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Die Tribute von Panem 2 - Catching Fire
Durchschnitts-Wertung
4,1
1547 Wertungen - 79 Kritiken
28% (22 Kritiken)
42% (33 Kritiken)
18% (14 Kritiken)
10% (8 Kritiken)
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79 User-Kritiken

Tim Walter
Tim Walter

User folgen 3 Follower Lies die 9 Kritiken

2,5durchschnittlich
Veröffentlicht am 01.12.13

Ich kann leider die Ansicht der vielen begeisterten Zuschauer nicht teilen. Als jemand der die Bücher nicht gelesen hat, ist vieles für mich unverständlich, lediglich angedeutet und nicht konsequent genug umgesetzt worden. Das im Film dargestellte Regime ist eines der unkonsequentesten aller Zeiten. Wo bei einem einfachen Pfeifen des Spotttölpellieds Menschen direkt hingerichtet werden, werden auf der anderen Seite viel größere Überschreitungen einfach zur Kenntnis genommen und ein abgefahrener Plan a la Spoiler: Zeigt sie im Hochzeitskleid und vermischt das mit den Bildern von gequälten Massen herausgeholt. Irgendwann wird dieser Plan dann wieder verworfen. Warum, das beantwortet der Film nicht. Weitere Ungereimtheiten schließen sich an und ähneln im Inhalt dem ersten Teil: Spoiler: Wer genau sind die Sponsoren? Wie üben sie Einfluss auf die Arena aus? Was kostet ein Gimmick? Was haben die Sponsoren selbst davon? Warum bekommt nur die Hauptdarstellerin ständig Hilfe? Weiterhin ist nicht klar, Spoiler: wie das sogenannte Teambuilding funktioniert. Zwar wird den Protagonisten immer wieder geraten ein Team zu bilden, wie das letztlich zustande kommt, dass bleibt geheim. Erst in der Arena entdeckt man zufällig, dass man in einer Mannschaft ist? Was ist, wenn man sich dann schon einen Pfeil in den Schädel gejagd hat? Nun kann man darüber streiten, ob man die Bücher gelesen haben muss oder nicht. Ich habe es nicht und es ist mir absolut unverständlich. Deshalb bleibt das Ende auch dermaßen unlogisch, dass es schon schreit: Spoiler: Beruht etwa der ganze perfide Plan des Untergrunds darauf, dass der Spielleiter ein Rebell ist, alle die vorher schon verdächtig waren unter einer Decke stecken und die Protagonistin genau im richtigen Moment auf die Idee kommt einen Elektropfeil an die Kuppel zu schießen, wo dann zwei Minuten später ein Flugschiff die Lady aufnimmt? Wurde der Blitzbaum - der eigentlich total sinnlos ist - deswegen extra in die Arena verfrachtet? Fragen über Fragen. Antworten gibt Panem trotz exorbitanter Laufzeit keine. Der Zuschauer wird im Regen gelassen. Auch der Beginn ist zäh und voller Ungereimtheiten: Spoiler: Warum geht die Protagonistin noch jagen, wo sie doch super reich ist und priviligiert in einem Extradorf der Sieger lebt? Wie kann ein solcher neuer Superstar sich mal eben absetzen und genauso wie eh und je mit ihrem Freund den Disktrikt durch ein Loch im Zaun verlassen, ohne dass es jemanden auffällt? Die Liste der Merkwürdigkeiten, Kuriositäten und Ungereimtheiten ließe sich unendlich weiter führen, irgendwann streikt dann der Intellekt, oder er lässt es einfach über sich ergehen. Das tragische ist, dass in der ersten Stunde Panem so wenig passiert, dass letzteres einfach kaum möglich ist.

Mapache
Mapache

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2,0lau
Veröffentlicht am 08.12.13

Es ist erschreckend, dass sich selbst große Zeitungen und Magazine im Angesicht einer großen Fangemeinde nicht dazu durchringen können, den Filmobjektiv und ehrlich zu bewerten. Anscheinend ist es ihnen wichtiger, den Film gut da stehen zu lassen und sich nicht der Wut der Fans auszusetzen. Was sagt das über unsere Presse aus? Für mich war der Film ein B-Movie besonderer Art. Ich habe fast volle 2 Stunden gegähnt. Grundsätzlich verfolgte der Film vom Plot alle Stufen, die man auch im Teil 1 durchlebte. Eine kleine Einführung in unglaublich platt wirkende Figuren, Trauer und Abschied, die Vorstellung der Helden (so stereotypisch wie bei Harry Potter), Training, Sponsoren, Kampf um die Waffen, Flucht in den Wald, Aufopferung, Bloßstellung des Kapitols am Ende. Wie Hang Over 1 und 2 gleicht der Film auch vom Ablauf her dem ersten Teil wie ein Zwillingsbruder. Diskussionen über Kleider, Haarfarben und andere langweilige Themen lähmen den Film zusätzlich. Die skurrilen Köstüme und das Schauspiel sorgt dafür, dass man keine Verbindung mit den Hauptfiguren aufbauen kann. Alles wirkt so kindlich naiv und platt, als ob man eine Folge Spongebob Schwammkopf sehen würde. Der Film liegt irgendwo zwischen Narnia, Harry Potter, Running Man und Spy Kids. Spoiler: Das ganze Setting ist einfach nur bescheuert. (War es auch schon beim ersten Teil) Als Beispiel zur Verdeutlichung nehme ich die Szene mit dem giftigen Nebel, die der Szene mit der Feuerwand aus dem ersten Teil ähnelt. Wenn das Capitol so sehr an einem bestimmten Ablauf der Spiele interessiert wäre, nämlich dem, dass sie erst einmal überlebt, dann dürfte man doch nicht riskieren, dass sie wirklich stirbt. Sie ist aber immer wieder kurz davor schwer verletzt und getötet zu werden. Dass sie am Ende den Pfeil gegen die Kuppel schießt, was eine völlig spontane Reakion auf die unkontrollierbaren Geschehnisse war, wird später als ein möglicher Teil des Plans verkauft. Alle sind eingeweiht, nur sie nicht. Man behauptet, sie wäre zu emotional und habe es ihr deshalb nicht erzählt. Tatsächlich war es ausschließlich dazu gedacht, der Handlung eine unbekannte Komponente zu verleihen. Der Zuschauer soll sich fragen, "hmmm, was sollen diese Anspielungen der anderen Spieler?". Ich hatte eigentlich nur Angst, dass die 10,50 Euro an der Kinokasse nur deshalb verlangt wurden, weil der Film Überlänge hat. Ich hätte ja nie erahnen können, dass der Überpreis verlangt wird, weil alle den Film für so gigantisch halten. Die 10,50 Euro müsste man mir geben, damit den Film ein zweites Mal ansehe. Er war für mich so banal und lahm, dass ich, würde er ihm TV laufen, lieber das Kochduell sehen würde, als mir diese niveaulose, banale Kinderbuch-Geschichte mit mittelmäßigen Hollywood Effekten erzählen zu lassen.

Christian Hoja (Cellurizon.de)
Christian Hoja (Cellurizon.de)

User folgen 18 Follower Lies die 267 Kritiken

2,5durchschnittlich
Veröffentlicht am 24.03.14

[...]Und dann kommt da diese Katniss Everdeen, hält drei Finger in die Luft, gibt ein Pfeifkonzert mit Spotttölpeln und whooow, it’s revolution, baby! Warum ERST JETZT, im 75. Jahr der Hungerspiele? Warum durch IHRE Taten, worin liegt deren Besonderheit? Ist sie der erste Tribut in einem Dreivierteljahrhundert, der sich während der Spiele für einen anderen eingesetzt hat? Der erste, der widerständlerisches Verhalten dem Kapitol gegenüber gezeigt hat? Und warum gibt irgendwer in den Distrikten einen Dreck auf ihre Fake-Liebe zu Peeta? Dort, wo Eltern ihre Kinder entrissen werden?[...]Viel zu viele Fragen, um der Illusion des Films zu folgen. Es bleibt permanent präsent, dass das alles keinen Sinn zu haben scheint, weil die „Panem“-Filme keinerlei Relationen innerhalb ihrer dargestellten Welt setzen, keine organische Umgebung jenseits des akut Gezeigten spür- und erfühlbar machen, eine größere Stimmung, die sich von außen in das Geschehen transferiert, ihm Gewicht und Bedeutung verleiht.[...]Am Ende schneidet das Sequel dennoch leich verbessert im Vergleich zum Vorgänger ab, „Catching Fire“ macht mehr Druck, wirkt nicht nur dank der erträglichereren Kameraarbeit cinematischer, auf Kosten der Logik und konsistenter Charaktere steigert sich zumindest das Drama und gewährt einen Anschlag von „Mitfiebern“.[...]Jennifer Lawrence überzeugt weiterhin im geforderten Spektrum der Rolle, die an sich ist allerdings ein gewaltiges Trugbild: Katniss ist nur die Beilage eines Gerichtes, das von ganz anderen gekocht wird, die im Hintergrund einen umständlichen Plan mit ihr durchziehen. Eine starke Frauenfigur? Mitnichten. Im Gegenteil: zig Mal bekommt sie während beider Filme gesagt, bloß nicht sie selbst zu sein! Und dieses „sie selbst“, was fällt den Panem-Filmen da an starker Persönlichkeitsausprägung ein? Widerspenstigkeit. Zwei Filme lang von männlichen Wunschbildern fremdbestimmt und umgeformt. Und wie oft tut Katniss gerade in „Catching Fire“ denn etwas, dass NICHTS mit dem Beschützen ihrer Loverboys zu tun hat? Wie oft leidet und weint und kreischt sie verzweifelt ob des schwindenden Wohls der Männer in ihrem Leben? Aber hey, yippieyeah: was für ’ne starke Frauenfigur… May the box office numbers be in her favor.[...]

Daniel F.
Daniel F.

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1,5enttäuschend
Veröffentlicht am 03.10.14

nach 30 Minuten gähnende Langeweile habe ich diesen Film abgeschaltet. Das war auch ganz gut so,so konnte oder musste ich die üblichen Gewaltszenen die mir schon im ersten Teil missfallen haben nicht schauen. Alles in allem verstehe ich den Hype um diesen Film überhaupt nicht denn es sind ultra schlechte Schauspieler und eine außerordentlich langweilige Story.

Oliver S.
Oliver S.

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5,0Meisterwerk
Veröffentlicht am 23.11.13

Wow - für mich definitiv einer der sehenswertesten und berührendsten Filme der letzten Jahre. Große Gefühle!! Der erste war ja schon gut, aber wie selten ist es, dass eine Fortsetzung den 1. Teil so weit überflügelt. J. Lawrence spielt die steigende Zerrissenheit, die taffe Sensibilität der Katness überragend. Auch die anderen Rollen sind hervorragend besetzt. Für mich der Blockbuster des Jahres! Was ich auch Klasse finde - Hollywood traut sich auch mal wieder an Stoffe mit brisanter politischer Botschaft und traut dem Zuschauer ein wenig Intelligenz zu. DANKE! Man fragt sich nach dem Schauen schon: "Was sind meine "Brot & Spiele", mit denen ich den ganzen Wahnsinn, der mich umgibt, verdränge?" Absolute Filmempfehlung - was für Kopf & Herz gleichermaßen!

lorena v.
lorena v.

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4,5hervorragend
Veröffentlicht am 24.11.13

Ich hab die Bücher nicht gelesen, und war vom ersten Film mittelprächtig begeistert. Nun gehöre ich nicht mehr zum jugendlichen Publikum, und dachte schon die Dreiecksliebesgeschichte würde mich bald anöden, und was soll man da noch groß überbieten? Es wird wohl wieder gekämpft, alles wie gehabt. Von wegen! Die Figuren haben sich weiterentwickelt, die Lovestory ist glaubhaft und nicht kitschig, und steht vor allem nicht im Mittelpunkt. Auch die Spiele bieten viel Neues! Jennifer Lawrence ist wirklich eine großartige Schauspielerin und ich bin ab heute ein Fan. Ein großartiger Film! Mein Highlight des Jahres...aber es kommt ja noch der Hobbit.

Janos V.
Janos V.

User folgen 15 Follower Lies die 128 Kritiken

4,5hervorragend
Veröffentlicht am 21.11.13

Wir hatten mit vielem gerechnet, aber nicht damit. Viereinhalb von fünf Pfeffis für „Catching Fire“, Prost! Die ganze Kritik gibts auf dem Blog:

Heiko V.
Heiko V.

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5,0Meisterwerk
Veröffentlicht am 21.11.13

Fesselnder als der erste Teil. Absolut sehenswert!!

NaTi M.
NaTi M.

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2,0lau
Veröffentlicht am 09.05.14

Habe mir den zweiten Teil angesehen, weil mich der erste sehr begeistert hat. Jedoch wurde ich massiv enttäuscht, die Handlung wirk verwirrend und unklar, zeitweise dachte ich mir "Ok wie soll ich das jetzt verstehen?" Meiner Meinung nach wirkte alles in allem wie eine Art abklatsch des ersten Teiles, nichts neues, ausgelutscht und lau - wie als würde man nicht wissen wie man den Film nun Fortsetzen soll. Vermutlich ist das Buch besser, hab es nie gelesen, aber ob ich mir den dritten Teil ansehen werde, naja mal sehen. Für begeisterte Fans ist der Film sicher sehenswert, aber ich werde ihn mir nicht nochmal ansehen.

Marco B.
Marco B.

User folgen Lies die 89 Kritiken

2,0lau
Veröffentlicht am 09.12.13

Ein Film, der dem Hype in meinen Augen, nicht gerecht wird. Was meint Ihr dazu? VG

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