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American Assassin
Durchschnitts-Wertung
3,3
76 Wertungen - 8 Kritiken
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Deine Meinung zu American Assassin ?

8 User-Kritiken

amlug
amlug

User folgen 34 Follower Lies die 330 Kritiken

1,5enttäuschend
Veröffentlicht am 22.10.17

American Assassin basiert auf einer Buchreihe von Vince Flynn, die anscheinend bereits 15 Bände zu verzeichnen hat. Ich verhehle nicht, dass ich davon keinen blassen Schimmer hatte und wenn ich mir diese vollkommen belanglose Verfilmung hier anschaue, dann wundert mich das auch nicht groß. Müsste ich dieses Jahr einen Preis für den langweiligsten Film vergeben, American Assassin hätte gute Aussichten auf eine Spitzenposition. Selten waren 112 Minuten Film im Kino derart anstrengend für mich. Das liegt schon mal alleine daran, dass der ganze Streifen schrecklich zerschnitten wirkte. Ich hatte immer das Gefühl, dass hier die Hälfte fehlt, was auch dazu führte, dass ich fast den gesamten zweiten Akt lang keine Ahnung hatte, was da eigentlich gerade auf der Leinwand vor sich geht. Der Film wird hier derart zerstückelt und unspektakulär erzählt, dass ich wirklich kaum noch wusste, wo oben und unten ist. Es ist einer dieser typischen Filme, der frei nach dem Motto: „das Drehbuch sagt das – also passiert jetzt das“ handelt und keine logische, stringente Geschichte erzählt. Hinzu kommt dann auch noch der Graus, dass American Assassin auch grundsätzlich eine Handlung hat, welche mir die Füße einschlafen ließ, denn dieser Film ist nur ein weiterer vollkommen uninspirierter, ermüdender Agenten-/Action-Thriller dem es vollkommen an Frische und Kreativität fehlt. Dabei fängt der Film durchaus vielversprechend an, die ersten fünfzehn bis zwanzig Minuten waren wirklich sehenswert. Die plötzliche Attacke der Terroristen am Strand war ziemlich gut und packend inszeniert und Mitch Rapps (Dylan O'Brien) nachvollziehbarer psychischer Verfall wurde daraufhin auch sehr gut dargestellt. Doch nach gut zwanzig Minuten lässt man das alles fallen und greift es letztendlich nie wieder auf. Stattdessen nervt die Handlung mit dem üblichen „Hilfe, die Bösen haben eine Atombombe“-Plot, der wahrscheinlich der verbrauchteste in diesem gesamten Genre ist. Und dann kommt eine vollkommen bizarre – nur halbgezeigte – Ausbildung zum Assassinen bei Michael Keaton im Wald, der auch jeglicher Reiz fehlte und die komplett überflüssig wirkte. Der wirklich interessante Teil um Mitchs vollkommen zerstörte Psyche oder das aktuelle Thema des Terrorismus wird vollkommen ignoriert und damit verlor der Film für mich auch jeglichen Reiz. Des weiteren nervte mich der Film mit seiner unglaublichen Oberflächlichkeit und dem „Hurra, die Amerikaner sind toll und tun letztendlich doch immer irgendwie das Richtige“-Patriotismus aber gut, was habe ich auch erwartet, der Film heißt schließlich American Assassin. Darüberhinaus haben wir natürlich auch eine Menge „heldenhafte Macho-Härte“ die uns wohl insgesamt verdeutlichen soll, hier einen „dreckigen, harten Männerfilm“ (das habe ich ja ganz gern) zu sehen. Na ja, wer's braucht, der soll glücklich damit werden, ich fand's mehr als nur albern. Auch wenn ich den Film inhaltlich also vollkommen dämlich, uninteressant und stinklangweilig fand, so kann ich dem Film technische Qualitäten dennoch nicht absprechen. Dylan O'Brien macht sich in der Hauptrolle gut und meistert den Sprung vom Teenie-Helden zum Action-Rambo durchaus gut. Auch Michael Keaton spielte natürlich nicht schlecht und gibt seinem blassen Charakter so zumindest irgendwas. Die Action an sich war gut gemacht und der Film sah optisch auch durchaus solide aus. Am Ende packen sie sogar noch mal ordentlich Budget aus und kreieren so zumindest einen optisch beeindruckenden Showdown. Ansonsten aber wirklich schwach. Fazit: Absolut belanglose, seelenlose und furchtbar langweilige, anödende Aneinanderreihung von Actionszenen ohne eine nachvollziehbare Handlung dazwischen!

Christoph K.
Christoph K.

User folgen 4 Follower Lies die 164 Kritiken

2,0lau
Veröffentlicht am 04.10.17

Ein Film, der super zeigt was man alles am Cast falsch machen kann.... Kaum ein Typ scheint in seiner/ihrer Rolle glaubwürdig. Besonders gravierend war dies m.M. bei Mitch und Stan. Stan soll ein alter Veteran mit jahrzenterlanger Kriegserfahrung sein? Er spielt so flapsig, als wäre er eher ein alterner Playboy. Darüber hinaus gab es entsetzliche Logiklücken..... Was ich gut fand, war die reine Story (ohne die erzählweise). Die war mal was Anderes.

Oli-N
Oli-N

User folgen 1 Follower Lies die 55 Kritiken

3,5gut
Veröffentlicht am 15.10.17

Man bekommt genau das, was der Trailer verspricht, actiongeladenes Popcornkino mit einer schwachen ersten halben Stunde.

BrodiesFilmkritiken
BrodiesFilmkritiken

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4,0stark
Veröffentlicht am 03.10.17

Der Vorteil: man kann hier den Trailer schauen und einen sehr exakten Eindruck des ganzen Films erhalten. Der Nachteil: dann braucht man den Film garnicht mehr zu schauen. Im Grunde ist es eine Blaupause: junger Mann verliert seine Verlobte durch einen Terroranschlag, läßt sich von der CIA zum Killer ausbilden und geht mit seinem Mentor in den Einsatz. Das alles basiert auf einer 16 Bände umfassenden Buchserie, es ist also ne Menge Material vorhanden um diese Filmfigur in eine lange Serie gehen zu lassen. Und am Ende stimmt alles soweit ma nichts ungewöhnliches erwartet: man kriegt einen soliden Helden, mit Michael Keaton als Mentor eine sympathische Nebenfigur, harte und geradlinige Action und einen konventionellen Handlungsverlauf. Nachteile der Nummer: Taylor Kitsch is ein sehr eindimensionaler Schurke, es git sehr oft Leichen und Opfer beiläufig, die Hauptfigur handelt öfters folgenreich auf eigene Faust und der Film hinterfragt sein Thema nicht, betreibt einfache Schwarz Weiß Malerei bei der die Amis die Guten und die Terroristen die Bösen sind und das Töten derjenigen vollständig legitimiert ist. Aber bei einem solchen Titel braucht man wohl an der Stelle nicht die Moralkeule schwingen. Fazit: Macht Lust auf mehr: spannend, actionreich und mit ausbaufähigen Figuren!

Lily.
Lily.

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3,0solide
Veröffentlicht am 16.06.18

Hätte mir besser gefallen wenn es eine reine Selbstjustizrachestory geworden wäre ala 96 Hours, nur leider wird der Film ab dem Beginn mehr zu einem Politthriller. Es gibt schon so einiges an Action aber doch vor einem etwas anderen Hintergrund. Alles in allem hat mir die Action in diesem Film am besten gefallen. Das am Ende mit der A-Bombe unter Wasser die ein mordsinferno loslässt und die Navy schon ganz schön in Bedrängnis bringt. Man könnte über American Assassin so bewerten: Gute Action, Oke Geschichte. PS: Schön das man Michael Keaton wieder mal in einem Film zu sehen bekommt.

Christian :-)
Christian :-)

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3,0solide
Veröffentlicht am 12.03.18

Wer auf platte Aktion steht, schaut ihn sich an, leider verspricht der Trailer mehr als der Film hält. Ich als alter Kampfsportler finde es immer witzig wie in einigen Wochen ein kleiner Schuljunge zu einer unüberwindbaren Kampfmaschine mutiert. Naja!?

Michael S.
Michael S.

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2,5durchschnittlich
Veröffentlicht am 28.02.18

Am Anfang sieht es so aus, als würde der Film tatsächlich etwas Neues ausprobieren. Klar, der Heiratsantrag am Traumstrand kann nicht gut gehen, aus unzähligen Agententenfilmen wissen wir, dass Paradies und Liebe im Prolog noch nie von Dauer waren. Mitch Rapps Selbstmordmission startet recht unaufgeregt und zeichnet das Bild eines durch seine Rachsucht selbst zum Fanatiker gewordenen jungen Mannes, der einfach alle umbringen will, die irgendwas mit dem Ende seines Glücks zu tun haben. Wir beobachten Mitchs unbändige Wut, die sich vor allem in harten Trainingseinheiten und voller Risikobereitschaft zeigt. Spätestens mit dem neuen Job als Azubi der CIA muss sich die Planlosigkeit seines Vorgehens zwangsweise dem Kommando seines Ausbilders Hurley unterordnen. Michael Keaton versucht der mehr als stereotyp angelegten Rolle noch ein wenig Potenzial abzugewinnen, meist ohne Erfolg. Mitch Rapp bleibt in allen Situationen der unverbesserliche Querkopf, dessen Eigensinnigkeit immer wieder zufällig die Mission rettet und Maulwürfe enttarnt. Das alles könnte man zugunsten eines spannenden Konflikts noch aushalten und die angedeuteten Verwicklungen rund um ein mögliches iranisches Atomprogramm erinnern ein wenig an das, was die Serie "Homeland" in diesem Genre geleistet hat. Der einzige Twist im Verlauf der Handlung reduziert das Geschehen dann aber doch wieder auf einen simplen Racheakt, der alles andere nur als Vorgeplänkel verheizt. Kleiner Spoiler: Mitch und Boss retten in einem CGI-überfrachteten Finale die Welt, trotz minimaler Verluste heldenhafter Soldaten, die CIA beweist sich im Feldeinsatz und kein neues Franchise wurde gestartet. Die Buchvorlage zu diesem Film erzählt zwar die Vorgeschichte einer mehrteiligen Buchreihe, deren Verfilmung immer wieder aufgeschoben wurde, letztendlich fehlt es Held und Welt allerdings an Wiedererkennungsmerkmalen, die man nicht auch anderswo findet.

ToKn
ToKn

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2,5durchschnittlich
Veröffentlicht am 16.12.17

Oma hat immer gesagt: „Wie Klein-Fritzchen sich den 3. Weltkrieg vorstellt“. Also wenn die Welt und ihre Geheimdienste sich so drehen wie hier dargestellt, na dann wird mir ja noch mehr Angst und Bange. Logiklöcher und Oberflächlichkeiten reihen sich aneinander, so dass das ganze Szenario nicht so recht ernst genommen werden kann. Es scheint, als wurde das Drehbuch dem Actionpaket angepasst und nicht, wie es vielleicht besser gewesen wäre, umgekehrt. Schauspielerisch kann ich hier Niemanden seinen Part so recht abnehmen. Mit Ausnahme von Shiva Negar als Annika passt hier so keiner recht in seine Rolle. Ohne Michael Keaton sein schauspielerisches Können absprechen zu wollen, auch er überzeugt hier nicht. Der Film wird in der zweiten Hälfte zweifelsohne besser, was aber hauptsächlich am Ambiente von Rom und am durchaus soliden Actionpaket liegt, welches zum Filmfinale hin, rasant an Fahrt aufnimmt. Die finale Keilerei auf dem Motorboot und die Explosion unter Wasser, ja das ist schon nicht schlecht in Szene gesetzt. Wie man Roms Straßen während der Filmarbeiten so relativ Menschen- und Fahrzeugleer bekommen hat, das ist mir allerdings ein Rätsel und vielleicht die wahre Meisterleistung. Fazit: Als Actionfilm ist der Film mehr als solide, Handlung und deren Umsetzung dafür mit reichlich Schwächen.

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