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I Spit on Your Grave
Durchschnitts-Wertung
3,3
110 Wertungen - 14 Kritiken
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14 User-Kritiken

medulla O.
medulla O.

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1,0schlecht
Veröffentlicht am 12.08.15

Eine Vergewaltigung ist ein abscheuliches Verbrechen und gehört mit der vollen Härte des Gesetzes bestraft, aber die falsche moralische Gleichwertigkeit eine Vergewaltigung mit Mord zu rechtfertigen ist genauso verabscheuungswürdig. Wir sind sicher alle gegen Vergewaltigung aber blinder Aktionismus bringt hier niemanden etwas. Wenn ich sie vergewaltige begehe ich ein Verbrechen. Wenn sie mich tötet begeht sie auch ein Verbrechen. Der Zweck heilligt in diesem Fall nicht die Mittel. Manche halten es für gerechtfertigt und befriedigen damit auf einer primitiven armseligen Weise ihre Wut und ihren Wunsch nach Vergeltung. Sie tötet ihre Peiniger nicht einfach mit einem Kopfschuss. Nein, sie müssen auf eine möglichst schmerzhafte bestialische und grausame Art getötet werden. Eine weitere Szene, die mich äußerst bedenklich aufstoßt. Der geistig zurückgebliebende und unzurechnungsfähige Matthew, der Zeit seines Lebens ein Opfer war wird von Jennifer bewusstlos gewürgt und am Ende ihres Rachefeldzugs durch eine Schrottflinte getötet. Schwachsinnige Menschen sind somit aus ihrer Sicht Schuldfähig, besitzen ein Unrechtsbewusstsein und haben keine Entschuldigungsgründe. Jawohl! Sehen wir mal von all den moralischen Verfehlungen ab und betrachten mal die Konsistenz ihres Rachefeldzuges. Es ist keine große Überraschung, dass der zurückgebliebene Matthew zuerst attackiert wird. Jennifer, die um die 50 kg wiegt schafft es irgendwie, Matthew, der zwar blöd ist, aber nicht schwach, bewusstlos zu würgen. Zu diesem Zeitpunkt ist es nicht ersichtlich, dass er nur bewusstlos gewürgt wurde. Wehrt sich so jemand, der um sein Leben ringt?? Wer soll denn das glauben? Als nächstes ist der fettleibige Stanley und der pomadentragende Andy an der Reihe. Stanley tritt in eine Bärenfalle und zieht sich einen offenen Bruch zu. Andy eilt Stanley zu Hilfe und bleibt wie ein dummer Tropf stehen und fragt: What the fuck, man? Andy dreht sich um und sieht wie Jennifer mit dem Baseballschläger ausholt. Seine Reaktion ist nicht vernünftig. Er wartet den Schlag ab ohne sich reflexartig zu schützen oder auszuweichen. Unrealistisch und konstruiert wirkt die Szene. (Vergleicht mal die Szene aus Mad Max Fury Road als Imperator Furiosa versucht Max mit dem Schraubenschlüssel ins Gesicht zu schlagen). In der nächsten Szene sieht man den gefesselten Andy über eine Badewanne. Sie wiegt immer noch 50 kg und hat Andy ins Haus gezogen und über die Badewanne auf eine selbstgebaute Holzkonstruktion gehieft. Fuckin‘ A. Sie ist nicht nur eine Schriftstellerin, sondern auch Landesmeisterin in Raw Powerlifting. Der fette Stanley ist sitzend an einem Baum gefesselt, wobei sein Kopf speziell fixiert ist. Wie bei einem Köderfisch steckt sie ihm Einzelhaken durch die Augenlider und bindet die Angelschnur an zwei große Nägel, die im Baum eingeschlagen wurden. Schneidet einen Fisch auf und schmiert ihm die Innereien über die Augen. Vom Geruch angezogen kommen Raben und hacken ihm die Augen aus. Die Badewanne unter Andy wird mit Wasser gefüllt. Jennifer drückt mehrmals Andys Kopf unters Wasser bevor sie das Wasser mit Lauge versetzt. Anschließend zieht sie das Brett unter Andys Brust weg. Jetzt hängt Andy waagrecht in der Luft und muss sich über seine untere Rückenmuskulatur stabilisieren. Nach einiger Zeit ermüden seine Muskeln und er taucht mit seinem Oberkörper in die Lauge. Die Agonie dauert solange bis die Laugenverätzung das Gewebe lebensbedrohlich aufgelöst hat und er qualvoll an den Verätzungen sterben muss. Die Tötungskonstruktionen (Bärenfalle, Badewanne) sind nicht plausibel und wahrscheinlich unmöglich erfolgversprechend. Was wäre passiert wenn Stanley nicht in die Bärenfalle gestiegen wäre? Und Andy sich nicht wie eine Schießbudenfigur verhalten hätte? hat aber für die rachelüsternden Zuschauer einen größeren Unterhaltungswert, als wenn sie ihre Täter (jetzt Opfer) unspektakulär töten würde. Johnny reagiert genauso wie Andy und wird durch einen einzigen Schlag mit einem Radmutternschlüssel ausgeknockt. Er kommt zu sich und findet sich nackt stehend an Armen und Beinen gefesselt mit einer Kandare im Mund. Mit einer Zange fängt sie an ihm Zähne zu ziehen. Dann schneidet sie ihm mit einer Gartenschere den Penis ab und steckt das abgetrennte Glied in seinem Mund. Wie bei der Halal Schlachtung lässt sie ihn komplett ausbluten. Die Art und Weise wie sie den Sheriff überwältigt ist geradezu lachhaft. Der Sheriff steigt zufälligerweise exakt an der Stelle aus seinem Wagen in dessen Nähe sich Jennifer versteckt hält. Rennt nur einige Meter vom Wagen weg, dreht sich paar mal im Kreis, rennt zum Wagen zurück und währendessen hat sich Jeniffer auf den Rücksitz versteckt. Ja klar. Angst besitzt unsere Protagonist nicht. Wie bei den anderen dreien, schlägt Jennifer den Sheriff mit einem einzigen Schlag bewusstlos. Hätte das einmal nicht funktioniert, wäre sie mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlich bereits Tod. Der Sheriff findet sich gefesselt über einem Holztisch mit einer Flinte im Arsch wieder. Jennifer penetriert ihn einige mal bevor sie den Garn, der am Abzug befestigt ist über einige Umlenkrollen legt, und den Garn an das Handgelenk des noch bewusstlosen debilen Matthew bindet. Matthew wacht auf und reagiert nicht auf das Geschrei vom Sheriff und löst den Abzug der Flinte aus und tötet sich und den Sheriff. Wo befand sich Matthew eigentlich während der ganzen Zeit? Der Ablauf ihrer Lynchmorde ist höchstwahrscheinlich so nicht realisierbar. Moralisch gesehen sind ihre Taten widerwärtig und sie hat die Pflicht ihre Vergewaltiger vor einem ordentlich Gericht zu stellen. Manche Zuschauer empfinden ihre Selbstjustiz als gerechtfertigt. Ich frage mich, was wir aus solchen Filmen lernen sollen? Und die Zuschauer, die sich an den sadistischen Vergeltungsakt einen runterholen können, sollten unbedingt mal einen Arzt ihres Vertrauens aufsuchen. Mein Fazit: Weder die Vergewaltigungsszenen noch ihr Rachefeldzug sind überzeugend dargestellt. Der Film wimmelt nur so von Ungereimtheiten und nervt letztendlich nur noch.

Palmovitsch
Palmovitsch

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1,5enttäuschend
Veröffentlicht am 24.11.14

Was für ein Müll. Noch klischeelastiger gehts wohl kaum. Der Film besteht aus sich endlos aneinanderreihenden Gewaltszenen. Die Rache könnte dabei unglaubhafter nicht inszeniert sein. Lang nicht mehr so was schlechtes gesehen.

Marcel P.
Marcel P.

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4,0stark
Veröffentlicht am 12.05.16

Eine Frau wird von Unbekannten geschändet. Kurz bevor sie ermordet werden soll gelingt ihr die Flucht. Und jetzt dreht sie den Spieß um. Ich bin mit geringer Erwartung an den Film herangegangen und wurde enorm Überrascht. Ein echter Geheimtipp

delichoice
delichoice

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4,0stark
Veröffentlicht am 07.03.13

Leider ist die Vergewaltigungsszene vieeeelll zu lang! Ansonsten ein solider Abschlachtfilm mit einigen Highlights!

Allusion
Allusion

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4,0stark
Veröffentlicht am 27.06.11

Einer der besten Horrorfilme der letzten Zeit, den ich gesehen hab. Das Original kenne ich nicht, sodass mir die Idee des Films an sich auch neu ist und nicht unbedingt dem Mainstream Hinterwäldler-Horror folgt. Sarah Butler verkörpert ihre Rolle sehr gut und hat jederzeit alle Sympathie der Zuschauer inne, auch wenn sie zum Schluss zum Rachemonster wird. Die Tötungsszenen sind sehr gut gemacht und belustigen einen fast. Eine echte Genreperle, wenn man es so nennen darf - absolut sehenswert!

tommyboy1712
tommyboy1712

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4,0stark
Veröffentlicht am 19.04.11

Zunächst beginnt der Film mit einem Mann verfolgt Frau Klischee. Teilweise werden hier in der ersten Halbzeit auf sehr makabere Weise vergewaltigungsszenen dargestellt, was für meinen Geschmack schon ein bisschen zu heftig war. Doch die 2te Halbzeit trumpft richtig auf unddas Opfer nimmt verdiente Rache an ihren Peinigern. Leute die kill Bill mochten werden diesen Film lieben;) Geheimtipp!

Fabian C.
Fabian C.

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0,5katastrophal
Veröffentlicht am 14.06.16

I SPIT ON THIS MOVIE ! Hier wird nochmal deutlich das es immer härter und brutaler sein muss für manche Filmemacher. Davon kommt nur bei mir nix an weil nicht mit Kopf gehandelt wird und nur Brutalität im Vordergrund steht. Psychologische Ansätze hat der Film keine weil es der Autor so wollte. Für diesen Dreck von Film sollte man sich eher fragen : WARUUUM ? Warum muss man ALLES sehen was dieser Frau zugestossen ist ? Warum reichen Anhaltspunkte oder ein intelligentes weg schwenken der Kamera nicht aus ? Warum ist die Racheaktion so überspitzt und unglaubwürdig ? Ich beantworte das SEHR GERNE : DER FILM WÄRE EINFACH NUR LEER DA ES NICHTS GIBT AUSSER GEWALT IN ÜBERTRIEBENEM AUSMASS. DIE GUTE HAUPTDARSTELLERIN HAT MEHR DRAUF ALS DER FILM ZU BIETEN HAT. SCHOCKIERT IST MAN AUF JEDEN FALL VON DER GEZEIGTEN GEWALT: ABER DAS IST AUCH ALLES! I SPIT ON THIS MOVIE !! ;)

Hilde1983
Hilde1983

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3,5gut
Veröffentlicht am 08.09.14

Ein Film in dem sich die Hauptdarstellerin selbst an Ihren Peinigern rächt und das mit drastischen Methoden. Die Schauspieler agieren alle vernünftig. Für meinen Geschmack nimmt sich der Film ein wenig zu wenig Zeit für die Rache der missbrauchten, da der sonstige Aufbau des Films gemächlicher zur Sache geht.

Daniel H.
Daniel H.

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3,5gut
Veröffentlicht am 20.06.14

Ich war auf Grund der sehr guten Kritiken von "I spit on your Grave" mehr als nur neugierig. Mich beschäftigt auch das Thema Vergewaltigung, und ich kriege immer eine irsinnig große Wut auf diese grausamen Typen die Frauen als "Sexspielzeug" betrachten. Deshalb hatte ich großes Interesse. Die Hauptdarstellerin war großartig. Die Wendung kam sehr gut rüber. Zuerst dieses hilflose, leidende Mädchen, und dann dieses brutale Biest, das auf blutige Rache sinnt. Das letzte Viertel wird sehr heftig, und ist nur etwas für Hartgesottene. Ich hatte aber auch ein Paar Probleme mit dem Film. Denn während der Vergewaltigungssequenz staut sich in einem so viel Wut zusammen, dass man es nicht erwarten kann bis sie endlich Rache an diese grausame Bande nimmt. Doch zwischen der Vergewaltigungsszene und dem brutalen letzten Viertel, lässt der Film sich zu viel Zeit. Aus diesem Grund kommt man mit der Wut ein bisschen runter, und das ist schade. Der Film hat mit seinen 108 Minuten auch einiges an Längen. Insgesamt finde ich es gut, dass sich der Film mit diesem furchtbaren Thema beschäftigt. Doch ich hatte ein paar Probleme mit ihm.

Angelo D.
Angelo D.

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3,5gut
Veröffentlicht am 10.02.14

"I Spit on Your Grave " ist ein sehr heftiger Film der zeigt wie eine Junge Schriftstellerin brutal vergewaltigt wird und sich derbe an seinen Vergewaltigern rächt. Ich fand den Racheakt sogar noch brutaler und hemmungsloser als die Vergewaltigungsszenen wobei diese schon sehr unmenschlich waren. Die Schauspieler haben sehr überzeugend gespielt und haben gute Arbeit geleistet. Fazit: Sehr schwere und vor allem harte Kost mit unglaublich guten Racheaktionen.

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