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    Olympus Has Fallen - Die Welt in Gefahr
    Durchschnitts-Wertung
    3,4
    365 Wertungen - 69 Kritiken
    Verteilung von 69 Kritiken per note
    12 Kritiken
    16 Kritiken
    20 Kritiken
    14 Kritiken
    5 Kritiken
    2 Kritiken
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    69 User-Kritiken

    Kino:
    Anonymer User
    1,5
    Veröffentlicht am 28. November 2013
    Fuquas „Olympus Has Fallen“ ist der »stramm gestanden!«-Ruf, das schallende ♫O say can you see…♫ unter den „Stirb langsam“-Epigonen, der US-Präsident ist der beste Mensch der Welt, ein Job beim Secret Service das geilste überhaupt und alle anderen Länder, in diesem Fall speziell Nord- und Südkorea, sind ohne die regulierende Hand der USA eine außenpolitische Bedrohung und innerpolitisch verloren, sobald sich selbst überlassen. Flaggen-Allergiker und Propaganda-Pessimisten können vom Start weg den Mittelfinger in erhobener Position fixieren, denn schon der Titelschriftzug wird mit wehender US-Flagge und Marschtrommeln unterlegt, auf’s feisteste wird der american pride zelebriert und die Mitglieder der GOP und NRA dürften in „Olympus Has Fallen“ ihr neues Feiertagsprogramm gefunden haben.[...]Abseits dessen ist „Olympus Has Fallen“ einfach kein besonders guter Actionfilm. Der Husarenritt, mit dem die Nordkoreaner Washington D.C. und das Weiße Haus stürmen, leidet an CGS (Computer Generated Seuche), die nach Bulgarien outgesourcten Effect Shots wollen viel, können nur leider nix.[...]Von einem 2013er Blockbuster kann man mehr als matschig texturierte Fluggeräte und grausig schlechtes Compositing erwarten. Beim CG(Sche)I(ß) hört’s jedoch nicht auf: Retter in der Not Mike Banning greift häufig auf Nah- und Messer- statt Knarrenkampf zurück, dies aber so mies choreographiert, dass die Fights nach Lichttest und nicht finaler Aufnahme aussehen. Gegner, die nach Kopfschüssen aus kurzer Distanz gemütlich ihrer angeordneten Position entgegen sacken, Tritte und Schläge, die überoffensichtlich nicht voll durchgezogen werden, ein Held, der nichtmal hinsehen muss und trotzdem den präzisen Headshot oder präkognitive Killmoves setzt… Schlampig, DAS geht auch für nur 70 Millionen besser.[...] Fazit: „Olympus Has Fallen“ – down the Wertungsskala: Rekonstruktion des guten alten 80er-Actioners und kontemporäres Terror-Trauma-Bewältigungskino, das die Ansprüche an einen guten Genrevertreter aber viel zu selten erfüllt. CGI-verseuchter Krawall, miese Kampfchoreo, blasse Hauptfigur. Die Unverzeihlichkeiten des Actionfilms.
    Max H.
    Max H.

    User folgen 48 Follower Lies die 153 Kritiken

    2,5
    Veröffentlicht am 13. Juni 2013
    Cooler Spruch, ein Messer blitzt auf, Gerard Butler rammt einem Terroristen das glänzende Metall direkt in den Frontschädel, die Kamera hält voll drauf. Das Publikum wird zu einer explosiven Mischung aus Grummeln, Gröhlen und Lachen, obligatorisch völlig vernarrte Smart Phone Benutzer inklusive. Kaum eine Szene lässt als außenstehender Beobachter besser Einblick in die Welt der Kinogänger blicken als die aus Faqua's neuem Streifen "Olympus has fallen" einem ultrabrutalen Actioner mit zwanghaft versuchter Terrorismus - Botschaft. Aber alles auf Anfang. Mike Banning ist die tragende Rolle des Films, gesegnet mit unvorstellbarer Coolness in schwierigen und gefahrstrotzenden Reaktionen, wird zu Beginn gefeuert, um im Mittelteil seine Verfehlung wieder gutzumachen. Soweit alles bekannt. Doch eine Gruppe Terroristen kapert das Weiße Haus auf spektakuläre Weise und kidnappt den Präsidenten sowie seinen halben Stab. Aber Banning ist dort nicht mit den Terroristen eingeschlossen, sondern die mit Banning. So könnte ein werbewirksame Plotzusammenfassung aussehen. Tatsächlich eignet sich "Olympus has fallen" in weiten Strecken auch zu einem sehr reißerischen Actioner. Die in Bulgarien billig produzierten Effekte machen trotz der Kosten einen starken Eindruck und wirken gelinde gesagt nicht schlecht. Und Gerard Butler hat genug Gegner vor der Brust, das es nicht langweilig wird. Was also ist das Problem? Das liegt unweigerlich mit der Titelrolle zusammen. Die Rahmenhandlung und ihre umstehenden Figuren versuchen grundsolide eine dramatische Atmosphäre zu schaffen. Das gelingt mit Straßenopfern und Krankenhausszenen auch, wirkt aber bei den dauerdepressiven Mienen der Stabschef ein wenig aufgesetzt und findet seinen unfreiwillig komischen Höhepunkt in patriotistischen Trommelklängen und Fahnenwehen. Ein Effekt, über den der deutsche Zuschauer aber mittlerweile locker hinwegsehen sollte, lassen sich Patriotismus hier und dort doch nur unzureichend vergleichen. Trotz diesem realistischen Aufgebahren des Regisseurs lässt Butlers Banning allerdings jegliche Konsequenz vermissen. Genau wie in "Lockout" gehen dem geneigten Zuschauer die coolen Sprüche mit fortdauernder Spielzeit auf die Nerven, zudem wirken sie arg wiederholend, irgendwas mit "Leck mich" ist zumindest in jedem zweiten Satz dabei. Und dann kommt an dieser Stelle des angedeuteten sympathisch humorvollen "Stirb langsam" - Schemata eine völlig übertriebene Gewaltdarstellung hinzu, die nichts auslässt. Ein Thriller auf Spaß getrimmt, mit politischem Subplot, aber völlig gezwungen realistischer Körpervernichtung, wirft das nicht Fragen in der Moral auf. Zwischen Gegner Nummer 3 und 4 hat das Publikum spätestens seine Sensibilisierung für die Gewalt verloren und feiert jedes abgetrennte Körperteil. Vielleicht war das nie die Absicht des Filmemachers, vielleicht hatten die Leute im Saal auch einfach einen schlechten Tag und trotzdem bleibt der allesbesiegende Heroe des Films mit einem faden Beigeschmacks auf den Zungen des kritischen Kinogängers zurück. Ihm obliegt es zudem den Krisenstab in Sachen Politik und Gefahrenreduzierung deutlich auszustechen. Da kann nicht mal die, schon zum Running Gag verkommene, weise Rolle des Morgan Freeman etwas gegen ausrichten, Banning bleibt auch in Dingen wie Gefahreneinschätzung und politischem Sachverstand das Maß aller Dinge, sodass er an diesem Abend niemals hinterfragt wird, nicht von Amerika, nicht vom Drehbuchautor und ganz sicher nicht vom Zuschauer. Oder? Am Ende strömt man aus dem Saal, die vorherschende Meinung ist ein launiger Actioner. Und die überzogene Action, ja, mein Gott, ist doch nur ein Film. Oder?
    slim95_
    slim95_

    User folgen 3 Follower Lies die 31 Kritiken

    2,0
    Veröffentlicht am 5. Januar 2016
    Olympus Has Fallen ist so konventionell und berechenbar, dass es fast eine Frechheit ist, diesen Film im 21. Jahrhundert noch herauszubringen. Dabei ist der Aufhänger der Story auf den ersten Blick gar nicht mal uninteressant. Koreaner als Gegenspieler, die das weiße Haus übernehmen, ist sicherlich die beste Idee eines ansonsten gänzlich uninspirierten Drehbuchs. Natürlich bleibt das Motiv der Bösen dabei sehr oberflächlich, aber lobenswert ist dieser Ansatz schon. Allerdings entscheiden sich die Drehbuchautoren dann für die denkbar klischeebehafteste Handlung, die man sich vorstellen kann: der in Ungnade gefallener Ex-Sicherheitschef des Präsidenten kämpft sich als ein-Mann-Armee durch das weiße Haus bis zum Präsidenten. Mehr passiert nicht. Das führt dazu, dass die Story zu wirklich jeder Sekunde vorhersehbar ist und - wie immer bei einem Film dieser Art - voller glücklicher Zufälle steckt. Dabei nimmt sich der Film durchaus ernst, anstatt das ganze Spektakel mit einem Augenzwinkern zu servieren, was diese abgedroschene Story wenigstens einigermaßen erträglich gemacht hätte. Optisch verpasst der Film in nahezu jeder Einstellung die Chance, eigene Akzente zu setzen. Auch die Soundkulisse trägt nicht dazu bei, dass der Film eine eigene Identität entwickelt. Schlimmer noch: fast jede Szene ist mit Musik untermalt und diese ist jedes einzelne Mal so überdominant und heroisch, dass sie jegliche Spannung im Keim erstickt. Neben dem katastrophalen Soundtrack weiß wenigstens der Schnitt einigermaßen zu überzeugen. Nur die Nahkämpfe sind - wie üblich - deutlich zu hektisch geschnitten. Die visuellen Effekte überzeugen ebenfalls nicht. Man sieht sofort, was echt und was im Computer entstanden ist. Trotz all dieser Kritikpunkte ist der Film wenigstens einigermaßen unterhaltsam. Ohne sich allzu lange aufzuhalten, kommt er direkt zur Sache und verzichtet weitestgehend auf Patriotismus, was angesichts der Grundgeschichte überrascht. Er möchte eben nicht mehr als konsequentes Actionkino der alten Schule sein. Die für einen 0815-Blockbuster ungewohnte Härte, vor allem in den Schießereien, ist da bemerkenswert. Eine glattgebügelte Version für Zwölfjährige hätte dem Film den Todesstoß versetzt. Warum es von diesem 90er Jahre Blockbuster, der 20 Jahre zu spät in die Kinos gekommen ist, dieses Jahr eine Fortsetzung geben wird, muss man nicht verstehen. Warum der wunderbare Morgan Freeman, der hier völlig blass bleibt, sich ein weiteres Mal für so einen Stuss hergibt, ebenfalls nicht. Aber wer weiß, vielleicht wird der zweite Teil tatsächlich besser als sein Vorgänger und hat aus dessen Fehlern gelernt. Nach Sichtung des Trailers, wage ich dies allerdings zu bezweifeln...
    Flipnett
    Flipnett

    User folgen 8 Follower Lies die 82 Kritiken

    3,5
    Veröffentlicht am 26. November 2013
    Ich bin wirklich überrascht. Bei Olympus has fallen handelt es sich um den zweiten Film im Jahr 2013, der nach dem Motto "Wir stürmen mal das Weisse haus" vorgeht. Hat mir White House Down trotz einiger negativer Punkte gefallen. Aber Olympus finde ich, entgegen der Meinung vieler, etwas besser. Der Film ist deutlich straffer inszeniert und hat einfach mehr von diesem rohen 80er Jahre Charme. Auch haben mir die Actionszenen besser gefallen. Diese sind zwar auch unrealistisch aber nicht so elendig in die Länge gezogen. Und Herr Butler hat mir als Actionheld besser gefallen als Herr Tautum. Negativ ist an dem Film das er zu ernst nimmt und der Patriotismus etwas zu viel ist. Kann man darüber hinwegsehen bekommt man einen der besten Actioner 2013 zu sehen.
    Hopstock Marcus
    Hopstock Marcus

    User folgen 3 Follower Lies die 67 Kritiken

    4,0
    Veröffentlicht am 18. November 2013
    In Zeiten von CGI ist es schön mal wieder handgemachte Action zu sehen. Und das ist hier der Fall. Die Story erinnert an Action Klassiker aus den 80er. Ein 1 Mann Kommando gegen eine Armee. Es knallt ordentlich und es gibt viele Shoots und Fights zu sehen. Endlich mal wieder ein Film der guten alten Schule. Auf jeden Fall eine Empfehlung für Actionfans.
    Ziemlich beste Filmkritiken
    Ziemlich beste Filmkritiken

    User folgen 7 Follower Lies die 78 Kritiken

    2,0
    Veröffentlicht am 15. November 2013
    Wer soll sich so einen Film anschauen? Wenn ich ehrlich bin, dann ist es schwer den Film guten Gewissens zu empfehlen. Doch für Leute die Gewaltszenen mögen und auf einen Actionfilm stehen, bei dem man gut und gerne abschalten kann, ohne den roten Faden zu verlieren, dem kann ich den Film dann doch ans Herz legen. Wenn man auch nur ein kleinen Bruchteil des Patriotismus aus Olympus has fallen – Die Welt in Gefahr besitzt, dann kann man sich den Film ebenfalls gut und gerne anschauen. Ich persönlich werde ihn aber vermutlich nicht noch einmal anschauen. Die komplette Kritik findet ihr auf:
    iheartmovies
    iheartmovies

    User folgen 1 Follower Lies die 30 Kritiken

    1,5
    Veröffentlicht am 17. November 2013
    Bevor ich den Film gesehen habe wurde ich vor dem Patriotismus gewarnt und zu Recht: Wer einen Film mit einer wirklich flachen Story sehen will wo ein Mann a la Rambo die "Welt" rettet und zwischendurch "Amerika" schreit, kann ihn gelassen sehen. Die Story ist so durchgekaut (Habe kurz vorder "White house down" gesehen-kA welcher aktueller ist) und will eigentlich nur einen Actionheld feiern. Btw: White house down ist besser
    RocketSwitch
    RocketSwitch

    User folgen 11 Follower Lies die 136 Kritiken

    3,0
    Veröffentlicht am 16. Januar 2014
    Gerard Butler muss im Alleingang das weiße Haus von gefährlichen Koreanern befreien. Mehr gibt es zum Inhalt nicht zu sagen und ähnlich inhaltslos gibt sich auch der Film. Ständig weht eine amerikanische Flagge trotzig im Wind, Tiefe, Überraschungen oder Innovationen sucht man vergebens. Die Darsteller holen aus ihren Rollen raus, was möglich ist. Absolut vorhersehbar wird hier ein Asiate nach dem anderen weggemetzelt, so gut wie kein Klischee wird ausgelassen. Die Qualitäten des Films liegen woanders. Die geradlinige Action weiß durchaus zu unterhalten und erinnert an die guten, alten 90er. Butler ist körperlich in Top-Form. Auch die Effekte können m.E. überzeugen und gerade zu Beginn des Films, als das weiße Haus regelrecht überrannt wird, baut sich eine schön bedrohliche Atmosphäre auf. Fazit: 90er Action mit allen Stärken und Schwächen. Wer nicht mehr erwartet, wird gut unterhalten.
    Dogter King Mops
    Dogter King Mops

    User folgen 1 Follower Lies die 13 Kritiken

    4,0
    Veröffentlicht am 13. Juli 2013
    Olympus has fallen Der neue Film von Antoine Fuqua bietet auf den ersten Blick nicht viel neues und man schiebt „Olympus has fallen“ schnell in die Schublade mit der Aufschrift „Real American – Einer gegen Alles“. Wenn man dieser Aufschrift folgt und Hollywood glaube möchte, müsste man davon ausgehen, dass der Amerikaner an sich der Übermann ist. Frei nach Tarantino also der „Bären-Mann“. Ich als Mops lasse mich von solchen Dingen aber nicht ablenken und so beleuchte ich auch den Rest und gehe unvoreingenommen in solche Filme. In Olympus has fallen geht es im Groben um einen Angriff auf die USA. Nordkoreanische Terroristen besetzten mit schierer Leichtigkeit das Weiße Haus und nehmen den Präsidenten und seinen Stab als Geiseln. Da die Terroristen bei ihrem Angriff sämtliche Sicherheitsleute ausgeschaltet haben kommt es nun auf den ehemaligen Secret-Service-Agent Mike Banning (Gerard Butler) an. Dieser schafft es unbemerkt in das Weiße Haus und beginnt fortan damit die nordkoreanischen Besetzer der Reihe nach auszuschalten. Ob dieses Unterfangen gelingt lasse ich erst mal offen, aber ihr kennt ja alle diese Geschichten à la Hollywood. Die Story kommt einem unweigerlich bekannt vor. Die USA werden von Terroristen schwer getroffen und einer alleine findet sich im Kampf gegen schier unbesiegbare Gegner wieder. Im Westen als nichts Neues. Aber trotzdem macht der Film einem kernigen Rüden wie mir einfach Spaß. Man hat zwar schon häufiger Filme dieser Art gesehen, aber das macht den Streifen nicht schlecht. Dazu kommt mit Gerard Butler ein Hauptdarsteller um die Ecke, der wie geschaffen ist für einen solchen Film, in dem inhaltlich nicht unbedingt literarisch gesprochen wird, der dafür aber ordentlich Action bietet. Alles in allem hat mir der Film ganz gut gefallen und Abzug gibt es nur für die mangelnde Tiefe. Daher gibt es von mir 4 von 5 Pfoten.
    AnskarNEX
    AnskarNEX

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    1,5
    Veröffentlicht am 30. Juni 2013
    Durchsichtiger Propagandastreifen, dessen Wirkung nach hinten losgeht.
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