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    Rush - Alles für den Sieg
    Durchschnitts-Wertung
    4,2
    510 Wertungen - 38 Kritiken
    Verteilung von 38 Kritiken per note
    10 Kritiken
    24 Kritiken
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    38 User-Kritiken

    Cpt. Kerk
    Cpt. Kerk

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    4,5
    Veröffentlicht am 4. Oktober 2013
    Seit einigen Jahren bin ich kein großer Formel 1 Fan mehr, das Ganze Geschehen ist mir irgendwie zu synthetisch, der Mensch spielt aus meiner Sicht eine deutlich geringere Rolle als früher, der Computer ist ins Zentrum gerückt. Das es vor über 30 Jahren eine ganz andere Veranstaltung war, zeigt "Rush" sehr eindrucksvoll. Die Formel 1 war aufregender, spannender und menschlicher. Die Fahrer, deren Charaktere und vor allem deren Fahrstile standen stärker im Mittelpunkt. Im Mittelpunkt des Films steht ganz klar die Beziehung zwischen Lauda und Hunt, zugespitzt auf die sehr packende und bewegende Saison 1976. Beide sind grundverschieden und wäre das alles nicht tatsächlich so passiert, hätte man sie wohl als stereotypische Abziehbilder entsprechend negativ eingestuft. Lauda, der Ingenieur gegen Hunt, den Bauchmenschen. Der Film schafft es, diese Rivalität und die Unterschiede in kurzen und sehr prägnanten Dialogen sehr gut zum Ausdruck zu bringen. Es gibt keinen Protagonisten und keinen Antagonisten, die beiden sind einfach, wie sie eben sind. Jeder kann mit seinem Favoriten fiebern und man hat bei beiden das Gefühl, sie haben den Erfolg verdient. Das macht es am Ende wahnsinnig spannend. Die Atmosphäre, der Sound und der Schnitt sind sehr gut gelungen. Vor allem die Rennszenen packen den Zuschauer. Das Drehbuch ist ebenfalls gelungen, es gibt kaum Schwachstellen, die Dialoge sind meist sehr gut getroffen. Daniel Brühl spielt ganz hervorragend. Der Score passt auch sehr gut (Hans Zimmer). Das finale Regenrennen in Japan ist aus meiner Sicht ein Meisterwerk. Die Gefahr wird für den Zuschauer sofort spürbar und wer den Saisonausgang nicht kennt, dürfte sich vor Spannung im Sitz verkrampfen. Insgesammt eine absolut sehenswerter Film.
    Mr_Cinema
    Mr_Cinema

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    5,0
    Veröffentlicht am 7. Oktober 2013
    Spätestens seit Sylvester Stallones filmischem Totalausfall "Driven" war das Genre des Rennfilms mehr oder weniger am Boden. Schlechte Dialoge, eine unrealistische Handlung sowie flache Characktere sorgten dafür, dass Filme mit dem Thema Motorsport meist hinter den Erwartungen zurückblieben. Regisseur Ron Howard gelingt es mit "Rush" nun jedoch, die wahre Geschichte der Formel 1-Saison 1976 auf eine packende, emotionale, aber gleichzeitig auch realistische Art und Weise nachzustellen. Würde man die Hintergründe nicht kennen, so würde man die Story wahrscheinlich als Blödsinn abtun. Es ist schier unglaublich, dass sich die Geschichte genau so zugetragen hat. Im Mittelpunkt des Films steht die Rivalität zwischen den beiden Rennfahrern Niki Lauda und James Hunt. Beide wollen im Jahr 1976 den Weltmeistertitel in der Formel 1 erringen. Lauda ist ein kühler Analytiker, der hart für seinen Erfolg arbeitet. Nicht umsonst geht er als Titelverteidiger in die Saison. Hunt hingegen pflegt einen ausufernden Lebensstil. Er trinkt, raucht und verbringt beinahe jede Nacht mit einer anderen Frau. Ein typischer Playboy also. Ron Howard stellt die beiden Protagonisten jedoch nicht wie Stereotypen dar. Im Gegenteil: Den beiden Hauptdarstellern Daniel Brühl und Chris Hemsworth gelingt es, Lauda und Hunt mit all ihren Stärken und Schwächen auf die Leinwand zu bringen. Besonders Daniel Brühl blüht in der Rolle des Niki Lauda auf. Er beherrscht dessen Gestik, Mimik und Körpersprache beinahe perfekt. Wenn man ihn auf der Leinwand sieht, so hat man sofort den echten Niki Lauda vor Augen. Diese beeindruckende schauspielerische Leistung trägt maßgeblich zum tollen Gesamteindruck des Films bei. Auch die anderen Schauspieler erledigen ihren Job sehr gut. Offensichtlich wurde bei der Besetzung auch auf äußerliche Ähnlichkeiten zu den Originalen geachtet, was dazu führt, dass man oft sogar vergisst, dass es sich nur um einen Spielfilm handelt. In "Rush" gibt es keinen Antagonisten, Regisseur Howard nimmt bei den Charackteren keinerlei Wertung vor. Somit erscheinen die beiden Protagonisten glaubwürdig und gleichzeitig sympatisch. Man leidet mit Lauda nach dessen Feuerunfall mit, gönnt James Hunt aber trotzdem dessen Aufholjagd in der Gesamtwertung. Auch optisch ist "Rush" eine Wucht. Das Flair der 1970er Jahre wird dem Zuschauer äußerst gekonnt vermittelt, ohne albern zu wirken. Die Rennszenen zeugen von einer unglaublichen Dynamik. Dabei wird das filmische Material mit historischen Originalaufnahmen durch viele, schnelle Schnitte vermischt. In Kombination mit den eingespielten Kommentaren diverser Radio- und Fernsehkommentatoren entsteht beim Zuschauer so ein echtes Rennfeeling, auch wenn diese Szenen ab und zu ein wenig unübersichtlich wirken. Aber auch die Gefahr ist stets spürbar. Die Fahrer bewegen sich immer auf einem schmalen Grat, jeder Fehler kann den Tod bedeuten. Niki Laudas Unfall am Nürburgring und ist beeindruckend und zugleich schockierend inszeniert, genau wie seine anschließende Leidenszeit. "Rush" ist ein großartiger Film, dessen einzige Schwächen ein paar dramaturgische Übertreibungen und gelegentlich unübersichtliche Rennszenen sind. Hier steht der Mensch und nicht die Maschine im Vordergrund. Man fühlt sich zurückversetzt in eine Zeit, in der der Tod im Motorsport noch an der Tagesordnung war. Für Stereotypen ist jedoch trotzdem kein Platz. Der Film vereint Emotionen, Spannung und Humor und ist somit nicht nur für Motorsportbegeisterte zu empfehlen. Hut ab, Ron Howard! Filme können eben doch unterhaltsam und anspruchsvoll zugleich sein.
    Ziemlich beste Filmkritiken
    Ziemlich beste Filmkritiken

    User folgen 6 Follower Lies die 78 Kritiken

    5,0
    Veröffentlicht am 7. Oktober 2013
    Niki Lauda ist den meisten wohl ein Begriff: Das ist der Moderator auf RTL, der immer sein Senf zur Formel 1 abgibt. Richtig! Und genau um diesen Niki Lauda geht es. Warum aber um alles in der Welt wird jetzt ein Film über ihn gedreht? Das dachte ich mir auch, aber es ist nur bedingt ein Film über Lauda selbst, als viel mehr über die Fede zwischen ihm und seinem Kontrahenten James Hunt, der Lauda zur Höchstform trieb. Mit Rush – Alles für den Sieg ist seit 4. Oktober ein Film in den Kinos zu sehen, bei dem ihr euch auf viel Motorengeräusche und zum Teil coole Sprüche, mit Sicherheit aber auf eine Geschichte mit vielen Emotionen freuen könnt. Die komplette Kritik wie immer auf unserer Webseite:
    SLAVERONE
    SLAVERONE

    User folgen 1 Follower Lies die 24 Kritiken

    5,0
    Veröffentlicht am 4. Oktober 2013
    Kein Film der 2 Stunden am Stück Männer zeigt, die denken sie wären die coolsten und besten die es gibt. Nein. Dieser Film ist die realität gewesen. Eine wahre Geschichte. Die Geschichte von Niki Lauda und James Hunt. Wo Fahrer in der Formel 1 nicht wussten, ob sie Lebendig aus dem Auto steigen würden. Die Geschichte über das Unglück am 1. August 1976 auf dem Nürburgring. Das Geschehen kommt in diesem Film sehr gut rüber. Schnelle Schnitte, gut eingespielte Soundstücke, pures Drama. Endlich ein Film der ein stück Renngeschichte perfekt wiedergibt.
    niman7
    niman7

    User folgen 194 Follower Lies die 608 Kritiken

    4,0
    Veröffentlicht am 3. Oktober 2013
    So Freunde des Films ich hab mir gestern Abend Ron Howards Rush angeguckt. Von mir bekommt er 4/5. Obwohl ich keine Ahnung von Formel 1 hab und der Sport mich auch Null interessiert, hat es Howard tatsächlich geschafft diesen, für mich langweiligen Sport, interessant zu gestalten. Die Geschichte um Nicki Lauda und seinen Gegenstück James Hunt war sehr mitreisend. Auch wenn ich wusste wie das ganze ausgeht, wollte man unbedingt wissen wie es zu Ende geht. Optisch ist der Film eine absolute Augenweide. Dieser "Retro-Look" sieht perfekt aus. Das Setting ist auch der absolute Wahnsinn. Die Rennen sind sehr gut gestaltet. Genauso wie das alles drumherum (z.B. Kommentatoren). Die beiden Hauptdarsteller Brühl und Hemsworth sind äußerst genial und geben zwei wunderbare Kontrahenten. Wobei mir Brühl unglaublich gut gefallen hat. Ich traue ihm wirklich eine Oscar Nominierung zu. Ich wünsche es ihm sogar! Punktabzug gibt es weil der Film lange braucht um ihn Fahrt zukommen. Es gibt 1-2 Stellen die einfach nur langweilen. Nebenbei wirkt der Film etwas zu überladen. Schauspieler wie Olivia Wild (auch wenn ich sie sehr gerne sehe :P), sind leider völlig verschenkt. Ihre Rolle scheint so unwichtig, dass man sie auch durch eine x-beliebige ersetzen hätte können. Es hätte dem Film auch gut getan, ihre Rolle ganz zustreichen. So hätte man sich viel mehr auf das Duel der beiden konzentrieren können. FAZIT: Ron Howard schafft es tatsächlich in mir das Interesse für Formel 1 zu wecken. Grund dafür sind diese atmosphärisch unglaublich gut gestalteten Rennen der beiden. Man hört die Räder quietschen, den Motor laut brummen und die Fans jubeln. Ein Paar Minuten kürzer und der Film wäre für mich sicherlich zum Meisterwerk geworden.
    Zach Braff
    Zach Braff

    User folgen 99 Follower Lies die 358 Kritiken

    3,5
    Veröffentlicht am 1. Oktober 2013
    "Rush" ist ein unterhaltsamer, spannender und teilweise auch echt lustiger Film. Das Zusammenspiel der beiden Hauptdarsteller ist wirklich sehr gut. Die Geschichte von Niki Lauda wird schön erzählt und die Dramatik kommt gut rüber. Allerdings ist "Rush" dennoch nicht unbedingt ein Meisterwerk. Der letzte Kick hat dann doch gefehlt und irgendwie wurde ich nicht zu 100% überzeugt. Anschauen und selbst ein Bild machen lohnt sich aber allemal!
    amlug
    amlug

    User folgen 89 Follower Lies die 325 Kritiken

    4,5
    Veröffentlicht am 21. Oktober 2013
    Auch wenn ich jegliche Art von Motorsport verabscheue (bitte nicht übel nehmen ;)), bin ich doch in "Rush" gegangen und ich muss sagen, der Film ist einer der besten des Jahres und wenn das jemand sagen kann, der nicht ein Formel 1-Rennen zuvor (und danach) gesehen hat, dann ist das mehr als einfach nur ein Kunststück. Zwar sagte mir Niki Lauda und sein Unfall wage etwas, aber von James Hunt hatte ich zuvor noch nie etwas gehört, aber wie auch immer, letztendlich ist das egal, weil man es ja danach weiß und ohne jegliches Vorwissen in den Film gehen kann. Der deutsche Schauspieler Daniel Brühl spielt, meiner Meinung nach, absolut herausragend den ruhigen, disziplinierten Niki Lauda und könnte damit noch den ein- oder anderen Preis abstauben. Ebenso wie "Thor"-Darsteller Chris Hemsworth, der hier noch einen Sprung in punkto Karriere machen sollte. Alles in Allem wirklich ein äußerst Empfehlenswerter Film, auch für keine Rennsportfans, wie mich, mit ordentlich Dramatik, einer priese Witz, großer Spannung, Action-Reichen Rennen, grandiosen Bildern (Japan-Rennen) und einem überragenden Hans Zimmer - Soundtrack, der mich immer wieder von neuem überrascht. Respekt, das hätte ich von diesem Film nicht erwartet! Wertung: 9/10 Punkten = Herausragend Spaß: 1/3 Punkten Spannung: 2/3 Punkten Action: 2/3 Punkten Gefühl: 2/4 Punkten Filmmusik: 3/3 Punkten
    Rüdiger Wolff
    Rüdiger Wolff

    User folgen 3 Follower Lies die 62 Kritiken

    3,0
    Veröffentlicht am 18. Oktober 2013
    Gut und weniger gut Besonders gut war der biographische Teil, wobei Niki Lauda sehr gut und sympathisch rüber kam. Pragmatisch, cool und überzeugend ist er ja, der Niki. Auch heute noch. Ein Lob an Daniel Brühl. James Hunt kam da erheblich schlechter bei weg. Liegt vielleicht auch daran, daß man sich an ihn kaum noch erinnert. Er ist ja schon mit 46 gestorben. Am besten war die Szene, wo der dem blöden Reporter eins auf’s Maul gibt. Weniger gut war in diesem Film allerdings die Darstellung der Rennszenen. Ein wirres Durcheinander von Schnipseln verschiedener Schauplätze, ob bei Sonnenschein oder Regen. Ausgesprochen nervig! So stellt sich ‚Lieschen Müller‘ vielleicht ein Autorennen vor, aber mit der Wirklichkeit hat das nichts zu tun. Regiesseur Ron Howard muß da noch viel dazu lernen.
    Alex M
    Alex M

    User folgen 20 Follower Lies die 246 Kritiken

    4,5
    Veröffentlicht am 29. Januar 2018
    Rasant, emotional und absolut passend besetztes Sport-Epos zweiter unerbittlicher Gegner names Lauda und Hunt. 9/10
    Jimmy v
    Jimmy v

    User folgen 104 Follower Lies die 506 Kritiken

    4,5
    Veröffentlicht am 17. Januar 2018
    Auch, der "Rush" jetzt etwas verspätet gesehen hat, fand den Film grandios. Zur handwerklich wunderbaren Inszenierung braucht man nicht mehr viel zu sagen. Was viel mehr herausragend ist: Man muss sich überhaupt nicht für Formel-1 oder Motorsport interessieren, um diesen Film zu mögen. Was einem eher gefallen sollte, sind Geschichten, in denen es um Rivalitäten von Figuren geht. Diese sind immer dann besonders gut, wenn den Charakteren darin ähnlicher Raum zugestanden wird und es keine Parteilichkeit gibt. So ist es glücklicherweise bei "Rush": Sowohl Hunts, als auch Laudas Positionen sind nachvollziehbar und werden von großartigen Darstellern verkörpert. Es ist wirklich schwierig sich auf die Seite von einem des anderen zu stellen. Wer ist fähiger? Wer ist glücklicher? Mein einziger (und die Vollwertung verhindernder) Kritikpunkt liegt in den immer galanten Drehbuchzeilen begründet. Manches Mal wirkt das dann doch etwas zu offensichtlich und hätte mehr Subtilität vertragen können. Fazit: Ein gelungener Film über Rivalen und Ansichten - und nicht direkt über Motorsport.
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