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Kinostart
5. Mai 2011 (1 Std. 32 Min.)
- Regie
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Mit
Tom Kummer
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Genre
Dokumentation
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Nationalität
Schweiz , Deutschland

- Kinoprogramm
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- Cast & Crew
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- DVD
- Wissenswertes
"Du musst doch zugeben, Pamela, die Grenzen zwischen Körper und Technologie, Realität und Fiktion sind ziemlich durchlässig geworden, oder?" Eine Frage, wie sie nur Tom Kummer stellen würde, und die Pflicht zur Antwort nahm er Pamela Anderson und anderen Hollywood-Stars sogleich ab...
Mit seiner Dokumentation "Bad Boy Kummer" zeichnet Regisseur Miklós Gimes den tiefen Fall des Hollywood-Reporters Tom Kummer nach. Über vier Jahre verkaufte Kummer ausgedehnte Gespräche mit Filmstars wie Sean Penn oder Bruce Willis an Kulturmagazine in Deutschland und der Schweiz – bis er aufflog, sich seine Interviews als frei erfunden erwiesen und seine Karriere ein abruptes Ende fand. Gimes interessiert sich dabei nicht nur für die Biographie des gerissenen Betrügers, sondern auch für eine ganz andere, weitreichendere Frage: Woran ist die Authentizität solcher Texte abzulesen – und wie wichtig ist dieses Kriterium für unsere Rezeption?
Verleiher | W-Film | Details zum Film | - | |
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Produktionsjahr | 2010 | Besucher | - | |
VOD-Starttermin | - | Budget | - |
Von Michael Smosarski
Tom Kummer, ehemaliger Journalist und frischgebackener Paddle-Tennis-Profi, hat in den 90er Jahren zahlreiche Starinterviews gefälscht und damit seine Auftraggeber bloßgestellt. Als „Bad boy" bezeichnet er sich selbst zu Beginn von Miklós Gimes‘ Dokumentation, dabei würden seinen ehemaligen Weggefährten ganz andere Bezeichnungen für ihn einfallen: Hochstapler, Betrüger oder Nestbeschmutzer. In Kummers Selbstbeschreibung als „böser Junge" jedoch klingt all das an, was ihn als Persönlichkeit auszeichnet, das Kindliche, das Subversive, das Spielerische nämlich. Näher kommt „Bad Boy Kummer" seinem Protagonisten filmisch allerdings auch nicht, denn Regisseur Gimes fehlt es als Interviewer an inquisitorischem Nachdruck, um dem rätselhaften Charismatiker wirklich auf den Zahn zu fühlen. Nichtsdestotrotz ist der Dokumentarfilm äußerst sehenswert, führt er doch auf amüsante Weise den Medienzirkus mitsamt seinem aufgesetzten Ehrgefühl vor.
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Rolle: als er selbst
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