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    The Grey - Unter Wölfen
    Durchschnitts-Wertung
    3,4
    361 Wertungen - 62 Kritiken
    Verteilung von 62 Kritiken per note
    5 Kritiken
    14 Kritiken
    26 Kritiken
    10 Kritiken
    3 Kritiken
    4 Kritiken
    Deine Meinung zu The Grey - Unter Wölfen ?

    62 User-Kritiken

    Filmkieker
    Filmkieker

    User folgen 1 Follower Lies die 36 Kritiken

    3,5
    Veröffentlicht am 16. April 2012
    Eins muss klar sein! Bei"The Grey" handelt es sich um einen Film der mehr Verhaltensstudie als pures Unterhaltungskino sein will. Wer hier mehr oder etwas Anderes erwartet wird sicher enttäuscht sein. Menschliche Ängste und Sensibilität treffen auf die harte Realität der Natur. Ich war zufrieden aber nicht begeistert von dem Ergebnis.
    BrodiesFilmkritiken
    BrodiesFilmkritiken

    User folgen 3218 Follower Lies die 4 387 Kritiken

    3,5
    Veröffentlicht am 13. September 2017
    Paßt ja wenn ein Film in dem es um Wölfe geht sehr „grau“ ausfällt, aber es ist irgendwie ne ziemliche Tortur. Auch das ist dem Film durchaus angemessen, das er in einem recht tristen Feeling und Look bleibt und versucht das Leiden so körperlich spürbar zu machen – aber mal ehrlich, acuh wenn man sich bei einem Film einer emotionalen Geschichte gerne aussetzt ist es in dieser Variante wirklich fast nicht erträglich. Ich bin wohl auch mit den falschen Erwartungen heran gegangen: klar war dass dies kein fröhlicher Partyfilm wird, aber bei der Storyvorgabe war knallharte Action und ein fetter Survival-Thriller doch denkbar. Dazu ist aber bereits der philosphische Anfang zu viel: wie soll man mit nem Haufen Charaktere warm werden die von Liam Neeson direkt als Arschlöcher bezeichnet werden? Oder mit der Hauptfigur die im Film unter schlimmen (wenn auch begründeten) Depressionen leidet? Daher ist es einem relativ egal wen es wann erwischt. Der Film konzentriert sich eh nur auf den wie immer brillianten Liam Neeson der sich in seinem Part die Seele aus dem Leib spielen darf – aber trotzdem, trotz seiner darstellerischen Tour de Force nimmt man weder mit ihm noch an seinem Schicksal wirklich Anteil – wenngleich der Abspann zur eindeutigen Schlußszene immerhin eine interessante Auslegung ermöglicht. Fazit: Schmerzhaftes Survivaldrama abseits irgendwelcher Action-Choeographien – Psychodrama statt Abenteuer das gleichzeitig auf den Magen schlägt und quält!
    Kino:
    Anonymer User
    3,5
    Veröffentlicht am 3. Januar 2017
    Zu Beginn noch etwas hölzerner Überlebenskampf, der mit lockeren Unterhaltungen das Geschehen noch ironisch zu kommentieren versucht. Mit zunehmender Laufzeit befreit sich 'The Grey' aber von dieser wohl kommerziellen Bedenken geschuldeten Last. Stattdessen fokussiert sich der Film dann auch auf die zunehmend ausweglose Lage der Figuren. Insbesondere die letzte halbe Stunde steht dabei dank der düsteren Atmosphäre und der dramaturgischen Konsequenz deutlich über dem Rest des Films. Die letzten Minuten sind sogar großartig gemeistert.
    Kino:
    Anonymer User
    4,0
    Veröffentlicht am 9. Juni 2014
    [...]„The Grey“ schafft eine ähnlich eng geschnürte Athmophäre, wie einst Ridley Scotts Ur-„Alien“, John McTiernans „Predator“ oder, vom schnee’igen Setting her noch ein bißchen näher liegend, Carpenters „The Thing“. Natürlich alles Science Fiction-Horror/Thriller, dem Prinzip und der Umsetzung von Carnahans fünftem Spielfilm, dem die Fiction näher steht als die Science, aber nahe. Um mal eine der berühmtesten „Star Trek“-Lehren auf eine narrative Ebene umzumünzen: the needs of the plot outweigh the needs of the logic. Die Wölfe in „The Grey“, Ottways vage Erklärungen ihrer Verhaltensmuster beim Austesten und der Jagd auf die Gruppe, das ist nicht Tierdoku, sondern reinrassiger und von einer Filmdramaturgie und weniger von den Regeln der Natur diktierter Creature Horror, die Bedrohung der Bestien wird so und da eingesetzt, wie und wo der Film sie braucht, um ein möglichst effektives, aussichtsloses Schreckens- und Spannungsbild vom Kampf der Männer gegen das Rudel reißender Kiefer zu zeichnen – eben ganz ähnlich, wie es die genannten Filme mit ihren extraterrestrischen Metzelkillern taten.[...]
    IamBangsy
    IamBangsy

    User folgen 8 Follower Lies die 120 Kritiken

    2,0
    Veröffentlicht am 8. Juli 2014
    Schlechte Dialoge, unlogische Handlung und eine peinliche Charakterentwicklung: Das alles vereint Joe Carnaham und serviert seinem Publikum, welches diese Brühe für ein Hummer hält. Anders ist die durchaus positive Bewertung nicht zu erklären. In "The Grey" überlebt eine kleine Gruppe einen Flugzeugabsturz und wird nun von einem Wolfsrudel angegriffen. Unter der Führung Liam Neesons, der auch für diese Rolle wenig neues erlernen musste (,weil er jedes mal die selbe Rolle in einem anderen Setting spielt) versucht die Gruppe erfolglos dem Wolfsrudel zu entkommen. Der Film kommt nie richtig in fahrt. Die Gruppe wird langsam dezimiert, durch die unnatürlich agierenden Wölfe, die anders als die Minus- Temperaturen und den Schneestürmen eine echte Gefahr für die Truppe darstellen. Als wären sie auf den Bahamas vergessen alle Schauspieler wenigstens einmal so zu tun als würden sie frieren. Das und die ausbleibende Panik unter den Männern lässt den ganzen Film unwirklich erscheinen. Ich bin mir sicher, dass Menschen in einer solchen Extremsituation ganz anders Reagieren würden. Alles in einem ist das ein Typischer Liam Neeson Film ohne Sinn und Tiefe.
    Jimmy v
    Jimmy v

    User folgen 168 Follower Lies die 506 Kritiken

    4,0
    Veröffentlicht am 22. April 2012
    Wirklich bedrückende Abenteuerfilme gibt es selten. Da ist es umso schöner, wenn wir hier einen modernen Vertreter haben, der die Sache noch sehr gut macht. Inhaltsangabe usw. spare ich mir. Allein ob der Landschaftsaufnahmen und der bedrohlichen Atmosphäre ist der Film sehenswert. Vielleicht mag es nicht allzu realistisch sein die Wölfe in solche Monster zu verwandeln, aber ich kann mir spontan keinen Film vorstellen, wo Tiere schauriger rüberkamen und sogar etwas Überhöhtes hatten. Hier passt es meiner Einschätzung nach auch, dass Ottaway sehr gut über diese Wesen Bescheid weiß. Neeson spielt seine Rolle ziemlich gut, allerdings teile ich die Einschätzung der Redaktionskritik nicht so ganz: Ottaway ist zwar ein Raubein, aber so düster wie die Kritik ihn macht, ist er dann doch nicht. Er kümmert sich sehr wohl um seine Leute (mit mäßigem Erfolg), aber wenn es zu heikel wird oder er nichts machen kann, sieht er die Sache ein. Er ist eigentlich ziemlich nüchtern, das aber nur auf eine Weise, die in früheren Jahrhunderten, als Mensch noch anders an Schmerz, Gewalt und Überleben gewöhnt waren, als ziemlich normal rübergekommen wäre. - Ansonsten finde ich, dass etwaige philosophische oder gar surrealistische Anteile den Film nicht so sehr ausmachen wie man meinen könnte. Es geht grimmig ums Überleben - und genau das ist gut! Kein großen bedeutungsschwangeren Dialoge wie sehr man sich vor der Natur doch hüten müsse. Nur ab und an redet man über das Eindringen in den Lebensraum der Wölfe. So passt das. Alles Andere hätte doch zu aufgesetzt gewirkt. In diesem Zusammenhang wird übrigens der hobbesche Ausspruch "Der Wolf ist des Menschen Wolf" immer etwas fehlgedeutet. - Die einzigen wirklichen Schwächen des Films, die aus einem so sehr guten Film vielleicht doch noch ein Meisterwerk gemacht hätten, sind die etwas dürfte Figurenzeichnung sowie der typische Abgang selbiger. Manchmal kommt auch etwas zu viel Kitsch durch. Ansonsten ist alles top, Anfang, Verlauf wie auch Ende. Überraschend fand ich auch, dass mich die computeranimierten, etwas finster agierenden Wölfe im Gegensatz zum Trailer gar nicht so gestört haben. Fazit: Tolle Schauwerte, düster und konsequent, coole Atmosphäre und ordentliche Schauspieler.
    KritischUnabhängig
    KritischUnabhängig

    User folgen 36 Follower Lies die 216 Kritiken

    2,0
    Veröffentlicht am 6. Mai 2012
    Die Eröffnungssequenz wirkt schon etwas überzogen. Pseudophilosophisch faselt Liam Neesons John Ottway von seinem harten Leben und seiner unschönen Arbeit im kargen Alaska und schwelgt in Erinnerungen an seine geliebte Frau. Nachdem in diesen ersten sehr langatmigen Minuten augenscheinlich ein gebrochener Charakter offenbart wird, der auch ganz ernsthaft darüber nachdenkt, seinem Leben ein Ende zu machen, beginnt dann erst der eigentliche Handlungsstrang des Films. Durch einen Flugzeugabsturz sitzt Ottway zusammen mit einigen anderen Überlebenden mitten in der Wildnis Alaskas fest und muss nun sprichwörtlich um sein Leben kämpfen. Der nachdenkliche und leicht fatalistisch-depressive Unterton, den der Film zu Beginn anschlägt und auch später immer wieder zum Vorschein kommt, macht den Film für meinen Geschmack insgesamt zu langweilig und ruhig. Außerdem passt das insgesamt nicht so richtig zur Survival-Action-Komponente, die der Film durch die Bedrohung "Wolf" erhält. Hier werden zwei Sachen zusammen gemischt, die vielleicht aus großer Entfernung betrachtet irgendwo Sinn machen, weil einiges an Interpretationsspielräumen zur menschlichen Natur im Allgemeinen drinsteckt. Doch wenn man es ganz nüchtern und rational sieht, dann wurde die eigentliche Intention und Stimmung des Films durch zu viele Unzulänglichkeiten in der Erzählstruktur und Logik torpediert. Die Wölfe zeigen einfach zu viele nicht nachvollziehbare Verhaltensweisen, durch die sie als blutrünstige, überdimensionierte Jäger dargestellt werden. Hier wird ganz klar ein falsches Bild vermittelt, das nicht mehr glaubwürdig ist und deshalb auch keine "Angst" oder Spannung erzeugen kann. Dann doch lieber irgendein entlaufener, genmanipulierter Mutant oder ein aus dem Eis aufgetautes Alien. Aber auch die Überlebenden verhalten sich nicht ganz sinnvoll. Außerdem gibt es noch paar weitere höchst fragwürdige Szenen wie den Flugzeugabsturz (Ottway im Schnee...) oder die Aktion mit dem Seil. Insgesamt bleibt also ein negativer Eindruck bestehen! "The Grey" ist recht handlungsarm, bietet zu wenig Abwechslung/Überraschungen und fährt alte Wolf-Klischees auf.
    rugay
    rugay

    User folgen 1 Follower Lies die 36 Kritiken

    3,5
    Veröffentlicht am 22. Oktober 2012
    Zitat: "Joe Carnahans surreal-düsterer Überlebens-Thriller „The Grey" hebt sich vor allem in der Erzählhaltung wohltuend vom Hollywood-Standard ab. Der Regisseur spielt das existentialistische Mensch-gegen-Natur-Drama in prächtiger Winter-Kulisse konsequent durch und macht keine Gefangenen." Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen außer nochmals zu betonen, dass es sich um ein (Zitat) "sureal-düsteres, existentialistisches Drama", nicht um einen typischen Action-Thriller mit Wolfshorror handelt. Das hat anscheinend so mancher Kinogänger und -Kritiker nicht erwartet oder verstanden. Aus dieser Perspektive betrachtet ist auch die bemängelte fehlende Tiefenzeichnung des Hauptcharakters nebensächlich - wie die der Wölfe :) - die hier als Triebfeder/Symbol für die Unausweichlichkeit des Schicksals fungieren und mit real lebenden Wölfen und deren Verhalten nur wenig gemeinsam haben. Ein Film in eher ruhigen Einstellungen den man sich schon erschliessen muss anstatt von der puren Sensation zugedröhnt und abgefüllt nach Hause zu torkeln. Ist mir direkt unter die Haut gegangen, gerade wegen der Kompromißlosigkeit mit der zu Werke gegangen wurde.
    Nightmare-Horrormovies
    Nightmare-Horrormovies

    User folgen 1 Follower Lies die 16 Kritiken

    4,0
    Veröffentlicht am 24. April 2012
    Der Beginn zieht einen sofort in einen Bann, wenn es in einem Flugzeug rattert und es abzustürzen droht, dass wird spannend wiedergegeben und es passiert dann auch, die Maschine macht eine Bruchlandung. Wie können anschließend einige bei einem Flugzeugabsturz völlig unverletzt überleben, wo die Trümmerteile in alle möglichen Richtungen total zerstückelt verstreut sind, nur Leichen oder Schwerverletzte sieht man nicht, dafür Überlebende. An Dummheit wird bei dieser neuen Hollywood Produktion zu Beginn gleich mal ein Tiefschlag serviert, von dem ich mich erstmal erholen musste, so ein derber Aussetzer zu Beginn zeigt oftmals, dass man den Rest gleich in die Tonne hauen kann. The Grey ist aber ein Film, der wirklich überraschen darf. Der ruhige Old School Ablauf ohne jegliche Hektik und ohne visuelle Coolnis wie Filme alla „Drive“, lässt The Grey samt seiner zensurenfreien Gewaltdarstellung wie eine moderne Independentproduktion wirken. Als dann die gefräßigen Wölfe auftauchten, kann man sich zwar auch fragen, wie das sein kann, dass sie so wild auf Menschen los gehen. Vom Virus befallen, stellen sich die Opferdarsteller die Frage? Es sind halt Monsterwölfe und als solche um einiges größer als normale Tiere dieser Gattung, wodurch man es durchaus glauben kann, dass sie Menschen jagen um sich zu ernähren, wobei das Thema hier nicht übliches mit einer Fressbestie liefert, sondern das Monsterwolfrudel will einfach nur ihr Revier verteidigen und dass leuchtet sehr plausibel ein. Weniger glaubhaft sind hingegen noch die Prügeleien der Männer untereinander, als ob sie in einer akut angespannten Lage nichts anderes im Kopf hätten. Dennoch ist The Grey durchweg spannend und weitestgehend glaubhaft, zumindest glaubhaft genug um sich hier richtig drin zu verlieren. Die winterlich kühle und atmosphärische Landschaft ist bestens gewählt. Gruselig ist das Geschehen ebenfalls sehr, da die Wölfe jederzeit angreifen können und das auch tun, wo man richtige Schauermomente liefert. Nicht nur mit den Wölfen, sondern auch das weiterziehen der Überlebenden durch die tief verschneite Wald/Berglandschaft, um die Zivilisation zu erreichen. Der Film ist dabei durchweg unterhaltsam und hat auch witzige Momente parat, die das Geschehen nie lächerlich werden lässt, sondern es sympathisch rüberbringt. Es wird einige Male richtig deutlich auf aufgerissene Körperteile und Blut verschmierte Leichen gehalten, mit den Wölfen wird auch nicht zimperlich umgegangen die schon mal auf dem Speis gebraten werden, somit der Film doch schon ziemlich Richtung Horrorfilm geht. Was fehlt ist das gute durchleuchten der Charaktere, einer ähnelt den anderen, wenn gleich es dem Regisseur dennoch gelingt emotionale Szenen zu erzeugen und seelenlos ist der Film damit gewiss nicht, auch wenn die Besetzung nur durchwachsen agiert. Liam Neeson hat meist ein Gespür für ordentliche bis gute Filme, wie auch wieder zu sehen. The Grey hat einige großartige emotionale Momente parat, wie das laute Brüllen zu Gott, der endlich etwas Menschliches zeigen soll. Das Finale hat mich hier am meisten überrascht, was noch eine Aufwertung um einen Punkt kurz vor Schluss bedeutet, alles andere als Hollywood typisch. Nach dem Abspann kommt noch eine Szene, die jeder für sich selbst deuten kann. Regisseur Joe Carnahan hat sich gegenüber seinem immerhin noch brauchbaren A-Team Remake gesteigert und scheint auf Carpenters Spuren empor zu steigen. Empfehlung! Genau so stark wie The Road!
    Pato18
    Pato18

    User folgen 637 Follower Lies die 974 Kritiken

    2,5
    Veröffentlicht am 11. Oktober 2012
    "The Grey-Unter Wölfen" ist meiner meinung nach kein film den man sich bei langen 2 stunden laufzeit unbedingt anschauen muss! Ich find in Ordnung mehr auch nicht! und zu Liam Neeson,der zeigt als schauspieler immer nur eine facette also mich nervt er langsam!
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