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    Small World
     Small World
    16. Dezember 2010 / 1 Std. 33 Min. / Drama, Familie
    Von Bruno Chiche
    Mit Gérard Depardieu, Alexandra Maria Lara, Niels Arestrup
    Produktionsland Frankreich
    Zum Trailer
    User-Wertung
    3,2 14 Wertungen - 1 Kritik
    Filmstarts
    2,5
    Bewerte :
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    Möchte ich sehen

    Inhaltsangabe & Details

    FSK ab 6 freigegeben
    Je älter Konrad Lang (Gérard Depardieu) wird, desto vergesslicher wird er – während früheste Kindheitserinnerungen immer klarer zu werden scheinen. Naheliegend also, seinen Kindheitsfreund Thomas Senn (Niels Arestrup) und dessen Großindustriellen-Sippe aufzusuchen! Doch Familien-Matriarchin Elvira Senn (Françoise Fabian) verfolgt die Rückkehr alter Erinnerungen mit Ernst und Argwohn. Thomas’ junge Ehefrau Simone (Alexandra Maria Lara) derweil hegt tiefe Sympathien für den alternden Gast und versteht nicht, weshalb sich die anderen Schritt für Schritt von Konrad zurückziehen. Als sich dessen Erinnerungsfetzen ganz langsam zu einem großen Ganzen zusammenfügen, schweben die beiden bereits in tödlicher Gefahr...
    Originaltitel

    Je n'ai rien oublié

    Verleiher Majestic-Filmverleih
    Weitere Details
    Produktionsjahr 2010
    Filmtyp Spielfilm
    Wissenswertes -
    Budget 6 500 000 €
    Sprachen Französisch, Deutsch
    Produktions-Format -
    Farb-Format Farbe
    Tonformat -
    Seitenverhältnis -
    Visa-Nummer -

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    Auf DVD/Blu-ray
    Small World
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    Kritik der FILMSTARTS-Redaktion

    2,5
    durchschnittlich
    Small World
    Von Lars-Christian Daniels
    Ob nun Julia Jentsch als „Effi Briest", Johanna Wokalek als „Die Päpstin" oder auch Alexandra Neldel im TV-Quotenkracher „Die Wanderhure" – Romanverfilmungen genossen zuletzt vor allem in Kombination mit einer prominenten deutschen Hauptdarstellerin Hochkonjunktur. Ein günstiger Zeitpunkt also für den französischen Regisseur Bruno Chiche, der sich die Filmrechte an Martin Suters Bestseller „Small World" sicherte – dem Buch, das den ersten und erfolgreichsten Teil von Suters „neurologischer Trilogie" darstellt und weltweit fast eine Million Mal über die Ladentische ging. Für die weibliche Hauptrolle verpflichtete Chiche den deutsch-rumänischen Hollywood-Export Alexandra Maria Lara, die an der Seite des prächtig aufspielenden Altmeisters Gérard Depardieu erwartungsgemäß eine überzeugende Performance abliefert. Doch trotz der großartigen Besetzung versinkt das Familiendrama schnell im Mitte...
    Die ganze Kritik lesen

    Trailer

    Small World Trailer DF 2:09
    Small World Trailer DF
    21 174 Wiedergaben
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    Schauspielerinnen und Schauspieler

    Gérard Depardieu
    Rolle: Conrad
    Alexandra Maria Lara
    Rolle: Simone
    Niels Arestrup
    Rolle: Thomas
    Nathalie Baye
    Rolle: Elisabeth
    Komplette Besetzung und vollständiger Stab

    User-Kritik

    Emundem
    Emundem

    User folgen Lies die 2 Kritiken

    2,0
    Veröffentlicht am 5. Januar 2011
    Schlechte Setzung der Geschichte und eine Fehlbesetzung noch dazu: Depardieu hätte Tomi spielen sollen und der Tomi-Darsteller den Koni.
    1 User-Kritik

    Bilder

    38 Bilder

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    Kommentare

    • 8martin
      Eine gelungene Literaturverfilmung. Ein Gesellschaftsporträt aus der Welt des Geldadels. Hier geht es um Verdrängen und Vergessen, um eine geraubt Jugend und um den berühmten Teppich, unter den alles Unangenehme gekehrt wird oder wenigstens solange unter Verschluss gehalten wird, wie irgend möglich. Dabei geht man innerhalb des Senn-Clans nicht zimperlich miteinander um. Aber das ist nur der Hintergrund. Im Vordergrund steht Konrad, der großartige Gèrard Depardieu, der trotz seiner Körperfülle einer sensiblen Figur Format verleiht. Und er hat Alzheimer! Selten wurde dieses Thema so humorvoll und mit so unendlich viel Herz dargestellt. Es gibt Momente, da werden die Augen feucht. Ihm zur Seite, die nicht minder hervorragende Simone, Alexandra Maria Lara. So eindeutig klar vorgeben wie Depardieus Weg ins Vergessen ist, so ambivalent sind ihre Möglichkeiten, ihre Erkenntnisse in konsequentes Handeln umzusetzen. Depardieu entwickelt sich mit seinen Langzeiterinnerungen rückwärts in seine Kindheit, Simone hingegen gestaltet ihre Zukunft. Und hier kommt genialerweise noch eine dritte Komponente hinzu, an der Konrad und Simone beteiligt sind: die Aufdeckung eines tödlichen Familiengeheimnisses, das viele Jahrzehnte zurückliegt. So kommt auch noch Spannung auf, die mitunter von wunderschönen, lyrischen Bildern retardiert wird. Einfach ein Muss!
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