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Bauernopfer - Spiel der Könige
Durchschnitts-Wertung
3,5
37 Wertungen - 4 Kritiken
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4 User-Kritiken

Rüdiger Wolff
Rüdiger Wolff

User folgen 2 Follower Lies die 60 Kritiken

5,0
Veröffentlicht am 15.05.16
Nicht nur für Schach-Fans Ein großartiges, spannendes und engagiert gespieltes und produziertes Biopic über Bobby Fisher, sein Leben und seinen Weltmeisterschaftskampf gegen Boris Spassky in Reykjavik im Jahre 1972. Man muß kein ausgesprochener Schachfreak sein, um sich von diesem Streifen 114 Minuten lang in seinen Bann ziehen zu lassen. Die vier Hauptdarsteller: Tobey Maguire als Bobby Fisher, Liev Schreiber als Boris Spassky, Michael Stuhlbarg ( A serious man) als Bobbys Manager und Peter Sarsgaard als Bobbys Sekundant spielen ihre Rollen in einer psychologisch hochbrisanten Atmosphäre in unnachahmlicher Brillanz. Hinzu kommt eine perfekte Doku-Ausstattung, welche die damaligen Zeitereignisse in z.T. nachgestellten bzw. originalen Aufnahmen begleitet. Alles in allem: Höchstes Lob für diesen Spielfilm.
BrodiesFilmkritiken
BrodiesFilmkritiken

User folgen 19 Follower Lies die 4 036 Kritiken

3,5
Veröffentlicht am 03.08.17
Der Film wurde bereits 2014 gedreht und kommt erst jetzt ins Kino – das ist niemals ein gutes Zeichen. Aber in diesem Falle fällt das dann nicht so entsetzlich schlecht aus. Gut, der Film startet in Deutschland am gleichen Tag wie „Captain America 3“ und wird wohl kaum eine Chance auf ein ordentliches Box-Office haben, aber trotzdem hat der Fil seine Qualitäten. Das überrascht mich da er auch so ein Titel ist der irgendwie in alle Richtungen geht und diverse Genres anreißt, aber nie festlegt: es ist ein Film über ein großes Duel, aber wird irgendwie niemals Spannung zwischen den Kontrahenten hergestellt. Es ist ein Portrait einer historischen Figur, aber trotz schneller Charakterisierung gibt’s keine wirkliche Biographie der Person. Und es ist ein Sportfilm, aber eben über eine Sportart die man kaum filmisch interessant darstellen läßt. Aber trotzdem ist es auch ein Film in dem der schon fast in vergessenheit geratene Tobey Maguire nochmal mit ganzer Wucht zeigen kann was für ein toller Darsteller er ist. Insofern: wenn man die Chance hat lohnt sich ein Blick da der Film trotz aller unausgegorenheit einen gewissen Unterhaltungswert besitzt, ein Muß ist es aber definitiv nicht. Fazit: Solider Mix aus Biographie, Drama und Thriller
T.R. Ewing
T.R. Ewing

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3,0
Veröffentlicht am 05.01.17
Gutes Biopic über Bobby Fischers Weg zur Schachweltmeisterschaft 1972, die als "Match des Jahrhunderts" gilt. Leider vergibt Edward Zwick etliche Chancen einen richtig großen Film zu machen, der Stoff hätte es hergegeben. Einige ordentlich Dialog, sogar echte One-Liner ("He took his knight - I took his virginity.") und ein gut aufgelegter Schauspieler (Michael Stuhlbarg) machen keinen großen Film. Tobey Maguire, hätte richtig aufdrehen können, Liev Schreiber wirkt seltsam teilnahmslos. Peter Sarsgaards Rolle wurde eh nur von Hollywood in den Film geschrieben um Fischers weg gleiten in seine Parallelwelt zu verdeutlichen (Fischers Sekundant spielte nie eine so wichtige Rolle). Auch werden einige Zitate erfunden (Vergleich mit Ali (der damals nach seiner Sperre erst langsam wieder auf dem Weg nach oben war) Vergleich mit Watergate (Ermittlungen begannen erst als die Schach WM lief) und falsch in den zeitlichen Rahmen gesetzt. Sorry aber wenn man ein historisches Biopic macht, dann darf so etwas nicht passieren. Auch wird die hochinteressante Geschichte Fischers NACH dem Turnier gerade mal im Abspann erzählt. Insgesamt - großes Thema, Umsetzung ok = 6 von 10.
ToKn
ToKn

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3,0
Veröffentlicht am 29.09.16
Achtung Gefahr! Gefahr hinterher selbst paranoid zu werden. Der Film ist handwerklich absolut top. Edward Zwick macht (leider) nicht all zu viele Filme, die, die er macht sind dafür umso besser. Kann mich der Kritik von Rüdiger Wolff im großen und ganzen nur anschließen, bin allerdings der Meinung, dass der Film wirklich nur was für Schach-Fans ist. Kann mich sogar an die Zeit, Anfang der 70er Jahre, erinnern, wo auch ich aufmerksam den "3.Weltkrieg am Schachbrett" verfolgt habe, ohne jetzt großartig Schachfan zu sein. Lag wohl tatsächlich mehr an dem Drumherum und daran, dass Bobby Fisher ein klarer Fall von "Genie und Wahnsinn liegen dicht beieinander" ist bzw. war. Schauspielerisch ist das von allen Beteiligten sehr kompakt. Tobey Maguire sticht allerdings heraus, weil auch Bobby Fisher herausstach, in welcher Form auch immer. Der Film hat mitunter eine gewisse Langatmigkeit, das ist aber dem Schachspiel geschuldet. Schach ist nun mal kein spektakulärer Sport, aber eben deshalb, war das damals schon ziemlich spektakulär. Wer auf Epen und Biopics steht, für den ist der Film ein Muss, auch wenn der Film keine leichte Kost ist. Thematisch ist der Film selbstverständlich Geschmackssache, deshalb auch "nur" 3 Sterne von mir, aber wie geschrieben, handwerklich ist "Bauernopfer" durchaus meisterlich!
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