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Nebraska
Durchschnitts-Wertung
3,8
81 Wertungen - 12 Kritiken
25% (3 Kritiken)
58% (7 Kritiken)
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Deine Meinung zu Nebraska ?

12 User-Kritiken

Gnoffo
Gnoffo

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4,0stark
Veröffentlicht am 24.01.14

Sex, Gewalt, Geld, Stumpf- und Starrsinn: der amerikanische Traum, altersdement.

BrodiesFilmkritiken
BrodiesFilmkritiken

User folgen 14 Follower Lies die 3 964 Kritiken

3,5gut
Veröffentlicht am 20.08.17

Alexander Payne ist auch einer dieser Regisseure die drehen und machen können was sie wollen, irgendwie findets immer irgendwer ganz toll und total knorke. Er ist aber einer der wenigen denen sogar ich eitwas zustimme, vor allem mit „Election“; aber auch mit „Sideways“ und „About Schmidt“ hat er echt großartige Filme hergestellt. Daß dieser neue Film von ihm ebenso von jedem Kritiker geliebt wird kann ich verstehen, aber ebenso ist es verständlich daß sich das Werk kaum zum anschauen taugt. Will sagen: in schwarz weiß gedreht ist der Film schonmal sehr künstlerisch, aber davon nicht unterhaltsamer. Die tragische Geschichte eines verwirrten Kerls der im Glauben echt viel Geld gewonnen zu haben durch die Gegend reist und mit seiner Vergangenheit zusammentrifft hat zwar humorige Momente, diese werden aber eher durch leise Melancholie denn durch wahre Pointen erreicht. Und für Bruce Dern ist dieser Film absolut Gold wert, er kriegt eine total starke Rolle die wie für ihn gemacht ist. Wie eben der ganze Film für Arthouse Fans und sensible Zuschauer gemacht ist – was aber nicht heißen soll daß einem der Film echt zusagt wenn man andere Sachen von Payne gut fand. Ich selber mochte ihn nicht besonders, wenngleich die finale Szene mich mit vielem sehr versöhnt hat. Ich denke aber ebenso daß dieser Film nur eben die Zuschauer findet die wirklich was damit anfangen können – und keinen mehr. Fazit Leiser Film mit großen Darstellerleistungen, aber eben ales etwas künsterlich speziell gehalten!

Jimmy v
Jimmy v

User folgen 17 Follower Lies die 505 Kritiken

4,0stark
Veröffentlicht am 28.05.15

Auch ich kann mich den positiven Kritiken zu "Nebraska" anschließen. Der dem Über-Film "Sideways" ähnliche Plot ist dann in gewisser Weise ein entschleunigtes "Sideways". Denn in "Nebraska" geht es weniger um die Gegenwart oder Zukunft (Jack will vögeln, Miles ein Buch rausbringen usw.), sondern um die stetige Vergangenheit und die Tatsache das Leben schon gelebt zu haben. Dabei spielt die Geschichte mit den Versionen dieser Vergangenheit und macht es sehr geschickt nicht nur durch die Schwarz-Weiß-Optik, sondern auch die durch die Bank weg ambivalenten, dadurch aber normal wirkenden Charaktere darauf hinzuweisen, dass diese Narrative des "von früher" immer verschiedene Versionen hervorbringen. Man könnte aber auch - etwas böse - darauf hinweisen wie asozial dieses ländliche Amerika hier wirkt. Okay, es gibt auch einige nette Leute, aber vornehmlich geht es darum welches Auto man fährt, oder wie säuferisch der oder diese waren. Trotzdem: Es entstehen auf diesem Wege verschiedene Versionen von Woodys Leben, sodass seinem Sohn Dave spürbar anzusehen ist, wie er sich einen anderen Vater hat ausgemalt. Und als Ed Pelgram dann einmal meint Dave wäre unter diesen und jenen Umständen womöglich gar nicht geboren, erahnt man diesen inhaltlichen Kern von "Nebraska". Forte macht seine Sache übrigens gut. Gerechterweise muss man sagen, dass er der eigentliche Hauptdarsteller ist - und nicht Bruce Dern als Woody. Forte hat mehr screentime, sein Charakter ist der antreibende Motor. Trotzdem machen alle Darsteller hier einen sehr guten Job - Bob Odenkirk schwächelt allerdings am Anfang etwas. Alexander Payne kann seine Leute exzellent führen - er ist, wie Peter Weir, ein richtiger Schauspieler-Regisseur. Musik und Kamera mögen indes wieder an "Sideways" erinnern. Was mir indes manchmal nicht gefiel, war diese Langsamkeit - sowie eine noch größere Nähe, die man zu den vielen Figuren hätte haben können. Fazit: "Nebraska" ist ein weiteres großes Stück Schauspieler-Kino unter der Führung Alexander Paynes.

Daniel P.
Daniel P.

User folgen 4 Follower Lies die 227 Kritiken

4,0stark
Veröffentlicht am 11.05.15

Familienzusammenführung im Niemandsland der USA. Passend zur Trostlosigkeit in Schwarzweiß. Der Film und seine Kombination von Klischees und Ungewöhnlichkeiten ist aber alles andere als trostlos, sondern sehr lustig und beeindruckend. Bruce Dern zeigt, dass man auch im hohen Alter noch fordernde Rollen spielen kann.

Dennis.j
Dennis.j

User folgen 2 Follower Lies die 3 Kritiken

5,0Meisterwerk
Veröffentlicht am 27.06.14

ein wunderbarer film der oft lustig aber auch nachdenklich macht .der cast ist sehr stark und bruce dern ist toll

starvinmarvin
starvinmarvin

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4,5hervorragend
Veröffentlicht am 22.05.14

Einwirklich besonderer Film! Mit geringen Mitteln ist dem Regisseur ein sehr unterhaltsamer Film und eine gelungene Sozialstudie gelungen. Außerdem gelingt die Gradwanderung zwischen Komödie und dramatischem Anteil perfekt. Der Film lebt von seinen zynischen und ambivalenten Dialogen, die an vielen Stellen treffender nicht sein könnten. Große Empfehlung von mir!

Atombutterblume
Atombutterblume

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4,5hervorragend
Veröffentlicht am 25.04.14

"Nebraska" erzählt eine Geschichte, die auf der einen Seite glücklich, auf der anderen extrem nachdenklich macht. Der Schwarzweißfilm, der mit einer so einfachen und teilweise naiven Story um die Ecke kommt, ist eine perfekte Darstellung einer äußerst schwierigen Beziehung zwischen Vater und Sohn. Zum einen wird dem Zuschauer schnell klar, dass es sich bei dem Hauptcharakter um einen Alkoholiker handelt, den das Wohl seiner Kinder in früheren Jahren wohl nur mäßig interessiert hat, zum anderen hat man trotz dessen großes Mitleid mit dem gebrechlichen Mann, dem nichts bleibt, außer seinem großen Traum. Desweiteren kommt "Nebraska" mit einer tollen und tiefgründigen Message um die Ecke. Der Film gibt schnell zu erkennen, wie sich Freunde und Familie verändern können, wenn es um Geld und Erfolg geht. Man erkennt auch im Ansatz einen gesellschaftskritischen Aspekt, gerade wenn es darum geht, dass jeder, den Woody Grant (Bruce Dern) auf seiner Reise trifft, ein Stück von seinem Kuchen abhaben möchte und um das zu errreichen, sogar bis ans Äußerste geht. Die einfachen und schlichten Lebensansichten des Protagonisten Woody, bieten viel Spielraum für tolle, tiefgründige Dialoge, mit seinem Sohn David Grant (Will Forte), was in diesem Streifen auch wunderbar ausgenutzt und umgesetzt wird. Schauspielerisch ist dieser Film auf sehr hohem Niveau. Neben tollen Leistungen von Bruce Dern, der für einen Oscar als "Bester Hauptdarsteller" nominiert war, als auch Will Forte, fällt vor allem June Squibb positiv auf, die für ihre Darstellung als Kate Grant ebenfalls für einen Oscar nominiert war. Fazit: "Nebraska" ist mit Sicherheit kein Film, der von tollen Effekten oder einer grandiosen Optik lebt. Vielmehr sind es die kleinen Dinge, wie weitreichende Dialoge, das warmherzige Verhalten der Charaktere und die wunderschöne Geschichte, die ihn zu einem herausragenden Streifen machen.

Zach Braff
Zach Braff

User folgen 38 Follower Lies die 359 Kritiken

5,0Meisterwerk
Veröffentlicht am 08.02.14

Super Film von Alexander Payne und vollkommen zurecht für 6 Oscars nominiert! Trotz des eher ernsten Themas des Altwerdens, schafft Payne es über den gesamten Film ein Lächeln auf die Lippen des Zuschauers zu zaubern. Es entsteht ein toller Road-Movie mit einigen unverwechselbaren Charakteren und der bemerkenswerten Darstellung einer Vater-Sohn-Beziehung.

McQ
McQ

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4,5hervorragend
Veröffentlicht am 06.02.14

Derartig verschrobenen, kauzigen Humor findet man in einem Hollywood-Streifen selten. June Squibb hat hierbei ohne Zweifel den Oscar für die beste weibliche Nebenrolle verdient. Auch die anderen Rollen sind hervorragend besetzt, allen voran Bruce Dern und Will Forte. Die Schwarz-Weiß-Inszenierung tut ein Übriges für den poetischen Charakter dieses eigenwilligen Meisterwerks.

Andreas F.
Andreas F.

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4,0stark
Veröffentlicht am 29.01.14

Dieser Film zeichnet eine wunderbare Parabel zwischen dem alternden verwirrten Mann und den USA von heute. In trostlosem Schwarz-weiß gehalten, zeigt der Regisseur hier ein verfallenes amerikanisches Bürgertum. Wo lang gehegt Freundschaften und Familien am Geld zerbrechen. Wo keiner eine Perspektive hat weder im Job noch im Alltag. Genau dazwischen erzählt er aber auch das Leben eines Mannes, ohne seine Geschichte zu erzählen. Seine Vergangenheit liegt im Verborgenen, hier und da gibt es sporadischen Input, er hat im Korea Krieg gedient, hatte eine erste Freundin etc. Vor allem zeigt er aber einen Mann der immer nur das gute sieht, der immer an das Gute glaubt und der schlussendlich nur das Beste für seine Kinder möchte, die aber nicht wissen wer er eigentlich ist. Vor allem Bob Nelson, schafft es dem alten Mann eine stille Würde, einen stillen Stolz und auch das Bewusstsein des Lebens ins Gesicht zu meißeln, einfach Klasse. Dieser Wortkarge Film zeigt ein vernichtendes Urteil über den Verfall von typisch amerikanischen Werten, wie Familie, wie dem amerikanischen Traum, dem Kommerz. Ohne Pathos, ohne Reue, ohne Wehmut wird hier ein kaputtes Amerika gezeigt. Es wird der Istzustand abgebildet nicht mehr und nicht weniger. Tolle Schauspieler, tolle Charaktere, ein tolles Gefühl für Formen und Inszenierung alles wunderbar und toll. Leider ist der Film aber nichts für mich, mir fehlt die Lebenserfahrung, ich habe einfach noch keine Vergangenheit die ich reflektieren müsste. Daher ist es ein genial guter Film aber trotzdem nur 7,5 Punkte. Entschuldigung lieber Film.

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