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    Super - Shut Up, Crime!
    Durchschnitts-Wertung
    3,4
    102 Wertungen - 13 Kritiken
    Verteilung von 13 Kritiken per note
    1 Kritik
    2 Kritiken
    6 Kritiken
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    13 User-Kritiken

    blutgesicht
    blutgesicht

    User folgen 59 Follower Lies die 292 Kritiken

    2,5
    Veröffentlicht am 17. Dezember 2011
    Der Film hat leider nicht ganz so meinen Geschmack getroffen. Zwichendurch musste man schon mal ein wenig schmunzeln, aber trotzdem ist er Längen von "Kick Ass" entfernt, welchen ich echt gut fand. Eine Antihelden Story...
    MrFits
    MrFits

    User folgen 4 Follower Lies die 49 Kritiken

    3,5
    Veröffentlicht am 15. März 2012
    in zeiten, in denen es auf der leinwand von mehr oder weniger brauchbaren superhelden nur so wimmelt, ist es mehr als erfrischend auch einmal einen helden zu sehen, der quasi von nebenan ist. das dachte sich auch sicherlich james gunn, der mit "super" im jahr 2010 einen superhelden-film an den start brachte, der bisher jegliche sehgewohnheiten bei superhelden-filmen außer acht lässt und super-hart darstellt, wie schwer es sein kann superheld zu sein, wenn man weder übermenschliche kräfte noch genug geld für geniale gadgets - aber wenigstens eine rostfreie rohrzange - hat. im gleichen jahr brachte matthew vaughn mit "kick-ass" einen comic-film in die kinos, der in die gleiche kerbe (und nicht weniger derbe) schlägt und aus der sicht eines jungen high-school gängers der zum helden mutiert ohne zu mutieren. warum gunns "super" ein wenig hinter "kick-ass" steht aber dennoch seine reize versprüht versuche ich jetzt einmal in worte zu fassen. der vergleich der beiden filme liegt so nahe wie die niederlande an deutschland. das beide filme trotzdem eine (fast) andere sprache sprechen wird nach nur ein paar minuten klar. während "kick-ass" wirklich die welt ein wenig besser machen will und versucht menschen aus misslichen situationen zu retten, bekommt "der blutrote blitz" (der wahrscheinlich trashigste name eines superhelden) durch eine vision in der ihm gott seinen segen gibt gegen das verbrechen anzutreten, den entscheidenen anstoß für sein vorhaben. sein eigentlicher antrieb ist seine vom gangsterboss jock (wie immer evil - kevin bacon) "entführte" frau sarah, die unter drogengesetzt gar nicht gerettet werden will. fortan geht es dem 'blitz' auch um das einhalten der gebote, die ihm sein 'auftraggeber' nahelegte. aber auch leichte vergehen lässt der blitz nicht außer acht und geht mit seinen wiedersachern nicht zimperlich um. so etwa geschehen in dieser szene: unmaskiert steht unser held in einer warteschlange. als sich auf einmal ein pärchen einige meter vor ihm erfolgreich in die schlange drängelt. angestachelt von einem passanten, der sich leise drüber beschwert erhebt der unmaskierte blitz seinen zeigefinger, macht ein paar schritte vor und deutet lautstark an: "vordrängeln ist verboten!". ein müdes lächeln samt "ach, fick dich!" kommt ihm entgegen. sein gesichtsausdruck bleibt verhärtet und er rennt zu seinem auto welches unmittelbar in der nähe steht. man sieht ihn wie er sich sein heldenanzug anzieht. während er sich verrenkt um in sein kostüm zu kommen und dabei sein halbnackter arsch aus dem fenster ragt sieht ein kleines mädchen ihm dabei zu, zeigt mit dem finger auf ihn und fängt an zu weinen. eine kongeniale szene in der der humor hervorsticht. ein krasser kontext zur darauffolgenden handlung. denn kurz darauf rennt der 'blitz' mit enormen tempo und mit seiner rohrzange bewaffnet auf das pärchen zu und macht kurzen prozess indem er mit einem hieb ersteinmal den kopf des begleiters spaltet. danach bekommt noch die weibliche begleiterin eins übergebraten und beide liegen blutüberströmt auf dem boden. das lachen, welches gerade noch aus der kehle hallte entwickelt sich rasch zum klops der erstmal geschluckt werden muss. "boah!" so und nicht anders ist der grad zwischen humor und gewalt zu beschreiben. schreiende und teils abgefuckte komik wechselt sich mit ultraharten schießeinlagen und prügelszenen ab. und ab und an wird es dann auch mal ernst, wenn der 'blitz' alias frank auf seinem bett sitzt und über sich, seine frau und seine entscheidungen philosophiert. der film fängt so mehrere charakteristiker der jüngsten comic-film geschichte ein. hier ein wenig nolans ernster batman und da witzige wortgefechte eines iron man. dabei bleibt der film zwar nicht durchgehend homogen, bringt aber seinen ganz eigenen charme ein. trotzdem ist "kick-ass" um einiges runder geraten und wirkt nicht so trashig wie "super". ein ganz (leider) klarer minuspunkt ist die darstellung von 'blitz's' sidekick: 'blitzi'. dargestellt vom schnuckel ellen page. diese punktet anfangs durch ihren nerdigen part als mitarbeiterin eines comic-shops. ratschlagend steht sie ihrem späteren heldenkollegen zur seite indem sie erklärt welcher held welche fähigkeiten besitzt. ihr charakter entwickelt sich im weiteren verlauf des films zur nervensäge. als sie erkennt das frank der 'blutrote blitz' ist, sieht sie ihre chance: sie wird sidekick eines echten superhelden. widerwillig erlaubt ihr frank sie mitziehen zu lassen. ab da an wird 'blitzi' zur schlagkräftigen nervensäge. anfangs noch durch ihren unbeholfenen charme punktend, wird ihre lust am kloppen immer unerträglicher. im bösem finale findet ihr charakter auch eine jehes ende. nach dem finale wird noch einmal schön geschnulzt um den film mit einem gewissen wohlfühlgefühl zu beenden. dieses passt im kontrast recht wenig zur vorrangegangenen spielzeit. dennoch wird man befriedigt zurück gelassen. FAZIT: brachiale comic-komödie mit leichten stimmungsschwankungen, dennoch sehenswert.
    BrodiesFilmkritiken
    BrodiesFilmkritiken

    User folgen 3933 Follower Lies die 4 430 Kritiken

    3,5
    Veröffentlicht am 13. September 2017
    Super ist ein Film den mir die Cinema aufgeschwatzt hat, als besondere DVD Empfehlung. Hinterher weiß ich nicht so ganz wie ich den Film bewerten soll – vor allem nicht die Hautfigur. Die klassische Geschichte in der ein naiver Loser sein scheußliches Leben versucht irgendwie erträglich zu machen indem er sich ein selbstgebasteltes Superheldenkostü, anzieht macht einen krassen Bogen quer durch alle Genres. Dies ist vorrangig ein sensibles Psychodrama um einen armen Kerl mit fanatischem Drang ur Gerechtigkeit, berührt das Heldengenre nur am Rande und artet regelmäßig in unfassbare Gewaltexzesse aus. Das Schlimme ist das man in manchen Szenen fast schon zustimmt: wenn die Hauptfigur einen Drängler in der Schlange angreift ist das ok, wenn er ihm gleich den Schädel einschlägt ist das krass. Ebenso krass ist Ellen Page die alles was sie je von einer Sauberfrau hatte hier aus dem Fenster wirft und ein unfassbar vulgäres Girlie gibt mit dem es ein ziemlich unerwartetes Ende nimmt. Man kann sich über den ganzen Film keiner Sache sicher sein, darum ist dies kein reiner Spaßfilm um ihn mal so zu schauen sondern extremes, ungewöhnliches Independentkino mit dem Effekt einer traurigen Wundertüte. Fazit: Ungewöhnlicher und unkonventioneller Genremix der manchen extrem überfordern könnte!
    niman7
    niman7

    User folgen 363 Follower Lies die 616 Kritiken

    3,0
    Veröffentlicht am 22. Mai 2013
    In "Super - Shut Up, Crime!" geht es um Frank der soviel Selbstvertrauen besitzt wie der Zeichner der japanischen Flagge. Als Frank dann auch noch alles genommen wird was er hat, nämlich seine wunderschöne Frau Sarah (Liv Taylor), sieht er ein wie schlimm sein Leben doch bisher gelaufen ist. Eines Nachts, begegnet er einen Mann der wie Jesus aussieht und einen Superhelden Kostüm trägt. So kommt Frank auf die Idee sich als Superheld zu verkleiden und gegen das Böse anzutretten- und das bewaffnet mit einer Rohrzange! Auf der Hülle steht dick und fett "Viel besser als Kick-Ass". Dieser Meinung bin ich ganz und gar nicht. Kick-Ass ist um längen besser. Warum? Kick-Ass behandelt die Frage nach einen Superhelden in der realen Welt viel besser als "Super". Frank geht es nämlich von Anfang an nur darum seine Frau zu retten und nicht anderen zu helfen. Anderen helfen, das kommt so zwischen durch mal kurz vor. Das Hauptthema des Filmes bleibt jedoch Sarah! Das Thema, worum es eigentlich gehen sollte, wird extrem außen vor gelassen. Als sich dann Libby (Ellen Page) Frank anschließt, wird es dann auch nur verherrlicht. Der Superheld beschützt nicht, nein er bestraft das Böse mit aller härte! Allein weil sich einer in einer Warteschlange drängelt, wird ihm und seiner Begleitung die Rohrzange über den Schädel gezogen. Auf die Frage ob das richtig ist, antworten einige nur mit "Es trifft ja nur die Bösen". Auch wenn dabei Drogendealer oder Kinderschänder dabei sind, kann es nicht sein, dass ein Film solch Gewalt tolleriert und schlimmer noch- dazu ermutigt. Auch wenn man hier zugeben muss, dass einige Szenen sehr komisch sind. Der Hauptpluspunkt ist hier eindeutig die überaus talentierte Ellen Page! Sie spielt einfach grandios und fasziniert mich immer wieder aufs neue. Hier spielt sie die junge Libby die in einen Comicladen arbeitet und Frank zunächst nur Tipps gibt. Später zeigt sie aber ihre verrückte Seite...Kevin Bacon mag ich sowieso. Den Bösewicht kann er sehr gut spielen und dies beweist er auch mal wieder. Die Stimme von Udo Schenk leistet da natürlich einen riesigen Beitrag. Von Liv Taylor war ich sehr positiv überrascht. Hätte nicht gedacht, dass sie auch solche Rollen spielen kann. FAZIT: Super macht laune. Er ist sehr brutal. Leider gefällt mir nicht die Art wie er das verherrlicht. Wie Frank auf die Idee kommt ist ebenfalls lächerlich. Ohne Ellen Page wären es nur 2 Punkte.
    Mud
    Mud

    User folgen Lies die 21 Kritiken

    3,5
    Veröffentlicht am 15. Februar 2012
    Super wird gerne mit Kick-Ass verglichen, aber was die Brutalität und Realismus betrifft, ist Super noch viel, viel härter. Er ist unglaublich erbarmungslos. Wo man die ersten zwei Drittel des Filmes nur am Lachen ist, ist das letzte drittel so knallhart, dass man fassungslos da sitzt. Erwartet kein Kick-Ass, auch wenn auf den ersten Blick Ähnlichkeiten zu erkennen sind. Er ist so lustig wie er auch traurig ist.
    Kyrou
    Kyrou

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    4,5
    Veröffentlicht am 10. Februar 2012
    Habe eher nebenbei vom Film erfahren, Trailer angesehen und ihn daraufhin gekauft, da ich schon Kick-Ass sehr gut fand. Es war absolut kein Fehlkauf, der Film ist so herrlich böse, lustig und auch traurig, reiht sich bei meinen Lieblingsfilmen mit ein! Aber für mich hat der Film eh den Ellen Page Bonus, bisher hat mich kein Film mit ihr enttäuscht, die sieht nicht nur klasse aus, sie spielt auch klasse.
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