-
Kinostart
6. Dezember 2012 (1 Std. 38 Min.)
- Regie
-
Mit
–
-
Genre
Dokumentation
-
Nationalität
Türkei

- Kinoprogramm
- Trailer & Clips
- Cast & Crew
- Kritiken
- Bilder
- DVD
- Wissenswertes
Im Nordosten der Türkei liegt das kleine beschauliche Bergdorf Camburnu. Im Einklang mit der Natur lebend, erwirtschaften die Dorfbewohner ihren Lebensunterhalt seit Generationen aus dem örtlichen Teeanbau und der Fischerei. Doch als vor zehn Jahren die Regierung beschließt, neben dem Dorf eine riesige Mülldeponie zu errichten, ist die Idylle fortan gefährdet. Das errichtete Bauwerk erfüllt nicht die notwendigen Sicherheitsstandards, sodass kontinuierliche Unfälle folgen, welche die Umwelt verschmutzen und das Leben der Dorfbewohner verschlechtert. Über die Jahre hinweg häuft sich der Müll an und verpestet die Luft und das Grundwasser sowie die Anbaugebiete. Während der Regenzeit wird der Müll die Abhänge ins Dorf heruntergespült und Essensreste locken Vogelschwärme und Hunde an, die das Dorf belagern. Filmemacher Fatih Akin dokumentierte über sechs Jahre die sich verschlechternden Lebensbedingungen des Heimatdorfes seiner Großeltern und den Kampf der Dorfbewohner gegen die Tonnen von Müll…
Originaltitel | Der Müll im Garten Eden | Details zum Film | - | |
|---|---|---|---|---|
Verleiher | Pandora Filmverleih | Besucher | - | |
Produktionsjahr | 2012 | Budget | - |
Von Robert Cherkowski
Fatih Akın ist einer der beliebtesten, aber auch einer der oft missverstandenen Filmemacher des deutschen Gegenwartskinos. Seit seinem Langfilmdebüt „Kurz und schmerzlos" wird er in den Feuilletons immer wieder zum Multikulti-Experten vom Dienst gemacht. Wie in seinem Erstling thematisiert Akin zwar auch in „Gegen die Wand" und „Auf der anderen Seite" Integrationsprobleme sowie die diffuse Sehnsucht nach einer unbekannten Heimat. Allerdings funktionieren seine Autorenfilme immer auch ohne diese thematische Überschrift als intensive Dramen, die von einer umgreifenden humanistischen statt von einer kulturspezifischen Energie angetrieben werden. Während man in Deutschland nach einer Schublade für den jungen Wilden suchte, war die internationale Filmwelt wieder einmal schneller und hieß ihn als originellen Regisseur in der Riege der Großen willkommen. Sogar seine lässige Fingerübung „Soul Kitchen" wurde seinerzeit bei den Filmfestspielen in Venedig frenetisch gefeiert. Nebenbei hat sich Akin auch als Dokumentarfilmer („Crossing the Bridge") etabliert. Aber es war wohl vor allem der prominente Name, der Akins neuestes Werk ins Festivalprogramm von Cannes 2012 katapultiert hat, denn seine unausgewogen erzählte und bebilderte Dokumentation „Der Müll im Garten Eden" gehört nicht zu seinen stärksten Arbeiten.
-
Die 65. Filmfestspiele von Cannes 2012
Vom 16. bis zum 27. Mai fanden die 65. Filmfestspiele von Cannes statt. FILMSTARTS hat für euch live von der Croisette berichtet, unter ande... Weiterlesen
Das könnte Dich auch interessieren: Die besten Filme 2012, Das beste aus dem Genre Dokumentation von 2012
Zurück nach oben
Alle Top-Trailer
Festivals & Preise
In Produktion
Videos
Videos
Alle Kino-Nachrichten
Wird geladen …