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    Pacific Rim
    Durchschnitts-Wertung
    3,6
    782 Wertungen - 68 Kritiken
    Verteilung von 68 Kritiken per note
    6 Kritiken
    22 Kritiken
    23 Kritiken
    8 Kritiken
    8 Kritiken
    1 Kritik
    Deine Meinung zu Pacific Rim ?

    68 User-Kritiken

    Jee-Min Ahn
    Jee-Min Ahn

    User folgen Lies die 4 Kritiken

    2,5
    Veröffentlicht am 26. Juli 2013
    Leider fiebert man nicht besonders mit den Charakteren mit. Spannung gibt es etwas im ersten Kampf, im Kampf mehrerer Kaijus und Jaeger und in der Rückblende/ Erinnerung.. Ein Großteil der Kämpfe von Gipsy Danger ist zu langatmig und schlecht choreographiert. Am Anfang ist der Film optisch sehr beeindruckend. Sobald man sich aber an der Optik sattgesehen hat, reißt einen die Handlung nicht gerade vom Hocker. Das Publikum wird emotional kaum angesprochen. Eine kürzere Laufzeit hätte dem Film gutgetan. Da der Film eine Altersfreigabe von 12 Jahren hat, sind leider viele Szenen zu harm- und witzlos. Der Film ist nicht mehr als Durchschnittskost.
    Georg T.
    Georg T.

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    4,5
    Veröffentlicht am 20. Juli 2013
    Diesen Film habe ich erst am Montag entdeckt und bin gleich am Donnerstag, seit langer Zeit mal wieder, ins Kino gegangen. Das hat sich echt gelohnt, vielleicht nicht Jedemann´s Geschmack, aber meinen hat es voll getroffen! Diesen Film muss man im Kino (und in 3D) gesehen haben, da gehört er definitiv hin! Auf DVD bestimmt nicht so gut. Ich muss und kann einfach nur sagen: "GIGANTISCH"! Ein tolles Kinovergnügen! Es lohnt sich auf alle Fälle für Liebhaber dieses Gengre`s.
    mercedesjan
    mercedesjan

    User folgen 14 Follower Lies die 80 Kritiken

    2,5
    Veröffentlicht am 25. Juli 2013
    Der letzte Film des mexikanischen Regisseurs Guillermo del Toro liegt inzwischen fünf Jahre zurück. 2008 war er mit „Hellboy 2: Die goldene Armee“ zuletzt für ein Leinwandspektakel verantwortlich. Danach herrschte Ebbe und das trotz der zahlreichen Filme die er noch inszenieren möchte. Del Toro war er es auch, der das Erbe von Peter Jackson als Regisseur der Hobbit-Trilogie angehen wollte. Doch die zahlreichen Finanzierungsprobleme durch die Pleite von MGM und die dadurch verursachten Verzögerungen, bewegten Del Toro dazu, aus dem Projekt auszusteigen. Daraufhin widmete er sich einem lange gehegten Traum: Ein Monster vs. Maschinen-Film. Ein Film der das klassische japanische Kaiju-Kino und das moderne Action-Kino verbinden sollte. Der stark an „Neon Genesis Evangelion“ erinnernde Ansatz geht jedoch nicht auf. Del Toros 130-minütiges Transformers vs. Godzilla-Actionspektakel, ist eintönig, langweilig und bietet eine, selbst für Sommerblockbuster, unterdurchschnittliche Story. Von Del Toros Fantasy-Geniestreichen wie „Hellboy“ oder dem grandiosen „Pans Labyrinth“ scheint nichts mehr übrig zu sein. Sein „Pacific Rim“ versumpft stattdessen im Actioneinheitsbrei der letzten Monate. Die Zeit der Sommerblockbuster neigt sich somit, mit einer der größten Enttäuschungen des Jahres dem Ende entgegen. Die Zuschauer scheinen zum Ende dieser seit Anfang Mai andauernden Blockbuster-Zeit, langsam satt zu sein. Sowohl „Pacific Rim“ als auch „The Lone Ranger“ entwickeln sich für die Studios zu großen Flops. Während „The Lone Ranger immerhin noch das Zugpferd Johnny Depp in Petto hat, beinhaltet „Pacific Rim“ hingegen, ein buntes Kabinett aus Serienschauspielern. Für mich, der mit Serien nichts am Hut hat, waren die Namen im Cast daher weitestgehend unbekannt. Lediglich Prometheus-Star Idris Elba und Hellboy-Hauptdarsteller Ron Perlman kamen mir bekannt vor. Bei „Pacific Rim“ war die Marketingstrategie also voll auf den Regisseur und das bombastische Actioninferno ausgelegt. Mit mäßigem Erfolg wie man sieht, denn den Film wird wohl nur der asiatische Markt vor einem Mega-Flop bewahren können und das trotz überraschend guter Kritiken. Überraschend vor allem deshalb, da der Film in meinen Augen eine einzige Enttäuschung war. Das man von „Pacific Rim“ keine Story erwarten konnte, durfte jedem Kinogänger klar gewesen sein. Aber das was man hier vorgesetzt bekommt ist einfach nur schlecht. Vom eigensinnigen und gefeuerten Jaeger-Piloten der zum Helden wird, seinem extrovertierten Erzfeind innerhalb des Jaeger-Programms, den beiden verrückten Wissenschaftler-Nerds bis hin zum schillernden Untergrundboss, das Drehbuch bedient sämtliche Klischees. Garniert wird das Ganze mit einer Standard-Liebesgeschichte, teils wirklich dämlichen Dialogen und einer Militär-rettet-die-Welt Geschichte. Wahrlich kein Fünf-Gänge-Menü beim Nobelrestaurant um die Ecke, sondern eher eine Fast-Food-Story aus der Mülltonne, die del Toro dem Publikum serviert. Warum die Jaeger dabei von zwei Personen gesteuert werden müssen ist auch klar: Durch die gedankliche Verbindung zweier Charaktere konnte Del Toro das Spektakel noch auf eine emotionale Ebene, durch die für den Kampf wichtige Beziehung der beiden Piloten, hieven. Doch durch die ebenfalls einfallslosen und vorhersehbaren Hintergrundgeschichten, verläuft auch dieser Strang ins belanglose nichts. Und wo wir gerade schon bei den Serienschauspieler waren: Diese konnten mich durch die Bank weg nicht überzeugen, wobei man zu ihrer Verteidigung sagen muss, das sie aus den Charakteren auch nicht viel herausholen konnten. Am nervigsten ist dabei das unlustige Wissenschaftler-Duo geraten. Ein Grund dafür könnten auch die Synchronstimmen sein, die gerade bei der Ansprache vor der finalen Schlacht durch Idris Elba negativ auffallen. Auf Englisch eine der coolsten Ansprachen seit langem, auf Deutsch klingt diese derweil nicht ansatzweiße so gut wie im Original. Von schauspielerischer Seite aus, wissen nur Idris Elba und vor allem Ron Perlman zu überzeugen. Nach einer Story oder ausgefeilten Charakteren darf man hier also wahrlich nicht suchen. Der eigentlich interessante Teil, wie die Kaijus zum ersten Mal gesehen wurden, die ersten Attacken und die Einberufung des Jaeger-Programms, wird alles schon in den ersten zehn Minuten gezeigt. Schade, denn hier hätte die Story echt noch Potenzial gehabt. Doch was halte ich mich eigentliche so lange mit der Story auf? Wer sich „Pacific Rim“ anschaut weiß was er zu erwarten hat: Bombastische Action und grandiose Effekte. Und in diesen Punkten überzeugt der Film. Dort liefert Del Toro, was man von einem 180 Millionen Dollar teuren Film erwarten kann. Die Kämpfe, meist in der Nacht und bei Regen sehen sehr cool aus. Dafür sorgen zahlreiche Lichteffekte und die gigantischen Effektschlachten. Wer jedoch Non-Stop-Action erwartet wird bitter enttäuscht. Denn nach den ersten zehn Minuten kommt lange nichts mehr. Gerade im Mittelteil zieht sich der Film wie ein Kaugummi. Del Toro legt den Wert dort lieber auf die Story. Kein so guter Einfall, wenn man sieht was ich darüber bereits geschrieben habe. Doch nach gefühlten Stunden gibt es dann endlich den Lichtblick: Gerade wenn man vor lauter Langeweile schon beginnt den Terminplan für den nächsten Tag nochmal durchzugehen, gibt es endlich wieder Action! In der Nacht, bei Regen, im Wasser. Wie die vorherige Actionsequenz auch, nur dieses Mal mit mehreren Kaijus und Jaegern. Der daraufhin folgende Kampf in Hongkong ist dann klasse und auch die einzig wirklich denkwürdige Actionszene, denn die vierte und letzte große Actionsequenz spielt dann wieder: In der Nacht, bei Regen, im Wasser. Echt jetzt? Ist das alles was Del Toro einfällt? Und auch wenn diese Szene zu Großteilen unter Wasser spielt, eine eintönigere Action habe ich noch nicht gesehen. Wem bei „Man of Steel“ schon das ewige in die Hochhäuser schlagen auf die Nerven ging, der wird hier einen Nervenzusammenbruch erleiden. Lediglich die starke Hongkong-Szene und eine dramatische Erinnerungs-Szene, bringen für kurze Zeit Abwechslung, am Rest sieht man sich schnell satt. Der Soundtrack geht derweil im brachialen Soundgewitter, das sehr gelungen daher kommt, völlig unter und in den Momenten in denn man die Musik hört, wirkt sie meist unpassend. Glücklicherweise sind trotz der Dunkelheit die Actionszenen nie unübersichtlich, und das trotz des Einsatzes der 3D-Technologie. Das liegt vor allem an der hervorragenden Kameraarbeit im Dokumentationsstil, durch die man immer den Überblick über das Geschehen behält. Das 3D grenzt jedoch eine Frechheit. Die 2D-Version wird kaum eine geringere Tiefenwirkung aufweisen als diese nachträglich konvertierte Version. Keinerlei Pop-Outs oder sonstige Effekte. Das 3D in „Pacific Rim“ ist völlig austauschbar und selbst für konvertiertes 3D noch unterdurchschnittlich. Immerhin kann man hier del Toro keinen Vorwurf machen, der den Film eigentlich nur in 2D ausstrahlen wollte. Fazit: „Pacific Rim“ wird seine Abnehmer finden, keine Frage. Wer jedoch mit dem Trailer und der Grundidee des Films von vorneherein nichts anfangen kann, sollte den Film meiden. Ich musste mich jedenfalls sehr anstrengen um auf Grund der dämlichen Dialoge, der schlechten Story, der einfallslosen Action und der gähnenden Langeweile nicht laut loszulachen. Oder eher loszuweinen. Denn durch den 3D-Zuschlag war das alles kein preiswerter „Spaß“. Selbst meine niedrigen Erwartungen untertrifft „Pacific Rim“ noch, der durchaus seine Momente besitzt, er hat die 5 Sterne ja auch nicht geschenkt bekommen, aber unter dem Strich zu viel Potenzial verschenkt. Für mich, die bisher größte Enttäuschung des Jahres.
    Boros1234
    Boros1234

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    4,0
    Veröffentlicht am 18. Juli 2013
    Wer auf Transformers , battleship , Star Trek und ähnliches steht , dem wird der Film gefallen . Einfach nur mal abschalten und Action pur genießen. Keine tiefgründige Dialoge , keine lange Vorgeschichte , nur Action , draufhauen von vorne bis hinten . Top
    Kino:
    Anonymer User
    4,0
    Veröffentlicht am 19. Juli 2013
    [...]„Pacific Rim“ wickelt einem ordentlich die Locken ab, wenn der Film in die Vollen geht, die kreischenden und schnaufenden Gewalten und der blanke, kindische Bock darauf, dass sich Monster und Mechs die Fressen polieren, sich Gliedmaßen abtrennen, mit Säure rumätzen, die Eingeweide aus den Leibern reißen und alles mögliche mehr; das hat der Gigantenkreaturenfilm in solcher Form noch nicht geboten. Guillermo del Toro hantiert hier nicht viel mit Subtext rum, die Figuren und die Geschichte von „Pacific Rim“ sind klar im Angesicht der drohenden Apokalypse gestrickt und werden nicht zu irgendwas hoch metaphorisiert, auch wenn es ganz winzige Ankläge in gewisse Richtungen gibt, als zum Beispiel kurz mal jemand erwähnt, dass erst die schwindende Ozonschicht und die Umweltverschmutzung den Kaiju die passende Atmosphäre für ihre Invasion geschaffen haben. Aber ansonsten wird die Prämisse so simpel umgesetzt, wie sie eben ist, und verdammt: das ist in diesem Fall auch genau richtig so. Keiner muss mehr Shakespeare’esque Dramen vortragen oder tiefenpsychologische Entwicklungen durchlaufen, wenn es nur noch auf die eine Frage ankommt: die oder wir…[...] [...]„Pacific Rim hat ein paar Schwächen und dennoch ist das Ding ein absolutes Brett. Nicht mehr, als man nach den gigantomastastischen Trailern erwarten konnte, vielleicht manchenteils sogar eher ein bißchen weniger, weil eben auch die Action nicht ganz ohne Mängel ist – aber der pure Spaß am Monstergekloppe bügelt die ohnehin nicht allzu schwerwiegenden Schnitzer aus.[...]
    bvbwalze
    bvbwalze

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    2,0
    Veröffentlicht am 24. Juli 2013
    Ganz klar ein Film wo Action im Vordergrund steht. Viele Effekte, viel Zerstörung. Der Funke ist bei mir einfach nicht über gesprungen und das liegt daran, das die Story einfach nur flach ist! Die Dialoge sind miserabel und einige Darsteller überzeugen gar nicht. Selten so ein schlechten Film gesehen, der so viele Spezial Effekte in sich hatte. Es lebe das 3D Zeitalter! Nur noch Effekte und alles andere ist Spannung, keinerlei Überraschungen, absolut Vorhersehbar und dadurch selten so viel geschmunzelt! Transformers fand ich persönlich gut,aber diesen, da hätte ich mir das Geld sparen können! Ein Film für die Null Hirn Fraktion … Ich sag nur Dinosaurier :D Aber eben ein Film, wo die Geschmäcker auseinander gehen und das sieht man ja an den Bewertungen! Ein Stern für die Effekte und einen gibt es dafür, das die Dialoge schon so lächerlich und Vorhersehbar waren, das ich darüber lachen konnte.
    Zach Braff
    Zach Braff

    User folgen 55 Follower Lies die 358 Kritiken

    4,5
    Veröffentlicht am 23. Juli 2013
    "Pacific Rim" ist der beste Actionfilm, den ich seit langem gesehen habe und noch dazu der beste 3D-Film seit Avatar. Die Story ist bis ins kleinste Detail durchdacht, die Kaiju sind extrem gut animiert und die 3D-Effekte sind bombastisch. Was manche hier bemängeln, nämlich die schlecht ausgearbeiteten Charaktere, sehe ich ganz anders. Ich finde gerade die Story von Mako sehr gut und in sich stimmig. Gespickt mit einer Prise Humor und spannend bis zum Ende, hat "Pacific Rim" einfach Spaß gemacht zu schauen.
    amlug
    amlug

    User folgen 53 Follower Lies die 325 Kritiken

    4,0
    Veröffentlicht am 3. September 2013
    Von "Pacific Rim" wurde ich stark überrascht! Nach den Trailern geht man, zurecht, davon aus, dies sei irgendeine x-beliebige Effekteschlacht, in der "mal wieder" die Welt untergeht, wie man es derzeit des öfteren sehen kann! Ich war trotz der vielen positiven Kritiken über den Film, trotzdem immer noch recht skeptisch, als ich dann den Kinosaal betrat, doch letztendlich war die Skepsis nach gut einer halben Stunde komplett weg! Schon nach ca. 10 Minuten bekommt man den Eindruck, dass das nicht so etwas wie "Transformers" werden würde und das hielt - Überraschung - Auch den ganzen Film über an! Guillermo del Toro setzt nämlich, anders als Michael Bay, nicht nur auf die Action, sondern auch auf die Gefühle, die die Charaktere haben! Aber natürlich kommt da die satte Action auch nicht zu kurz! Optisch ist der Film eindeutig mit das beste, was das Kino derzeit zu bieten hat, ein wahres Fest für Optikfans! Für mich ist das definitiv, bis jetzt, (aber auch absolut überraschend) einer der besten Filme 2013! Wertung: 8/10 Punkten = Stark Spaß: 0/3 Punkten Spannung: 2/3 Punkten Action: 3/3 Punkten Gefühl: 2/3 Punkten Filmmusik: 2/3 Punkten PS: "Pacific Rim" sollte man im Kino sehen, da er am Fernsehn, wahrscheinlich nicht halb so beeindruckend ist ;)
    Max H.
    Max H.

    User folgen 34 Follower Lies die 153 Kritiken

    3,5
    Veröffentlicht am 23. Juli 2013
    Guillermo del Toro – der Regisseur mit der "Fu** you" – Einstellung. Immer wieder generiert er Filme aus seiner eigenen Welt mit verschrobenen Figuren und exzentrischer Fantasie, vergisst dabei aber oft, dass Publikum und Kritiker teils gar keinen Zugang dazu finden. So wird er also von den einen verehrt und von den anderen, mh, vielleicht einfach nur missverstanden? Nach dem schon seine Hellboy – Filme kommerziell floppten, was sehr bedauerlich war, schien auch sein neues Projekt "Pacific Rim" im Vorhinein zu scheitern. Ein abgewandeltes Godzilla – Transformers Mashup, konnte man sich das nicht denken? Del Toro zieht seine Linie allerdings konsequent durch und schafft mit "Pacific Rim" einen völlig überdrehten Adrenalinrausch mit seiner unnachahmlich eigenen Note, kann jedoch auch nicht verbergen, dass dies ein typisches Mainstreamwerk ist. "Wie der Vater, so der .... Film." Wer bei del Toro bereits zu Beginn nicht mitkommt, darf gerne aussteigen, denn danach gibt es keine Gelegenheit mehr. "Pacific Rim" hält sich nicht mit langen Einleitungen auf, gekonnt effizient mit Off – Voice Kommentar eingebettet schildet der Film seine monstermäßige Situation kurz und prägnant. Schon zu Beginn spielt del Toro mit seinen atemberaubenden Schauwerten, die jedoch oft einen comichaften Überzug besitzen und so die Magie des ganzen noch besser bündeln. Actionsequenzen müssen krachen und den richtigen Schliff in der Zeichnung haben, somit werden sie nachts im Regen positioniert. Ruhigere, emotionale Szenen dagegen tut ein aquarell anmutender Horizont gut, also durchbrechen die riesigen Jäger gewisse Szenen in strahlend gelbem Abendlicht oder Idris Elba berichtet vor einem beruhigenden Sonnenuntergang im Hintergrund von seiner Vergangenheit. Trotzdem vertraut del Toro auch auf klassisches Storytelling inmitten der apokalyptischen Bedrohung und da ist dann ein ums andere Mal auch der Wurm drin. Die Protagonisten Charlie Hunnam und Rinko Kikuchi, die gegen die übermächtig scheinenden Kaiju in den Kampf ziehen, sind mit Neuronenbrücken miteinander verbunden und teilen dadurch die Erfahrungen und Erinnerungen des jeweils anderen. Das birgt nicht nur Klischees, das empfängt sie quasi mit offenen Armen. Die wirre Beziehung der beiden lässt zudem Fragen offen, auch wenn es absolut erfreulich ist, das del Toro eher unbekanntere Schauspieler gewählt hat. Die Plotteilung, die mit den beiden Wissenschaftlern Dr. Geiszler (Charile Day) und Gottlieb (Burn Gorman) gezogen wurde, um beim Hauptaugenmerk des Jägerkonflikts für Entlastung und Humor zu sorgen, ist ebenfalls kritisch, da ihre derbe, fast alberne Art auch nicht jedermans Sache ist. Dagegen kann sich der Film auf den militanten Eisberg Idris Elba und del Toro Stammgast Ron Perlman, der einfach schon von der Optik her zynisch und irre wirkt, völlig verlassen. Und natürlich auch auf die alles vernichtende Action von nie dagewesener Zerstörungskraft. Dabei wirken die Szenen zwar bis zum Overkill getrimmt, doch sind sie immer wieder interessant, augenzwinkernd und flüssig inszeniert. Hier stocken Herz und Atem ein ums andere Mal, das ist Blockbusterkino wie wir es erwarten. Die Kaiju, schon für Laien quasi wie aus dem Duden zu Filmbeginn erklärt, sind eine klassische Hommage an die "Godzilla" Fangeneration, wirken aber trotzdem nicht in ihren Elementen erklaut. Garniert werden die Actionsequenzen, die oft bis zum maximalen Anschlag der Coolness getrimmt sind, mit einem hämmernden Score, dieser Soundtrack wirkt trotz seines sehr eingängigen Schemas und der vielen Wiederholungen nicht langweilig, sondern wird in jeder Szene des Films aufs Neue ersehnt. Das Finale fällt dementsprechend nochmal over – the – top aus, was hier durchaus positiv vermerkt ist und ist zwar genretypisch, aber optisch ein Genuss. Fazit: "Pacific Rim" ist del Toro's Beitrag für den Mainstream und krachendes Blockbusterkino in kristalliner Reinform. Optisch und akustisch ein sensationeller Beitrag, der aufgrund seiner durchaus interessanten Geschichte Lust auf mehr macht. 7,5/10
    fabionno
    fabionno

    User folgen 4 Follower Lies die 34 Kritiken

    3,0
    Veröffentlicht am 31. Oktober 2013
    Der ganze Film ist ein einziger miserabler Logikfehler. Gleichzeitig ist er aber auch so bombastisch, dass man am liebsten gar nicht daran denken möchte. Jedenfalls ist er eindeutig besser als die meisten anderen Blockbuster in dem Genre.
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