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Kinostart
30. August 2012 (1 Std. 20 Min.)
- Regie
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Mit
–
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Genre
Dokumentation
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Nationalität
Deutschland

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- DVD
- Wissenswertes
Wie fühlt es sich an, eine andere Identität anzunehmen? Welche Auswirkungen hat es auf die eigene Psyche und wie verändert sich dadurch die Selbst-und Fremdwahrnehmung? Diesen Fragen geht Douglas Wolfsperger in „Doppelleben“ nach, indem er zwei Frauen begleitet, die als Doppelgänger ihr Glück versuchen. Susanne Knolls Talent wurde zufällig während eines Polterabends entdeckt. Sie sieht der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel verblüffend ähnlich, nahm die Herausforderung an und versucht sich als Double. Sie hält Reden und winkt aus der Limousine, ganz wie das Original. Mit der Übernahme der Rolle verändert sich auch ihre Persönlichkeit. Denn eigentlich ist Susanne Knoll eher schüchtern. Die neue Identität macht ihr Mut und verändert zunehmend ihr Leben, bis sie schließlich sogar in die Politik geht und für die SPD kandidiert. Konkurrenz findet sie in Marianne Schätzle, ebenfalls Merkel-Double. Beide sind ehrgeizig bei ihrer Darstellung, denn es kann nur eine wahre Doppelgängerin geben. Mit dem Konkurrenzdruck im Hinterkopf wachsen beide immer mehr in ihre gespielte Rolle hinein, sodass sich am Ende die Frage stellt, wie weit das Spiel mit der Identität getrieben werden kann.
Verleiher | Camino Filmverleih | Details zum Film | - | |
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Produktionsjahr | 2011 | Besucher | - | |
VOD-Starttermin | - | Budget | - |
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neuf à partir de 14,72 €
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Von Jonas Reinartz
Doppelgänger von Prominenten tauchen in der heutigen Medienwelt regelmäßig auf: besonders in Werbespots, TV-Sketchen oder Reportagen. Meistens schmunzelt der Zuschauer kurz, ist verblüfft über die bisweilen frappierende Ähnlichkeit und denkt sich weiter nichts dabei. An den Menschen hinter der Rolle wird kaum ein Gedanke verschwendet, geht es doch zwangsläufig erst einmal nur um die Oberfläche. Doch hinter den Karrieren von Promi-Doubles verbergen sich oft interessante Schicksale und bewegende Geschichten, der Weg von der Anonymität ins Rampenlicht ist schließlich nichts Alltägliches. Douglas Wolfsperger („Der entsorgte Vater") setzt sich in seinem Dokumentarfilm „Doppelleben" mit genau diesen Menschen auseinander, aber er gewinnt dem vielversprechenden Stoff nur wenig Erhellendes ab: Seine unglücklich ausgewählten Interviewpartner haben entweder nichts zu sagen oder desavouieren sich auf unangenehme Weise selbst.
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