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Kinostart
3. Januar 2013 (2 Std. 0 Min.)
- Regie
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Mit
Margarete Tiesel, Peter Kazungu, Inge Maux mehr
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Genre
Drama
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Nationalität
Österreich , Deutschland , Frankreich

- Kinoprogramm
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- DVD
- Wissenswertes
Teresa, einer 50-jährigen Wienerin (Margarethe Tiesel), fährt als Sextouristin nach Kenia, um die große Liebe zu finden. Der Alltag zu Hause mit ihrer Tochter im Teenager-Alter ödet sie an. Sie sucht Abwechslung. An den Stränden Kenias will sie sich erholen und vergnügen. Frauen wie Teresa sind an der kenianischen Küste bekannt: Man nennt sie Sugarmamas. Das sind europäische Frauen, denen junge schwarze Männer Liebesdienste bieten, um ihren Lebensunterhalt zu finanzieren. So trifft Teresa auf Munga (Peter Kazungu). Munga nimmt von Teresa unter Vorwänden Geld und leistet ihr Gesellschaft. Auch sexuell kann er Teresa befriedigen. Nach kurzer Zeit ist die reife Frau in den jungen Kenianer verliebt. Die Verliebtheit ist jedoch eher einseitig, denn Munga ist bereits vergeben. Letztlich muss Teresa feststellen, dass sie nur Teil eines Geschäfts geworden ist und dass sich wahre Liebe nicht kaufen lässt.
Verleiher | Neue Visionen | Details zum Film | - | |
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Produktionsjahr | 2012 | Besucher | - | |
VOD-Starttermin | - | Budget | ca. 3,6 000 000 $ |
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- Film läuft in 11 Kinos
Von Robert Cherkowski
Im Jahr 2000 brachte der französische Romancier und Gesellschaftspoet Michel Houellebecq das Phänomen des Sextourismus auf den Punkt, als er in seinem Roman „Plattform" vom idealen Tauschhandel einer globalisierten und von sozialen Klüften gezeichneten Marktgesellschaft sprach: „Jeder gibt, was er hat – die einen ihr Geld, die anderen ihren Körper." Die Herren der Schöpfung bedienen sich oft im asiatischen Raum, ähnlich motivierte Frauen zieht es in die Dominikanische Republik oder auf den Schwarzen Kontinent. Während die männliche Phantasie vom Sexurlaub von todernst („This is Love" von Matthias Glasner) über komisch („Hangover 2") bis dokumentarisch („Whores' Glory") schon in allen möglichen Tonlagen im Kino durchgespielt wurde, blieben die Touristinnen bisher unterrepräsentiert. Mit „In den Süden" hatte Laurent Cantet dieses Phänomen zwar angetippt, doch bildete es dort nur den Aufhänger für ein weitgefächertes Themenspektrum. In seinem bitterbösen Drama „Paradies: Liebe", dem Auftakt einer geplanten Trilogie über Frauen auf existenziellen Weltreisen, widmet sich nun Ulrich Seidl dem schwierigen Stoff des weiblichen Sextourismus. Mit seinem bisherigen Doku- („Tierische Liebe") und Spielfilm-Werk („Hundstage", „Import Export") hat der Österreicher deutlich gemacht, dass er bei der Bebilderung seiner Themen bis an die Schmerzgrenze geht und noch viel weiter. Hinschauen auf eigene Gefahr!
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Rolle: Teresa
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Rolle: Munga
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Rolle: Teresas Freundin
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Rolle: Urlaubsbekanntschaft
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Variety
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Slant Magazine
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The Hollywood Reporter
Der erste Teil der Paradies-Trilogie von Ulrich Seidl, das sei vorweggenommen, macht den Wunsch nach mehr, der ja demnächst erfüllt wird. Gezeigt werden reife europäische Da... Mehr lesen
Furchtbar, abstossend, entwuerdigend! Hier wird männliches Sexualverhalten 1:1 auf Frauen übertragen. Ich finde den Film sehr oberflächlich und dumm.
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