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Die Summe meiner einzelnen Teile
Die Summe meiner einzelnen Teile
Starttermin 2. Februar 2012 (1 Std. 49 Min.)
Mit Peter Schneider (X), Henrike von Kuick, Timur Massold mehr
Genre Drama
Produktionsland Deutschland
Zum Trailer
User-Wertung
3,6 22 Wertungen - 7 Kritiken
Filmstarts
3,0
Bewerte :
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Inhaltsangabe & Details

FSK ab 12 freigegeben
Der Mathematiker Martin (Peter Schneider) war bisher auf Erfolgskurs, verdiente gut und hatte ein geordnetes Leben. Doch er überarbeitet sich und wird nach einem Zusammenbruch in die Psychatrie eingeliefert. Als er von dort wieder entlassen wird, verliert er seinen Job, verlässt seine Freundin und landet auf der Straße. Doch die kalte Realität dort lässt sich mit Zahlen allein nicht verstehen. Als er einen Jungen (Timur Massold) kennenlernt, der nur russisch spricht, sieht er seine Möglichkeit, aus dem Leben auszusteigen. Die beiden werden Freunde und flüchten gemeinsam in den Wald, wo sie sich eine Hütte bauen und ein neues Leben beginnen. Doch seine Vergangenheit wird Martin nicht so schnell loslassen.
Verleiher Wild Bunch Germany
Weitere Details
Produktionsjahr 2011
Filmtyp Spielfilm
Wissenswertes -
Budget -
Sprachen Deutsch
Produktions-Format -
Farb-Format Farbe
Tonformat -
Seitenverhältnis -
Visa-Nummer -

Wo kann man diesen Film schauen?

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Die Summe meiner einzelnen Teile
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Kritik der FILMSTARTS-Redaktion

3,0
solide
Die Summe meiner einzelnen Teile
Von Michael Kohler
Hans Weingartner pflegt eine Neigung zu Ausnahmesituationen – mal mehr politischer und mal mehr psychischer Natur. In seinem Film „Die fetten Jahre sind vorbei" geraten die Maßnahmen einer Spaßguerilla so sehr außer Kontrolle, dass es einer Travestie auf die RAF gleicht, und in „Free Rainer" stürzen zu Gunsten des Kulturfernsehens manipulierte Einschaltquoten ganz Deutschland in einen Freudentaumel. Mit seinem neuesten Film, dem Krankheitsdrama „Die Summe meiner einzelnen Teile", kehrt Weingartner jetzt zum Thema seines Regiedebüts „Das weiße Rauschen" zurück. Erneut geht es um einen psychisch labilen Helden, der in einer anderen Realität lebt und diese mit allen Mitteln gegen die „wahre", von Weingartner in ausgesucht deprimierenden Farben gemalte Wirklichkeit zu verteidigen versucht. Der Regisseur greift dabei auf ein bewährtes Motiv zurück: In seiner Ablehnung der gesellschaftlichen R...
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Trailer

Die Summe meiner einzelnen Teile Trailer DF 2:19
Die Summe meiner einzelnen Teile Trailer DF
9 826 Wiedergaben
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Schauspielerinnen und Schauspieler

Peter Schneider (X)
Rolle: Martin Blunt
Henrike von Kuick
Rolle: Lena
Timur Massold
Rolle: Viktor
Andreas Leupold
Rolle: Vater
Komplette Besetzung und vollständiger Stab

User-Kritiken

bonetiket
Hilfreichste positive Kritik

von bonetiket , am 22/04/2016

4,5hervorragend

Gehört definitiv zu denn besten deutschen Filmen die jemals gedreht wurden. Ich kann dem Film wirklich nichts großartiges... Weiterlesen

Alle User-Kritiken
71% (5 Kritiken)
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Kommentare

  • Thorsten F.
    Bin gerade beruflich für 2 Monate in London und habe den Film da auf dem Filmfestival gesehen. Hat mich schwer beeindruckt! Hans Weingartner's bester Film bisher, finde ich. Meine Freundin wollte unbedingt rein wegen des Themas, weil sie Psychologie studiert, und die war auch ziemlich begeistert. Ich bin als Nordlicht ja sonst nicht so leicht zu berühren, aber am Ende haben wir beide geweint. Das war so schön traurig, ohne kitschig zu sein. Trotzdem gingen wir irgendwie positiv gestimmt aus dem Kino, und haben noch lange über den Film gesprochen. Wenn ich ehrlich bin, hat er mich bis heute nicht losgelassen. Dicke Empfehlung!
  • mathes s.
    Als ich im Oktober meine Tante in Rio besuchte, hatte ich auch die Möglichkeit dort auf das Filmfestival zu gehen. Hierbei hat mich besonders der neue Film von Hans Weingartner „Die Summe meiner einzelnen Teile“ (engl.„Hut in the Woods“) unglaublich beeindruckt. Der Film rund um das Schicksal eines Mannes greift sensibel und sehr ergreifend die Thematik „Burnout“ auf. Ein Film der dem aktuellen Zeitgeschehen somit sehr nah ist und einen „Nerv der Zeit“ trifft. Der Film beleuchtet hierzu eindrucksvoll die Marginalisierung von Menschen, welche aus dem Raster gesellschaftlicher Normen und Anpassung herausfallen und somit auch von den Ressourcen und der Teilhabe dieser ausgeschlossen sind. Hierzu zeigt der Film, wie das Leben des einst erfolgreichen Mathematikers Martin nach seinem Burnout,einem Klinikaufenthalt und dem missglückten Versuch, wieder an das alte genormte Leben anzuknüpfen immer mehr aus den Fugen des „normalen“ gerät. Am physischen und psychischen Tiefpunkt von Martin trifft dieser unerwartet auf einen geheimnisvollen russischen Jungen. Gemeinsam entfliehen sie dem Diktat der Zivilisation und leben fernab von dieser zurückgezogen in einer Hütte im Wald. Dort eröffnet sich Martin eine neue Welt, welche geprägt ist von Freiheit, Selbstbestimmung und erfüllender Zufriedenheit. Ich als Zuschauer, spürte in diesen Momenten selbst, wie sich das enge Korsett des gesellschaftlichen Anpassungs- und Leistungsdruck langsam löst- ein Gefühl wie ein tiefer befreiender Atemzug. Dank der beeindruckenden Bilder, welche von zauberhafter Musik unterlegt sind, fühlt man sich mit dem Freiheits- und Unabhängigkeitsdrang der Hauptfiguren sehr verbunden.
  • mathes s.
    Ich mag die Art und Weise, wie Hans Weingartner authentisch und kritisch gesellschaftliche Themen und Problemlagen aufgreift und in stilsicherer Bildsprache inszeniert. Dabei schätze ich, dass nicht nur vorgefertigte und massentaugliche Bilder und Meinungen angeboten werden, sondern auch immer noch viel Raum für eigene Interpretationen zugelassen wird. Zudem regen sie zur kritischen Hinterfragung des eigenen Weltbildes an und öffnen den Blick für gesellschaftliche, wie auch soziale Missstände unserer so modernen Zivilisation.
  • Florian S.
    Ein großer Vorteil meines Auslandsemesters in Russland ist, dass ich den neuen Weingartner-Film schon viel früher zu sehen bekommen hab aös der Rest von Europa (ich glaub offizieller kinostart in D. ist irgendwann im februar). Weingartner schafft es wie immer ein Thema filmisch umzusetzen, das unter der Oberfläche brodelt. Wie in die FETTEN JAHRE erzählt der Film aus der Perspektive eines Menschen, der in dieser Gesellschaft keine Perskpektive mehr hat und deshalb für die neoliberale karrieregierige Masse uninteressant ist. Weingartner schaut dahin wo es wehtut und denkt die Gedanken der radikalen Alternativen, des Ausbruchs und der Flucht, die man vor dem einschlafen hatte und am nächsten morgen "hoffentlich" wieder vergessen hat. Alles in allem stelle ich auch fest, dass das Gesamtwerk Weingartners einen düsteren Anstrich bekommt. Wer nach den meist gut gelaunten, freudig in die Zukunft blickenden FETTEN JAHREN und dem satirischen FREE RAINER eine ähnliche Stimmung erwartet, dem sei gesagt, dass es aus der Sicht des Regisseurs einsamer, dunkler und enger wird. Weingartner scheint nicht mehr zu glauben, dass jeder einzelne sein Glück in die Hand nehmen kann. Wenn die FETTEN JAHRE noch einen kunstvollen Aktionismus zeigen, dann geht die SUMMER MEINER TEILE in den Kampf um die blanke Existenz über. Ein Film am Puls der Zeit!!!!!
  • Thomas Taller
    Ich habe vor einigen Wochen mit meiner Freundin, die derzeit in Moskau studiert bei einem Filmfestival den neuen Film von Hans Weingartner gesehen „Die Summe meiner einzelnen Teile“. Mit großer emotionaler Wucht schildert dieser Film das Leben eines Mannes, der von der Welt, den Menschen und der Gesellschaft enttäuscht ist. Nach einem Burnout lernt er an seinem emotionalen, sozialen, physischen und psychischen Tiefpunkt einen kleinen russischen Jungen kennen. Trotz aller sprachlichen Hürden verbindet die beiden schnell eine tiefe Freundschaft. Gemeinsam mit ihm wagt er den Aufbruch in eine neue Welt, fernab des gesellschaftlichen Drucks. Sie leben im Wald weit weg von der Zivilisation in einer eigen gebauten Hütte (daher vermutlich der engl. Titel "Hut in the Woods"). Dort erlebt er nun all das, was ihm bisher fehlte: Wahrheit, Freiheit, Unabhängigkeit, Freundschaft und verspürt wieder die Lust am Leben. Er lässt die Leere und die Verluste der Vergangenheit, welch einst sein Schicksal prägten hinter sich.Ich finde, der Film führt den Zuschauer scharfsinnig, sensibel und eindringlich auf eine Reise in die Grenzgebiete innerer und äußerer Widerstände auf persönlicher sowie gesellschaftlicher Ebene. Er macht Mut und fördert den Anstoß das soziale und gesellschaftliche System kritisch zu überdenken. Falsche Erwartungen und gesellschaftlich geschürten Erfolgs- und Leistungsdruck immer mehr in den in den Wind zu schießen und das Leben wieder mehr aus dem eigenen Bauchgefühl heraus und an den eigenen Bedürfnissen orientiert zu genießen.Der Film berührte mein Innerstes und erzeugte in mir eine nachdenkliche Stimmung die mir unter die Haut ging und mich noch lange danach beeindruckte.Meine Freundin fasste es treffend kurz und knapp zusammen „Spannend und sehr berührend“...wohl wahr!!!
  • Thorsten F.
    @Cyberdyne: selten eine so undifferenzierte und flache Kritik gelesen ... da stapeln sich nur noch die Standard--Worthülsen aus der staubigen Truhe des Germanistikstudenten. Offensichtlich bist Du mit vorgefertigter Meinung in die (Presse?-) Vorführung gegangen, mit dem Film hat der Text nicht das geringste zu tun. Offensichtlich ein reines Hate-Flame. Du glaubst doch nicht wirklich, dass das jemand ernst nimmt? Abgesehen davon verrätst Du in übelster SPOILER - Manier das Ende des Films, und verdirbst damit jedem, der Deinen Kommentar liest, einen Großteil des Kinoerlebnisses. Bei imdb.com würdest Du mit sowas hochkant rausfliegen.
  • Cornelia Gerbothe
    Ich finde gar nicht so viele Worte wie die anderen, ich war gefangen in dem Film und finde ihn intensiv, faszinierend, berührend. Die nach der Matinee stattfindende Diskussion hat mir gezeigt, dass doch jeder "seinen eigenen" Film sieht, deshalb meine Empfehlung: anschauen!
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