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Muxmäuschenstill
Durchschnitts-Wertung
3,6
28 Wertungen - 10 Kritiken
50% (5 Kritiken)
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10 User-Kritiken

BrodiesFilmkritiken
BrodiesFilmkritiken

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4,5hervorragend
Veröffentlicht am 01.01.18

Vorsicht, ultrahart! Hart deshalb weil es echt aussieht – der Film wirkt dadurch daß große Teile mit der Videokamera gefilmt sind wie eine reale Dokumentation. Ok, einige Teile sind zunächst ganz lustig, aber wirklich Spaß macht der Film dabei nicht (zumal man nicht den Hauch von Sympathie für den sichtlich durchgeknallten Antihelden aufbringt) – und wenn er eben eine junge Frau die einen BH gestohlen hat dazu zwingt sich vor ihm zu erniedrigen oder einen alten Mann mit Kinderpornokassetten ertappt und ihn psychisch fertig macht ist man als Zuseher doch deutlich geschockt (wenngleich sich der Film den größten Schocker für den Schluß aufhebt). Richtig fies ist allerdings die Frage die sich einem im Laufe des Streifens zwangsweise aufdrängt: wieviel Mux steckt in mir selber? Klingt bescheuert, aber wenn man sieht wie er pöbelnde Jugendliche oder Vergewaltiger stellt wünscht man ihnen in dem Moment glatt das was sie verdienen … machen wirs kurz: ein schockierender, harter und anstrengender Film, nichts fürs breite Publikum und zartbesaitete Seelen.Fazit: Schockierende Pseudodoku die zunächst witzig, dann aber immer härter wird und ein ganz schön übles Ende nimmt

Marjorine
Marjorine

User folgen Lies die 8 Kritiken

5,0Meisterwerk
Veröffentlicht am 12.10.10

Dieser Film bietet sehr gutes deutsches Kino mit drastischen Bildern, überzeugender Schauspielleistung und einem Humor, bei dem mir das Lachen im Hals stecken bleibt. Daumen hoch!

Kino:
Anonymer User
4,0stark
Veröffentlicht am 03.03.09

...sind angetreten um die Mißstände im unserer Gesellschaft zu dokumentieren und gegen sie vorzugehen. Nur leider verzettelt sich der liebe Herr Mux in seinem Tun, als er ausgerechnet alles Liebe und Gute das er beschützen will ausgerechnet auf eine Person (natürlich weiblich!)projeziert,...

...somit schießt sich der Film zum Ende hin dann doch ein wenig ins Knie, weil die Moral für die Mux eintritt ihm zum Ende das Genick bricht. Doch bis dahin haben wir als Zuschauer eine Menge höllisches Vergnügen bei dem was der selbsternannte Saubermann so alles anstellt um dem gemeinen Mann von der Strasse Wertvorstellungen einzubläuen (und ein ganzer Batzen davon findet sich auch in den sogenannten "Deleted Scenes", die vermutlich deshalb nicht im Film landeten, weil er sonst eine FSK ab 18 und nicht ab 16 Jahren bekommen hätte).

Fazit: Ein feiner, böser und wichtiger Film - und die Werbetrailerkampagne die sich ebenfalls auf der DVD findet ist schlichtweg anbetungswürdig!

Kino:
Anonymer User
5,0Meisterwerk
Veröffentlicht am 15.07.08

Muxmäuschenstill ist der einzige Film, den ich mir bisher auf DVD kaufen musste. Man muss ihn einfach mehrfach sehen, um die irrsinnig guten schauspielerischen Leistungen zu genießen. Selten habe ich auch so sehr über die Aussage eines Films nachdenken müssen, denn er trifft ein Thema, das wohl jeden irgendwie beschäftigt: Was ist bestrafungswürdig, wie soll man bestrafen, ist man selbst denn besser? Zu gern möchte mann ja auch mal den Arm des Gesetzes spielen und unkorrekte Verhaltensweisen von Mitmenschen tadeln. Doch dann fällt einem wieder Mux ein und dann .... Tja, was dann?
Auf jeden Fall ist dieser Film ein MUSS für jeden Cineasten, der auf etwas Anspruch steht!

Kino:
Anonymer User
3,0solide
Veröffentlicht am 05.11.07

Die Gesellschaft irrt nie. Sie ist immer gut. Nur der Einzelne kann böse sein, nicht die Gesellschaft. Dies ist die Ideologie der kommunistischen und faschistischen Gesellschaften. Und diese Ideologie instrumentalisiert den naiven Weltverbesserer Mux, der es nur gut meint und äusserst konsequent vorgeht. Mux ist kein Faschist, seine Überzeugung ist eine private und persönliche - wofür die Tötung des geliebten Mädchens bürgt. Mux bleibt somit ein zwar irregeführtes aber dennoch ausdrücklich Individuum und wird nicht vollends zum Werkzeug der Gesellschaft, die ja nur gut sein kann, und die schlechten Individuen strafen muss.

Kino:
Anonymer User
0,5katastrophal
Veröffentlicht am 21.02.07

Selten so einen verkrampften Versuch erlebt, einen tiefgründigen Film zu schaffen.
Ohne die teilweise brutalen und nicht jugendfreien Szenen, wäre der Film ein Lehrmittel für den Deutschunterricht einer fünften Klasse.
Pseudointerlektuelle Hauptschullehrer mögen vielleicht Gefallen finden an dem Streifen. Leider scheinen einige automatisch Low-Budget-Produktionen ein kulturell wertvolles Prädikat zu verleihen.
Meiner Meinung nach ist dieser Film absolut überbewertet, langatmig und nicht konsequent zu ende geführt. Schade. Mir tuts leid um diese Zeit- und Geldverschwendung.

Kino:
Anonymer User
3,0solide
Veröffentlicht am 08.10.06

Ein ganz großes Stück modernes deutsches Kino. Tolle Idee und Inszenierung, sehr gute Darsteller. Vielen dürfte der Film zu abgedreht sein, schlägt er doch gern auch mal ein Bissel auf die Magengrube - man denke an die Szene mit dem Sprayer auf den Gleisen - mir hat's gefallen. Von vorne bis hinten. Der Schluss, ja, der Schluss erscheint fragwürdig. Aber wenn man sich den Film mal genau ansieht, stellt man fest, dass Mux sich von Anfang an als haltloser Hohlschwätzer, als Möchtegern-Intellektueller enttarnt. Er liest Kant's Brevier, redet von Schlagworten, wie "Solidarität", "Verantwortung" und dergleichen - und kann diese Worte weder definieren, noch in Zusammenhang mit seinem Tun setzen. In letzter Instanz erweist sich Mux als Laberkaiser, der sich selbst zu wichtig nimmt. Wenn man diese Tatsache schnell durchschaut, bietet der Film untegtrübte Unterhaltung von Anfang bis Ende.

Kino:
Anonymer User
5,0Meisterwerk
Veröffentlicht am 16.09.06

Ein wunderbarer Beweis dafür, dass eine deutsche Produktion mit einem ungewöhnlichen Konzept einen erstklassigen Film auf die beine Stellen kann. Sehr gelungen!

Kino:
Anonymer User
5,0Meisterwerk
Veröffentlicht am 18.07.06

Ungewöhnliches, ambitioniertes Filmexperiment! Haupt- und Laiendarsteller agieren sehr authentisch. Muxmäuschenstill beginnt saukomisch und endet mit schmerzlich bitterem Beigeschmack.
Kurzum; ein satirischer Volltreffer!

Kino:
Anonymer User
5,0Meisterwerk
Veröffentlicht am 02.04.06

Jan Stahlberg - ein Stern am Fernsehhimmel. Das sind noch Schauspielér, die ihrem Ruf gerecht werden. Tut mir leid das sagen zu müssen, aber viele Sternchen wie z.B. Julia Jentsch haben einfach nur noch eine seltsam oberflächliche und einfältige Art zu schauspielern, die der amerikanischen Manier sehr ähnlich ist und mit der meiner Meinung nach kein Blumentopf gewonnen werden dürfte.

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