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Der Medicus
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300 Wertungen - 32 Kritiken
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32 User-Kritiken

Belladea
Belladea

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1,5enttäuschend
Veröffentlicht am 10.02.14

Vorweg: Ich habe das Buch gelesen, war aber jetzt kein großer Fan davon. Das Buch war teilweise total ausschweifend und langweilig. So ähnlich fand ich die Geisha, und fand deshalb den Film super, der sich nur auf das wesentliche beschränkte. Ich war also voller Vorfreude einen nicht zu ausschweifenden Film über die wichtigsten Tatsachen des Buches sehen zu dürfen, und war auch sehr gespannt über die Umsetzung. Ich hätte aber nie gedacht, dass man sich gar nicht an das Buch hält. Die Art und Weise, wie Rob sein "Liebe" findet, finde ich gar nicht so schlecht- war irgendwie doch romantisch à la Romeo und Julia. Es stimmt zwar, dass Rebecca aufgespritzte Lippen hat, und damit nicht dort wirklich reinpasst und total unnatürlich wirkt. Ich habe es aber als Exotenbonus gewertet und fand ihre Aufmachung auch sehr hübsch. Nichtsdestotrotz ist der Film, auch nur als Film betrachtet, eine Katastrophe. Das liegt aber vor allem daran, dass der Film soooooooooooo amerikanisch und teilweise lieblos ist (und das von einem deutschen Regisseur). Lieblos ist der Film dahingehend, dass Rob als Katholik von heute auf morgen sowohl Gebete als auch Riten der Juden beherrscht *blobb hero born* Er ist ein frecher Besserwisser, der den mächtigsten Mann in Persien (den Schah) in die Schranken weißt *blobb hero born* Er beherrscht "Zauberkräfte" mit denen er den Tod vorhersehen kann *blobb hero born* Er lernt den menschlichen Körper innerhalb von 24 Std. kennen (zum Glück verwest die Leiche nicht) und retten ein ganzes Land + große Liebe (die nebenbei mal geschwängert wird) *blobb hero born* Er versucht sich zu "opfern", als die Juden ins Visier geraten und outet sich als Katholik- ein Lügner, der zugibt gelogen zu haben, wobei dadurch dass er beschnitten ist, den Beweiß erbringt, dass er Jude ist, und damit gerade nicht gelogen hat (zumal er die Bräuche ja kann). Trotzdem glaubt jeder die Geschichte des Robs sofort *blobb Messias born* Er führt dann à la Moses die Juden ins geheiligte Land England, wobei Persien total untergeht #Follow the Messias, and to the rest: just die! Man kann die ganze Zeit so weiter machen. In der Mitte des Films wurde es langweilig, gegen Ende hat man sich sogar fremdgeschämt. Worauf wollte der Film nun seinen Schwerpunkt legen? Auf die Entwicklung des Medicus? Bestimmt nicht. Auf die Liebe? Naaa. Irgendwie wirkte es auf mich, als lege der Schwerpunkt auf das Einläuten einer Neuen Ära- Persien ging unter, Großbritannien wuchs zur Industrie... dann muss ich aber gestehen, dass ich mir viel lieber noch einmal das Buch durchlese.

Lukas S.
Lukas S.

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1,5enttäuschend
Veröffentlicht am 26.12.13

"Der Medicus" - die absolute Enttäuschung des Jahres! Zunächst: ich habe vor kurzem das Buch gelesen und war von Noah Gordons Geschichte über den jungen Rob Cole absolut begeistert und bin aufgrund dessen auch mit strahlenden Augen in die Premiere gerannt! Leider war es eine absolute Enttäuschung!! Warum? 1) Tom Payne spielt äußerst schlecht; versteinertes Gesicht und wirklich unglaubwürdige Emotionen. 2) Totale Buchfledderei, wenn ich das mal so nennen darf! Die Adaptation von Stölzl, hat nichts außer den Namen und die grobe Grundstory mit Noah Gordons Meisterwerk, zu tun! Entscheidenste Ereignisse werden weggelassen oder verstümmelt:SPOILER: Man sieht die Entwicklung vom Waisen zum Bader nicht (wobei ich das aus Zeitgründen noch verstehe!). Die komplette Reise nach Isfahan sieht man nicht, bis auf 2min Wüstenszenen, somit auch die Binnengeschichte mit dem jüdischen Dorf in dem Rob sich zum "richtigen" Juden wandelt auch nicht. Mary Cullen, Robes große Liebe aus dem Roman existiert GARNICHT, stattdessen eine schmolllippige, absolut unüberzeugende Emma Rigby alias Rebecca (??). Die Weise wie Rob in der Madrassa aufgenommen wird, im Buch eine absolut spannende Szene: er bedroht den Madrassa-Mensch und kommt zur Strafe in den Kerker in dem er fast zu Tode kommt! Im Film wird er ohne große Umschweife aufgenommen und ist dann auch sogleich Hakim (<--- ca 300 Seiten im Buch in 2min abgehandelt?). _________________________________Ich könnte noch ewig so weiter machen! Es wurden absolut entscheidende, das Buch ausmachende, Dinge weggelassen oder völlig umgeschrieben (leider in schlecht)! Ich schätze selbst als "NICHT-Roman-Leser" wundert man sich erheblich um die zerpflückte 08/15-ich verliebe mich-dann gibs probleme-dann kommen wir wieder zsm und heiraten-FOKUSIERUNG. Ich bin enttäuscht ! Hoffentlich nimmt sich eine fähige Crew in einigen Jahren diesem Projekt an und ist vielleicht so clever daraus einen 2 teiler zu machen, dann muss man auch nicht alles ändern und verhunzen!

Tebagos
Tebagos

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0,5katastrophal
Veröffentlicht am 07.01.14

Absolute Enttäuschung! Ganz abgesehen vom Namen hat der Film nicht wirklich viel mit dem Buch von Noah Gordon gemein. Mir ist natürlich klar, dass wenn man im Vorfeld ein Buch gelesen hat, über das nun ein Film gedreht wird, man mit ganz anderen Erwartungen ins Kino geht. Erwartungen ,dass die Story und die Bilder die eigenen Vorstellungen noch ergänzen oder zumindest die Geschichte in einer neuen Weise darstellen. Natürlich ist jede filmische Buchadaption auch immer eine freie Interpretation des Regisseurs, doch sollte sie sich meiner Meinung nach, gerade bei einem Historischen Roman an dem groben Verlauf der Handlung orientieren. Selbst wenn man das Buch als Vorlage einmal völlig außer Acht lässt enttäuscht der Film auf ganzer Linie. Wie so oft stinkt der Fisch auch hier vom Kopf her. Was man sich beim Cast gedacht hat kann ich nicht wirklich nachvollziehen. Abgesehen von Stellan Skarsgard und Ben Kingsley die ihre Rollen relativ überzeugend verkörpern enttäuschen mich Tom Payne, Emma Rigby und Elyas M’Barek völlig. Die letzten beiden wirkten für mich den ganzen Film über völlig fehl am Platz, wie aus einer anderen Zeit. (ob die Medici von damals schon Lippen aufspritzten konnten ; Von der schlechten Synchronisation bei Emma Rigby mal ganz abgesehen. Das man so viele filmreife Szenen aus dem Buch einfach weggelassen hat ist da nicht unbedingt förderlich. Spoiler: Was ist mit der Beziehung zwischen Robert und dem Schah? Das Spiel des Schah? Die Elefanten? Die echte Liebesgeschichte? Das Messer und das Schwert das sich der Bader und Robert anfertigen lassen und auf das er sehr lange spart? Roberts Geburt? Sein Versuch als Medicus nach seiner Rückkehr in London Fuß zu fassen ? Die Treffen mit seinem Bruder? Die Qual das Jonglieren zu erlernen? Ich könnte noch ewig so weitermachen. Mir ist klar das die Zeit nicht ausreicht um alles in einem Film zu erzählen. Nur warum hat man dann versucht soviel Zeit mit "falschen Tatsachen" zu füllen, statt Szenen besser auszuschmücken, mit wirklich wichtigen Handlungssträngen, die Noah Gordon garantiert nicht umsonst geschrieben hat und ohne die sein Buch nicht das geworden wäre, was es ist, ein historische Meisterwerk. Der Film wird dem nicht ansatzweise gerecht. Ich hoffe doch, dass sehr bald jemand so schlau ist und eine vernünftige Umsetzung wagt. Und wenn es nur eine mehrteilige Low - Budget Produktion ist. Besser als diese Adaption kann es nur werden.

Dennis S.
Dennis S.

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1,5enttäuschend
Veröffentlicht am 10.02.14

Undurchdacht und mit enttäuschender Besetzung. Auch ein mittelmäßiger Ben Kingsley vermag es nicht, dieser Adaption eines Weltbestsellers einen guten Eindruck zu verleihen. Die Hauptdarsteller harmonieren nicht miteinander, die Zeitsprünge sind riesig und wenig nachvollziehbar und ganz allgemein viel zu wenig am Buch orientiert. Das Mittelalter wird dem Zuschauer zu keinem Zeitpunkt wirklich nahegebracht, zu viele, eigentliche notwendige, Informationen bleiben aus. Eine der miesesten Buchverfilmungen bisher, langweilig und unauthentisch.

Steno L.
Steno L.

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1,5enttäuschend
Veröffentlicht am 26.01.14

..Eigentlich hat Lukas S. schon alles gesagt was es dazu zu sagen gibt. Ich war letzten Samstag im Medicus und ich war genauso wie er enttäuscht.. Ich habe das Buch bestimmt schon 4 mal gelesen und es fesselt mich immer wieder auf s neue. Der Film allerdings (für diejenigen die das Buch nicht gelesen haben bestimmt ein schöner Bunter und unterhaltsamer Samstag Abend Orientfilm).war in meinen Augen eine Katastrophe Die Adaption zum Haare raufen alle Markanten und wichtigen Stellen des Buches sind nicht existent..die hätten den Tom Tykwer dazu verpflichten sollen diesen Film zu machen..der hat aus dem Buch das Parfüm auch sensationelles raus geholt.... Und auch ich hoffe das sich in ein paar Jahren jemand an diesen Soff herantraut und eine richtig gute Adaption zusammen bringt...von mir aus ein 4 Teiler für s bitte ohne die ARD. Schade um Geld für s Kinoticket...

McQ
McQ

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1,0schlecht
Veröffentlicht am 26.01.14

Völlig daneben, so kann man eine derartig großartige Romanvorlage nicht verfilmen. Uninspirierte gelangweilte Schauspieler, von Ben Kingsley einmal abgesehen, haarsträubende Änderungen der literarischen Vorlage, keine Spannung, keine Emotion, dieser Film passt allenfalls ins Vorabendprogramm vor dem "heute-Journal", im Kino hat so ein Schund nichts verloren.

lizzard26
lizzard26

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1,0schlecht
Veröffentlicht am 20.01.14

Leider entsprechen nur der Titel und die grobe Grundstory dem Buch. Lange habe ich auf die Verfilmung gewartet, und war herbe enttäuscht, als ich ich im Kino gesehen habe. Zur Handlung: Hier geht viel am Buch vorbei. Der Weg vom Weisen zum jungen Bader ist sehr kurz abgehandelt. Auch der Weg nach Isfahan – der lange Zeit mit der Karawane durch die Wüste läuft. Hier fehlen wichtige Details, wie zum Beispiel das Erlernen der Sprache für Isfahan. Die rothaarige Mary Cullen, die eigentliche Liebe von Rob aus der Karawane und letztlich auch seine Begleitung nach Isfahan und meiner Meinung nach auch wichtige Rolle - ist hier völlig Dafür wurde eine Lovestory angedichtet und künstlich ausgedehnt, die es im Buch ion der Art überhaupt nicht gibt. Eine spanische kindliche Hollywood-Schönheit, die mit einem Kaufmann vermählt wird – und letztlich am Ende indirekt durch die Freundschaft zwischen Rob und dem Scheich – wie absurd – gerettet wird. Wirklich platt. Der Weg in Ibn Sinas Schule wird völlig falsch dargestellt. Ohne große Hürde schafft es Rob in der Filmdarstellung, einen Platz in der Schule zu bekommen. Wie durch ein Wunder findet ihn Ibn Sina auf der Straße – haha! Im Buch ist der Weg viel beschwerlicher und endet erst einmal im Kerker. Merkwürdig ist auch, dass in Isfahan scheinbar die Menschen Robs Sprache sprechen. Denn hier ist in keinster Weise dargestellt, dass es sich hier um zwei komplett unterschiedliche Kulturen handelt. Fazit: Den Film kann man im Abendprogramm auf den privaten Sendern ausstrahlen – ein Kinobesuch ist meiner Meinung nach raus geschmissenes Geld! Ein viel zu lang gezogener Film mit endloser Lovestory. Schade!

amlug
amlug

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4,0stark
Veröffentlicht am 05.02.14

Zu erst sei kurz gesagt: Ich hab das Buch nicht gelesen (das passiert nicht oft). Aber wenn ich es gelesen hätte, denke ich, würde mir der Film auch nicht so gut gefallen. "Der Medicus" hat mich von vorne bis hinten überrascht. Ich ging von einem guten, bis mittelmäßigen Mittelalter-Streifen, so ein bisschen in "Königreich der Himmel"-Manier aus, bei dem man allerdings große Lücken zum Buch, auch ohne dies zu lesen, bemerken würde. Ich wurde überrascht. Die Story war wesentlich besser und ausgefallener, als ich erwartet hatte, da vor allem viele kleinere Themen, wie Pest, Religion, Stolz und so weiter behandelt wurden. Gut, ich kann nicht leugnen, dass ich mir das ein- oder andere mal denken konnte, dass die Geschichte in der ein- oder anderen Szene stark verkürzt wurde, aber im Gegensatz, zu z.B. City Of Bones hat das nicht wirklich gestört und man konnte getrost darüber hinwegsehen. Positiv an dem ganzen Film ist dabei auch die Schauspieler Leistung. Ich denke, man muss über Ben Kingsley und Stellan Skarsgard nicht mehr viel sagen, da diese beiden den meisten Leuten bekannt sein dürften. Viel mehr muss man da Tom Payne, Emma Rigby und den, in Deutschland relativ unbekannten, Olivier Martinez ins Rampenlicht rücken, da v.a. Payne und Rigby in ihren ersten großen Kinorollen wunderbare Leistungen abliefern und überaus überzeugend spielen (an die Elyas M´Barek Fan-Gemeinde: Auch er spielt wie gewohnt gut, allerdings sollte darauf hingewiesen werden, dass es kein typischer M´Barek-Film ist!) Zu guten Schauspielern und einer mitreißenden Story kommen dann auch noch wunderbare (Landschafts-)Aufnahmen bzw. Kamerafahrten, die vor allem im Kino ganz beeindruckend sind. Und abschließend möchte ich noch sagen, dass die Zeit wie im Fluge vergeht, ich hab mich während der 155 min. kein einziges mal auch nur ansatzweise gelangweilt, im Gegenteil. Fazit: Meines Erachtens nach ein schöner Abschluss eines tollen Kinojahres 2013! Dieser Film wird in meinen Top 50 Lieblingsfilmen einen Platz finden ;- Wertung: 8/10 Punkten: Stark Spaß: 1/3 Punkten Spannung: 3/3 Punkten Action: 2/3 Punkten Gefühl: 2/3 Punkten Filmmusik: 2/3 Punkten

joamu
joamu

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4,0stark
Veröffentlicht am 05.01.14

Zunächst: Nein, ich habe das Buch nicht gelesen. Meine Bewertung gilt also wirklich nur dem Film. Skeptisch ging ich ins Kino, zu viele für's TV mitproduzierte Historienstoffe hatte ich nach wenigen Minuten abgeschaltet. Hier war ich aber außerordentlich überrascht: wunderbare Landschaftsbilder und Stars, die in Hochform sind. Stellan Skarsgård und Ben Kingsley verdienen aus meiner Sicht alle Darstellerpreise, die sie kriegen könnten. Eine zu keiner Zeit langweilige Geschichte, auch wenn natürlich einige Wendungen vorhersehbar sind, ein wirklich nettes Ende - ich habe mich wunderbar unterhalten gefühlt. Meine einzige Irritation kam hinterher: Rebecca, die große Love-Story - gibt's im Buch nicht? !

bolle_la
bolle_la

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1,0schlecht
Veröffentlicht am 03.01.14

Dass der Film sich nur sehr grob am Buch orientiert, soll nicht der Grund für die schlechte Bewertung sein. Dies zu bemerken war dennoch bitter enttäuschend, da es ja nun mal als Verfilmung des gleichnamigen Romans dargestellt wird. Ausgangspunkt könnte eine Zusammenfassung des Romans in drei Sätzen gewesen sein. Der Rest wurde locker flockig frei dazu gedichtet bzw. weggelassen. Wenn dann trotzdem ein toller Film zustande gekommen wäre, wär's ja fein. Ist es aber nicht. Fangen wir mit dem Positiven an. Die meisten Darsteller, allen voran Tom Payne und Ben Kingsley, spielen ihre Rollen gewohnt solide bis stark, Spoiler: die Stadt Isfahan ist beeindruckend. Das war's dann aber schon. Was stört: In den Film wurde unsinnigerweise eine Romanze gedichtet, die vollkommen fehl am Platze ist und vom Wesentlichen ablenkt. Man traut einem Film ohne ein umfassendes "Email für Dich"-Feeling wohl keinen Erfolg zu. Das Problem dabei ist, dass der Plot so mechanisch konstruiert ist, dass zu kaum einem Charakter eine emotionale Beziehung aufgebaut wird - da ist eine solche Liebesgeschichte natürlich doppelt störend. Das Ergebnis ist aber auch, dass einen jegliches (potenzielles) Ableben bzw. Glück und Unglück vollkommen kalt lässt. Dies führt direkt zum nächsten Problem. Der Film ist langatmig. Damit hatte ich nun wirklich nicht gerechnet. Hätte ich das Problem doch eher darin gesehen, die 1000++ Seiten zu kondensieren. Aber man scheint dem Zuschauer wohl keinen Inhalt zuzutrauen. Sehr schade. Und ohne emotionale Bindung kommt halt auch keine Spannung auf, insbesondere da der Film sich auch nie die Zeit nimmt, einen solchen -bogen aufzubauenSpoiler: (als Beispiel sei wie schon in anderer Kritik erwähnt, die Aufnahme in die Schule genannt: "Ich will rein – nein, du kommst nicht rein – zack, doch drin – super, weiter geht's, nächster Punkt"). Spätestens ab dem Zeitpunkt, wo Rob Cole mit jeder Person zu jedem Zeitpunkt problemlos kommunizieren, und in jeder Sprache problemlos lesen kann bzw. sein Lernvorgang überhaupt nicht thematisiert wird, fühlt man sich als Zuschauer komplett für dumm verkauft. Spoiler: Den krönende Abschluss bildet aber Abbinder: Zurück in England, der Bader steht vor leerem Publikum, wundert sich. Ein Junge klärt auf: "Es sind alle im Krankenhaus, wo jeder ein weiches Bett hat und Ihnen der Medicus auf der ... jeden Abend vorspielt" (Fast-O-Ton). Was soll das?? Der Abbinder mit "die sind alle im Krankenhaus, mit Kernspin und allem papapo, eingeflogen von der neuen Helikopter-Staffel" wäre nicht weniger lächerlich. Meine Empfehlung: Lest den Medicus ein zweites oder drittes Mal oder auch einen von Gordons Nachfolgebücher, aber spart Euch diesen Film.

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