hatte nichts davon. Viele schreiben hier, dass der Film ach so spannend sei?! Spannung: Absolute Fehlanzeige!!! Die -wirklich saudoofe-, absolut unlogische Handlung plätschert so vor sich hin bis zum albernen Finale, wo auch keiner weiß, was das jetzt wieder sollte. Nun ja, immerhin explodiert ein Bauernhof. Sonst gehts in Show Downs auch schon mal um 'ne Raumstation oder 'nen Öltanker oder zumindest um ein geiles Hotel in der Wüste...Nun ja, diesmal ist es ein Bauernhof im Dunkeln. Die Bond-Girls enttäuschen auf der ganzen Linie: Eine von dreien sagt KEIN Wort - die andere dankt ziemlich schnell unspektakulär ab (völlig überbewertet, warum tauchte sie in allen möglichen Zeitschriften auf, sie ist doch keine gute Schauspielerin, herjemine...) und die dritte...her je, ich will auch nicht zu viel verraten...geht ja eh jeder in den Film...aber BITTE auch mal selbst denken und beurteilen was ihr da seht und nicht diesem weltweitem Marketing-Hype auf den Leim gehen... Bester james Bond Film aller Zeiten!??? Pffft: SCHMARRN. Es ist überhaupt kein James Bond Film (und wenn dann der schlechteste), es ist ein Agentenfilm: 08/15 statt 007.BÄH!
    Max H.
    Max H.

    User folgen 52 Follower Lies die 153 Kritiken

    4,0
    Veröffentlicht am 21. November 2013
    hallosdasdlöakdalödaskdlöadkadlöadkaslösadksadölaskdalödak 2006 wurde Regisseur Martin Campbell die Bürde aufgetragen, Bond neu auszulegen. Zunächst einmal blonder und kantiger, aber auch in einem neuen Interpretationsschema. "Casino Royal" wurde zu Recht eine Sensation und einer der besten Bond-Filme aller Zeiten. Dennoch wurde Nachfolge-Regisseur Marc Foster in "Ein Quantum Trost" vor die schwierige Aufgabe gestellt, das offene Ende des Vorgängers sinnvoll mit seinem zu verknüpfen. Was Foster geschafft hat, kann man allgemein als souverän bezeichnen, denn auch wenn sein Werk weit weniger Bond und kongenial zusammengeschustert wurde, hat er die vorgegebene Linie konsequent durchgezogen und beendet. Und so ist es nun Sam Mendes, der vor der höchst unbequemen Ausgangssituation einer neuen Bond – Ära steht, und bringt schlussendlich mit "Skyfall" einen Sonderling ins Kino. Der Film beginnt bond-typisch, eine schnelle, intensive Verfolgungsjagd auf dem Niveau, das man gewohnt ist. Wenn der Betrachter jetzt allerdings glaubt, es bleibt dermaßen vorhersehbar und traditionell, dann bekommt er eine Überraschung serviert. M verliert die Decknamen ihrer Geheimagenten und zum ersten Mal ist das MI6 so angreifbar, dass ihre Existenz auf dem Spiel steht. Das trägt dann auch sehr dazu bei, dass die Charaktere mehr Spielraum für ihre Entwicklung bekommen. Neben James Bond sind es vor allem M, die erstklassige neue Variante von Q, sowie Gareth Mallory und Bond's Gegenspieler Silva. Allerdings erhöht sich dadurch auch ganz zwangsweise die Dauer der Dialoge. Man kann deutlich die Anwesenheit Mendes' spüren, der als Regisseur von Werken wie "American Beauty" und "Jarhead" immer wieder wortgewandte Einzelszenen in den Mittelpunkt rückt und diese oft haarklein konstruiert. Bond's typischen Onelinern tut dies sicherlich einen Abbruch, oft wirkt es, als hätte Craig ein paar Worte zu viel erzählt, was auch der Geduld des ein oder anderen zusetzt. So sind die Gespräche von Bond mit Q von unglaublicher Raffinesse, die längeren Konversationen mit Naomie Harris aber beispielsweise sind mit einigen Längen versehen. Es wurde zudem auch viel über die Orientierung von "Skyfall" an Nolan's "The Dark Knight" diskutiert. Tatsächlich lassen sich einige Ähnlichkeiten nicht abstreiten. Zum einen die Wahl von Javier Bardem, der in seiner Performance und seinen körperlichen Gebrechen dem Joker sehr gleicht. Zum anderen lassen sich aber auch Parallelen in Abfolgen erkennen. Javier Bardem's Ausbruch und der des Joker gleichen sich sehr wohl in Motivation als auch ihrer Komplexität. Hinzu kommt sogar ein ähnlicher Schnitt in der Szenenabfolge. Das wurde von Sam Mendes in Vorfeld zwar schon erwähnt, jedoch könnte sich der Vorwurf der Ideenlosigkeit schnell verhärten und den Unmut vieler erzeugen. Meiner Meinung nach bietet sich dieses Konstrukt jedoch zur Chance. Denn: Die Actioneinlagen sind diesmal zwar rar gesäht, allerdings mit stylistischer Finesse präsentiert. Den größten Anteil daran hat zweifelsohne Kameramann Roger Deakins, der seinen Bilder sowohl düstere, raue Atmosphäre als auch farbenfrohe Ästhetik, wie die Szenen im chinesischen Hochhaus als auch die, vom brennenden Anwesen und unter dem Eis, belegen, einflößt. Hinzu kommen grandios in Szene gesetzte Momente von Bond und Silva im Duell, dass einen sehnsüchtig an die alten Tage von "Der Mann mit dem goldenen Colt" denken lässt, natürlich immer mit dem Blick in die Moderne und Judi Dench alias M's vorgetragene Lyrik von Tennessee vor dem Senatsausschuss, ehe der Sturm über ihnen hereinbricht. All das hat in gewissem Maße dann auch noch Bondcharakter, was gegen Ende dann passiert, ist jedoch Mendes' eigene Note. Er inszeniert einen atmosphärisch dichtes und stark bebildertes Endstück, was man in einem Bond so noch nie zu Gesicht bekommen hat, zusätzlich garniert mit einem emotionalen Schlussakkord. So ist diesmal auch am Rande noch die geglückte Namenswahl des Films zu bemerken, die diesmal sogar im tatsächlichen als auch metaphorischen Sinn logisch ist. Daniel Craig ist nach seiner ersten Zweiteiler – Erfahrung als James Bond nun angekommen, steuert sogar typischerweise mehr Witz ein und sein Auftreten ist für den neuen Stil der Bond-Filme nun unumgänglich. Javier Bardem spielt überzeugend in seiner Rolle, auch wenn diese zugegeben, nicht neu ausgelegt ist. Ben Wishaw ist neben Judi Dench dann noch erwähnenswert, Wishaw hat eine geradezu irrwitzig, ruhige Betonung und Dench kann mit der zusätzlichen Spielzeit ihre Klasse ausspielen. Fazit: Sam Mendes' "Skyfall" ist gekonnt und überraschend, er wird ganz zwingend eine neue Ära der Bond – Filme einleiten, denn wenn gegen Ende tatsächlich wieder den Konventionen des Genre entgegengesteuert wird, kann man dies schon fast als surrealen Seitenhieb auf die Bond's der 80er und 90er auslegen. Bleibt abzuwarten, wer als nächstes das Heft in die Hand nimmt, denn für die Bond – Filme der Moderne erfodert es auch eine ebenso versierte Hand wie die von Mendes', um nicht qualitativ wieder zurückzurudern.
    Mr.Feelgood
    Mr.Feelgood

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    0,5
    Veröffentlicht am 3. Januar 2013
    Waren zu zweit im kino. Beide fanden den film totale zeitverschwendung. Dabei haben wir uns auf flaches popkornkino eingestellt. Aber dieser film ist dermaßen öde.... Verschwendete 2h und 10€! jede positive kritik kann ich nicht verstehen. Wirklich! Vor allem die aussage "wie die alten james bond"? Was für einen film haben die gesehen? schauspielerische leistung mangelhaft und ziel des bösen eine alte frau töten. Super. Seit Pierce Brosnan sind die 007 filme leider immer schlechter geworden. Und skyfall ist definitive einer der schlechtesten filme des jahres 2012.
    mercedesjan
    mercedesjan

    User folgen 19 Follower Lies die 80 Kritiken

    4,0
    Veröffentlicht am 25. Juni 2013
    50 Jahre James Bond. 2 Oscars (für den besten Tonschnitt und den besten Filmsong), der erfolgreichste Bond-Film aller Zeiten (Der Film generierte, ganz ohne 3D-Zuschlag, beeindruckende 1,1 Milliarden Dollar) und weltweit gefeiert von Kritikern und Publikum. Dem Bond-Franchise hätte es zum Jubiläum wahrlich schlechter ergehen können. Dabei standen die Anzeichen zunächst schlecht, denn nach der Pleite des Filmstudios MGM, die neben Sony den Film finanzierten, musste nicht nur „Der Hobbit“ sondern auch James Bond auf die Realisierung warten. Als es dann endlich losging, war die Welt gespannt auf „Skyfall“, bei dem zum dritten Mal Daniel Craig in die Rolle des Doppelnullagenten schlüpft. Ich ebenfalls, da mir die neue, realistischere Ausrichtung der Bond-Filme besonders gut gefällt, gerade der für mich beste Bond aller Zeiten, Casino Royale, der bei mir die volle Punktzahl bekam. Nach dem Ein Quantum Trost längst nicht an diese Qualität anknüpfen konnte, mir dennoch eine 7/10 wert war, ging ich nach all den großartigen Kritiker-Meinungen mit großen Erwartungen ins Kino und wurde bitter enttäuscht. Inzwischen bin ich ein zweites Mal in den Genuss von „Skyfall“ gekommen und muss meine ursprünglich als „Enttäuschung des Jahres“ betitelte Meinung teilweise zurücknehmen. Denn „Skyfall“ ist ein guter Film der vieles richtig macht, doch die Lobeshymnen auf den Film kann ich nicht verstehen. Nach Martin Campbell und Marc Forster, nimmt bei „Skyfall“, der 2000 mit dem Regie-Oscar für American Beauty ausgezeichnete, Sam Mendes auf dem Regiestuhl platz. Zum ersten Mal in der Bond-Geschichte sitzt damit ein Oscar Preisträger auf diesem Stuhl. Doch damit nicht genug: Mit einem überragenden Schauspielerensemble, fahren die Bond-Produzenten zum Jubiläum alles auf was wohl möglich war. Zwei bleiben dabei der Besetzung der Vorgänger treu. Zum einen Judi Dench die als M deutlich mehr Screentime bekommt als in den Bond-Filmen zuvor und wie immer fantastisch ihre Rolle ausfüllt und zum einen natürlich Daniel Craig. Von einigen gehasst, von den meisten geliebt als James Bond. Ich gehöre zur letzteren Gruppe, denn für mich ist Craig der beste Bond den es jemals gab. Neu dazugekommen sind unter anderem Ralph Finnes, der gewohnt facettenreich und klasse seine Rolle als Mallorie gibt und Ben Whishaw, als deutlich jüngerer Q als es früher der Fall war. Allerdings muss ich sagen, dass er mir mit am wenigsten gefallen hat. Naomi Harris als eines der Bondgirls mit weniger guten Außeneinsatzeigenschaften war in Ordnung. Zumindest war sie besser als das zweite Bondgirl Bérénice Marlohe, deren Auftritt sehr schnell vorrübergeht. Da vermisst man dann schon Eva Green als Bondgirl in Casino Royale mit ihrer tollen Performance, die nicht so austauschbar war wie Marlohe. Die größte Schwäche des Films ist jedoch die Erscheinung des Bösewichtes. Nicht das Javier Bardem schlecht wäre, ganz im Gegenteil, aber es dauert geschlagene 70 Minuten bis er die Leinwand betreten darf. Ab da wird der Film sehr spannend, aber zuvor ist „Skyfall“ einfach zu langatmig. Denn nach der guten Eröffnungssequenz und dem überragenden Intro (Adeles „Skyfall“ hat hier einfach völlig zu Recht den Oscar gewonnen) kommt streckenweise sogar richtig Langeweile auf. Mit einem Bond-Film hat das nicht allzu viel zu tun. Was einen in dieser Zeit noch unterhält, genauso wie im gesamten Film, sind die schlicht grandiosen Bilder von Kamera Mann Roger Deakins. Von der Belichtung, den mal warmen und mal eiskalten Bildern, bis zu dem Spiel mit Licht und Schatten. Die Optik des Films ist umwerfend und stets perfekt in Szene gesetzt. Umwerfend ist auch Javier Bardem als Bösewicht Raoul Silva, der als Cyberterrorist das MI6 attackiert. Der Oscar Preisträger spielt seine Rolle, mit einer gewissen Ähnlichkeit zum Joker, bravourös und ist das Highlight der zweiten Hälfte. Denn ab seinem Erscheinen ist der Film richtig stark und rettet sich noch auf eine sehr gute Wertung. Das liegt auch am Finale, das genauso spektakulär wie emotional ist. Dort kann selbst der sonst so knallharte Bond seine Tränen nicht zurückhalten. Zugute kommt dem Film zudem, dass auf die, im Vorgänger häufig genutzte, Wackelkamera verzichtet wurde. Eine Wohltat. Zudem wurde der ernste und düstere Ton noch einmal verschärft, denn Bond kann hier niemandem wirklich trauen und muss des Öfteren seine Loyalität hinterfragen. Zum 50. Jubiläum gibt es zudem noch einige Verweise auf die älteren Bond-Filme. Neben dem klassischen Aston Martin kehren auch einige alt bekannte Figuren zurück, die an dieser Stelle aber noch nicht verraten werden. Fazit: Nach diesem großen Erfolg an den Kinokassen wird es wohl keine vier Jahre mehr dauern bis zum nächsten James Bond-Abenteuer. Mit „Skyfall“ allerdings, tue ich mich schwer. Auf der einen Seite glänzt der Film mit tollen Darstellern, Bildern und einigen grandiosen Szenen. Auf der anderen Seite stehen das schlechte Bondgirl und die langatmige erste Hälfte. Vielleicht waren die Erwartungen einfach zu groß nach den Kritiker-Meinungen, die ich im Nachhinein, wie bereits gesagt, nicht verstehen kann. Unter dem Strich ein doch würdiger 50. Bond-Film, der aber viel Potenzial verschenkt und sich dadurch deutlich hinter „Casino Royale“ einordnen muss.
    Martin D.
    Martin D.

    User folgen 1 Follower Lies die 62 Kritiken

    2,0
    Veröffentlicht am 17. November 2015
    Irgendetwas kann mit den neuen Bonds nicht stimmen, wenn man zum Bösewicht hält, weil die anderen so unsympatisch sind.
    Hopstock Marcus
    Hopstock Marcus

    User folgen 3 Follower Lies die 67 Kritiken

    4,5
    Veröffentlicht am 2. November 2012
    Nachdem schwächeren Quantum Trost hab ich mich sehr auf Skyfall gefreut. Meiner Meinung nach der Beste Bond mit Craig. Die Story ist spannend und Craig kann Bond auch mal von einer anderen Seite zeigen. Auch gibt es mal wieder kleine Gadgets und der neue Q macht seine Sache sehr gut. Natürlich kann man Skyfall nicht mit den Bond Filmen der Connery und Moore Ära vergleichen. Das war halt ne andere Zeit. Das Ende von Skyfall ist zwar nicht das spektakulärste aber sicher das emotionalste der Bond Reihe. Alles in allem ein würdiger Bond. Allerdings hätte ein bisschen mehr Action sein dürfen. Mit 140 Minuten ist der Film recht lang und hat ein paar Längen. Hoffe das die nächsten Bond Filme wieder auf klassische Bond Elemente setzen. Bei Skyfall hat man das gemacht. Denn das gehört auf jeden Fall dazu. Als Fazit kann man sagen das sich Skyfall auf jeden Fall lohnt. Er ist wieder mehr 007 als Casino Royal und Quantum Trost. Es geht wieder in die richtige Richtung.
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