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    sonny67
    sonny67

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      3.5 - Gut

    Gut aber die athmosphäre kommt nicht so rüber wie beim Original! Hatte schon gedacht die Amis machen ein actionspektakel draus.

    Hinzugefügt am 15.04.2012 um 23:22 Uhr
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    Jason Bourne
    Jason Bourne

    10 Follower | Seine 338 Kritiken ansehen |

      4 - Sehr gut

    Nach einer Zeit recht geringer Aktivität in den 2000ern scheint Regiewunderkind Fincher seit ''Zodiac'' zu einem regelrechten Workaholic geworden zu sein. Doch wohingegen dieser Film noch vergleichsweise unbeachtet wenn auch hochgeschätzt blieb, konnte er sich mit zwei Nicht-Thrillern in der obersten Elite zeitgenössischer Filmemacher etablieren; nun auch auf kommerzieller Ebene. Denn, dass Fincher gut ist, und zwar richtig, das wussten wir schon seit ''Se7en'' und spätestens ''Fight Club''. Sein aktueller Streifen nun ist wieder mal ein waschechter Thriller: düster, unheimlich brutal, versaut und eklig – also so wie wir Fincher haben wollen. Finchers Kunst ist zweifelsohne die unglaublich stilsichere und ästhetische Stimmungsmalerei, die sich nicht auf den umfassenden Einsatz exzessiver Farbfilter beschränkt, sondern in einer zwar subtilen, aber ungemein atmosphärischen Kameraarbeit liegt. Der Film ist sparsam mit Bewegungen und verkündet eine gewisse schwedische Gemütlichkeit und Kargheit, überzeugt mich aber ebenso durch den einfachen und effektiven Einsatz der Kamerabewegungen. Fincher ist kein Selbstzweck-Ästhet, sondern beherrscht es, Zurückhaltung und einen eigenen, sichtbaren Stil zu einem Film zu kombinieren, der als Literaturverfilmung flüssig und stylisch ist, sowie inhaltlich Substanz hat. Dieser stets hervorragenden handwerklichen Umsetzung ist es zu verdanken, dass der Zuschauer von Beginn an mit Spannung und Interesse am Geschehen beteiligt wird. Wenn Blomkvist von den Details des Falls erfährt und dabei immer weiter in die Vergangenheit eintaucht, kann der Zuschauer richtig mitgehen. Vielleicht hätte Fincher seinem Komponisten Treznor sagen sollen, er möge die ständigen, verzerrten ''Soundtrack''-Urlaute entfernen, aber dies ist nicht weiter schlimm. Der Film ist hier richtig atmosphärisch. Und gerade in diesen Momenten ist der Film auch am stärksten: bei dem Krimi-Plot. Der nämlich würde an sich vollkommen reichen. Sicher: kein Plot ohne Figuren. Die übertriebenen Oralsex-, Analvergewaltigungsszenen sind zwar in der Tat schwer auszuhalten und tragen zur Stimmung bei; sie tun dies aber auf eine für einen Ausnahmeregisseur wie Fincher auf eine sehr plakative, um nicht zu sagen, ''billige'' Art und Weise. Wir wissen ja nun schon, was für eine Schlimme Lisbeth Salander ist und ihre Verwirrtheit auf sexueller und emotionaler Ebene wird ohnehin schon sofort klar. Problematisch ist dieser Aspekt nicht etwa wegen des Terminus' ''selbstzweckhaft'', der allzu gern als Anklageattribut verwendet wird, um einen Film für sinnlos zu erklären. Vielmehr liegt der springende Punkt in der parallel laufenden Ermittlung und der Thrillerhandlung, auf deren Fortgang ich als Zuschauer gebrannt habe. Während man also viel lieber sich auf einen komplexen Fall einlassen würde, bekommt man einen ''Sex-Gewalt''-Cocktail geimpft, der einem das filmische Vergnügen verschönern soll, es jedoch in Wirklichkeit nicht sonderlich berührt. Dieser kleine Patzer ist zwar durchaus zu verzeihen, da Fincher dem Zuschauer mit seiner wahnsinnig guten Regie alles authentisch macht. Aber für mich ist es dieser Punkt, in dem Potenzial gesteckt hätte. Weniger Zeit für die Gewalt, mehr für die Story. Am Ende des Films ist man nämlich mit Sexszenen für das ganze Jahr versorgt und für jede kommende Gewalt vermutlich um einiges abgestumpft. Wenn solche Szenen zur Gewohnheit werden, verlieren sie ihren Schockmoment und verpuffen. Aber genug. Man kann zwar an den Details feilen. Aber das ändert noch lange nichts daran, dass Fincher einfach genial ist. Ich liebe den Stil, die Farben, die Kamera – und: die Schauspieler. Rooney Mara ist exzellent, ebenso wie Daniel Craig, der die sympathische Identifikationsfigur des Films darstellt. Schauspiel-Titan Christopher Plummer ist perfekt besetzt und großartig in seiner kleinen Rolle, und auch Nebendarsteller wie Skarsgaard zeigen ihre Klasse. Damit wäre für mich Finchers Rückkehr in das Thriller-Genre erfolgreich. Er zeigt, dass er Stil hat und erinnert mich in der virtuosen, düsteren Komposition an Michael Manns ''Collateral''. Zwar hat der Film nicht das Kultpotenzial von Filmen wie ''Fight Club'', aber ist spannend, düster, atmosphärisch und großartig gefilmt.

    Hinzugefügt am 20.03.2012 um 12:10 Uhr
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    pavlichenko
    pavlichenko

    0 follower | Seine 29 Kritiken ansehen |

      4.5 - Großartig

    ausgezeichneter thriller. spannende story, düstere atmosphäre, sehr authentisch wirkende charaktere. finchers interpretation des ersten millenium-teils ist durchaus gelungen. positiv hervorheben möchte ich an dieser stelle rooney maras darbietung als lisbeth salander.

    Hinzugefügt am 04.03.2012 um 01:50 Uhr
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    Adrian P.
    Adrian P.

    0 follower | Seine 5 Kritiken ansehen |

      2 - Nicht gut

    Ich sah mir den Film ohne das Buch vorher zu lesen und war enttäuscht. Als erstes fiel mir die lange Spielzeit auf, die in der ersten Hälfte des Streifens unendlich zu sein schien, da die Atmosphäre und schauspielerische Leistung alles Andere als kurzweilig war. In der zweiten Hälfte des Filmes kam die Story langsam in Fahrt, was aber dazu führte, dass man den Durchblick verlor, was widerum durch ein paar spannende Szenen wieder wett gemacht wurde. Gegen Endes des Filmes verlor ich nun endgültig den Durchblick und konnte der Handlung nicht mehr folgen. Alles in allem ist das keine Glanzgleistung von Davin Fincher und kann bei Weitem nicht an Sieben anknüpfen, deswegen gibt es von mir nur 2 von 5 Sternen.

    Hinzugefügt am 02.03.2012 um 00:07 Uhr
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    dirtkid
    dirtkid

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      5 - Spitzenklasse

    Super Film !!! War eben in Kino und muss sagen dass das Remake besser ist als der schwedischer Film !! Der Film hat insgesamt eine grandiose Kulisse,ein tollen Schnitt,Super Filmmusik, ne gute kamara und eine grandiose Hauptdarstellerin !!! In technischen Punkten sehr gut also,aber das Drehbuch punktet auch,weil ich keine Schwächen im Film sah, was bedeutet das Steven zaillan ( Drehbuchautor , oscar für schindler's liste 1994) das gesamte Buch fast adaptiert hat und fincher sein bester Film gelungen ist. Oscar für rooney Mara :) pls

    Hinzugefügt am 20.02.2012 um 00:28 Uhr
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    Frank Finzelberg
    Frank Finzelberg

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      1 - Sehr schlecht

    Gute Besetzung? JA! Aber jeder der das schwedische Original gesehen hat wird mir zustimmen, dieser Film reicht lange nicht an den Vorgänger heran. Der Film schafft es leider nicht die Spannung hoch zu halten und die für den Film wichtigen, wenn auch im Original sehr brutal dargestellten Szenen, gut darzustellen. Um es kurz zu sagen, ein sehr guter europäischer Film wurde in großer Hollywood-manier verwurstet!

    Hinzugefügt am 15.02.2012 um 01:15 Uhr
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    Tim Gschwendtner
    Tim Gschwendtner

    0 follower | Seine 1 Kritik ansehen |

      5 - Spitzenklasse

    Nach der starken schwedischen Produktion hab ich eigentlich nicht gedacht, dass der Film mich so überzeugen könnte, dass ich ihn als den Besseren der beiden bezeichne. Angefangen bei der Besetzung der Lisbeth Salander, die in Fincher's Werk mehr Gewichtung erhält. Dachte ich noch, dass die Leistung der Noomi Rapace sehr stark und kaum von einer noch recht unbekannten Rooney Mara zu übertreffen sei, wurde ich eines besseren belehrt. Sie spielt mMn diese perfekt und verkörpert buchstäblich atemberaubend die verletzliche,clevere und doch äußerst geheimnissvolle Hackerin. Zudem ist die sehr düstere Atmosphäre während des ganzen Films sehr spannungssteigernd und fesselt einen richtig! Hinzu kommt, dass die hin und wieder auftretende leichte Langatmigkeit des Originals nicht übernommen wurden. Daniel Craig überzeugt in seiner Rolle ebenfalls, jedoch nich mit dem Nachdruck Mara's, was aber vermutlich der Rollen geschuldet ist. Noch immer elektrisiert der bloße Gedanke an diesen Film, der mMn zurecht die Titel: "Meisterwerk!" oder "Einer der Film des Jahres!" trägt.

    Hinzugefügt am 08.02.2012 um 14:26 Uhr
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    Paganosterix
    Paganosterix

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      3.5 - Gut

    Ein ganz guter Film, wenn man das Buch kennt. Wenn nicht muss man leider mit Lücken, falschen Rückschlüssen zu den Beziehungen zwischen den Personen und etwas wirren Nebengeschichten leben. Dennoch bleibt ein sehenswerter Film übrig, in dem beide Hauptfiguren wirklich überzeugen. (Das ist bei Daniel Craig ja nun nicht immer gegeben) In mein DVD-Regal schafft er es dann aber doch nicht.

    Hinzugefügt am 07.02.2012 um 16:52 Uhr
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    Hans H.
    Hans H.

    0 follower | Seine 2 Kritiken ansehen |

      1 - Sehr schlecht

    Ich habe ihn nach 10 Minuten ausgeschaltet. Das ganze wirkt irgendwie so .... lächerlich. Ich liebe die 2009er Verfilmungen, eine Neuverfilmung kam mir von anfang an überflüssig vor. Und das ist sie auch. Fincher ist ein toller Regisseur, aber gabs für ihn denn keinen anderen Stoff? Allein als Lisbeth aufgetreten ist .... das wirkte fast schon peinlich. Also ich kam damit garnicht zurecht, weil ich immer diesen Vergleich vor Augen habe. Also sollte sich jemand für den Stoff interessieren, empfehle ich hartnäckig die 2009er Trilogie zu schauen und nichts anderes.

    Hinzugefügt am 06.02.2012 um 09:28 Uhr
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    Lamya
    Lamya

    11 Follower | Seine 753 Kritiken ansehen |

      4 - Sehr gut

    Ein wirklich richtig guter und spannender Film. Auch wenn ich noch ein weniger mehr Erwartet habe wurde ich nicht enttäuscht. Die 150 Minuten waren genau richtig. Mir war zu keinem Zeitpunkt langweilig und ich wurde sehr gut unterhalten. Hat mir wirklich sehr gut gefallen. Habe allerdings keinen Vergleich zum Original oder dem Buch. 8/10

    Hinzugefügt am 02.02.2012 um 09:16 Uhr
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