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Kinostart
27. September 2012 (1 Std. 23 Min.)
- Regie
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Mit
Alexander Fehling, Sariqo Sakega, Obusentswe Deamar Manyma mehr
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Genre
Drama
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Nationalität
Deutschland

- Kinoprogramm
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- DVD
- Wissenswertes
Von Abenteuerlust ins ferne Afrika getrieben, lässt sich ein wagemutiger deutscher Backpacker (Alexander Fehling) von einem alten Fischer tief in die unwirkliche Wildnis im Herzen des schwarzen Kontinents führen. Als er am nächsten Morgen ohne seinen eingeborenen Reiseführer aufwacht, ahnt er, dass er einen fatalen Fehler begangen hat. Für ihn beginnen eine Odyssee und ein Überlebenskampf. Orientierungslos zieht er tagelang durch die Wildnis. Mit jedem Tag verändert sich zunehmend seine Wahrnehmung. Ängste und Wahn werden in ihm immer stärker und gewinnen die Oberhand. Die fremde und erdrückende Landschaft bringt ihn fast um den Verstand, die sengende Hitze zerrt an seiner Ausdauer und bringt ihn an seine körperlichen Grenzen. Doch völlig unverhofft findet er dann fernab jeglicher Zivilisation ein abgelegenes Dorf.
Verleiher | Filmgalerie 451 | Details zum Film | - | |
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Produktionsjahr | 2011 | Besucher | - | |
VOD-Starttermin | - | Budget | ca. 150000 Euro |
- Film läuft in meinen Kinos
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Von Kevin Huber
Eine restlos globalisierte Welt fördert Kuriositäten zu Tage: Die schwäbische Hausfrau zaubert asiatische Spezialitäten auf den Mittagstisch, der Berliner Hipster packt seinen iPod mit weltmusikalischen Klängen voll, ohne zu wissen, was dabei besungen wird, die gutbetuchte Bildungselite versucht sich an einem Hobby, das man auch als Dritte-Welt-Hopping bezeichnen kann: Innerhalb weniger Tage möglichst zahlreiche fremdartige Kulturen hautnah zu erleben, ist für den Flugreisenden heutzutage kein Problem mehr. Mag solch kultureller Austausch grundsätzlich begrüßenswert sein, so spielt dabei auf Seiten der Industrienationen oft auch eine gewisse Überheblichkeit eine Rolle. Die Einheimischen werden beobachtet, bestaunt und durchgefüttert wie Tiere im Zoo, auf dass sich der Besucher bei seiner Rückkehr in die „zivilisierte" Welt ganz besonders wohltätig, weltoffen und kulturell bereichert fühlen kann. Regisseur Jan Zabeil setzt diesem Irrweg in seinem zu großen Teilen improvisierten Afrika-Drama „Der Fluss war einst ein Mensch" einen unbefangenen und kritischen Blick entgegen, der vor allem auch die unterschiedlichen Beziehungen zu Natur und Spiritualität offenlegt.
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Rolle: Backpacker
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