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Southpaw
Durchschnitts-Wertung
4,0
188 Wertungen - 28 Kritiken
25% (7 Kritiken)
32% (9 Kritiken)
32% (9 Kritiken)
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Deine Meinung zu Southpaw ?

28 User-Kritiken

Stizz
Stizz

User folgen 0 Follower Lies die 47 Kritiken

3,5gut
Veröffentlicht am 23.08.15

Tja, was ist Southpaw nun? Für einen reinen Actionfilm suggeriert er zu viel Tiefe, für einen Sportfilm zeigt er schlicht zu wenig Sport, für ein Drama fehlt am Ende der Tiefgang. Die Story führt viel zu geradlinig und schnell vom Erfolg zum Niedergang, um dann gleichfalls mit allenfalls angetäuschten Schwierigkeiten zurück zum Happy End zu gelangen. Dass hier die typische Absteiger-Aufsteiger Geschichte erzählt wird, ist prinzipiell kein Grund zur Klage, wenn es wie in Southpaw konsequent und unterhaltsam dargestellt wird. Angesichts des Casts stellt es aber eine verpasste Chance dar. Der Film lebt vollständig von JG, der seiner Figur Kraft seiner Mimik und körperlichen Präsenz mehr Tiefgang verleiht, als im uninspirierten Skript angelegt ist. Die restlichen Figuren bleiben seltsam blass und flach. Ständig hofft man darauf, dass die angelegten Spannungspunkte mit einem Konflikt oder sonst einer emotionalen Geste oder Handlung aufgegriffen werden. Doch der Film lässt diese Gelegenheiten ein ums andere Mal verstreichen. Die Hauptfigur erträgt Affronts und Demütigungen erstaunlich apathisch und arbeitet sich dann in Rekordtempo zurück zum Spitzensportler. Tod und Tränen dienen nur als Kulisse. So bleiben die Personen unbegreifbar und rein auf ihre Rolle im übergeordneten Spannungsbogen beschränkt. Aus den Dialogen lassen sich Hintergrund- und persönliche Beziehungsgeschichten nur erahnen. Bis zum Schluss hofft man auf überraschende Charakterentwicklungen, die diesem Darsteller Line-up entsprochen hätten. Es bleibt beim amerikanischen Traum, der am Ende Ungerechtigkeit, geschäftsmäßige Illoyalität und Schicksahlsschläge überwindet, wenn man auf dem Weg nur ausreichend Situps übt. Wenn dies auch unterhaltsam und intensiv dargestellt wird, bleibt hier viel Potential liegen. Kurzum: ein kurzweiliger Heldenfilm mit einem fantastischen JG, dem leider zu wenig Tiefe gestattet wird, um aus diesem Boxfilm ein echtes, berührendes Drama zu machen

mercedesjan
mercedesjan

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3,5gut
Veröffentlicht am 01.02.16

(...) Fazit: „Southpaw“ verschenkt leider zu viel Potenzial. Jake Gyllenhaal spielt großartig, muss den Film aber im Alleingang tragen, denn die klischeebeladene Story und die uninspirierten Charaktere nehmen dem Film viel von seiner Faszination. Dennoch ist „Southpaw“ in einzelnen Szenen packend geworden und weiß richtig gut zu unterhalten.

Daniel P.
Daniel P.

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3,0solide
Veröffentlicht am 11.09.15

Die Story ist so alt und uninspiriert abgedroschen wie Rocky Balboa mit 70. Eine Glanzleistung ist es dagegen daraus, ohne neues oder interessante Wendungen, einen ansehnlichen Film zu machen. Hauptgründe: Jake Gyllenhaal und später Forest Withaker. Erster ist zu Recht einer der besten. Absolut glaubwürdige und tiefgehende Darstellung. Auch die Ring-Scenen können immerhin was.

CineMeg
CineMeg

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4,5hervorragend
Veröffentlicht am 14.10.15

Absolute Empfehlung! leine Storyschwächen wegen Vorhersehbarkeit und Klischees, ansonsten ein toller, unterhaltsamer, emotionaler Film mit grandiosen Darstellern und einem bombastischen Soundtrack.

amlug
amlug

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4,0stark
Veröffentlicht am 02.09.15

Jake Gyllenhaal ist schon ein Phänomen und zählt absolut zurecht zu den wohl besten Schauspielern, die es aktuell auf dem Planeten gibt. Vor nicht einmal einem Jahr war er noch der spindeldürre, unheimliche Lou Bloom in Nightcrawler und in Southpaw ist er jetzt wieder ein Kleiderschrank von einem Mann. Abgesehen von den körperlichen Höchstleistungen ist das auch der Beweis, wie vielseitig Gyllenhaal ist und dass er praktisch fast jede Rolle spielen könnte, denn auch in Southpaw liefert er eine perfekte und absolut überragende Schauspielerleistung ab. Und das ist extrem wichtig, denn ohne super Schauspieler hätte der Film nicht wirklich funktioniert! Was mich zum restlichen Cast bringt, der mich ebenfalls vollends überzeugte. Zwar schaffte es niemand Gyllenhaal das Wasser zu reichen, aber trotzdem wissen allesamt absolut zu überzeugen. Besonders hervorheben möchte ich dabei die junge Oona Laurence, die ich in Zukunft gerne öfter sehen würde! Leider ist es ja oft so, dass es in einem Film zwar (sehr) gute Schauspieler gibt, deren Charaktere allerdings sehr schwach geschrieben sind. Bei Southpaw war das zum Glück nicht der Fall, denn die Charaktere waren hochinteressant, super geschrieben und man konnte ihre Handlungen nachvollziehen. Am besten war dabei natürlich die Hauptfigur Billy Hope, welcher eine aggressive Zeitbombe ist, der ohne seine Frau jedoch komplett hilflos und verlassen dasteht, weil er außer Boxen eigentlich nichts auf die Reihe bringt. Sein Verfall vom schwerreichen Boxer zum verzweifelten, arbeitslosen und emotionalen Wrack ist dabei toll anzusehen und es ist auch sehr inspirierend, wie Hope versucht seine Tochter wieder zu bekommen (auch wenn man leider das, im Film, angesprochene Anti-Aggressions-Training nie sieht). Ich fand es hierbei auch super, dass Billys Tochter Leila eine wirklich gewichtige Rolle bekam und als starkes junges Mädchen dargestellt wurde, deren Gefühlsausbrüche auch wiederrum nachvollziehbar waren. Auch die Nebenrollen fand ich sehr interessant, Titus Willis (Forest Whitaker) ist bis zum Ende seltsam aber auch sehr inspirierend, auch fand ich 50 Cents Rolle als Sportmanager richtig toll, da er sich wirklich als eiskalter Geschäftsmann erweist und auch die miese Seite des Sportgeschäfts zeigt. Der vermeintliche „Bösewicht“ des Films, Miguel Escobar (Miguel Gomez), bringt mich wiederrum zur Story, die mich einerseits enttäuschte, andererseits aber auch positiv überraschte! Zum einen ist der Film absolut nichts neues und unterscheidet sich im Grunde nicht wirklich groß von Boxfilmen, wie Rocky und Konsorten, andererseits aber fand ich es wiederrum toll, dass der Film in keinem 08/15 Rache-Plot versumpfte, bei dem es nur darum ging, dass Hope sich jetzt für den Tod seiner Frau an Escobar rächen will! Der Fokus wird wirklich auf das elementar wichtige gelegt, nämlich die Rückgewinnung der Tochter Leila. Auch von der Regie war ich sehr positiv überrascht, denn Antoine Fuqua, der eigentlich vornehmlich für Action-Origen bekannt ist, schaffte es wirklich mich emotional sehr zu berühren, in diesem Bereich gute Szenen zu kreieren und bewies auch großes Talent in Sachen Choreographie und Kameraführung in den Boxkämpfen, die wirklich sehr intensiv waren und vor allem, wie gesagt, durch die Kameraführung die Zuschauer exzellent in den Kampf hineinversetzte. Fazit: Überzeugt da, wo er überzeugen will, nämlich auf der emotionalen und schauspielerischen Ebene. Stark, im wahrsten Sinne des Wortes!

Tobias D.
Tobias D.

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5,0Meisterwerk
Veröffentlicht am 28.08.15

Bester Film des Jahres. Story zwar absehbar, aber so authentisch, emotional und stark geschauspielert, einfach richtig stark. Jake Gyllenhaal lebt diese Rolle, für mich ein Favorit für die Oscars.

Alex M.
Alex M.

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5,0Meisterwerk
Veröffentlicht am 24.08.15

Super Drama-Film mit Actioninhalten und großartige Schauspielleistung! Muss man gesehen haben.

Flodder
Flodder

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3,5gut
Veröffentlicht am 21.08.15

Ein nicht nur optisch eher finsterer Boxerfilm mit mehr Blut als Glanz und Gloria. Und mit einem (für einen Boxerfilm) wirklich außergewöhnlichen Vorfall samt erster Wendung - Glück oder Können, wer den ohne Trailer und Textspoiler zu sehen bekommt. Nur ist in der weiten (Story-)Welt das samt den Folgen dann doch nicht ganz speziell. Das Umfeld um einen weltlichen Boxer ist zudem kein Fantasialand, so dass viel in dem Bereich unter schon gesehen fällt oder nicht überraschen kann. Aber der Film geht trotzdem nie in die Knie. Weil keine Frage, die Hauptattraktion von Anfang bis Ende ist die recht packende Boxer/Vater-Hauptfigur, die mit mehr als ihrer mangelhaften Bildung kämpft, in Verbindung mit Gyllenhaals Darstellerjob. Und wie genau der letzte Film-Boxkampf abläuft, welche Aktionen genau zu Sieg, Niederlage oder Sonstigem führen, das kann dann natürlich auch noch spürbar reizvoll sein, bei der Menge an Boxkämpfen, die nicht nur in Filmen schon zu sehen waren. Für Boxerfilmfans ein Must-See, für Sportlerfilmfans auch noch, für andere wegen des "Dramaanteils" und/oder wegen des "Schauspielerkinoanteils" zudem ebenso nicht unbedingt verkehrt. Ansonsten unangreifbar genug und nicht nur gut, sondern (positiverweise) genauso gut auch kaum der Rede wert.

jacquip
jacquip

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5,0Meisterwerk
Veröffentlicht am 02.01.16

Ein ganz toller Film, bei dem Mann an vielen Stellen weinen muss, weil es so herzzerreissend ist. Die Dialoge mit dem Kind sind authentisch. Würde ihn nochmal schauen 👍 01/01/2016

Farzan N.
Farzan N.

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5,0Meisterwerk
Veröffentlicht am 27.12.15

bester film aller zeiten würde den 100 mal anschauen nach rocky der bester film abgesehen von warrior

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