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Hitchcock
Durchschnitts-Wertung
3,6
111 Wertungen - 6 Kritiken
17% (1 Kritik)
33% (2 Kritiken)
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6 User-Kritiken

Örnywood
Örnywood

User folgen 4 Follower Lies die 76 Kritiken

3,0
Veröffentlicht am 06.04.13
Anthony Hopkins ist einer der wenigen Schauspieler in Hollywood, die vermeintlich alles spielen können. So war er schon der psychopatische Mörder in "Das Schweigen der Lämmer", Abraham Van Helsing in "Bram Stoker`s Dracula", oder auch der Nordische Gott Odin in "Thor". Selbst wenn ein Film qualitativ richtig schlecht ist, so macht Mr. Hopkins meist einen klasse Job und hebt sich deutlich von den meisten seiner Kollegen ab. Nun wird der gute Mann natürlich nicht jünger, und wie es so ist wenn man seinen Zenit schon lange überschritten hat, man macht einfach weiter. So passt diese Rolle dann auch wie die Faust aufs berühmte Auge. Mit lässig, langsamen Spiel, jedoch mit einem wuchtigen Charisma verkörpert der Waliser den wohl berühmtestes Suspense Regisseur... Alfred Hitchcock. Und auch dank seines guten Spiels ist dem noch relativ unbekannten Regisseur Sascha Gervasi ein durchaus selbst ironisches, lockeres Biopic gelungen, das mit feinen Spannungs Priesen und leichtem Thrill durchaus zu unterhalten weis! Mit Biopics ist das ja immer so eine Sache. Widmet man sich nun dem ganzen Leben einer bekannten Person, einschlägigen Erfahrungen oder gar den großen Dramen. Nachdem sich lange Jahre keiner an das Leben des einstigen Vater des Suspense gewagt hat (zumindest keine große Produktion), haben sich die Macher dieses Dramas nun dem wohl berühmtesten Film von "Hitch" gewidmet, nämlich "Psycho". Der Streifen konzentriert sich ganz auf die Enstehungs Geschichte des Thriller Meisterwerkes und zeigt wie die Menschen in seiner Umgebung schon mal richtig viel über sich ergehen lassen müssen, nur das der große Mann seinen neusten Film bekommt. So weigert sich anfangs sein Studio Paramount den Film zu produzieren, und auch seine Ehefrau, hervorragend gespielt von Oscar Preisträgerin Helen Mirren ist Anfangs doch sehr skeptisch. Sie versucht ihm gar ein anderes Drehbuch unterzujubeln und gefährdet dafür sogar die gemeinsame Ehe. Doch wer denkt hier erwartet einem nur Drama und Ehekrise, der wird eines besseren belehrt. Mit ungewöhnlich viel Selbstironie zeigt der Film die Sturheit und Eigenheit von Hitch. Selbst bei der Auswahl seiner Hauptdarstellerin lässt er sich von keinem reinreden. Er besetzt Janet Leigh, hier gut gespielt von Scarlett Johannson. Ein Meisterwerk ist dieser Film sicher nicht. Dafür ist der Zeitraum doch zu kurz und der Erzähl Stil zu ironisch, Was mir jedoch sehr gut gefallen hat waren die Einblendungen des "echten" Mördes, der immer wieder in "Alfreds" Gedanken herumschwirrte und ihm seitens des Filmdrehs begleitete. Dieser Thrill Einschlag ist dem "Meister" wahrlich würdig. So ist "Hitchcock" ein unterhaltsamer, kurzer Blick in das Leben eines genialen Filmemachers und hinter die Kulissen der Traumfabrik. Kurzweilig, Ironisch und manchmal sogar richtig spannend. Nicht mehr und auch nicht weniger!
BrodiesFilmkritiken
BrodiesFilmkritiken

User folgen 17 Follower Lies die 4 017 Kritiken

4,0
Veröffentlicht am 30.08.17
Das hätte schon Spaß gemacht wenns ein fiktiver Hintergrund wäre: die Geschichte eines kauzigen und schrulligen Kerls der seine Liebe Not hat seine filmische Version richtig hinzukriegen, gepaart mit der Storyline dass der man in nahezu jeder Hinsicht entscheidend von seiner Frau gelenkt und beeinflusst wird, ihr aber irgendwie nicht die nötige Dankbarkeit zukommen lässt, zunächst zumindest. Da es aber Alfred Hitchcock ist beleuchtet der Film eine wahre Geschichte, nämlich die Entstehung von „Psycho“. Da ich selber nicht dabei war kann ichs natürlich nicht sagen wo hier wahres erzählt wird oder mal was fiktives beigemischt wird, aber das ändert ja letzten Endes nichts am Gesamtresultat: der FIlm ist umovoll, schön abgefilmt und hat mit Anthony Hopkins einen überragenden Darsteller. Beste Unterhaltung also. Fazit: Keine bleischwere Biographie, mehr eine humorige Sicht auf einen kauzigen Kerl!
ToKn
ToKn

User folgen 5 Follower Lies die 520 Kritiken

2,5
Veröffentlicht am 07.11.15
Mit Biopic's ist das immer so eine Sache. "Hitchcock" ist weder Fisch noch Fleisch, weder gut noch schlecht. Schauspielerisch oberste Liga: Helen Mirren, Anthony Hopkins, Scarlett Johansson und auch Jessica Biel und James D'Arcy. Müssen aber allesamt nicht ihr ganzes Können abrufen. Irgendwie holpert der Film so vor sich hin. Mir fehlte da ein bisschen Pep! Wer Hitchcock- Fan ist, die Hintergründe und die Entstehung von "Psycho" nicht kennt, oder gerade weil er sie kennt- für den ist der Film auf alle Fälle was. Ansonsten leichte Gefahr der Langeweile. Der Film "Hitchcock" kann sich nicht entscheiden, ob er Biographie sein will oder nur die Hintergründe zu "Psycho" behandelt. "Psycho" war ja nicht bezeichnend für die relativ normal verlaufende Karriere Alfred Hitchcocks.
elvishiggens
elvishiggens

User folgen Lies die 2 Kritiken

5,0
Veröffentlicht am 02.04.13
Klasse Film, Anthony Hopkins spielt Oscarreif. auch die anderen Rollen sind perfekt besetzt.
Kinobengel
Kinobengel

User folgen 14 Follower Lies die 388 Kritiken

3,5
Veröffentlicht am 21.03.13
Mit „Hitchcock“ wird in amüsant unterhaltender Weise ein Lebensausschnitt des großen Regisseurs Alfred Hitchcock serviert, in dessen Mittelpunkt die Entstehung des 1960 entstandenen Films „Psycho“ steht. Die Grundlage von „Hitchcock“ ist das biografische Buch „Alfred Hitchcock and the Making of Psycho“ aus dem Jahr 1990, das in den Kritiken überwiegend gelobt wurde. Aber in diesem Jahr war der Altmeister schon 10 Jahre tot. Wir sehen, wie Alfred Hitchcock auf den Roman „Psycho“ stößt und unbeirrbar festlegt, einen Film daraus zu kreieren. Dabei stößt er auf Gegenwind bei den Filmproduktionsgesellschaften, Investoren und seiner Frau, später auch bei der Zensurbehörde. Zum Ende – „Psycho“ ist schließlich entstanden - läuft die Premiere. Auf was sich der Zuschauer einlässt, erkennt dieser gleich zu Beginn, wenn Anthony Hopkins als verblüffend (und nicht nur äußerlich) gelungener Alfred Hitchcock in süffisant belustigter Art mit Blick zur Kamera in die Geschichte einführt. Wer da nach dem Essen suppenkomamüde ins Kino gewandert ist, wird wach und sackt nicht mehr ab, denn die psychomesserstichig erheiternden Dialoggefechte, die Alfred mit allen Beteiligten und vor allem mit seiner Frau Alma führt, ziehen Augen und Ohren für überwiegendes Schmunzeln in Richtung Leinwand. Helen Mirren liefert eine starke schauspielerische Leistung als starke Ehefrau des egozentrischen, genialen und unsteten Alfred ab. Die beiden erfahrenen Schauspieler dominieren einfach und sie bekommen auch die Zeit dazu, sodass andere Namhafte wie Scarlett Johansson als Psycho-Hauptdarstellerin Janet Leigh fast verdrängt werden. Und das ist dann auch das Problem des Films: Das ständige mehr oder weniger ernste Genecke und Gehakel der Eheleute untereinander und mit weiteren Figuren lässt den Eindruck von Biografie immer mehr auf der Strecke. Aber es gibt neben einem eifersuchtsschürenden Nebenplot genug gezeigte Fakten aus der Geschichte der Entstehung des Meisterwerks „Psycho“, die den Film zum Ziel führen. So verlässt der Kinobesucher nach 98 Minuten den Saal mit der Erinnerung an eine halbanspruchsvolle Komödie, die ganz schön Spaß gemacht hat.
timmy_g
timmy_g

User folgen Lies die 9 Kritiken

4,0
Veröffentlicht am 17.02.13
Ich habe seit Monaten diesem Film entgegen gefiebert, konnte letztlich die deutschsprachige Uraufführung nicht erwarten und habe ihn mir in der Originalsprache angesehen. Dies hätte ich früher oder später ohnehin getan, geht doch durch die Synchronisation viel vom Charme des Films und der überragenden Leistung des grandiosen Anthony Hopkins flöten. Tatsächlich, Gestik, Mimik, Körperhaltung, Tonfall, er IST Alfred Hitchcock. Umso überraschender ist, dass die Maske wenigstens einmal gepatzt hat: Als "Hitch" in der Badewanne sitzt und einen Bericht über die kommenden "Masters of Suspence" liest, sieht man sehr deutlich, dass im Bereich der Augen Latex schlecht verarbeitet wurde und sehr deutlich als Fremdkörper wahrnehmbar ist. Man hat gar die Befürchtung, dass die Gummiteile in das Badewasser plumpsen könnten. Auch hat Tony Hopkins Ober- und Unterlippe verwechselt. Das hitchcock-typische Vorschieben der Unterlippe ist kaum bis gar nicht zu sehen. Das wäre das Sahnehäubchen gewesen. Zwar habe ich keinen Ansatz um den Vergleich zwischen Alma Reville und Helen Mirren ziehen zu können. Authentisch, sympathisch und kraftvoll ist Mirrens Darstellung allemal. Meine hohe Bewertung ist genau dieser zwei begnadeten Darsteller geschuldet, ist doch der Plot des Films eher dürr. Momente, wie der, in der Hitchcock vor den Medienwächtern begründen muss, wieso es nötig ist, im Film eine Toilette zu zeigen, zumal eine solche, die gerade abgezogen wird und Hitch daraufhin vorschlägt, den Film in Frankreich drehen zu können, um stattdessen ein Bidet zu zeigen sind herrlich, aber zu selten. Auch sind die Dreharbeiten als solche zu wenig Thema. Möglicherweise auch deshalb, weil keine originalen Szenen nachgedreht werden durften. Schade auch, dass James d'Arcy als Norman Bates kein größerer Anteil am Geschehen eingeräumt wurde. Er spielt den zum Zeitpunkt der Entstehung Psychos in Wahrheit 10 Jahre jüngeren Anthony Perkins grandios. In einer besseren Mischung, mit etwas mehr Tiefgang, würde der Film auch 150 Minuten beste Kinounterhaltung bieten. Leider wurden viele Chancen vertan. Hopkins zuvorderst, aber auch Helen Mirren reißen es raus und machen "Hitchcock" trotzdem zu einem ganz besonderen Leckerbissen.
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