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    All Eyez On Me
    Durchschnitts-Wertung
    3,4
    26 Wertungen - 3 Kritiken
    Verteilung von 3 Kritiken per note
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    3 User-Kritiken

    jörg S.
    jörg S.

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    4,0
    Veröffentlicht am 25. Juni 2017
    Cooles BioPic! Man fragt sich zwischendurch ob die Rapperszene wirklich nur aus Titten, Bitches und Mucke besteht! Interessant die Verwicklungen der Rap-und Gangsterszene, die scheinbar Tupac das Leben kosteten! Sehenswert!
    amlug
    amlug

    User folgen 69 Follower Lies die 325 Kritiken

    2,5
    Veröffentlicht am 3. Juli 2017
    Bevor ich mit der Kritik beginne, muss ich vermutlich erst einmal klarstellen, wer diese Kritik schreibt. Ich persönlich bin nämlich absolut kein Fan von Hip-Hop/Rap, höre die Musikrichtung praktisch nie und habe somit auch nur sehr, sehr wenig Wissen über diese Szene (das Meiste, was ich weiß, stammt aus dem 2015er Straight Outta Compton). Ich will an dieser Stelle also auf jeden Fall schonmal betonen, dass ich hier einen Film bewerte und nicht die Darstellung Tupacs oder des Musikgenres bzw. den Wahrheitsgehalt gesondert prüfe! Und hier muss ich gleich schon einmal sagen, dass der Film deutlich, deutlich schwächer war, als der, in meinen Augen vergleichbare, Straight Outta Compton, welcher nicht nur deutlich spannender war, sondern mir auch vor allem viel mehr Gefühl dafür gab, woher die Charaktere kommen und warum sie so sind, wie sie sind. Dafür hatte sich F. Gary Gray fast 150 Minuten auch ordentlich Zeit gelassen. Benny Boom kommt in seinem Werk auf fast dieselbe Länge und schießt dadurch in meinen Augen eindeutig über das Ziel hinaus. All Eyez On Me empfand ich als recht spannungsarm, zäh und einfach viel zu lang, vor allem auch in Hinblick dessen, dass ich am Ende nicht viel schlauer als am Anfang war. Straight Outta Compton (tut mir Leid für den ständigen Vergleich) erklärte mir als absoluten Laien sehr gut, woher der Rap letztendlich kam und erläutert dabei auch sehr gut, die Unterdrückung und den Stand in der Gesellschaft den die Afroamerikaner (damals) hatten. Gleichzeitig kam dabei die Musik auch nie zu kurz und ich erkannte wirklich die hart arbeitenden Künstler, die langsam aufstiegen. All Eyez On Me geht das in meinen Augen alles viel zu plump an. Der Film fokussiert sich nie wirklich auf etwas, es geht nicht wirklich um die Musik, es geht nicht wirklich um den Stand in der Gesellschaft. Es geht eigentlich nur um Tupac (Demetrius Shipp Jr.), was ja für eine Biografie super ist aber mir den mysteriösen Charakter näherbringen konnte der Film leider nicht wirklich. Vor allem die Wandlung vom Menschenrechtsrapper zum vollkommen entfremdeten Gangster war für mich überhaupt nicht nachvollziehbar. Der „Krieg“ zwischen den unterschiedlichen Rappern kam auch viel, viel, viel zu kurz und ist eigentlich nur eine Randnotiz, obwohl es laut meinen Informationen durchaus ein wichtiges Ereignis war! Der Film fängt wirklich gut an, weil er erklärt, woher Tupac kommt und was für Ambitionen er zu Beginn hatte aber ich würde mal sagen nach ca. einer Stunde lässt sich der Film komplett gehen, wobei auch keine wirklichen Höhepunkte mehr geschahen, bis zum vollkommen dämlich inszenierten Finale. Boom zögert das Ende des Films in den letzten zwanzig Minuten so künstlich hinaus, dass ich mir teilweise echt verarscht vorkam. An jeder Ampel wird gehalten und der obligatorische Freundin-Dialog mit dem Satz „Ich wünschte, du würdest hier bleiben ...“ wird natürlich auch zur Sprache gebracht, komm schon, das staubt ja schon förmlich. Auch ansonsten fand ich den Film inszenatorisch wenig beeindruckend. Abgesehen davon, dass es einen Film billig wie sonst was wirken lässt, wenn Musikvideos/Konzerte eingeblendet werden und ein fetter Copyright Text in der linken Ecke stehen muss, folgt der Film auch so dem klassischen Biografie-Erzählmuster und reißt durch die sprunghafte Erzählstruktur zwischen Vergangenheit und früherer Vergangenheit immer wieder aus dem Film heraus. Schade, denn der Film hatte durchaus Potential. Die Idee, den Film wirklich auf den geheimnisvollen Tupac zu fokussieren fand ich gut, zumal die Schauspieler ebenfalls gut waren und vor allem Hauptdarsteller Shipp Jr. dem Portraitierten Rapper wie aus dem Gesicht geschnitten war. Auch hatte der Film wirklich dramatische und harte Szenen, die mir einen Kloß in den Hals brachten (Schussattacke, Messerstecherei etc.) und der Sound war exzellent gut, weil sich die Konzerte wirklich anhörten, als wäre man live dabei. Vielleicht würde mich der Film aber auch mehr begeistern, wenn ich etwas besser in der Szene wäre aber so muss ich den Film leider als Enttäuschung abstempeln. Fazit: Verliert sich vor allem in der viel zu zähen und uninteressanten Erzählung einer spannenden Geschichte!
    BrodiesFilmkritiken
    BrodiesFilmkritiken

    User folgen 1188 Follower Lies die 4 294 Kritiken

    3,0
    Veröffentlicht am 21. März 2018
    Ich bin bei Biographien immernoch sehr skeptisch - ich glaube einfach nicht daß man ein ganzes Leben in ein paar Filmminuten unterbringen kann. Das Wertvollste was meiner Meinung nach erreicht werden kann ist es einfach nur einen Eindruck zu vermitteln wie derjenige war, war er nett, war er böse – und schlechten Fällen bleibt mir die besagte Person aber trotzdem verschlossen. So ging es mir dann acuh in dieeser Musikerbiographie: eigentlich kann man über kaum etwas klagen (außer der sperrigen Länge), ordentlich gespielt und iinszeniert ist das alles, aber es geht letztzlich um eine Person die ich kaum auf dem Schirm habe und eine Thematik die ich selber nur gering interessiert. Daher: einen Blick kann man riskieren wenn man sich für den Künstler oder die Musikszene interessiert, der Rest kann gerne verzichten. Fazit: Etwas überlagnes Musiker-Epos daß seine Hauptfigur nur bedingt zugänglich darstellt!
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