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Kinostart
9. Juni 2011 (1 Std. 51 Min.)
- Regie
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Mit
Orsolya Török-Illyés, Oana Pellea, Razvan Vasilescu mehr
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Genre
Drama
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Nationalität
Ungarn , Deutschland

- Kinoprogramm
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- DVD
- Wissenswertes
Mona (Orsolya Török-Illyés) will ihre Tochter Viorica (Lujza Hajdu) zurückhaben. Doch dafür muss sie dem Jugendamt erklären, weshalb sie die Kleine überhaupt in die Obhut ihrer Tante Rodica (Oana Pellea) gegeben hat und warum sie inzwischen eine taugliche Mutter sein soll. Und so beginnt Mona, ihre qualvolle Lebensgeschichte aufzurollen. Viorica war das Resultat einer unwahrscheinlichen Liebesnacht mit dem Entführer Viorel (Andi Vasluianu), der gleich am nächsten Morgen im Kugelhall der Polizei zu Boden ging. Jahre steht plötzlich ihr untergetauchter Vater Gigi (Razvan Vasilescu) vor ihrer Tür und bittet sie, ihn zu einer schwerwiegenden Operation nach Deutschland zu begleiten. Deswegen gibt Mona ihre Viorica in Rodicas Gewahrsam – und das erweist sich als Glück im Unglück, denn kurz darauf verschachert Gigi seine Tochter an Menschenhändler, die sie wiederum an das Bordell „Bibliotheque Pascal“ in Liverpool weiterreichen...
Verleiher | Camino Filmverleih | Details zum Film | - | |
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Produktionsjahr | 2010 | Besucher | - | |
VOD-Starttermin | - | Budget | - |
- Film läuft in meinen Kinos
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Bibliotheque Pascal (DVD)
DVD-Starttermin: Freitag, 2. Dezember 2011
neuf à partir de 14,44 €
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Von Jonas Reinartz
Manchmal reichen wenige, dafür aber besonders taktlose Szenen, um einen ansonsten überzeugenden Film in den Abgrund zu reißen! Szabolcs Hajdus surreales Drama „Bibliotheque Pascal" ist so ein Fall. Im titelgebenden Bordell können Freier zwischen Themenzimmern auswählen, bewohnt von Jean d'Arc, Lolita, Desdemona oder Pinocchio. Letzterer wird dort von einem kleinen Jungen verkörpert, der über Fesseln an der Zimmerdecke aufgehangen werden kann. Zwar wird er gerettet - die vorangegangenen Szenen sexueller Erniedrigung sind dennoch widerlich. Denn angesichts der hochgradig stilisierten Inszenierung ist der Blick ins Pinoocchiozimmer vor allem eine – hoffentlich unbeabsichtigte – Ästhetisierung der Pädophilie. Eine Szene, in der die Protagonistin mit einem Staubsauger gequält wird, ist ähnlich unangenehm, nahezu voyeuristisch aufgezogen. Derartige Gewaltdarstellung lässt keineswegs automatisch auf dubiose Filmemacher-Intentionen schließen. Diese ekelerregenden Momente wirken jedoch wie Fremdkörper in einem Film, der durchaus mit stimmigen Passagen aufwarten kann - so aber schlicht zum Debakel gerät.
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Rolle: Mona
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Rolle: Rodica
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Rolle: Gigi Paparu
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Rolle: Viorel
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