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Heart of America
Durchschnitts-Wertung
2,8
4 Wertungen - 3 Kritiken
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Deine Meinung zu Heart of America ?

3 User-Kritiken

Kino:
Anonymer User
2,5
Veröffentlicht am 09.02.10
Habe "Heart of America", nachdem ich die Kritik zum Film gelesen hatte, mit den schlimmsten Erwartungen angesehen. Gepaart mit der Hoffnung, mich an dämlichen Dialogen, Bolltypischer, schlechter Beleuchtung und schlechten Schauspielern freuen zu können, selbstverständlich. Leider (?!?!) wurde ich bitter enttäuscht, weil "Heart of America" (Achtung: Kritikreferenz^^)nicht der billige Müll ist, der von Boll mit einer gewissen Berechtigung zu erwarten war, wenn man "Werke" wie "Alone in the Dark" oder "Schwerter des Königs" gesehen hat. Die Geschichte ist meiner Meinung nach stimmig und stringent erzählt. Die Ereignisse, die von den verschiedenen Charakteren erlebt oder erzählt werden, passieren wirklich tagtäglich an Schulen, von der Schwangerschaftsgeschichte mal abgesehen. Die Schauspieler ahben mich durchweg überzeugt, außer Robin, was aber vor allem an der nervigen deutschen Stimme lag. Selbst Jürgen Prochnows hölzernes Spiel passt in die Rolle des Schulleiters und tut dem Film sogar gut, weil es die Schulsituation realistischer gestaltet. man stelle sich einmal vor, Direktor Lewis gäbe eine Art John Keating ab. Das würde nicht passen. Denn sein wir mal ehrlich: Es gibt zu 99 Prozent weder solche Lehrer noch Direktoren wie in "Der Club der toten Dichter". Nicht unerwähnt bleiben soll an dieser Stelle auch Brendan Fletcher, der die schwierige Aufgabe erfüllt, die Wandlung seines Charakter nicht überzogen oder gar lächerlich erscheinen zu lassen. Ob generell eien genauere Zeichnung der Charaktere für den Film von Vor- oder Nachteil gewesen wäre, ist Ansichtssache. Genug, um der Handlung in diesem Feld zu dienen, bietet das Skript meienr Meinung allemal. und handwerklich ist Uwe Boll bei diesem Film rein gar nichts vorzuwerfen. Der Film hat keine Hänger, was vor allem am häufigen Switchen zwischen den Sub-Plots liegt, und alles läuft auf das in der Eingangsszene bereits eingeleitete Finale hinaus. Kurz: Der Film funktioniert.
Ob man es jetzt gut finden muss, wenn gezeigt wird, wie zwei Jugendliche Hundescheisse essen müssen, sei dahin gestellt. Ebenso, ob das Ende des Films so hätte gestaltet werden müssen. Da dies absolute Geschmackssache ist, die dem einen mehr, dem anderen weniger gefallen wird, und weil ich "Elephant" als Vergleich nicht gesehen habe, gebe ich Heart of America 5 Punkte, stellvertretend für den kontroversen Status, den der Film meiner Meinung nach hat.
Kino:
Anonymer User
3,5
Veröffentlicht am 12.11.09
Ich muss wirklich sagen, dass ich im Vorfeld (auch durch die vernichtende Kritik der Filmstarts-Redaktion ;) ) einem neuen Film von Uwe Boll mehr als skeptisch gegenüber stand. In vielen Fällen ist die harte Kritik auch meiner Meinung nach durchaus gerechtfertigt. Hab zumindest nicht mal auf Amateurfilmfesten so einen Schwachsinn wie "Alone in the Dark" gesehen.
Aber "Heart of America" ist wirklich gut. Nicht unbedingt handwerklich, dass der Herr Boll, was Beleuchtung etc seine Schwächen hat, ist ja bekannt.
Der Film funktioniert einfach sehr gut in seinem Konstrukt und was noch wichtiger ist, in seiner Intention.
Die Kritik, Boll erfreue sich an der von ihm inszenierten Gewalt usw ist ungerechtfertigt, weil er damit dem Zuschauer den Spiegel vorhält. Der Film ist GEWOLLT sadistisch, es ist GEWOLLT, dass sich der Zuschauer darüber aufregt, dass beispielsweise am Ende auf reale Massaker hingewiesen wird oder dass die Figuren schematisch sind.
Der Film soll zur ernsthaften Diskussion über ein ernstes Thema anregen, genug Denkanstöße liefert Boll in "Heart of America" allemal. Die handwerklichen Schwächen, die sich im Vergleich zu anderen Werken von Boll in Grenzen halten, fallen kaum ins Gewicht, somit vergebe ich 7/10 Punkten.
Kino:
Anonymer User
0,5
Veröffentlicht am 05.09.06
Ich finde diesen Film sehr gut gelungen. Nicht nur, das der Regieseur sich jenseits der altbekannten Klischees bewegt, dass u.a. HeavyMetal oder brutale Computerspiele die Schuld an einem Amoklauf tragen, so zeigt er auch welche Ursachen solch schreckliches Geschehen beeinflussen. Besonders gelungen finde ich auch das der Lehrer, der als Schriftsteller eine Krise durchlebt, seine Schüler unfähr bewertet. Ich denke, das die Gründe für ein solches Geschehen nicht nur bei den Schülern zu suchen, sondern auch bei den Lehrern zu finden ist und somit ist es toll, dass das in dem Film auch vorkommt.
Ich finde dieser Film macht einiges deutlich und denke das viele ihn sehen sollten um einfach verstehen zu können, das nicht die Klischees die Schuld tragen, sondern das die Schuldigen oft mit einem zusammensitzen. Das sie mit einem die gleiche Schule besuchen und das jeder Opfer werden kann.
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