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Das Labyrinth der Wörter
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Das Labyrinth der Wörter
Starttermin 6. Januar 2011 (1 Std. 22 Min.)
Mit Gérard Depardieu, Gisèle Casadesus, Maurane mehr
Genres Komödie, Drama
Produktionsland Frankreich
Zum Trailer
User-Wertung
3,972 Wertungen - 4 Kritiken
Filmstarts
4,5
Bewerte und Kommentiere
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Durchschnittswertung meiner Freunde  ?

Inhaltsangabe & Details

FSK ab 6 freigegeben
Seinem Umfeld galt Germain (Gérard Depardieu) seit je her als schlicht. Und das nicht nur, weil der nach rund 50 Jahren auf dieser Welt immernoch nicht richtig Lesen und Schreiben gelernt hat. Eines Tages kommt der gutmütige Riese auf einer Parkbank ins Gespräch mit einer alten Dame. Die beiden mögen vierzig Jahr und hundert Kilo auseinander liegen, dennoch freundet sich Germain blitzgeschwind mit Margueritte (Gisèle Casadesus) an und lauscht bedächtig, wenn sie ihm aus Romanen vorliest und ihn damit in die fremde Welt der Wörter und Zeichen führt. Als sie langsam erblindet, entscheidet Germain sich ihr zuliebe, sein Versäumnis nachzuholen – fleißig übt er, Buchstaben in Sprache zu übersetzen...
Originaltitel

La Tête en friche

Verleiher Concorde Filmverleih GmbH
Weitere Details
Produktionsjahr 2010
Filmtyp Spielfilm
Wissenswertes -
Budget -
Sprachen Französisch, Flämisch
Produktions-Format 35 mm
Farb-Format Farbe
Tonformat DTS, Dolby Digital
Seitenverhältnis 2.35 : 1 Cinemascope
Visa-Nummer -

Kritik der FILMSTARTS-Redaktion

4,5
hervorragend
Das Labyrinth der Wörter
Von Sascha Westphal
Nicht nur das Genre des Heimatfilms hat unter Filmliebhaber in Deutschland einen ziemlich schlechten Leumund. Auch das Wort selbst scheint schon durch Werke wie „Grün ist die Heide" und „Der Förster vom Silberwald" in Misskredit gebracht worden zu sein. Dabei beschreibt es eigentlich nur Filme, die fest in einer bestimmten, meist eher ländlichen Region verwurzelt sind, die so nur in dieser einen Landschaft denkbar sind. Insofern gibt es neben den verrufenen deutschen und österreichischen, auch zahllose amerikanische, englische und französische Heimatfilme. Nur werden sie meist nicht so bezeichnet. Einer der Filmemacher, der diesem bei uns missverstandenen Genre mittlerweile seit Jahrzehnten immer wieder neue Facetten abgewinnt, ist der Franzose Jean Becker („Ein mörderischer Sommer", „Ein Sommer auf dem Lande", „Dialog mit meinem Gärtner"). Auch das tragikomische Kinomärchen „Das Labyrin...
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Das Labyrinth der Wörter Trailer DF 1:55
Das Labyrinth der Wörter Trailer DF
86 752 Wiedergaben
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Schauspielerinnen und Schauspieler

Gérard Depardieu
Gérard Depardieu
Rolle: Germain
Gisèle Casadesus
Gisèle Casadesus
Rolle: Margueritte
Maurane
Maurane
Rolle: Francine
Patrick Bouchitey
Patrick Bouchitey
Rolle: Landremont
Komplette Besetzung und vollständiger Stab

User-Kritiken

Otmario
Hilfreichste positive Kritik

von Otmario, am 05/06/2012

5,0Meisterwerk

wunderschöner Film mit toller schauspielerischer Leistung, grandioses Thema.

Cliff B.
Hilfreichste negative Kritik

von Cliff B., am 24/09/2014

3,0solide

Ein schöner Film wo es drum geht das ein nicht sehr gebildeter Mensch was aus sich machen kann. Bisschen Witz und Spass... Weiterlesen

Alle User-Kritiken
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Kommentare

  • 8martin

    Der deutsche Titel ist genauer und auch etwas lyrischer als der des Originals „Brachland (Wüste) im Kopf“. Schon der Roman hatte jede Menge Charme und Atmosphäre und Jean Becker hat dies in hellen, fröhlichen Farben gut sichtbar gemacht. Bereits von der ersten Szene an erliegt man dem Zauber des Films und neben den anderen authentischen Darstellern glänzt vor allem Gèrard Depardieu. Er ist kein Depp, auch nicht etwas zurückgeblieben. Seine Mutter hat ihn mit seinem schlichten Gemüt einfach vernachlässigt, der Lehrer geneckt. So kam es, dass er eine Leseschwäche hatte. Rührend zu sehen, wie ihn die alte Dame (Gisèle Casadesus) dazu bringt, dies zu überwinden und einen Weg ins Labyrinth der Wörter zu finden. Witzige Dialoge mit einfühlsamen Großaufnahmen eingefangen und ausgefeilter Mimik überzeugen auf der ganzen Linie. Dies alles wird noch verstärkt durch die körperlichen Gegensätze der beiden Protagonisten. Depardieu fast zum Obelix ohne nachfüttern gereift und die zierliche, kleine Greisin. Er hat ein großes Herz. Darin ist Platz für die alte Dame (Liebe mit Ehrfurcht und Respekt) aber auch zu seiner sehr viel jüngeren Freundin Annette (Liebe mit sexuellem Verlangen) Sophie Guillemin. Ein Feel-Good-Movie der besonderen Art.

  • VVVega

    Ein schöner Film, allerdings mit einem erwartbaren Ende. Die schauspielerische Leistung von Gèrard Depardieu und Gisèle Casadesus ist wirklich bemerkenswert. Einzig die Mutter des "Dorfdepps" finde ich etwas überzeichnet.

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