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Kinostart
19. Januar 2012 (2h 16min)
- Regie
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Mit
Leonardo DiCaprio, Naomi Watts, Armie Hammer mehr
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Genre
Biografie, Drama
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Nationalität
USA
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J. Edgar Hoover (Leonardo DiCaprio) war als Direktor und Begründer des FBI jahrzehntelang das Gesicht des Gesetzesvollzugs in Amerika und hat das Federal Bureau of Investigation zu dem gemacht, was es heute ist. Die 1908 gegründete Behörde rüstete Hoover zu einer schlagkräftigen Polizeitruppe auf, die mit einer gigantischen Sammlung von Fingerabdrücken ausgestattet und mit modernster Technik bewaffnet war. Edgars Männer konnten so die meistgesuchtesten Verbrecher Amerikas zu Fall bringen und mit der Festnahme Al Capones sowie Todesmeldungen bei der Jagd auf Bonny & Clyde oder John Dillinger auf sich aufmerksam machen. Bis zu seinem Tod 1972 stand Hoover permanent in der Öffentlichkeit mit den angesehensten Persönlichkeiten aus Politik und Showbiz. Dabei wusste er sich in Szene zu setzen. Ungeachtet der Tatsache, dass er eher zu den unpopulären Personen seines Wirkungskreises gehörte, hatte er Zugang zu einem großen Netzwerk von Informanten und wusste, wenn jemand Dreck am Stecken hatte. Aber auch der vermutlich mächtigste Mann seiner Zeit hatte Geheimnisse, die er versteckt hielt, weil sie seiner Karriere, seinem Image und seinem Leben hätten schaden oder diese gar zerstören können. Insbesondere seine angebliche homosexuelle Beziehung zu seinem engsten Stellvertreter Clyde Tolson (Armie Hammer) bleibt bis heute ungeklärt.
| Verleiher | Warner Bros. GmbH | Trivia | 4 Gerüchte | |
|---|---|---|---|---|
| Produktionsjahr | 2011 | DE-Einspielergebnisse | 58.779 Zuschauer | |
| VOD-Starttermin | - | Budget | - |
- Film läuft in meinen Kinos
- Film läuft in 59 Kinos
Von Andreas Staben
J. Edgar Hoover war unglaubliche 48 Jahre lang der Chef der US-amerikanischen Bundespolizei FBI, er erlebte in seiner Amtszeit acht verschiedene Präsidenten mit ganz unterschiedlichen Überzeugungen. Keiner von ihnen konnte dem streitbaren Beamten Hoover etwas anhaben, und so hieß es in den Fluren Washingtons hinter vorgehaltener Hand, dass der FBI-Direktor der in Wirklichkeit mächtigste Mann des Landes sei. Das Wirken des Konservativen und Kommunistenhassers ist bis heute höchst umstritten, sein Privatleben legendenumrankt. Ganz nach dem Muster der berüchtigen Geheimakten mit belastenden Informationen, die Hoover über politische Gegner, persönliche Konkurrenten und andere unliebsame Personen führte, ließe sich aus der Verfilmung seiner Lebensgeschichte ohne Probleme eine saftig-spekulative Skandalchronik basteln. Drehbuchautor Dustin Lance Black und Regisseur Clint Eastwood setzen in ihrem klugen Biopic „J. Edgar" aber lieber auf einen zurückhaltenderen Ansatz. Sie fällen keine Urteile über Hoover, sondern legen offen, wie diese zustandekommen. In einem über fast sechs Jahrzehnte gespannten Bogen stellen sie Hoovers eigener Sicht auf die Dinge äußerst wirksam verschiedene andere Perspektiven gegenüber und geben noch einen gesunden Schuss Fantasie dazu: Aus dieser Reibung entsteht ein vielschichtiges und absolut plausibles Porträt einer rätselhaften Persönlichkeit, die in der fabelhaft-facettenreichen Darstellung von Leonardo DiCaprio mit all ihren Widersprüchen lebendig wird.
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Rolle: J. Edgar Hoover
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Rolle: Helen Gandy
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Rolle: Clyde Tolson
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Rolle: Charles Lindbergh
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Chicago Sun-Times
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Reelviews.net
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The Hollywood Reporter
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Filmcritic.com
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Slant Magazine
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Variety
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Neue Kritiken:
schlechte Masken, verwirrende Zeitsprünge und eine richtig nervende deutsche Synchronisation, der Film wird Di Caprio leider nicht gerecht. Weiterlesen
Armie Hammer ist der Urenkel des Ölriesen Armand Hammer
Armie Hammer, der in dem Film die Rolle des Clyde Tolson spielt, ist der Urenkel des bekannten Großindustriellen Armand Hammer, den Inhaber der US-amerikanischen Ölgesellschaft Occidental Petroleum. Hammer stand damals aufgrund seiner sozialistischen Neigungen und sehr guten Beziehungen zu kommunistischen Führern ebenfallls im Fokus vom J. Edgar Hoover und damit dem FBI.
Die Rolle der Helen Gandy
Charlize Theron war ursprünglich für die Rolle der Helen Gandy vorgesehen. Diese lehnte aber ab und gab "Snow White and the Huntsman" den Vorzug. Dann wurde Amy Adams für die Rolle in Betracht gezogen, die jedoch letztlich an Naomi Watts ging.
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