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    Der dritte Mann
    Durchschnitts-Wertung
    4,0
    61 Wertungen - 10 Kritiken
    Verteilung von 10 Kritiken per note
    6 Kritiken
    2 Kritiken
    1 Kritik
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    10 User-Kritiken

    Jonathan S.
    Jonathan S.

    User folgen 1 Follower Lies die 33 Kritiken

    5,0
    Veröffentlicht am 22. Oktober 2016
    Ein Klassiker seines Genre. Ein Katz-und-Maus-Spiel unter alten Freunden als einzigartiges Showdown in der Kanalisation! Harry Limes wird einfach großartig von Welles gespielt. Tut euch einen Gefallen und kauft euch die DVD.
    niman7
    niman7

    User folgen 310 Follower Lies die 616 Kritiken

    5,0
    Veröffentlicht am 30. November 2015
    Im Thriller "Der dritte Mann" von Carol Reed verschlägt es einen US-Autor in das Wien der Nachkriegszeit. Holly Martins (Joseph Cotton) ist nicht gerade erfolgreich mit seinen Western Romanen. Als er eine Einladung von seinen Freund aus Kindertagen Harry Lime (Orsen Welles) erhält, reist er nach Wien für eine mögliche Arbeit. In Wien angekommen, muss Holly durch den Portier erfahren, dass Harry bereits tot ist! Fassungslos macht er sich auf dem Weg Richtung Friedhof. Dort angekommen, muss er entsetzt feststellen, dass Harry tatsächlich ums Leben gekommen ist! Aber nicht nur das! Major Calloway (Trevor Howard), erzählt ihm dubiose Geschichten über Harry! Dieser soll ihn Schiebergeschäften mit Drogen und ähnlichen verwickelt gewesen sein! Holly glaubt der Geschichte kein Wort und er versucht etwas über Harrys Tod in Erfahrung zu verbringen. Durch den Portier erfährt er, wie alles passiert ist. Holly entdeckt schnell, dass da etwas nicht stimmen kann. Zu viele Zufälle sind vorgefallen. Das lässt ihm keine Ruhe und er beginnt mit Nachforschungen, doch so manche Wiener haben ein Problem damit... "Der dritte Mann" ist ein absoluter Klassiker unter den Noir Filmen und überhaupt einer der besten. Ich war sehr gespannt auf diesen Streifen und wie man unschwer erkennen kann, war ich vollends zufrieden. Der Film benötigt jedoch gewisse Zeit um sich an die Sehgewohnheiten anzugewöhnen. Wien wird sehr dunkel, dreckig und düster dargestellt. Zu Beginn, wirkt das sehr aufgesetzt und man erkennt nur sehr schwer, was da ist. Hinter jeder Ecke, könnte sich etwas bedrohliches verstecken. Wenn Holly mit den Nachforschungen beginnt, hat man als Zuschauer stehts das Gefühl, gleich geht es ihm an die Gurgel! Mit der Zeit, erkennt man aber, dass diese Schattierung der Straßen, ein perfektes Stilmittel ist, um Spannung zu erzeugen. Besonders in den letzten Minuten spitzt sich diese Spannung ins unermessliche. Der dritte Mann ist aber nicht nur stilistisch hervorragend in Szene gesetzt, nein, er erzählt ganz nebenbei auch noch eine äußerst interessante Geschichte. Der Krieg findet gar keine Erwähnung! Wien ist so und basta! Es wird nur lediglich von den 4 Besatzungszonen geredet. Wieso, warum, weshalb, keine Antwort! Das braucht es auch nicht! Als Zuschauer weiß man natürlich wieso und das hat hier auch keinerlei Bedeutung. Viel mehr wird der Schwerpunkt auf die Auswirkungen und die über Bürokratie verlegt. Man muss als Zuschauer, einfach zwangsweise lachen, wenn die Figuren sich darüber streiten, in welcher Zone sie nun sind. FAZIT: Hervorragend gespielter Thriller mit einer packenden Geschichten. Es macht Spaß zu rätseln wer hinter der Sache steckt und was sein Motiv ist. Nebenbei liefert der Film einige Kultfiguren wie zum Beispiel die von Harry oder Calloway.
    Flibbo
    Flibbo

    User folgen 2 Follower Lies die 64 Kritiken

    3,5
    Veröffentlicht am 25. Februar 2010
    Carol Reeds weltberühmter Klassiker ist ein ideal besetzter Noir-Thriller mit absolut kultiger Musik und toller Kulisse. Das zerbombte Wien der Nachkriegszeit wurde beeindruckend in Szene gesetzt. Die schönen Gebäude in Kontrast mit der kriegsbedingten Verwüstung und die Licht- und Schattenspiele schaffen eine spannende Atmosphäre. Die Erzählung beginnt wunderbar rasant und lässt dann etwas nach. Hollys bemühte Befragungen zur Lösung des rätselhaften Falls bilden den interessantesten Teil, denn dort wirkt die Spannung am stärksten. Als sich die Wahrheit um seinen Freund lange vor Schluss offenbart, geht ein Teil des Banns verloren. Zudem wird einiges offen gelassen, was man sich selbst zusammendenken muss. „Der Dritte Mann“ ist raues Suspense-Kino wie Hitchcock es wohl nicht besser gekonnt hätte, bis zum Ende durchgehend packend dann aber doch nur für echte Liebhaber des Film-Noir.
    Thujon666
    Thujon666

    User folgen Lies die 3 Kritiken

    5,0
    Veröffentlicht am 25. Februar 2010
    Gaaanz grosses Kino! Hab den Streifen so ca. 15 mal geguckt, muss ihn mir jetzt endlich mal auf DvD hohlen. Musik von Anton Karras ist der Hammer. Spannung und Atmosphäre einfach wahnsinn.Schauspieler überzeugen alle, Orson Wells ist der Traumbösewicht für diese Rolle. Meine absolute Lieblingsszene ist das Treffen der beiden Hauptdarsteller am Riesenrad auf dem Prater. Fazit: Unbedingt ansehen.
    Kino:
    Anonymer User
    5,0
    Veröffentlicht am 18. März 2010
    Auch, wenn dieser Film mittlerweile ein stattliches Alter vorzuweisen hat, so hat er trotzdem nichts an seinem Charme, sein Flair und seine hervorragenden Bilder und der perfekten Kamerarbeit verloren. Die Geschichte scheint erstaunlich schnell durchschaut: Ein paar Leute widersprechen sich, man hat ziemlich schnell eine Idee, wer dahintersteckt. Nun sollte man den Film nicht nach einer halben Stunde abschalten, weil sich auf langer Sicht nicht alles bewahrheitet, was sich die meisten Zuschauer gedacht haben. Zugegeben: Heute ist diese Art von Storywendung relativ ausgelutscht, aber betrachtet man diese Szene unter dem Gesichtspunkt, dass sie vermutlich zum ersten mal in einem Film so vorhanden war, dann kann man sie ruhig als Meilenstein ansehen. Die Schauspielerische Leistung geht in Ordnung, Cotton nimmt man den Bogart nicht ganz ab, aber Welles spielt herrlich. Menschen, die älteren Filmen nicht abgeneigt sind, kommen an diesem Film nicht vorbei. Basta. :)
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