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    Beasts of the Southern Wild
    Durchschnitts-Wertung
    3,7
    104 Wertungen - 9 Kritiken
    33% (3 Kritiken)
    56% (5 Kritiken)
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    9 User-Kritiken

    Max H.
    Max H.

    User folgen 31 Follower Lies die 153 Kritiken

    4,5
    Veröffentlicht am 28. Dezember 2012
    Benh Zeitlin's erster Beitrag "Beasts of the Southern Wild" ist ein ungewöhnlicher Film, selbst für genreartige Independent – Kinos. Doch der Regisseur macht aus seinen geringen Mitteln das Maximale. "Beasts of the Southern Wild" ist ein raues und fulminantes Experiment über ein mutiges Mädchen aus dem Mississippi – Delta, eine Abrechnung an die Gefahren dort draußen und ein Plädoyer für Mut und Tapferkeit. Die kleine Hushpuppy ist Dreh- und Angelpunkt des Geschehens, das ganze Wesen des Films ist auf ihre kindliche Erscheinung angepasst. Und genau dort entdeckt auch der ältere Zuschauer die Vieldeutigen des Films. Wie viel "Beasts of the Southern Wild" jeweils für dem Einzelnen bedeutet, liegt von der Betrachtung des Zuschauers ab. Klimakatastrophen, Armut, Fluten, Mut, Fantasie – der Film beschäftigt gleich eine ganze Bandbreite an Eindrücken, obwohl es grundsätzlich um Hushpuppy's Suche nach einer Heilung für ihren Vater und ihren Heimatort handelt. Zeitlin Herangehensweise ist daher komplex und märchenhaft zugleich, birgt damit natürlich neben seiner Chance eine ebenso hohe Gefahr der Überstrapazierung an Themen und Motiven. Doch ihm gelingt ein eigentlich nicht zu bewertendes Stück Kinogeschichte in knackigen 90 Minuten. Neben Quvenzane Wallis' Hushpuppy ist vor allem Dwight Henry's Wink Hauptträger der Handlung. Während Hushpuppy in der rauen Landschaft lernen muss, stark zu sein, muss der zumeist rebellische und impulsive Wink erkennen, für seine Tochter da zu sein und sie mehr Mädchen sein lassen, als er preferiert. Ein wunderbarer Gegensatz, der neben der Komplexität, die Geschichte zusätzlich erdert und ihr mit der zusätzlich herausragenden Metapher der wilden(!) Auerochsen eine fantastische und menschliche Note verleiht. Fazit: "Beasts of the Southern Wild" ist wunderbar und traumhaft in Szene gesetzt, ganz ohne jegliche Effekthascherei. Ein eigenes großartiges und vor allem authentisch modernes Märchen, in dem eine junge Heldin über die Grenzen der Wirklichkeit hinauswächst und zum Symbol für das Leben auf Erden wird. Ein Film, dem völlig egal sein kann, wie hoch er gehandelt wird oder welche Chancen er bei der Oscarverleihung hat, denn es werden ihn nur ganz wenige sehen (dürfen).
    Zach Braff
    Zach Braff

    User folgen 39 Follower Lies die 358 Kritiken

    4,5
    Veröffentlicht am 19. Dezember 2012
    Sehr schöner Film! Tolle Bilder, überragende Hauptdarsteller, ein stimmiger Soundtrack und eine höchst emotionale Story. Unglaublich was die kleine Quvenzhané Wallis hier für eine Schauspielleistung abliefert. Anschauen!
    Martin D.
    Martin D.

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    0,5
    Veröffentlicht am 5. Februar 2015
    Ich muss zugeben, dass ich gerade einmal zwanzig Minuten dieses Films gesehen habe, es aber kaum noch aushalte. Diese Anhäufung von Klischees dieses geschmacklosen PÄDOPHILEN Films (natürlich zeigt er uns die minderjährige Hauptdarstellerin bereits in den ersten Minuten in knappen Höschen und Stiefel) ist überflüssig. Ich will meine Zeit nicht mit sowas verschwenden.
    onkelklaus
    onkelklaus

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    5,0
    Veröffentlicht am 8. Januar 2013
    Dieser Film hat viel mehr emotionale Tiefe als The Life of Pi transportiert. Ich war wirklich berührt. Ein schöner Film über das was man als Zuhause in sich spürt.
    Gringo93
    Gringo93

    User folgen 9 Follower Lies die 421 Kritiken

    5,0
    Veröffentlicht am 5. Januar 2016
    Fazit: Originell, innovativ und unfassbar packend. Eines der rührensten, mutigsten, kräftigsten und besten Filme der letzten Jahre.
    Kinobengel
    Kinobengel

    User folgen 16 Follower Lies die 406 Kritiken

    4,5
    Veröffentlicht am 5. Februar 2013
    Der Independent-Film „Beasts of the southern Wild“ zeigt eine Story, die außerordentlich glaubhaft erzählt wirkt. Dafür sorgt zunächst die Ausstrahlungskraft der Quvenzhané Wallis, die als sechsjährige Hushpuppy ihr Dasein in einem Slum im Mississippi-Delta durchlebt. Sie muss sich nicht allein herumschlagen, hat ihr eigenes Baumhaus, und für die Befriedigung von anderen Grundbedürfnissen sorgen so gut wie möglich die Nachbarn und ihr Vater, dessen Lebenskraft aus verschiedenen Gründen jedoch immer mehr schwindet. Zudem zieht ein schwerer Sturm über die Siedlung. Danach wird alles nur noch schlimmer und Hushpuppy ergänzt das Geschehen mit ihren für den Zuschauer sichtbaren Vorstellungen, die teilweise auf Gehörtem aus dem Schulunterricht und kindlichen Assoziationen basieren. Wenn man den Interviews mit den Filmemachern Glauben schenken möchte, dann habe die kleine oscarnominierte Hauptdarstellerin, die wisse, wie Kinder reden, während der Dreharbeiten ordentlich an den Dialogen mitgefeilt und so zur Authentizität beigeholfen. Die Erzählweise durch die logisch aneinandergereihten Szenen des Films ist nie holprig, die Kamera läuft dagegen nicht hollywoodlike auf Schienen, sondern wackelt sich durch die recht unwirtliche Welt aus Gestrüpp, Sumpf und Wasser, für die eine technische Einfärbung nicht beansprucht wird. So entstehen Werke, die nicht viel kosten, Natürlichkeit ausstrahlen und die man als Freund anspruchsvoller Filme nicht verpassen sollte.
    kartoffel P.
    kartoffel P.

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    4,5
    Veröffentlicht am 16. Juli 2013
    Der Film handelt von der kleinen Hushpuppy, die mit ihrem Vater in den Sümpfen der Südstaaten in Bathtub lebt, wo sich eines Tagen ein Jahrhundertsturm ereignet und das Wasser über der Siedlung nieder schlägt. Die Bilder sind atemberaubend, der Film rührend und die kleine ist definitiv die mitreißendste Erzählerin und entführt uns in ihre Welt. Hushpuppy, Quvenzhané Wallis überzeugt in ihrer Rolle erstklassig, dass einem der Unterkiefer runter fällt. Zwar spart der Film an Dialogen, jedoch wird die Message auch so deutlich.
    Spike Spiegel
    Spike Spiegel

    User folgen 1 Follower Lies die 76 Kritiken

    4,0
    Veröffentlicht am 28. April 2014
    Es gestaltet sich für mich immer als schwierig bis unmöglich, solche esoterischen Filme wie "Beasts of the Southern Wild" objektiv zu kritisieren, geschweige denn in ein Bewertungskorsett zu zwängen. Während ich andere Filme, die ähnliche Ambitionen haben, als prätentiös und möchtegern- tiefsinnig abstemple, hat mich Beasts wirklich mitgenommen. Vermutlich lag das daran, dass der Film so geerdet und bescheiden ist wie die Figuren, die ihn bevölkern.______________ Die Bewohner von Bathtub sind kein Teil der Zivilisation, sondern der Population der Sümpfe von Louisiana. Die kleine Hushpuppy sieht sich und diese Menschen als "Animals", zählt sie also zum selben Biotop wie die Hühnchen, zwischen denen sie leben und die Krabben, die sie verspeisen. Hushpuppy sieht die Welt zwar durch die Augen eines Kindes, hat aber längst die Weisheit einer Hundertjährigen und lernt im Laufe des Films schnell, wie der Kreis des Lebens läuft. Ein großer Teil des Films besteht aus Monologen und man tut gut daran, ihn im Originalton anzuschauen, da die deutsche Synchronisation von Hushpuppy unerträglich ist. Die damals siebenjährige Quvenzhané Wallis ist nicht weniger als eine Naturgewalt von Schauspielerin, dank der ich mich von meiner Einstellung lösen konnte, die mir Filme wie zum Beispiel "Wo die wilden Kerle wohnen" beschert haben: Kinder in Filmen nerven. Nein, Wallis spielt das verträumte Kind perfekt und der Film wäre ohne sie undenkbar._______________ Leider fehlt dem Film ein story- oder charakterbedingter Antrieb, weshalb es Manchem schwer fallen könnte, den Film durchzusitzen. Mich hat aber das Thema fasziniert, das sich erst später herauskristallisiert: Es geht um Menschen, deren Lebenssinn darin besteht, mit und in der Natur zu überleben, nicht wie irgendwelche Hippies, die Besitz und Konsum aus Prinzip ablehnen, sondern im wahrsten Sinne der Aussage. Also strampeln, arbeiten und töten, aber auch essen, trinken, lieben und sich des Lebens freuen. Später geht es dann darum, wie unglücklich diese Menschen werden, wenn ihnen dieser schmutzige Kampf, der das Leben für sie ausmacht, weggenommen wird. All dies wird im Film als sehr märchenhaft dargestellt und der elende Aspekt der Armut wird vollkommen außer Acht gelassen. Doch das ist nunmal der Kern der Geschichte und trotz überwiegend realistischer Darstellung ist Beasts ein Fantasyfilm. Ich glaube auch nicht, dass die prähistorischen Auerochsen eine Metapher sind, sondern eher eine Plot-Device, um zu zeigen, wie sehr Hushpuppy innerlich gereift ist. Was der Zuschauer sich aus Hushpuppys philosophischen Monologen zieht, bleibt seine Sache._____________ Die Tiefsinnigkeit wird weder jeden Zuschauer erreichen, noch jedem zusagen, weshalb man den Film auch aus einem nüchternen Standpunkt bewerten sollte: Kameraarbeit und Schnitt sind für ein Erstlingswerk einfach grandios und die Drehorte sind gleichzeitig authentisch und fantasievoll gestaltet und mit Details gespickt. Dadurch und durch den fulminanten Soundtrack wird eine einzigartige, episch-melancholische Stimmung erzeugt.___________ Da Story und Charakterentwicklung sehr simpel und leider auch nicht sehr spannend sind, muss diese Stimmung zusammen mit der kleinen Hushpuppy den ganzen Film tragen, was zu meiner eigenen Überraschung voll und ganz funktioniert. Beasts of the Southern Wild ist ein Abenteuer, das den Zuschauer jedoch nur dann mitnimmt, wenn er sich gehen lässt. Ich habe das getan und hatte danach das Gefühl, dass dem Großteil der Menschheit das wahre Leben abhanden gekommen ist.
    Jan W.
    Jan W.

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    5,0
    Veröffentlicht am 11. Februar 2013
    Gerade in der OmU gesehen und als ein Meisterwerk empfunden, denn selten war ein so todtrauriger Film auch eine solche Feier des Lebens, welche aber auch deren Vergänglichkeit mit einbezieht, was vor allem am Ende wirklich zu Tränen rührt. Hauptaugenmerk des Film ist natürlich die beim Dreh (so habe ich zumindest gelesen) erst 8 Jahre alte Quvenzhané Wallis, die einfach sensationell spielt und völlig zu Recht für ihre Leistung als beste Hauptdarstellerin für den Oscar nomminiert wurde! Ebenfalls herrausragend sind die anderen Darsteller (vor allen der des alkoholkranken Vaters begeistert mit seinem ungemein kraftvollen Spiel), die umwerfende tolle Musikuntermalung, eine ungemein "realistische" Kameraführung, sowie die clever in die Handlung eingewobenen Märchen/Fantasyanteile, die der eigentlich höchst tragischen Geschichte eine magische und so auch etwas entlastende Aura verleihen, der man sich nicht mehr entziehen kann - der Film wurde somit völlig zu Recht als bester Film, sowie für die beste Regie und das beste adabtierte Drehbuch für den Oscar nomminiert!
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