Die Tribute von Panem 2 - Catching Fire
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Kritik der FILMSTARTS.de-Redaktion Die Tribute von Panem 2 - Catching Fire

3,5


Von Christoph Petersen

Nach den Dreharbeiten zu „Die Tribute von Panem – Tödliche Spiele“ avancierte Jennifer Lawrence nicht nur zum weltweit umkreischten Superstar, sie sahnte mit gerade einmal 22 Jahren auch noch den Oscar als Beste Hauptdarstellerin in „Silver Linings“ ab (sie ist damit die zweitjüngste Siegerin in dieser Kategorie überhaupt). Inzwischen pendelt die preisgekrönte Nachwuchsschauspielerin zwischen Rollen in potentiellen Oscar-Filmen wie „American Bullshit“ oder „Serena“ und ihrem immer größer werdenden weltweiten Superhit-Franchise – mit kleinen Abstechern ins ähnlich erfolgsträchtige „X-Men“-Universum. Nun könnte man leichtfertig auf die Idee kommen, dass die Rückkehr zu den „Panem“-Filme für Lawrence nach der unglaublichen Entwicklung der vergangenen Jahre schauspielerischen Stillstand bedeuten würde. Aber wer Francis Lawrence‘ „Die Tribute von Panem 2: Catching Fire“ nicht einfach als „noch einen Jugend-Fantasy-Blockbuster“ abtut, sondern sich die Protagonistin unvoreingenommen anschaut, muss erkennen, dass diese Einschätzung völliger Unsinn ist: Katniss Everdeen ist im zweiten Film traumatisierte Kriegsheimkehrerin, schlagfertige Kick-Ass-Amazone und sich selbst aufopfernde dramatische Heldin in einem – und Jennifer Lawrence beherrscht alle diese Facetten glänzend! So hat „Catching Fire“ mehr erzählerische Tiefe als der erste Teil, allerdings kann die Inszenierung der Hungerspiele selbst mit der in „Tödliche Spiele“ nicht ganz mithalten.

Kurze Zeit nachdem es den Tributen Katniss Everdeen (Jennifer Lawrence) und Peeta Mellark (Josh Hutcherson) mit einem Trick gelungen ist, die 74. Hungerspiele gemeinsam zu überleben, obwohl es ja eigentlich nur einen Sieger geben darf, steht ihnen nun eine Propagandatour durch die zwölf Distrikte bevor. Weil viele Zuschauer in Katniss‘ List mit den giftigen Beeren jedoch keinen Akt der Liebe zu Peeta, sondern eine Protestaktion gegen das Kapitol erkannt haben, macht Präsident Snow (Donald Sutherland) der aufmüpfigen Siegerin eine klare Ansage: Entweder sie und Peeta spielen während der Tour glaubhaft ein Liebespaar oder es wird Krieg geben! Aber auch wenn sich Katniss alle Mühe gibt, klingen ihre Huldigungen des Kapitols wie erzwungen und auswendig gelernt. Das spürt auch das Publikum und tun immer mehr Protestler mit dem Pfeifen der Melodie von Katniss‘ gefallener Mitstreiterin Rue ihren Unmut kund. Gerade als Präsident Snow das Siegerpaar deshalb eliminieren lassen will, kommt sein neuer Spielleiter Plutarch Heavensbee (Philip Seymour Hoffman) auf die geniale Idee, zur Feier des Jubiläums bei den 75. Hungerspielen ausschließlich ehemalige Sieger gegeneinander antreten zu lassen. Als bisher einziger weiblicher Gewinner aus dem 12. Distrikt müsste Katniss auf jeden Fall erneut in die Arena einziehen...

Nachdem die dystopische Gesellschaft um das tyrannisch herrschende Kapitol, die unterjochten zwölf Distrikte und die live im TV übertragenen Hungerspiele bereits in „Die Tribute von Panem – Tödliche Spiele“ eingeführt wurden, handelt der zweite Teil nun davon, wie ein Funken Hoffnung in der unterdrückten Bevölkerung den Willen zum Aufstand entfacht. Für diese politische Ebene seiner Erzählung findet Regisseur Francis Lawrence („Wasser für die Elefanten“, „Constantine“) noch stärkere Bilder und Metaphern als sein Vorgänger Gary Ross. Er spielt die Kontraste zwischen Reich und Arm, Mächtigen und Ausgebeuteten wirkungsvoll aus und verdichtet sie zu treffsicherer anti-totalitärer Gesellschaftskritik: Während die Menschen in den Distrikten hungern, werden auf den dekadenten Partys des Kapitols spezielle Kotzdrinks gereicht, nach denen man sich übergeben muss – sonst könnte man ja gar nicht all die angebotenen leckeren Speisen probieren und das wäre doch wirklich zu schade. Der von Luxus und Überfluss ausgeschlossenen Mehrheit begegnet das Regime dagegen mit Verachtung und willkürlich-brutalen Vergeltungsakten, die Lawrence durchaus nicht beschönigt. Allein der Kamerablick auf den zerschundenen Rücken des ausgepeitschten Gale (Liam Hemsworth bleibt einmal mehr die Rolle des unglücklich Schmachtenden) spricht da Bände.

Der Höhepunkt des Zynismus der Herrschenden wird erreicht, wenn Präsident Snow mit seinem neuen Spielleiter eine an Perfidität nicht mehr zu übertreffende Medienstrategie durchspricht: Sie wollen Bilder von Katniss‘ Hochzeitvorbereitungen (von der Kleiderwahl bis zum Kuchenprobieren) mit Aufnahmen von Folterungen und Exekutionen in den Distrikten zusammenschneiden – mit der manipulativen Montage soll die Heldin als herzlos gebrandmarkt und die Liebe des Volkes zu ihr gebrochen werden. Mit dieser Medienschelte geht Francis Lawrence noch viel weiter als Gary Ross mit seiner auch schon treffenden Castingshow-Satire im ersten Teil, die hier mit dem erneuten Auftritt von Stanley Tucci als aalglatter Showmaster Caesar Flickerman ebenfalls variiert wird. Dieses Element wird diesmal wie einige andere Aspekte, die schon in „Tödliche Spiele“ thematisiert wurden (wie etwa der Kampf um Sponsoren), allerdings recht schnell abgehandelt, aber das ist angesichts einer ohnehin schon recht langen Laufzeit von 147 Minuten gut zu verschmerzen. Hier wurde ähnlich wie bei den „Harry Potter“-Filmen geschickt bei schon Bekanntem gekürzt, ohne die Treue und die Nähe zur Buchvorlage aufzugeben.
 
Was für einzelne Plot-Elemente gilt, die schon im ersten Teil vorkamen, lässt sich auch von den wiederkehrenden Darstellern - von Josh Hutcherson als Katniss‘ Co-Tribut und Fast-Ehemann Peeta bis zu Donald Sutherlands charismatisch-fiesem Präsident Snow – sagen: Es wird bewährte Qualität geboten. Für etwas Abwechslung sorgen dazu einige Neuzugänge wie Philip Seymour Hoffman („Mission: Impossible 3“) als zynischer Zeremonienmeister und Sam Claflin („Snow White and the Huntsman“) als früherer Hunger-Games-Gewinner Finnick Odair, aber letztlich gehört der Film ganz eindeutig Jennifer Lawrence. Und die ist auch bei dem tödlichen Spektakel der Hungerspiele, das diesmal inmitten eines von einer Dschungellandschaft umgebenen Sees beginnt, wieder voll in ihrem Element. Als Katniss ins Wasser springt, um als erste zu ihrem Bogen zu gelangen, treten aber auch die Unterschiede in den Inszenierungen von „Tödliche Spiele“ und „Catching Fire“ endgültig unübersehbar zu Tage: Wo Gary Ross mit seiner Wackelkamera noch auf eine raue Realitätsnähe abzielte (und damit auch manchen Kinozuschauer ziemlich nervte), behält Francis Lawrence seinen geleckten Blockbuster-Look nun selbst während des fantastisch angehauchten Kriegsspiels konsequent bei.

Der Oberflächenglanz erweist sich als zweischneidige Angelegenheit. Wenn den Dschungelsets eine etwas sterile Studioatmosphäre anhängt, passt das ganz gut, schließlich sind die Hungerspiele nichts anderes sind als ein über alle moralischen Grenzen hinweg auf die Spitze getriebenes Reality-TV-Format: „Germany‘s Next Topmodel“ trifft „Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!“ - und wer nicht genügend Unterstützung von den Sponsoren erhält, der wird eben im Leichensack abtransportiert! Weniger angebracht ist das „Glattgebügelte“ hingegen, wenn es um die Kämpfe selbst geht: Bekommen es die Protagonisten mit bissigen Affen oder giftigem Nebel zu tun, dann hält die Kamera gerne und lange drauf, aber sobald sich zwei Tribute im Zweikampf gegenüberstehen, ist das Duell entweder im Handumdrehen beendet oder es findet gleich im Off statt. Hier war Gary Ross deutlich konsequenter als sein Nachfolger, der die wirklich schmerzhaften Momente ausblendet und damit die Gefahr in Kauf nimmt, den Schrecken zu verharmlosen. Dabei wäre eine härtere Gangart allemal angemessen gewesen – zumal hier vor den Hungerspielen eine solche Wut gegen das faschistische Kapitol und seinen tyrannischen Herrscher angefacht wird. So dürfte Francis Lawrence der Umstand, dass es im auf zwei Filme aufgeteilten dritten und letzten Buch keine Hungerspiele mehr gibt, voll in die Karten spielen und wenn er „Flammender Zorn 1 + 2“ mit derselben epischen Kraft inszeniert wie die erste Hälfte von „Catching Fire“, dann stehen uns noch zwei starke Fantasy-Blockbuster ins Haus.

Fazit: „Die Tribute von Panem 2: Catching Fire“ ist noch epischer und in seiner Gesellschaftskritik noch treffsicherer, aber bei der Inszenierung der Hungerspiele auch glattgebügelter als sein Vorgänger und hält so insgesamt das überzeugende Niveau von „Tödliche Spiele“.

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Kommentare

  • Schnafffan

    Damit hätte ich wirklich niemals gerechnet, aber nach dem bestenfalls durchschnittlichen ersten Teil legt Herr Lawrence ein astrein erzähltes Blockbusterstück vor!!!
    Konzentriert, dramaturgisch rund, mit für heutige Blockbusterverhältnisse bemerkenswertem substanziellen Gehalt, mitfiebernswerten Figuren, einer charismatischen Jennifer Lawrence und guten, vorallem angenehm pointiert eingesetzten Actionszenen.......

    Das hätte ich echt nicht gedacht, aber dem nächsten "Panem" fiebere ich viel mehr entgegen als dem nächsten "Hobbit"!!!!

    -> 4 Sterne!!!

  • Borsti

    Naja ganz solide, leider nicht so gut wie der erste Teil, da sehr viele Elemente einfach nochmal abgespult wurden und der Film bis zu den eigentlichen Spielen sehr langgezogen und dröge wirkte. Eine etwas straffere Erzählung hätte ich mir dann doch gewünscht. Desweiteren hätte ich gerne mehr von der Revolution gesehen (bis auf den Anfang war da nichts mehr zu sehen) und bis auf den letzten Twist hat sich der Plot auch keinen Zentimeter weiter bewegt. Wird aber denke ich noch in den nächsten Teilen ausgeweitet, deswegen noch verschmerzbar.

    Aber mein größter Kritikpunkt sind die eigentlichen Spiele. Viel zu kurz, viel zu vorhersehbar und sehr spannungsarm. Ich weiß ja, dass durch den letzten Twist vieles erklärt wird und es andere Spiele waren als im ersten Teil, aber er kam zum einen nicht wirklich überraschend und zum anderen hat er gerade deswegen komplett die Spannung herausgenommen, da zu jedem Zeitpunkt klar war, dass Katniss im Prinzip nichts passieren kann.

    6/10 von mir. Aber ich hab auch nicht die Bücher gelesen.
    Bin aber trotzdem überrascht, dass der Film hier so in den Himmel gelobt wird. Ich kann eigentlich so gut wie nichts finden, was der Film besser als der erste Teil gemacht haben soll. Vielleicht noch abgesehen von der etwas bissigeren Gesellschaftskritik.

  • korkell

    Der Begriff "Episch" wird heute sowieso fast nur noch aus jedem Zusammenhang gerissen benutzt.
    Es gibt keine epische Kameraarbeit.

  • korkell

    Die Beschreibung gesellschaftlicher Zustände, die im Film recht zeitlose Ansiedlung der Handlung und individuelle Geschichten die nicht nur auf den Protagonisten beschränkt sind (wobei hier eigentlich nur eine weitere Person im Fokus steht und der die meiste Zeit mit der Heldin zusammen ist), sprechen für eine epische Interpretation.
    Dagegen spricht die Erzählperspektive.
    Künstlerisch, was auch immer das in diesem Kontext heißen soll...vermutlich im Popbewusstsein als...."authentisch" oder mit experimentierfreudigen Kameraeinstellungen ausgestattet...
    Sehe auch keine zwingende Verbindung zwischen künsterlisch und episch, auch wenn Epik natürlich eine Kunstform ist.

    Du wirkst auf mich wie jemand der genau weiß, dass er mit so einer Klugscheißerei gegen Windmühlen kämpft, in einer Zeit in der kein Film mit etwas Action ohne eine "epische" (im Sinne von Der Herr der Ringe) Schlacht am Ende auskommt, warum versuchst dus also? Mach dir nicht deine Nerven kaputt ;-)

  • Marco S.

    Ich teile deine Meinung auch das die Kritik von Filmstarts sehr enttäuschend ist. Der erste Teil hatte noch 3.5 Sterne wirklich verdient. Nicht schlecht, keines Wegs,aber halt eher Standard. Doch der zweite Teil ist eine richtige Bombe. Nur wenige Dinge wurden rausgelassen ( und nicht wie die meisten denken vergessen ) die aber auch nicht unbedingt von Nöten gewesen wären. Wenn ich dann hier Filme wie Pacific Rim oder Fack ju Goethe sehe ( will nicht sagen das die schlecht sind) im Vergleich aber 4 Sterne kriegen, glaub ich das die "Experten" von Filmstarts doch stark daneben liegen mit ihrer Kritik.

  • RKarras

    Schlachtszenen gab es bei Narnia auch. Und der Film war sehr unblutig. Das Eine hat mit dem Anderen nichts zu tun. Meine Aussage war, dass ich es gerade gut finde, dass die Gewalt nicht durch Verstümmelungen erreicht wird, sondern sich auch vieles im Kopf der Leute abspielt. Aber ja, das ist schwer zu verstehen, ich weiß.

  • RKarras

    Huhu, da passt man mal ein Paar Tage nicht auf und schon fängt hier einer Feuer was? hehe.
    Also zuallererst Fain5: Meinung ist nun einmal subjektiv. Zwar habe ich das Kürzel "Ich bin der Meinung" nicht hinzugefügt, pardon, aber es war eben ein Ausdruck von dem was ich denke.
    Zweitens solltest du wenn du anderer Meinung bist das vielleicht äußern wie ein Erwachsener.
    Und drittens: Zwar habe ich alle Twilight-Filme gesehen, dennoch habe ich es auch noch zu 1-2 anderen Filmen ins Kino geschafft Zeit meines Lebens. Ich beschäftige mich schon sehr lange mit der Thematik "Film", weißt du. Zudem arbeite ich beim Film. Ich kann dir sowohl Sachverhalte der Dramaturgie näherbringen, sowie auch alles Mögliche über Filmtechnik erzählen. Tatsächlich habe ich schon Kameras mit denen Blockbuster dieser Kategorie gedreht werden in Händen gehabt, diese an Filmsets bedient und bin stundenlang damit rumgerannt. Ich kann noch mehr aufführen, aber das ist nicht der Punkt. Der Punkt ist, dass ich schon etwas verstehe von der Materie. Aber deswegen werde ich mich jetzt auch nicht mit mehr Expertise rühmen als andere hier, weil ich das gar nicht kann und nur meine Meinung vertreten möchte. Im Gegensatz zu dir.

    Ps: Wenn du Argumente willst, eines hab ich gebracht: subtile Kameraführung. Wenn du das nicht verstehst --> Duden.

  • Janos V.

    Unruhige Handkameraaufnahmen wirken unmittelbarer und "dreckiger", während ruhigere, längere Einstellungen und Kamerafahrten einen weiteren, erhabeneren Eindruck vermitteln. Der Begriff "episch" ist nicht perfekt gewählt, die gewollte Bedeutung erschließt sich aber aus dem Kontext.

    Mal ganz abgesehen davon ist das hier ist die Kommentar-Sektion, hier geht es nicht um begründete ästhetische Urteile, und hier darf jeder seine Meinung frei äußern. Wenn du feingeistigere Geistesnahrung suchst, empfehle ich dir die Kritiken-Seite. Oder gleich das Feuilleton der Süddeutschen.

  • Schurik007

    Wenn man sie als eine Schönheit verkauft in die sich jeder gleich verliebt schon. Aber auch mit der Kämpferolle hat sie ihre Schwierigkeiten.

  • Janos V.

    Brauchst dich hier nicht aufspielen. Offensichtlich schreibt der Verfasser nicht ganz so oft Filmkritiken, aber trotzdem trifft er mit seinem Kommentar den entscheidenden Punkt.

    Was das "episch" angeht: wenn du genau gelesen hättest, wüsstest du, dass es um die Kameraarbeit geht. Jan meinte wahrscheinlich den Unterschied zwischen der nervigen Shaky Cam im ersten und den ruhigeren, "epischeren" Bildern im zweiten.

  • Schurik007

    zumindest den teil wo alle sie als eine Schönheit verehren.

  • Danny M.

    Bin ich exakt der gleichen Meinung.

  • Janos V.

    Bin hin und weg, total baff. Hätte ich nie erwartet, aber... der Film ist der Hammer! Kann die Kritik absolut nicht nachvollziehen. Tough, mitreißend, spannend und unendlich unterhaltsam, ein annähernd perfekter Abenteuer-Blockbuster und viel, viel, viel besser als der erste Teil. Und wegen der zwei kurzen Szenen in denen wirklich Tribute gegeneinander kämpfen zieht Filmstarts 1,5 Sterne ab? Blödsinn. Etwas mehr Respekt vor der enormen Leistung, dieses Buch so fantastisch auf die Leinwand zu übertragen, bitte!

  • Fain5

    Oooh jetzt bin ich intellektuell nicht in der Lage. Super dass ihr mit dem Totschlagsargument Nummer 1 kommt. Und deine affektierte Art mich Hr. Fain 5 zu nennen beweist doch nur dass du dich selbst zu wichtig nimmst. Und wenn du mal ordentlich lesen würdest anstatt dich nur an deinen intellektuell hochwertigen Kommentaren aufzugeilen würdest du erkennen, dass es um die Diskussion ging, ob Gewalt direkt was mit Gore zu tun haben muss und ob sowas in Filmen ab 12 sein kann. Die Diskussion ob man die Filme vergleichen sollte kam dann von Indie Toni. Scheisse wenn man das von jemanden erklärt bekommt, der ja offensichtlich weniger intelligent ist als man selbst was?

  • Lukas L.

    Das stimmt! Trotz, dass es keine Spiele im 3. gibt, ist er echt heftiger. FSK 16 hätte der Reihe nur gutes getan :)
    Dennoch finde ich, dass in Catching Fire die Brutalität gut rübergebracht wird.

  • Lukas L.

    "[...] bei der Inszenierung der Hungerspiele glattgebügelter als sein Vorgänger [...]"
    Was versteht ihr denn unter glattgebügelt, möchte ich mal wissen?

    Ich fand die Spiele in Catching Fire extrem intensiv, kein Tribut kommt zur Ruhe und die Kämpfe, allein der Kampf mit den mutierten Affen, sind grandios.
    - Spoiler -
    Ist ja auch klar, dass, wenn jede Stunde etwas neues auf sie wartet, viel Action geboten wird :)

  • Fain5

    Wieso diskutieren? Du kannst es nicht hinnehmen, dass du falsch argumentiert hast und versuchst das auch noch mit ausschweifenden Beiträgen über Gewalt in Spielfilmen zu kaschieren. Dass ist keine Diskussion. Aber gleichzeitig anderen ihre Fehler vorhalten. Sowas kann ich leiden wie Fußpilz.

  • IndieToni

    Es ist scheiß egal was ich meine? Meine Güte bist du tolerant. Mit dir zu diskutieren ist sinnlos und macht auch wirklich keine Freude.

  • Fain5

    Du kannst hier so viele Romane schreiben wie du willst und es ist auch scheiss egal was du meinst fest steht, dass ich mich darauf bezogen habe, dass es sehr wohl Filme ab 12 gibt in denen Gewalt auch deutlicher dargestellt wird ohne Gore einzubauen. Ob du jetzt der Meinung bist, dass man diesen und jenen Film nicht vergleichen kann spielt dabei überhaupt keine Rolle. Aber toll dass du uns allen zeigst wie gut du Filme analysieren kannst. Bravo!

  • IndieToni

    Anscheinend verstehst DU nicht worauf ICH hinauswill. Es geht mir einfach darum, dass in den beiden Filmen eine völlig unterschiedliche Gewalt dargestellt wird.
    Nehmen wir doch mal den Herrn der Ringe.
    Typischer Protagonisten/Antagonisten- Film. Die Protagonisten in Form von Menschen bzw. Menschenähnlicher wie Elben, Hobbits usw.
    und die Antagonisten in Form von, nehmen wir einen Überbegriff, Monster. Klar werden da Köpfe abgetrennt und Arme abgeschnitten, aber das an einer klaren Form des Bösen.
    Nehmen wir jetzt mal die Tribute von Panem.
    Hier werden in eine Arena 24 Kinder und Jugendliche gepackt, die sich gegenseitig auslöschen müssen. Dabei dürfen auch gerne einfach nur Steine oder die rohe Gewalt benutzt werden.
    Und das auch von älteren Jugendlichen an kleineren Kindern.
    Bei solchen Szenen kann man doch nicht einfach unverblümt drauf halten wenn sich den Film auch Kinder oder Jugendliche anschauen sollen?!
    Filme in denen Kinder Gewalt ausüben und sich sogar gegenseitig umbringen, ich nenne da gerne als zweites Beispiel "Der Herr der Fliegen" sind einfach viel einschneidender und belastender für des Filmpublikum, als wenn der Held des Filmes einen furchterregenden Ork und Uruk tötet.
    Das ist meine Meinung und ich hoffe du urteilst das nächste Mal nicht vorschnell.

    Und mal was ganz anderes. Ich bin sowieso der Meinung, dass ein Film wie der Herr der Ringe, vor allem der dritte Teil durchgängig ab 16 Jahren sein sollte.

  • Fain5

    Achso, weil es um das Thema Gewaltdarstellung bei Filmen ab 12 geht ist es weit hergeholt zwei Filme welche ab 12 sind zu vergleichen. Manche Leute können einfach nciht zugeben wenn sie sich geirrt haben...

  • SonnyC

    Eine härtere Gangart ist nicht immer mit Gore und abgetrennten Körperteilen verbunden. Es geht auch nicht um den Goreeffekt sondern schlich und ergreifend um die Darstellung des Überlebenskampfes. Jedoch fand ich beim 1. das drumherum gut umgesetzt und es hatte auch die nötige Tiefe, was es wieder rausgerissen hat. J.Lawrence halte ich auch für eine Top Schauspielerin, bemesse das aber ungern an Auszeichnungen, auch wenn ich finde das der Vergleich mit CD Verkäufen etwas hinkt, da Oscars meistens nicht die Blockbuster gewinnen. Ob man ihn ihr hätte geben müssen ist genauso sinnlos wie die Diskussion über die Menge der Sterne für die Filme, da gehen Meinungen nunmal auseinander. Mir sind die Oscars ziemlich Latte.

  • Max H.

    Also ich halte Jennifer Lawrence für eine großartige Schauspielerin, sehe aber die Kritik von Lawrence's Oscar für Silver Linings von Fain5 als absolut berechtigt an, gute Leistung, mehr nicht, eine psychotische Darstellung spielt jedem Schauspieler in die Karten (und bei dem Oscar kann man sogar noch darüber reden, ob sie bei der doch limitieren Spielzeit überhaupt in die Kategorie Hauptdarstellerin eingeordnet werden sollte). Wer allerdings ernste Zweifel an ihrem Talent hat, dem kann man da nur zu "Poker House" raten, einen ihrer, oder der, erste Film, den sich bereits alleine mit 16 gestemmt hatte (oder 17, weiß es gerade nicht genau). Übrigens ist da auch Chloe Moretz im Alter von 8 oder so dabei, da gibts dann den direkten Vergleich, wenn ihr so wollt. Halt ich aber für völlig dämlich. @Fain5: es können sich ja nicht alle Leute bei ihr irren, oder? Und wenn sie so weiter macht, wird sie sich auch den ein oder anderen Oscar noch verdienen. Und natürlich auch noch nachträglich den für dieses Jahr ;)

  • Venom

    Die Oscars sagen mal absolut gar nix aus. Wie oft die schon meilenweit daneben lagen oder Filme komplett ignoriert haben.

  • Teddy-Daniels

    Ich finde die Kritik sehr gelungen, liest sich meiner Meinung nach eher wie eine 4-Sterne Kritik, aber okay....Hatte gestern auch die Möglichkeit den Film auf der Premiere zu sehen, finde ihn gegenüber dem ersten Teil ein Stück besser (wobei mir der erste auch sehr gefallen hat). Meiner Meinung nach wird dort nichts verharmlost und die Gewalt des Buchges wird sehr gut überliefert. Man merkt zu jeder Zeit, dass alles auf sicher gegangen sind mit der Kamera etc. um wirklich die breite Masse zu befriedigen, meiner Meinung nach schadet es dem Film aber nicht. Die Anfangsszene bei den Spielen ist ähnlich hektisch gefilmt und adrenalinreich erzählt, wie im ersten Teil. Sehr schön ist wirklich der gesellschaftskritische Aspekt, wie in der Kritik betont wird, noch um einiges ergiebiger dargestellt als vorher und, ja, vor allem das Schauspiel von Lawrence ist hier noch intensiver und herausragender und trägt den gesamten Film!
    Für mich auf jeden Fall 4 Sterne.

  • IndieToni

    Einen Film wie den Herrn der Ringe mit die Tribute zu vergleichen ist für mich schon ziemlich weit hergeholt. Vor allem wenn uns um das Thema Gewaltanschauung geht. Meine Meinung.

  • Marsellus Wallace

    Soll ich dir vielleicht noch ein Essay schreiben oder was? Chloe Moretz ist übrigens ebenfalls sehr talentiert, habe auch nie was anderes behauptet...

  • Janos V.

    Jep, ich hab schon nach dem ersten Teil gesagt dass es schwierig wird das mit FSK 12 durchzuhalten. Wenn man weiß, was im dritten Band erst abgeht, daraus müsste ja eigentlich über weite Strecken ein Horrorfilm werden... das müssen sie zwangsläufig dermaßen entschärfen, dass es ziemlich viel Durchschlagskraft verliert.
    Hätte ich konsequent ab 16 gemacht und auf ein paar Millionen verzichtet.

  • Schurik007

    Mir gefällt Jennifer
    Lawrence auch nicht. Schlecht ist sie nicht, aber irgendetwas fehlt ihr, ich
    kauf ihr einfach die Rolle in Panem nicht ab. Sie ist zwar hübsch aber nicht außergewöhnlich,
    genauso wie Scarlett Johansson. Naja man muss nicht jeden mögen. Der erste Teil
    hat aber seine 3,5 Sterne verdient, freue mich schon auf den zweiten.

  • Fain5

    Und ich bin sicher, du erklärst mir auch, was bei meinem Kommentar an den Haaren herbeigezogen ist.

  • Fain5

    Schön dass du das unmöglich findest aber ausser irgendwelche Fakten aufzuzählen und dich auf die Meinungen anderer (Oscars) zu berufen konntest du mir auch nicht sagen, warum sie so gut ist. Sie hat mit 22 schon in Filmen mitgespielt. Toll, kennste Chloe Graze Moretz?

  • IndieToni

    Stimmt, bei Userkommentaren die an den Haaren herbeigezogen sind, überles ich oft die Hälfte. Mein Fehler.

  • Cinergie

    Hast Du die Romane gelesen? Ist halt immer schwierig aus einer Romanvorlage eine bessere Story zu kreieren wenn man nahe beim Buch bleiben möchte. Ich habe alle Bücher gelesen, habe alle für sehr gut befunden und finde auch den ersten Film als sehr gut und soweit als möglich romangetreu umgesetzt.

    Was die Story angeht, das ist halt eine Frage des Geschmackes und muss auch nicht gleich beschissen sein, wenn es einem persönlich nicht gefällt. Wenn ich z.B. an den Film "Heat" denke (mit Pacino und Niro) so ist die Story selber sehr oberflächlich und überraschungsarm aber einfach nur grandios inszeniert. Ich finde es muss nicht immer eine superexklusive Geschichte sein wie z.B. Inception, es reicht auch wenn eine einfache Geschichte gut umgesetzt wird.

  • Marsellus Wallace

    Ich finde es einfach immer ziemlich daneben, wenn alle möglichen Top-Darsteller von Möchtegern-Experten als Überbewertet bezeichnet werden. Gerade wenn es sich um jemanden wie Jennifer Lawrence handelt, die sowohl Mainstream als auch kleinere Filme großartig stemmen kann und das in dem Alter.

  • Fain5

    Komisch, klugscheissen ohne richtig zu lesen scheinst du bei meinem Kommentar aber auch getan zu haben. Solche hab ich ja am liebsten ;)

  • Fain5

    Deswegen schrieb ich ja "zumindest im Kino"... Und selbst da war schon genug Gemetzel. Also versteh ich nicht, was deine Aussage jetzt soll.

  • Fain5

    Ja. Ich weiß ja nicht mit was für Leuten du sonst diskutierst aber wenn ich jemanden für überbewertet halte dann hab ich mir auch vorher einen Überblick über das können der Person geschafft. Lawrence ist keine schlechte Schauspielerin. Aber was genau an Silver Linings war jetzt Oscarwürdig? Gabs keine Konkurrenz?

  • IndieToni

    Herr der Ringe gab es aber auch in zwei Versionen! Die Extended Version mit den ungeschnittenen Szenen und Kämpfen ist erst ab 16. Und das bei allen drei Filmen.

  • IndieToni

    G'scheit gelesen hast du den Text anscheinend nicht?! Steht ja wohl überdeutlich da, dass Katniss die einzige WEIBLICHE Gewinnerin aus Distrikt 12 ist. Hauptsache klugscheißern und nichtmal die Namen richtig schreiben können, die hab ich am liebsten.

  • Schnafffan

    Hübsche Kritik, Herr Petersen.

    Ich halte Teil 1 ja für relativ überbewertet (man freut sich ja zwar riesig, wenn Hollywood mal ein bisschen Anspruch reinbringt, aber das war in Teil 1 dann doch alles viel zu platt!), weil in allen Bereichen überaus durchschnittlich (abgesehen vom Kostümdesign und Make-up, die waren oscar-würdig). Aber gut, die Aussicht auf einen gestiegenen Level an Sozialkritik und eine schneidig-charismatische Jennifer Lawrence in Bestform wird mich dann wohl doch ins Kino scheuchen.

  • Marsellus Wallace

    Hast du wenigstens ihre Filme gesehen um das auch richtig werten zu können?
    Im besonderen meine ich "Winter's Bone" und natürlich "Silver Linings"

  • Fain5

    Achso und zum Thema Gewalt: Herr der Ringe war (zumindest damals im Kino) auch ab 12 und die haben es trotzdem hinbekommen, heftige Schlachtszenen zu zeigen. Es muss also nicht immer Gore sein wenn man Brutalität stimmungsvoll auf die Leinwand bringen will.

  • Schnafffan

    Ich halte Teil 1 ebenfalls für überbewertet, aber da muss man nicht gleich andere User runtermachen. Von nem Meisterwerk spricht er übrigens gar nicht, "einer (!) der besten Blockbuster der letzten Jahre" muss nicht gleich ein 4,5- oder 5-Sterne-Film sein! (ich persönlich halte z.B. "Skyfall" für einen der besten Blockbuster der letzten Jahre, obwohl ich ihm 'nur' 4 Sterne verleihen würde!)

  • Fain5

    Ja klar kann es die geben aber bei so einer starken Behauptung kann man ja auch davon ausgehen, dass er auch Argumente dafür hat ausser seine subjektive Meinung.

  • Fain5

    David Guetta hat auch zich Millionen Cd´s verkauft und trotzdem ist seine Musik keine Glanzleistung! Zudem habe ich geschrieben dass ICH sie für überbewertet halte. Zu guter Letzt sind die Oscars auch keine Garantie. Überleg mal wie viele Leute schon übergangen worden oder den Preis zu Unrecht bekommen haben. Also einfach mal selbst die Klappe halten wenn man mit Kritik nicht umgehen kann ;)

  • Marsellus Wallace

    Ja klar ist Jennifer Lawrence total überbewertet, deshalb war sie auch schon 2 mal für einen Oscar nominiert und einen davon gewonnen und das im Alter von 22 Jahren.
    Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Klappe halten!

  • Joshua R.

    Soll ja auch andere Meinungen als die eigene geben...hab ich wenigstens mal gehört...

  • Fain5

    Inszenatorisch der beste Blockbuster? Gehts noch? Du scheinst sonst echt nur Twilight zu gucken denn der Film war was das betrifft stink langweilig. Wackel hier, Wackel da, hier mal schnell nen Feuerball und den Rest hockt die nur auf nem Scheiss Baum oder in ner Höhle rum. Der Film ist jetzt nicht billig gemacht aber von einem inszenatorischen Meisterwek Welten entfernt.

  • Fain5

    Ich halte Jennifer Lawrence immernoch für total überbewertet und den 1. Tribute von Panem grottenschlecht. So eine beschissene Story trotz des grandiosen Potenzials...

  • RKarras

    Ich fand die Wackeloptik 1. gar nicht so allgegenwärtig wie andere es behaupten und 2. eigentlich genau passend zum Szenario. Der erste Teil war inszenatorisch einer der besten Blockbuster der letzten Jahre.
    Ich hoffe dass 'Catching Fire' da ebenfalls mithalten kann.

    Was ich im Gegensatz zu vielen super finde: Die Gewalt im ersten Teil war durchaus zu spüren und bekam durch das, der Altersfreigabe geschuldetem, Wegblenden seine Intensität. Es ist ja auch ein Film für Jugendliche.

    Mir gehen die Leute, die sich für jeden Film mit Gewalt auch automatisch Gore wünschen, ziemlich auf die Nerven. Abgetrennte Körperteile zeigen kann mit einem gewissen Budget jeder. Intensität durch subtile Kameraführung erreichen ist meiner Meinung nach die höhere Kunst.

  • SonnyC

    Härtere Gangart hätte ich mir schon vom ersten gewünscht.

    Doof, wenn es jetzt noch seichter wird.... Freu mich dennoch drauf solange es in anderen Dingen konstant stark bleibt wie der 1.

  • Max H.

    Das mit der aalglatten Hungerspiel - Ästethik hab ich mir gedacht, da einiges an Kritik für Ross' Wackelkamerataktik aufkam, obwohl ich die eigentlich sehr authentisch fand, schade. Ich denke, um das alles aber korrekt einzuordnen, sollte man ihm aber komplett sehen ;)

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