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    Side Effects
    Durchschnitts-Wertung
    3,8
    265 Wertungen - 27 Kritiken
    7% (2 Kritiken)
    41% (11 Kritiken)
    30% (8 Kritiken)
    7% (2 Kritiken)
    11% (3 Kritiken)
    4% (1 Kritik)
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    27 User-Kritiken

    Kinobengel
    Kinobengel

    User folgen 16 Follower Lies die 413 Kritiken

    4,0
    Veröffentlicht am 8. Juni 2013
    Mit „Side Effects“ versucht sich der in vielen Genres aktive Steven Soderbergh mit einem Psycho-Thriller. Emily (Rooney Mara) verkraftet nicht, dass ihr Mann Martin (Channing Tatum) wegen Insiderhandels ins Gefängnis muss und erst recht nicht, dass er nach der Haftstrafe vor der Tür steht und wieder ins Geschäft einsteigen will. Psychiater Dr. Banks (Jude Law) soll es richten, diagnostiziert Depression und wendet neue Psychopharmaka an, für deren Verkauf er besonders honoriert wird. Nach einem Todesfall ermittelt die Polizei und jemand soll bestraft werden, entweder Täter oder Behandelnder mit Tendenz zum Letzteren. Dr. Banks behauptet Unstimmigkeiten und möchte seine Reputation zu retten, unter Kollegen und bei seiner Familie. Fast gleichzeitig in Deutschland angelaufen sind „Side Effects“ und „Passion“. Beide buhlen mit Suspense à la Hitchcock um die Zuschauer. Steven Soderbergh macht das Rennen gegen den älteren und erfahreneren Brian De Palma, und zwar in jeder Hinsicht. Die Story von „Side Effects“ ist zum größten Teil schlüssig und wartet mit einigen Überraschungen auf. Dabei wird der Zuschauer vor die Mannigfaltigkeit der US-amerikanischen Pharmaindustrie gestellt und stets auf dem Wissensstand von Dr. Banks allmählich zum Resultat geführt, ohne verwirrende Auflösungsschlacht zum Ende. Beide Filme sind hervorragend besetzt, aber Steven Soderberghs Kameramann nutzt dies auch aus und fängt jede Mimik der Akteure ständig aus Nah-Perspektiven ein, die einfach sitzen und welche die hervorragenden schauspielerischen Befähigungen mit in den Vordergrund schieben. So entstehen Filme, die auf die große Leinwand gehören. Rooney Mara ist so herrlich verwandlungsfähig, war sie doch u.a. als freakige Lisbeth Salander in Finchers „Verblendung“ zu sehen und nun als nette Ehefrau mit psychischen Problemen. Jude Law bekehrt mit seinem Kampf gegen die immer mehr werdenden Gegner jeden Beobachter. Sein Handeln, jede seiner Regungen, sei es Arroganz, Verwunderung, Verzweiflung oder Aggression geben einen glaubwürdigen Dr. Banks ab. Auch Catherine Zeta-Jones überzeugt als Banks‘ gut etablierte Kollegin Dr. Siebert. Man kann dem Film vorwerfen, dass er das Publikum nicht ständig in die Geschichte einsaugt, denn hier muss der Zuschauer selbst aktiv werden und auch die länger gezeigten Kameraeinstellungen an sich heranlassen, denn diese haben ja eine hohe Qualität. Da kommt es bei jenen, die sich gern berieseln lassen schon mal zu Fremdaktivitäten unterm Flimmerlicht. Wer also intensiv beobachtet, mitgrübelt und nach Lösungen sucht, sieht einen ständig kribbelnden, spannenden Film.
    Ziemlich beste Filmkritiken
    Ziemlich beste Filmkritiken

    User folgen 5 Follower Lies die 77 Kritiken

    4,5
    Veröffentlicht am 20. April 2013
    Ich muss ehrlich zugeben, dass ich mich dieses Mal vorab absichtlich nicht eingehender mit dem Film beschäftigt habe und lediglich den Trailer als Einstimmung gesehen habe. Im Nachhinein war das wohl genau die richtige Entscheidung, denn nur so konnte mich das Drehbuch vom Hocker hauen. Nicht nur, das sehr Gute in Szene setzen der Charaktere, sondern auch die Wendungen in der Handlung und den Verhaltensweisen der einzelnen Akteure machen aus dem Film zwar kein Meisterwerk, aber einen aus meiner Sicht sehr guten Thriller. So hatte ich schon eine ganze Weile nicht mehr das Gefühl bei einem Thriller, das ich jetzt bei Side Effects endlich mal wieder hatte. Diese Spannung und vor allem aber diese Gier, selbst herauszufinden, wann und wie die Handlung sich bald wieder ändert. Die komplette Kritik findet ihr auf unserer Website:
    Lisabon
    Lisabon

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    5,0
    Veröffentlicht am 29. April 2013
    Seit langem endlich mal ein Film, der mir mein Geld komplett wert war. Ein guter Film und eine gute Story kommt auch ohne Explosionen, jedes mal irgendeine Schießerei und sinnlosen Dialogen zurecht - bestes Beispiel Side Effects. Sehr gut überlegte Bildgestaltung/Bildaussage - sehr klar und einfach gestrickt - tolle Kameraeinstellungen. Man hat sich Gedanken gemacht. Wirkt für viele sehr einfach und langweilig, aber dann verstehen sie die Aussage irgendwie nicht so recht. Es kommt voll und ganz auf die Story an und man wird regelrecht in die Story hineingezogen, ohne großartige Soundeffekte oder Spezialeffekte. Super! Ich denke, der Film ist nichts für die normalen Kinobesucher, die die 0815 Hollywoodproduktionen gewöhnt sind und ihrem Hirn und Horizont kein neues gutes Futter bieten wollen. Einfach beeindruckend!
    Moritz G.
    Moritz G.

    User folgen 5 Follower Lies die 26 Kritiken

    3,5
    Veröffentlicht am 9. Mai 2013
    Ich habe eine Kritik zu "Side Effects" auf meinem Blog veröffentlicht. Vielleicht hat ja jemand Lust sie zu lesen:
    Angelo D.
    Angelo D.

    User folgen 7 Follower Lies die 236 Kritiken

    3,5
    Veröffentlicht am 5. März 2015
    "Side Effects" ist ein überaus spannender Thriller mit einer überzeugenden Story der mich gut unterhalten hat. Die Story handelt von einer Frau die unter starken Depressionen einen Therapeuten aufsucht der ihr Tabletten verschreibt die sie Schlafwandeln lässt. Bei einer Schlafwanderung passiert etwas, dass das Leben der Frau und deren Schicksal auf eine harte Probe stellt. Der Therapeut gerät ebenfalls ins Kreuzfeuer der Medien und stellt fest, dass irgendwas faul an der Geschichte ist. Ich habe die Lösung des Falls relativ schnell rausgefunden jedoch mit einer Sache hätte ich nicht gerechnet. Die Umsetzung des Films hat mich überzeugt und hatte meine vollste Aufmerksamkeit. Die Schauspieler waren sehr überzeugend und haben sehr gut gespielt. Fazit: Ein toller Thriller den ich jedoch schnell überschaut habe der jedoch bis zum Ende spannend umgesetzt wurde und mich gut unterhalten hat.
    Marcel Flock
    Marcel Flock

    User folgen 8 Follower Lies die 3 Kritiken

    4,0
    Veröffentlicht am 25. Juni 2013
    gestern auf der Berlinale gesehen und ich gebs ehrlich zu, anfangs hatte ich Angst das es ein flopp wird. jedoch dass hat sich dann ganz schnell geändert denn mit Side Effects zeigte Soderbergh nochmal allen das er es kann. er lieferte einen sehr kniffligen schwer zu durchschauenden Psychothriller den man so schnell nicht vergessen wird und immer wenn man dachte das man es jetzt raus hat kam es immer anders als man dachte. bis zum Ende führte Soderbergh die Zuschauer an der Nase herum. ehrlich jetzt hab ich noch nie so ein packendes und fantastisches Finale gesehen wie bei Side Effects. das Psychoduell zwischen Law, Mara und Zeta Jones war richtig genial. sogar beim Soundtrack konnte man nicht meckern denn er hat perfekt zum Film gepasst. sehr inteligent gemacht und ohne Logiklöcher. am Ende klärt sich alles auf. seht ihn euch an
    Martin L.
    Martin L.

    User folgen 2 Follower Lies die Kritik

    3,5
    Veröffentlicht am 15. Juli 2013
    Bin ich der einzige, dem aufgefallen ist, dass das Ende absolut schlecht durchdacht ist? !!ACHTUNG SPOILER!! Also Jude Law macht der Frau, die ihren Mann erstach, das Angebot, dass sie aus der Psychiatrie entlassen werden würde, wenn sie im Gegenzug ihre ehemalige Psychiaterin, die das ganze Komplott inszenierte, auffliegen lässt. Dann wird die Psychiaterin natürlich auch abgeführt: die Anklage - Verabredung zum Mord. Ab hier beginnen die Unstimmigkeiten: Wie hätte die Frau ihre Psychiaterin denn auffliegen lassen können, ohne dass sie dabei selbst ins Gefängnis geht. Sich auf diesen Deal einzulassen hätte für sie absolut keinen Sinn gemacht. Spätestens bei der Verhandlung ihrer ehemaligen Psychiaterin, hätte diese das Gericht doch darauf hinweisen müssen, dass die Frau ihren Mann vorsätzlich erstach, woraufhin die Frau ins Gefängnis gekommen wäre und geklärt wäre, dass sie niemals psychisch krank war. Hinzu kommt, dass die Mutter von Martin, der Frau am Ende eine Ohrfeige gibt. Daraus geht hervor, dass sie weiß, dass diese ihren Sohn vorsätzlich tötete. Das selbe müsste also auch das Gericht etc. wissen, weshalb die Frau am Ende nicht in die Psychiatrie kommen sollte sondern ins Gefängnis. Ich hoffe das war verständlich. Wahrscheinlich ist das Ende, in dem die Frau bis an ihr Lebensende harte Medikamente verabreicht bekommen würde und in der Anstalt versauern würde cooler aber macht absolut keinen Sinn. Trotz dieses argen Logikfehlers gebe ich dem Film 3,5 / 5 Punkten.
    elchico
    elchico

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    4,0
    Veröffentlicht am 6. April 2013
    Hab ihn gestern in der Überraschungspremiere gesehen, sprich, ich bin ohne irgendeine Ahnung von diesem Film in die Vorstellung gegangen. Und jetzt kann ich ihn nur empfehlen. Alleine schon wegen der Thematik, die dieser Film hergibt, ist er sehenswert. Rooney Mara, von der ich vorher noch nie etwas gehört habe, stellt eine depressive Ehefrau dar, die man besser nicht spielen könnte und auch die anderen Darsteller knüpfen nahtlos an diese Leistung an. Das einzige, was mich hindert, 5 Sterne zu geben, ist die Umsetzung dieses "Thrillers". Gerade die Anfangsszenen haben nicht viel hergegeben, und da ich ja eh keine Ahnung von diesem Film hatte, dachte ich mir schon "Na toll, wo bist'n hier reingeraten!?" Aber wie gesagt, ich wurde eines besseren belehrt... Schaut ihn euch an!
    Bluba B.
    Bluba B.

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    0,5
    Veröffentlicht am 31. Juli 2014
    Der Film hat einen riesigen Logikfehler zum Schluss auf den ich mit der schlechten Kritik aufmerksam machen möchte! Der Film ist ganz gut, und es hat ja fast sogar Spaß gemacht, mit den anderen über den Logikfehler zu diskutieren. Dass das den Regiseur bzw. den Kritikern bei Filmstarts nicht aufgefallen ist? Ich würde mich über eine Erklärung bzw. Richtigstellung freuen, vielleicht liege ich falsch? ACHTUNG SPOILER Martin L. hat es eigentlich schon richtig beschrieben. Wenn die angeblich psychisch Kranke Emily Taylor (Rooney Mara) ihre Psychiaterin Dr. Victoria Siebert (Catherine Zeta-Jones) überführt, indem sich herausstellt, dass die Psychaterin ihrer Patientin erklärt hatte, wie man eine psychische Krankheit vortäuscht, so ist ja gleichzeitig klar, dass Emily Taylor ihre Krankheit vorgetäuscht hat und ihren Mann vorsätzlich tötete. Und das Emily Taylor sich ebenfalls an den Aktienkursen bereichert hat. Anstatt aber im Gefängnis zu landen, muss Emily Taylor aber 'nur' zu ihrem zweiten Psychiater Dr. Jonathan Banks (Jude Law), als ob sie weiterhin psychisch krank wäre, was sie aber nicht ist. Da schleicht sich der Gedanke ein, ob der Film einfach so endet, damit Jude Law seiner Patienten noch einmal eines auswischen kann... Diesen Logikfehler verzeihe ich den ansonst so intelligenten Film nicht!
    Solefeet
    Solefeet

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    1,5
    Veröffentlicht am 27. April 2013
    So(n)derberghs Film wirkt wie eine TV-Produktion. Keine einzige Einstellung oder Szene prägt sich ein. Die Darsteller wirken gelangweilt und Jude Law in einer Hauptrolle kann nicht überzeugen. Er ist die typische Zweitbesetzung (gut z.B. in Sherlock Holmes). Die Story ist leider vorhersehbar und langatmig inszeniert. Man wartet förmlich auf den "Twist", der dann auch wie erwartet kommt. *Gähn*. Letzter Film? Ok ...
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