Schnell-Bewerter
Mein FILMSTARTS
    Die Zeit nach Mitternacht
     Die Zeit nach Mitternacht
    Kein Kinostart / 1 Std. 38 Min. / Komödie
    Von Martin Scorsese
    Mit Griffin Dunne, Rosanna Arquette, Verna Bloom
    Produktionsland USA
    Zum Trailer
    Filmstarts
    4,5
    Bewerte :
    0.5
    1
    1.5
    2
    2.5
    3
    3.5
    4
    4.5
    5
    Möchte ich sehen

    Inhaltsangabe & Details

    Programmierer Paul Hackett (Griffin Dunne) ist ein echter Unglücksrabe. Nachdem er in einem Café ein nettes Gespräch mit der ihm bis dato unbekannten Marcy Franklin (Rosanna Arquette) geführt hat, gibt die ihm die Telefonnummer ihrer Freundin Kiki Bridges (Linda Fiorentino), einer begabten Bildhauerin, mit der Paul auch gleich ein Treffen vereinbart. Doch als er sich noch in derselben Nacht auf den Weg zu Kikis Studio macht, beginnt eine nicht enden wollende Aneinanderreihung von Missgeschicken, die sich langsam aber sicher in einen echten Alptraum verwandelt. Während der Taxifahrt wird sein letzter zwanzig Dollarschein aus dem Fenster geweht, sodass er die Fahrt nicht bezahlen kann, sein Date mit Kiki und Marcy endet in einem Desaster und schließlich landet er im inneren einer Gips-Skulptur…
    Originaltitel

    After Hours

    Verleiher -
    Weitere Details
    Produktionsjahr 1985
    Filmtyp Spielfilm
    Wissenswertes -
    Budget 4 500 000 $
    Sprachen Englisch
    Produktions-Format -
    Farb-Format Farbe
    Tonformat -
    Seitenverhältnis -
    Visa-Nummer -

    Kritik der FILMSTARTS-Redaktion

    4,5
    hervorragend
    Die Zeit nach Mitternacht
    Von Jonas Reinartz
    Es gibt nicht allzu viele Begriffe, die zwielichtiger sind als der Ausdruck "Nebenwerk". Wer ihn verwendet, kann sowohl ausdrücken, dass das betreffende Werk solide oder sogar beachtlich ist, aber eben doch nicht so bedeutend wie die Glanzpunkte im Schaffen des jeweiligen Künstlers – oder aber aus Respekt vor einem großen Namen offensichtliche Schwächen verhüllen. "Afters Hours – Die Zeit nach Mitternacht" von Martin Scorsese ("Taxi Driver", "GoodFellas") aus dem Jahre 1985 ist jedoch ein Nebenwerk im besten Sinne des Wortes. Trotz oder vielmehr gerade aufgrund eines Minibudgets und äußerst kurzer Drehzeit gelang es Scorsese, seine alte, verloren geglaubte filmische Vitalität wiederzuerlangen. Unter seinen Bewunderern hat dieses Kleinod längst Kultstatus erreicht, allen anderen sei es als Geheimtipp wärmstens empfohlen. Paul Hackett (Griffin Dunne) langweilt sich in seinem eintönigen...
    Die ganze Kritik lesen

    Trailer

    Die Zeit nach Mitternacht Trailer OV 2:04
    Die Zeit nach Mitternacht Trailer OV
    870 Wiedergaben
    Das könnte dich auch interessieren

    Schauspielerinnen und Schauspieler

    Griffin Dunne
    Rolle: Paul Hackett
    Rosanna Arquette
    Rolle: Marcy Franklin
    Verna Bloom
    Rolle: June
    Thomas Chong
    Rolle: Pepe
    Komplette Besetzung und vollständiger Stab

    Bilder

    Aktuelles

    Zum 73. Geburtstag: Alle Spielfilme von Regielegende Martin Scorsese gerankt - vom nicht ganz so großartigen zum besten
    NEWS - Stars
    Dienstag, 17. November 2015
    Martin Scorsese ist einer der wenigen New-Holllywood-Regisseure, der auch heute noch mit seinen Werken regelmäßig Filmgeschichte...

    Ähnliche Filme

    Weitere ähnliche Filme

    Kommentare

    • ParanoidAndroid
      Ich war damals sehr über jenen Film enttäuscht - in einer Zeit, als ich gerade Scorseses bisherigen Werke erforschte. Fehlte mir die Lebensreife, die Geschehnisse darin zu begreifen? Ich weiß es nicht...
    • 8martin
      Martin Scorsese ist vielleicht einer der vielseitigsten Regisseure Amerikas. Auch wenn er sich in seinen Gangsterfilmen am ehesten zu Hause fühlt, bearbeitete er auch religiöse Themen oder ganz zarte Liebesfilme, neben dem Sport thematisierte er auch Spielsucht und fernöstliche Philosophie. Hier hat er sich mit Erfolg an eine Gesellschaftssatire gemacht. Gleich am Anfang beweist er sein Können, wenn Bild und Wort auseinander klaffen und das Ganze mit Musik von Bach unterlegt ist, will sagen einer der Akteure langweilt sich! Der Held (Griffin Dunne) stolpert in einer Nacht von einer Episode in die nächste und da er kein Glück hat, kommt auch noch Pech dazu. Scorsese inszeniert das recht flott, wobei Stimmungsumschwung und Tempowechsel keine Langeweile aufkommen lassen: mal locker lustig, dann wieder tragisch ernst. Man bleibt dran, weil man sich fragt ’Und was passiert jetzt?’ Unvergesslich die schwungvollen Aufnahmen von seinem Lieblingskameramann Michael Ballhaus mit der lebensgroßen Gipsskulptur. Das ist gut gemachte, zeitlose Unterhaltung. Er entlässt und am Ende wieder mit klassischer Musik, den etwas mitgenommenen Helden setzt er wieder an seinen Arbeitsplatz. Einfach toll!
    Kommentare anzeigen
    Back to Top