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Kinostart
23. August 2012 (1 Std. 39 Min.)
- Regie
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Mit
–
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Genre
Dokumentation
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Nationalität
Deutschland

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Dokumentation über die kleine Elbgemeinde Brokdorf und ihren Umgang mit der Gefahr durch das AKW in ihrer Region. Zu Beginn der 70er Jahre wurden die Pläne öffentlich, das Atomkraftwerk zu errichten. Trotz fortwährendem Kampf der Gemeinde, das Übel vor der Haustür zu verhindern, wird es im Jahr 1986 - ausgerechnet kurz nach der nuklearen Katastrophe in Tschernobyl - in Betrieb genommen. Nun begibt sich Regisseurin Antje Hubert auf eine Zeitreise und befragt die Anwohner zu ihrem Leben mit dem AKW seit über 25 Jahren. Wie hat sich ihr Kampf um Mitbestimmung entwickelt, wie ihre Ansichten verändert? Dominiert Resignation oder Hoffnung angesichts der Entscheidungen durch die politischen Vertreter? Während der Dreharbeiten überschlagen sich auf einmal die Ereignisse: Nachdem die Bundesregierung vorest die Verlängerung der AKW-Verträge beschließt, kommt es kurze Zeit später zu dem Super-GAU in Japan...
Verleiher | imFilm | Details zum Film | - | |
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Produktionsjahr | 2011 | Besucher | - | |
VOD-Starttermin | - | Budget | - |
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Von Robert Cherkowski
Seit der Katastrophe von Fukushima und der folgenden Debatte um die unbedingte Notwendigkeit eines Atom-Ausstiegs sind „Atomkraft? Nein Danke"-Buttons wieder en vogue. Heute mag das wie ein zeitgeistiger Allgemeinplatz wirken. Damals in den 80ern aber, als die Grünen noch in den Turnschuhen steckten und der revolutionäre Geist der 68er nach den Terror-Irrwegen der 70er in einer ökologisch-pazifistischen Bewegung Ausdruck fand, war der Button das einende Symbol der Anti-Atom-Bewegung. Eine der größten Protestwellen schwappte ins norddeutsche Brokdorf, wo der Plan, ein Atomkraftwerk zu bauen, einen offenen Straßenkampf zwischen Protestlern und Polizisten provozierte. Genützt hat es nichts: Das AKW Brokdorf ging trotzdem ans Netz. Für ihren aufschlussreichen Dokumentarfilm „Ding am Deich - Vom Widerstand gegen ein Atomkraftwerk" besuchte Regisseurin Antje Hubert die Anwohner der Umgebung und fühlte den Atomgegnern von einst auf den Zahn: Wie lebt es sich eigentlich im Schatten einer solchen Stahl- und Beton-Monströsität?
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