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American Assassin
Durchschnitts-Wertung
3,3
32 Wertungen - 5 Kritiken
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Deine Meinung zu American Assassin ?

5 User-Kritiken

amlug
amlug

User folgen 33 Follower Lies die 286 Kritiken

1,5enttäuschend
Veröffentlicht am 22.10.17

American Assassin basiert auf einer Buchreihe von Vince Flynn, die anscheinend bereits 15 Bände zu verzeichnen hat. Ich verhehle nicht, dass ich davon keinen blassen Schimmer hatte und wenn ich mir diese vollkommen belanglose Verfilmung hier anschaue, dann wundert mich das auch nicht groß. Müsste ich dieses Jahr einen Preis für den langweiligsten Film vergeben, American Assassin hätte gute Aussichten auf eine Spitzenposition. Selten waren 112 Minuten Film im Kino derart anstrengend für mich. Das liegt schon mal alleine daran, dass der ganze Streifen schrecklich zerschnitten wirkte. Ich hatte immer das Gefühl, dass hier die Hälfte fehlt, was auch dazu führte, dass ich fast den gesamten zweiten Akt lang keine Ahnung hatte, was da eigentlich gerade auf der Leinwand vor sich geht. Der Film wird hier derart zerstückelt und unspektakulär erzählt, dass ich wirklich kaum noch wusste, wo oben und unten ist. Es ist einer dieser typischen Filme, der frei nach dem Motto: „das Drehbuch sagt das – also passiert jetzt das“ handelt und keine logische, stringente Geschichte erzählt. Hinzu kommt dann auch noch der Graus, dass American Assassin auch grundsätzlich eine Handlung hat, welche mir die Füße einschlafen ließ, denn dieser Film ist nur ein weiterer vollkommen uninspirierter, ermüdender Agenten-/Action-Thriller dem es vollkommen an Frische und Kreativität fehlt. Dabei fängt der Film durchaus vielversprechend an, die ersten fünfzehn bis zwanzig Minuten waren wirklich sehenswert. Die plötzliche Attacke der Terroristen am Strand war ziemlich gut und packend inszeniert und Mitch Rapps (Dylan O'Brien) nachvollziehbarer psychischer Verfall wurde daraufhin auch sehr gut dargestellt. Doch nach gut zwanzig Minuten lässt man das alles fallen und greift es letztendlich nie wieder auf. Stattdessen nervt die Handlung mit dem üblichen „Hilfe, die Bösen haben eine Atombombe“-Plot, der wahrscheinlich der verbrauchteste in diesem gesamten Genre ist. Und dann kommt eine vollkommen bizarre – nur halbgezeigte – Ausbildung zum Assassinen bei Michael Keaton im Wald, der auch jeglicher Reiz fehlte und die komplett überflüssig wirkte. Der wirklich interessante Teil um Mitchs vollkommen zerstörte Psyche oder das aktuelle Thema des Terrorismus wird vollkommen ignoriert und damit verlor der Film für mich auch jeglichen Reiz. Des weiteren nervte mich der Film mit seiner unglaublichen Oberflächlichkeit und dem „Hurra, die Amerikaner sind toll und tun letztendlich doch immer irgendwie das Richtige“-Patriotismus aber gut, was habe ich auch erwartet, der Film heißt schließlich American Assassin. Darüberhinaus haben wir natürlich auch eine Menge „heldenhafte Macho-Härte“ die uns wohl insgesamt verdeutlichen soll, hier einen „dreckigen, harten Männerfilm“ (das habe ich ja ganz gern) zu sehen. Na ja, wer's braucht, der soll glücklich damit werden, ich fand's mehr als nur albern. Auch wenn ich den Film inhaltlich also vollkommen dämlich, uninteressant und stinklangweilig fand, so kann ich dem Film technische Qualitäten dennoch nicht absprechen. Dylan O'Brien macht sich in der Hauptrolle gut und meistert den Sprung vom Teenie-Helden zum Action-Rambo durchaus gut. Auch Michael Keaton spielte natürlich nicht schlecht und gibt seinem blassen Charakter so zumindest irgendwas. Die Action an sich war gut gemacht und der Film sah optisch auch durchaus solide aus. Am Ende packen sie sogar noch mal ordentlich Budget aus und kreieren so zumindest einen optisch beeindruckenden Showdown. Ansonsten aber wirklich schwach. Fazit: Absolut belanglose, seelenlose und furchtbar langweilige, anödende Aneinanderreihung von Actionszenen ohne eine nachvollziehbare Handlung dazwischen!

Christoph K.
Christoph K.

User folgen 3 Follower Lies die 128 Kritiken

2,0lau
Veröffentlicht am 04.10.17

Ein Film, der super zeigt was man alles am Cast falsch machen kann.... Kaum ein Typ scheint in seiner/ihrer Rolle glaubwürdig. Besonders gravierend war dies m.M. bei Mitch und Stan. Stan soll ein alter Veteran mit jahrzenterlanger Kriegserfahrung sein? Er spielt so flapsig, als wäre er eher ein alterner Playboy. Darüber hinaus gab es entsetzliche Logiklücken..... Was ich gut fand, war die reine Story (ohne die erzählweise). Die war mal was Anderes.

Oli-N
Oli-N

User folgen 0 Follower Lies die 16 Kritiken

3,5gut
Veröffentlicht am 15.10.17

Man bekommt genau das, was der Trailer verspricht, actiongeladenes Popcornkino mit einer schwachen ersten halben Stunde.

BrodiesFilmkritiken
BrodiesFilmkritiken

User folgen 4 Follower Lies die 2 865 Kritiken

4,0stark
Veröffentlicht am 03.10.17

Der Vorteil: man kann hier den Trailer schauen und einen sehr exakten Eindruck des ganzen Films erhalten. Der Nachteil: dann braucht man den Film garnicht mehr zu schauen. Im Grunde ist es eine Blaupause: junger Mann verliert seine Verlobte durch einen Terroranschlag, läßt sich von der CIA zum Killer ausbilden und geht mit seinem Mentor in den Einsatz. Das alles basiert auf einer 16 Bände umfassenden Buchserie, es ist also ne Menge Material vorhanden um diese Filmfigur in eine lange Serie gehen zu lassen. Und am Ende stimmt alles soweit ma nichts ungewöhnliches erwartet: man kriegt einen soliden Helden, mit Michael Keaton als Mentor eine sympathische Nebenfigur, harte und geradlinige Action und einen konventionellen Handlungsverlauf. Nachteile der Nummer: Taylor Kitsch is ein sehr eindimensionaler Schurke, es git sehr oft Leichen und Opfer beiläufig, die Hauptfigur handelt öfters folgenreich auf eigene Faust und der Film hinterfragt sein Thema nicht, betreibt einfache Schwarz Weiß Malerei bei der die Amis die Guten und die Terroristen die Bösen sind und das Töten derjenigen vollständig legitimiert ist. Aber bei einem solchen Titel braucht man wohl an der Stelle nicht die Moralkeule schwingen. Fazit: Macht Lust auf mehr: spannend, actionreich und mit ausbaufähigen Figuren!

ToKn
ToKn

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2,5durchschnittlich
Veröffentlicht am 16.12.17

Oma hat immer gesagt: „Wie Klein-Fritzchen sich den 3. Weltkrieg vorstellt“. Also wenn die Welt und ihre Geheimdienste sich so drehen wie dargestellt, na dann wird mir ja noch mehr Angst und Bange. Hier sind ja Logiklöcher und Oberflächlichkeiten drin, dass das ganze Szenario nicht so recht ernst genommen werden kann. Hier scheint es, als wurde das Drehbuch dem Actionpaket angepasst und nicht, wie es eigentlich sein sollte, umgekehrt. Auch schauspielerisch kann ich hier keinen seinen Part so recht abnehmen. Mit Ausnahme von Shiva Negar als Annika passt hier so keiner recht in seine Rolle. Ohne Michael Keaton sein schauspielerisches Können absprechen zu wollen, auch er überzeugt hier nicht. Der Film wird in der zweiten Hälfte zweifelsohne besser, was aber hauptsächlich am Ambiente von Rom und am durchaus soliden Actionpaket liegt, welches zum Filmfinale hin, rasant an Fahrt aufnimmt. Die finale Keilerei auf dem Motorboot und die Explosion unter Wasser, ja das ist schon nicht schlecht in Szene gesetzt. Wie die Roms Straßen während der Filmarbeiten so relativ Menschen- und Fahrzeugleer bekommen haben, das ist mir allerdings ein Rätsel und vielleicht die wahre Meisterleistung. Fazit: Als Actionfilm ist der Film mehr als solide, Handlung und deren Umsetzung dafür mit reichlich Schwächen.

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