Schnell-Bewerter
Mein FILMSTARTS
    Carlos - Der Schakal
    Durchschnitts-Wertung
    3,5
    32 Wertungen - 5 Kritiken
    Verteilung von 5 Kritiken per note
    1 Kritik
    1 Kritik
    2 Kritiken
    1 Kritik
    0 Kritik
    0 Kritik
    Deine Meinung zu Carlos - Der Schakal ?

    5 User-Kritiken

    KritischUnabhängig
    KritischUnabhängig

    User folgen 28 Follower Lies die 216 Kritiken

    3,0
    Veröffentlicht am 25. Oktober 2011
    „Carlos“ ist in der fünfstündigen Fassung definitiv zu lang. Das liegt mitunter daran, dass der Film etliche Terroranschläge aneinanderreiht, aber die Zeit zwischen diesen Anschlägen nicht nutzt. Dadurch entstehen immer wieder unnötige Längen, die „Carlos“ doch eher zu einem zähen Stück Geschichte machen. Trotz der überdurchschnittlich langen Spieldauer wird das Leben von Carlos vor 1970 überhaupt nicht beleuchtet. Gerade das wäre aber interessant gewesen, weil für mich nämlich völlig unklar ist wie ein 19-Jähriger Venezolaner in ein Trainingslager von palästinensischen „Freiheitskämpfern“ gelangt. Ich denke, hier hätte man wenigstens versuchen sollen, Hinter- und Beweggründe aufzuzeigen. Ansonsten werden 3-4 Stunden lediglich alle Anschläge, an denen er beteiligt gewesen sein soll, halb dokumentarisch abgearbeitet. Weniger wäre mehr gewesen. Das Ende des Films widmet sich dann Carlos' Zeit nach seinen terroristischen Aktivitäten bis zu seiner Festnahme im Sudan. Schauspielerisch bewegt sich der Film auf einem guten Niveau und auch sonst wird der Terror gekonnt dokumentiert. Über den Menschen Carlos und seine Hintergründe erfährt man aber leider zu wenig.
    Filmkieker
    Filmkieker

    User folgen 1 Follower Lies die 37 Kritiken

    2,0
    Veröffentlicht am 4. April 2012
    Ich hatte mich auf eine spannende und detailverliebte Biografie gefreut aber wurde leider enttäuscht. Da waren vor allem diese viel zu eilig herbeigeholten Handlungsabschnitte, die zum Teil einfach unwichtig waren. Um nur einige Beispiele zu nennen: spoiler: In einer Szene wird seine Geliebte aus dem Gefängnis entlassen und in der Quasi nächsten Szene ist sie auch schon schwanger und kurz darauf trägt er schon seine sechsjährige Tochter auf dem Arm! Oder: Ist es von Belangen das Carlos sich das Fett absaugen lässt oder das er in seiner Freizeit beim Hahnenkampf wettet? Édgar Ramírez spielt die Rolle des Carlos zwar solide aber im Grunde sehe ich seine Figur nur reden, älter und fetter werden und hin und wieder mal einen Bombenkoffer in die Ecke stellen. Vielleicht liegt es auch am vorwieged Amatuerhaft spielenden Ensemble weshalb der Film mir nicht gefallen hat? Auch mag auch sein das es vor 30-40 Jahren üblich war viel zu rauchen. Aber derartig viel wirkte auf mich irgendwie "gekünstelt". Als hätte es klare Anweisungen gegeben das in jeder Szene ja schön geraucht wird damit sie authentisch wirkt. Vieles schien auf mich jedenfalls hektisch und lieblos inszeniert zu sein. Das es sich im Film um vorwiegend korrekte Fakten handelt will ich nicht in Frage stellen. Ich hab mich jedenfalls durch einen zähen, dreistündigen Film gequält (und um Himmels willen, es soll eine fünfstündige Fassung geben!). Zu Gute halten möchte ich den gelungenen, unkonventionellen Soundtrack und den urteilslosen Abstand zum politisch durchaus Relevanten und wissenswerten Geschehen im Film.
    Tobi-Wan
    Tobi-Wan

    User folgen 23 Follower Lies die 87 Kritiken

    3,5
    Veröffentlicht am 27. November 2010
    „Carlos“ entwirft über gut drei Stunden (Kinofassung) das Portrait eines Top-Terroristen, ohne dabei zäh zu werden. Die handwerkliche Klasse des Films, also Kamera, Ausstattung, Musik und nicht zuletzt das Schauspiel sichern im Zusammenspiel Spannung und Zuschauerinteresse. Es gelingt, sowohl das Faszinierende, als auch das Verabscheuungswürdige und Bigotte der Hauptfigur zu zeigen. Wenn es aber um Erklärungen geht, versagt „Carlos“ nahezu komplett. Sicher müssen prinzipiell weder politische Hintergründe, noch Motivationen historischer Personen im Detail dargelegt werden, ist letzteres wegen der Gefahr grober Vereinfachung sogar gefährlich, aber das völlige Außerachtlassen jedweder Thematisierung von terroristischen Nährböden beraubt dem Thriller der Möglichkeit, einen Beitrag zur Aufklärung des Phänomens „internationaler Terrorismus“ zu leisten. Mag sein, dass das überhaupt nicht gewollt war oder dass dahinter die lobenswerte Intention stand, dem Publikum das Denken nicht abzunehmen – so oder so bleibt eine verpasste Chance. „Carlos“ beschränkt sich in seiner ganzen Klasse nur aufs Zeigen, wo er doch mit ein bisschen mehr Fokus auf historische Rahmenbedingungen wirklich bedeutsam hätte werden können.
    kos86
    kos86

    User folgen Lies die 2 Kritiken

    5,0
    Veröffentlicht am 2. November 2010
    Super Film. Trailer spiegelt aber garnicht den Film wieder. Der Film ist keineswegs so Actionlastig, wie es im Trailer wirkt.
    Möchtest Du weitere Kritiken ansehen?
    • Die neuesten FILMSTARTS-Kritiken
    • Die besten Filme aller Zeiten: Usermeinung
    • Die besten Filme aller Zeiten: Pressemeinung
    Back to Top