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Ludwig II.
Ludwig II.
Starttermin 19. April 2019 als VoD (3 Std. 57 Min.)
Mit Helmut Berger, Romy Schneider, Silvana Mangano mehr
Genres Drama, Historie, Biografie
Produktionsländer Italien, Frankreich, BRD
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User-Wertung
3,4 11 Wertungen - 1 Kritik
Filmstarts
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Inhaltsangabe & Details

Ludwig II wird 1864 zum König von Bayern gekrönt und seine erste Amtshandlung ist die Förderung des Komponisten Richard Wagners. Wagner soll nach München geholt und mit finanziellen Mitteln ausgestattet werden. Als sich jedoch herausstellt, dass Wagner ein Verhältnis mit Cosima von Bülow hat, ist Ludwig verärgert und will dass der Komponist das Land verlässt. Ludwig entschließt 1867 dazu, Prinzessin Sophie von Bayern zu heiraten. Doch die Ehe hat keinen Bestand und wird nach einem Jahr wieder aufgelöst. Seine homosexuellen Gefühle teilt er mit seinem Bediensteten Richard Hornig. Nachdem Bayern 1871 zu einem Teil des neugegründeten Deutschen Reichs wird, widmet sich Ludwig ganz der Baukunst. Schloss Neuschwanstein, Linderhof und Herrenchiemsee sind sein ganzer Stolz. Immer mehr verschließt er sich und wandelt durch die edlen Gemäuer. Langsam verliert er den Bezug zur Realität und gibt sich seinen Träumen und zahlreichen sexuellen Exzessen hin. Schließlich erklärt man den König für geisteskrank und entzieht ihm die Herrschaft. Seine Leiche wird nach kurzer Zeit im Starnberger See aufgefunden.
Originaltitel

Ludwig

Verleiher -
Weitere Details
Produktionsjahr 1972
Filmtyp Spielfilm
Wissenswertes -
Budget -
Sprachen Italienisch
Produktions-Format -
Farb-Format Farbe
Tonformat -
Seitenverhältnis -
Visa-Nummer -

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Ludwig II. - Die komplette restaurierte Miniserie in 5 Teilen (Luchino Visconti - Director's Cut ) - Filmjuwelen [2 DVDs]
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Kritik der FILMSTARTS-Redaktion

5,0
Meisterwerk
Ludwig II.
Von Ulrich Behrens
Immer enger zog Luchino Visconti (1906-1976) von Film zu Film die Räume, in denen sich seine einsamen, verlassenen Figuren zwischen den Umbrüchen des 19. und 20. Jahrhunderts bewegen. Waren es in „Die Erde bebt“ 1948 die Fischer eines sizilianischen Dorfes – sozusagen am Rande der Welt –, die vom hereinbrechenden Kapitalismus überwältigt wurden und deren Widerstand einen der ihren nahe an die Existenzvernichtung brachte, bevor er sich und seine Familie der neuen Zeit regelrecht unterwarf, ist es in der so genannten „deutschen Trilogie“ – „Die Verdammten“ (1969), „Der Tod in Venedig“ (1971) und „Ludwig II.“ (1973) – der enge Zusammenhang von Politik und Ästhetik, der die Individuen in den Untergang treibt. Das Inferno, die Götterdämmerung treibt der Regisseur hier so weit voran, dass man ihm vorwarf, er schwimme mit diesen Filmen auf der Welle der Faszination für eine Epoche, die im Na...
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Trailer

Ludwig II. Trailer OV 3:54
Ludwig II. Trailer OV
793 Wiedergaben
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Schauspielerinnen und Schauspieler

Helmut Berger
Rolle: King Ludwig II of Bavaria
Romy Schneider
Rolle: Empress Elisabeth of Austria
Silvana Mangano
Rolle: Cosima Von Buelow
Gert Fröbe
Rolle: Father Hoffmann
Komplette Besetzung und vollständiger Stab

User-Kritik

Joachim Meßner
Hilfreichste positive Kritik

von Joachim Meßner, am 02/01/2019

4,0stark

Kritik von Joachim Meßner „Ludwig II.“ von Luchino Visconti (1972 Rezensionstitel: „Fackeln im Regen“ Neujahrstag 2019.... Weiterlesen

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Mittwoch, 26. März 2014

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Kommentare

  • 8martin
    In diesem fast vierstündigen Mammutwerk spielt das Ambiente und die überbordende Ausstattung die Hauptrolle. Der Zuschauer wird zum bewundernden Betrachter von Pomp und Preziosen, von unglaublichem Reichtum als Sponsor der schönen Künste. Die Kamera beobachtet das Geschehen an Originalschauplätzen oft aus der Distanz, sodass der Einzelne im Gesamtbild verschwindet. Erst wenn sich etwas bewegt, kann man Menschen erkennen. Dunkle Bilder mit viel Schwarz schaffen eine morbide Atmosphäre und lange Dialoge sind um historische Korrektheit bemüht. Das alles wird von Helmut Bergers grandioser schauspielerischer Leistung überragt, sodass alle anderen Figuren (u.a. auch Romy Schneider) zur Nebensache werden. Man braucht viel Zeit und Ruhe, um von der berauschenden Optik mitgetragen zu werden in ein märchenhaftes Reich, das nicht von dieser Welt zu sein scheint, wenn in der Handlungsarmut kostümschwere Auftritte zum Selbstzweck geraten und keine noch so kleine vergoldete Verzierung unbeobachtet bleibt. Ja, auch Träume können mitunter ganz schön lang sein…
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