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    Argo
    Durchschnitts-Wertung
    4,1
    598 Wertungen - 22 Kritiken
    5% (1 Kritik)
    41% (9 Kritiken)
    36% (8 Kritiken)
    18% (4 Kritiken)
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    22 User-Kritiken

    RobStar
    RobStar

    User folgen Lies die 27 Kritiken

    4,5
    Veröffentlicht am 5. April 2013
    Sehr gut gemachter Film und sehr spannend. Hat den Oscar auf jedenfall verdient.
    Max H.
    Max H.

    User folgen 31 Follower Lies die 153 Kritiken

    4,0
    Veröffentlicht am 24. Februar 2013
    Der Oscarfavorit "Argo" musste kurz vor der Verleihung einfach nochmal begutachtet werden. Zu überragend waren die Kritiken, zu zahlreich die Preise. Im Endeffekt kann ich sagen, der Film ist, vor allem mit Blick auf den damaligen Bezug, exzellent aufgearbeitet, wundervoll in Szene gesetzt und recht spannend, sowie merkwürdigerweise erfrischend komisch. Um an einer Meisterleistung heranzureichen, fehlen ihm aber die denkwürdigen Szenen und vor allem etwas mehr Schwung im Mittelteil Dass das der Fall ist, rührt daher, dass eine wahre Begebenheit auch nur das hergibt, was sich auch wirklich ereignet hat. Somit werden Politiker und Involvierte ein ums andere mal vielleicht ein bisschen zu oft gefragt, was der Spannung abtrünnig ist. Dennoch, Regisseur Ben Affleck, der nach dem tollen Thriller "The Town" mittlerweile zu einem sehr versierten Künstler heranwächst., quetscht auch den letzten Tropfen aus dem Stoff heraus und schafft ein wunderbar dialog-pointiertes sowie spannendes Werk, das niemals an Authenzität verliert, obwohl immer wieder humoristische Einlagen gestreut werden, eine wahre Meisterleistung, die Affleck zumindest als Regisseur hoch anzurechnen ist. Schauspielerisch nimmt Affleck selbst die Hauptrolle an und gibt den CIA - Mann im iranischen Umfeld treffend seriös und routiniert, was vor allem in Relation zu den anderen sechs nervösen Beteligten gut zu sehen ist. Bryan Cranston und John Goodmann beweisen indes, dass es einfach kaum schlechte Filme mit den beiden gibt. Goodmann spielt im übrigen seine mal wieder oft zitierte launisch - ironische Rolle, die ja bereits fast zu einem Running - Gag verkommt (im positiven Sinne). Wenn es "Argo" also tatsächlich gelingen würde, den Oscar in der Hauptkategorie zu holen, so zeigt er wieder mal sein gutes Gespür für seine Rollen, hat er doch schon im Vorjahressieger "The Artist" mitgewirkt. Hervorzuheben an "Argo" ist vor allem noch die exzellente Kameraarbeit, die immer wieder passend zwischen Doku, Selbstaufnahmen und gewöhnlichen Kameraperspektiven hin- und herwechselt. Auch der günstige Schnitt ermöglichen einen reibungsloseren Ablauf und spannendere Dynamik. Fazit: "Argo" ist nicht perfekt, aber ungemein unterhaltsam für einen Film derartiger Thematik. Affleck inszeniert in passendem Ton als hätte er nie etwas anderes gemacht und beweist das seine Regiekünste seinen nicht gerade schlechten schauspielerischen Fähigkeiten weit überlegen sind.
    mercedesjan
    mercedesjan

    User folgen 14 Follower Lies die 80 Kritiken

    4,0
    Veröffentlicht am 10. Mai 2013
    Mit seinen 40 Jahren musste Ben Affleck bereits viele Höhen und Tiefen durchleben. Als er in den Neunzigern vom Independent-Schauspieler zum Oscar-Preisträger aufstieg, hatten ihm viele eine rosige Zukunft prophezeit. Den Oscar erhielt er für das beste Original-Drehbuch für den Film „Good Will Hunting“, zusammen mit seinem Co-Schreiberling Matt Damon, die beide auch tragende Rollen im Film spielten. Der Oscar öffnete beiden nun Tür und Tor. Während Matt Damon sich an herausfordernde Rollen mit Regisseuren wie Steven Spielberg heranwagte und damit auch Erfolg hatte, zog es Ben Affleck zum Action-Mainstream Kino. Dies war der Beginn seines Untergangs. Die Kritiken zu seiner Leistung in Armageddon und Pearl Harbor waren vernichtend. Nach weiteren Flops, einem Alkoholentzug und der an der Medienpräsenz zerbrochenen Hochzeit mit Jennifer Lopez, gelang ihm 2006 das schauspielerische Comeback. Vor allem aber fanden seine Regiearbeiten großen Anklang. Allen voran sein Thriller „The Town“ wurde von Kritikern und Publikum gleichermaßen geliebt. Zwei Jahre nach „The Town“ setzt Affleck sich nun die Krone auf. Seine dritte Regiearbeit „Argo“ gewann bei der Oscarverleihung drei Oscars, unter anderem in der wichtigsten Kategorie als bester Film. Anders als „The Town“, beruht Argo auf wahren Begebenheiten. Ben Affleck erzählt von der 25 Jahre geheim gehaltenen Rettung von sechs Amerikanern aus Teheran. Diese konnten bei einer Geiselnahme am 4. November 1979, aus der amerikanischen Botschaft in der 52 Menschen während der iranischen Revolution als Geiseln festgehalten wurden, fliehen. Um sie aus Teheran zurück in die Heimat zu bringen, brauchte es eine abenteuerliche Geschichte. Wer nun eine zähe Geschichtserzählung erwartet liegt falsch, denn Affleck garniert den Film an den richtigen Stellen mit viel Humor. Er macht aus der wahren Begebenheit einen hochspannenden und unterhaltsamen Thriller. Auch wenn man über den Ausgang des Films von vorneherein Bescheid weiß, bleibt Argo die ganze Laufzeit über sehr spannend, auch wenn es Affleck zum Ende hin ein wenig mit der Dramaturgie übertreibt. Das Hauptaugenmerk des Films liegt dabei auf der amerikanischen Seite des Geschehens, was dafür sorgt das man bei der Rettungsaktion mit den Geiseln ordentlich mitfiebert. Die iranische Seite wird nicht näher beleuchtet, aber auch nicht pauschal verurteilt. Affleck, der neben seinem Posten als Regisseur, auch als Hauptdarsteller fungiert, setzt auf ein tolles Schauspielerensemble mit Stars wie Bryan Cranston („Drive“). Diese Rechnung geht erwartungsgemäß auf und vor allem Alan Arkin, der für seine Leistung auch für einen Oscar als bester Nebendarsteller nominiert wurde, sorgt für einige grandiose und humorvolle Momente. Affleck selbst, verzieht als CIA-Agent Tony Mendez keine Miene, selbst in Extremsituationen hat dieser seine Nerven stets im Griff. Viel zu tun hat Affleck also nicht, aber er überzeugt mit seinem fein nuancierten Spiel. Der Oscar für die beste Filmmusik blieb Argo (zu Recht) verwehrt. Verdient war die Nominierung für Alexandre Desplat aber durchaus, auch wenn ich „The Dark Knight Rises“ oder „Der Hobbit“ in dieser Kategorie bevorzugt hätte. Verwehrt blieb auch Ben Affleck die Auszeichnung als bester Regisseur. Somit ist Argo einer der Filme, der zwar den Oscar als bester Film, aber nicht als bester Regisseur gewonnen hat. Besonders wird dies, da Affleck nicht einmal nominiert war. Bei den Golden Globes konnte er noch beide Trophäen abräumen. Gewonnen hingegen hat Argo den Oscar für den besten Schnitt. Fazit: Der beste Film der diesjährigen Oscarverleihung ist also Ben Affleck‘s Polit-Thriller Argo. Verdient ist diese Auszeichnung allemal, auch wenn Argo nicht mein Favorit war, dafür war die Konkurrenz zu stark. Seis drum, Argo ist ein hochspannender Polit-Thriller der auf wahren Begebenheiten beruht und trotzdem, nicht zuletzt wegen der skurrilen Geschichte, ein unterhaltsamer und oftmals humorvoller Oscargewinner. Trotz der etwas einseitigen Erzählung und dem übertrieben spannend gehaltenen Ende ist Argo ein sehr guter Film, Affleck’s bester bislang. Man darf gespannt sein, wie die Entwicklung von Ben Affleck voranschreitet. Nach Argo dürften ihm jetzt erneut alle Türen und Tore offen stehen. Dieses Mal bin ich mir aber sicher dass er etwas daraus macht.
    nada-
    nada-

    User folgen 9 Follower Lies die 120 Kritiken

    2,0
    Veröffentlicht am 26. November 2012
    Affleck ist ein wesentlich schlechterer Schauspieler als Regisseur. Während seinem Schauspiel aber immerhin eine unfreiwillige Komik innewohnt - ich musste einige Male schmunzeln, wenn ich gemerkt habe, wie Affleck sich darin versucht, nachdenklich oder betroffen zu wirken -, mutet es eher peinlich an, wie Affleck den Film inszeniert. Was "Argo" davon bewahrt, noch mehr Himbeeren von mir zu ernten, ist die interessante Geschichte. Die ist nämlich ganz witzig. Nicht wirklich spannend, denn dafür konzentriert sich Affleck zu sehr auf die Komik des Himmelfahrtskommandos, und dem spannenden Element wirkt nicht nur sein Schauspiel entgegen, Leute wie DuVall oder McNairy - laut IMDB sind das deren Namen, ich erkenne sie anhand ihrer Bildchen wieder - wirken mit Maske noch komischer, als sie das sonst ohnehin schon tun. Fazit: Amüsiertes Gähnen oder gähnendes Schmunzeln. Oder was auch immer.
    thomas2167
    thomas2167

    User folgen 8 Follower Lies die 582 Kritiken

    3,5
    Veröffentlicht am 2. März 2013
    Ob Argo nun verdient den Oscar bekommen hat mag ich hier nicht beurteilen. Kannte auch einige der anderen nominierten Filme nicht. Aber auf jeden Fall ist er ein spannender , guter , kurzweiliger Polit Thriller der über die gesamte Spielzeit hinweg gute Unterhaltung bietet. Ben Afflek überzeugt wie bei seinen zwei bisherigen Filmen wieder als sehr guter Regisseur und nebenbei noch Hauptdarsteller. Aber auch alle anderen Schauspieler spielen durchweg gekonnt ihre Rollen. Die Story des Films - spoiler: die Befreiung von sechs amerikanischen Botschaftsmitarbeitern aus Teheran - beruht auf Tatsachen und wurde genial in Szene gesetzt bzw umgesetzt. Der Streifen bietet eine interessante Story und 120 spannende Minuten mit einen guten Darsteller Ensemble. Emfehlenswert!
    fighty
    fighty

    User folgen 4 Follower Lies die 94 Kritiken

    3,5
    Veröffentlicht am 11. März 2013
    WoW, welch Gaensehaut als es aufs Rollfeld geht. Werden sie es schaffen oder nicht?! Bis dahin lernt man viel ueber die damalige Situation im Iran. Gar nich schlechte geshichtsstunde mit vulminantem Höhepunkt.
    Cesper
    Cesper

    User folgen 2 Follower Lies die 19 Kritiken

    4,5
    Veröffentlicht am 27. November 2012
    Mit Argo erzählt uns Ben Affleck die wahre und 25 Jahre lang geheim gehaltene Geschichte der Rettung von 6 US Geiseln aus Teheran 1979/1980. (Die Älteren von uns erinnern sich noch;-)) Dieses ernste Thema, wird von Ben Affleck aus einer tollen Mischung aus Spannung und Humor erzählt. Die tollen Leistungen fast aller Schauspieler werden hierbei nur noch von der unglaublichen Handlung und der perfekten Inszenierung und Regie von Ben Affleck übertroffen! Absolut sehenswert!!
    gunner23
    gunner23

    User folgen 1 Follower Lies die 107 Kritiken

    4,0
    Veröffentlicht am 18. Februar 2013
    Spannung bis zur letzten Sekunde! Wieder einmal zeigt Ben Affleck, dass er als Regisseur wohl mehr taugt als als Schauspieler. Affleck versucht die Geschichte unmittelbar nach der Iranischen Revolution 1979 aus liberalerer Sicht zu zeigen. Er zeichnet kein Bild vom "guten Amerikaner" und den "bösen Iranern" - auch wenn nur selten Iraner gezeigt werden, die nicht vollbärtig und aggressiv sind. Schon zu Beginn wird gezeigt, dass die USA und GB an der Situation im Iran schuld sind jedoch bleibt dies auch die einzige Kritik an der Amerikanischen Außenpolitik. Auch wenn das Ende eigentlich allen klar sein sollte schafft der Regisseur es die Spannung bis zu letzten Sekunde aufrecht zu erhalten!
    Kinobengel
    Kinobengel

    User folgen 16 Follower Lies die 413 Kritiken

    3,0
    Veröffentlicht am 1. April 2013
    1979, der Schah hat Iran verlassen und bekommt gegen Ende des Jahres angeblich Asyl von den USA, sehr zum Ärger bewaffneter Iraner, die in die US-Botschaft in Teheran eindringen und die Botschaftsangehörigen bis auf sechs von ihnen fast 500 Tage festhalten. Ben Affleck gibt sich als Regisseur sowie Schauspieler und arbeitet mit seinem Film "Argo" das Stück US-amerikanischer Geschichte um die Rettung der sechs Flüchtigen auf. Affleck arbeitet teilweise mit dokumentarischen und dokumentarisch aussehenden Mitteln, zeigt im Wechsel, was die Iraner und die von den Iranern Gesuchten unternehmen und welche Vorbereitungen die CIA für die Rettung trifft und hält bis einschließlich der Ausführung der Pläne einen gewissen Spannungsbogen aufrecht. Um zusätzliche Spannung zu erzeugen, werden allerdings insbesondere zum Ende der Story unnötig übertriebene und in der Folge für den Filmfluss holprig wirkende Elemente eingeflochten. Die Schauspieler geben dabei allesamt eine solide Leistung ab. Wie schon bei „Lincoln“, der bei der Oscar-Verleihung für den besten Film „Argo“ unterlegen war, wird zwischen Gut und Böse zu eindeutig unterschieden. Dem Film fehlt es für eine so hohe Auszeichnung an Differenziertheit und somit an Anspruch, sodass der Zuschauer das Kino mit dem Eindruck verlässt, nicht der Film, sondern die ganze USA, zumindest aber die CIA hat den Oscar erhalten und alle Iraner tragen das Böse in sich. Kathryn Bigelow, an der diese schwerttragende, goldene Figur vorbeigereicht wurde, gelingt mit „Zero Dark Thirty“ eine eindeutig und erheblich bessere, glaubhafte und noch spannendere Lösung für die Darstellung US-amerikanischer Militär- bzw. Geheimdienstaktionen.
    Lorenz Rütter
    Lorenz Rütter

    User folgen 1 Follower Lies die 337 Kritiken

    4,0
    Veröffentlicht am 4. August 2013
    Der beste Film von Ben Affleck bis jetzt! Sehr gut erzählt und hat auch eine tolle Besetzung. Obwohl diese Geschichte nicht ganz über rein stimmt, wie es damals wirklich gelaufen war. Trotzdem hält Affleck die Spannung der Story hoch. Ich habe es Affleck gegönnt, für seinen Oscar, als Bester Film 2012!
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