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    Die Männer der Emden
    Die Männer der Emden
    Starttermin 31. Januar 2013 (2 Std. 00 Min.)
    Mit Sibel Kekilli, Ken Duken, Felicitas Woll mehr
    Genres Abenteuer, Drama
    Produktionsland Deutschland
    Zum Trailer
    User-Wertung
    3,1 9 Wertungen
    Filmstarts
    1,5
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    Möchte ich sehen

    Inhaltsangabe & Details

    FSK ab 12 freigegeben

    Während des Ersten Weltkriegs sinkt der Marinekreuzer M.S. Emden im Indischen Ozean. Die 50 Mann starke Besatzung kann sich retten unnd muss sich nun auf eine lange und anstrengende Reise begeben: 13.000 Kilometer durch Wasser und Wüste liegen vor ihnen. Angeführt wird die Truppe von Kapitänleutnant Hellmuth von Mücke (Sebastian Blomberg). Mit all seiner Kraft führt er die Männer durch zahlreiche Gefahren, unwegsames Gelände und fremde Länder. Innere Zerrissenheit, Hunger und feindliche Angriffe gehören für die Crew zum Alltag. Die Mannschaft kommt durch die verschiedensten Orte und Landschaften und ist immer wieder auf Unterstützung von Fremden angewiesen. In der Türkei trifft die Truppe auf eine Wissenschaftlerin (Sibel Kekilli), die den Männern vielleicht weiterhelfen kann. Die Heimat Deutschland haben alle als Ziel immer vor Augen.

    Verleiher Kinostar
    Weitere Details
    Produktionsjahr 2012
    Filmtyp Spielfilm
    Wissenswertes -
    Budget 9 000 000 €
    Sprachen Deutsch
    Produktions-Format -
    Farb-Format Farbe
    Tonformat -
    Seitenverhältnis -
    Visa-Nummer -

    Wo kann man diesen Film schauen?

    Auf DVD/Blu-ray
    13.000 Kilometer - Die Männer der Emden
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    Kritik der FILMSTARTS-Redaktion

    1,5
    enttäuschend
    Die Männer der Emden
    Von Tim Slagman
    In Großbritannien oder Spanien, in den Niederlanden oder den USA, würde eine Geschichte wie „Die Männer von Emden" als Blockbuster verfilmt werden, als großes Kinospektakel, als „Event-Movie". In Deutschland dagegen ist der Begriff „Event-Movie" seit langem mit dem Fernsehen verbunden, „Die Männer der Emden", Berengar Pfahls historisches Drama vom langen Heimweg der Besatzung eines legendären Schiffs der kaiserlichen Marine während des Ersten Weltkriegs, ist nun einer jener Zwitter, die sowohl in einer Kinoversion, als auch in einer längeren TV-Fassung präsentiert werden. Ganz abgesehen davon, dass man hierzulande mit Geschichten von Mut, Tapferkeit und Aufrichtigkeit deutscher Soldaten aus gutem Grunde gewisse Probleme hat, liefert Pfahl zumindest mit der Kinofassung einen äußerst unentschlossenen Film ab und wählt stets den stilistischen wie erzählerischen Mittelweg. 1914, im ersten...
    Die ganze Kritik lesen

    Trailer

    Die Männer der Emden Trailer DF 2:09
    Die Männer der Emden Trailer DF
    4 822 Wiedergaben
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    Schauspielerinnen und Schauspieler

    Sibel Kekilli
    Rolle: Salima Bey
    Ken Duken
    Rolle: Karl Overbeck
    Felicitas Woll
    Rolle: Maria von Plettenberg
    Sebastian Blomberg
    Rolle: Hellmuth von Mücke
    Komplette Besetzung und vollständiger Stab

    Bilder

    31 Bilder

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    Kommentare

    • Bernd U.
      Ein großartiger Historienfilm mit einer phantastischen Story, wunderschönen Bildern und einer romantischen Liebesgeschichte. Dazu mit einem Hauptdarsteller, der Til Schweiger verblüffend ähnlich sieht. Die eigentliche Handlung, ein fast unglaubliches Abenteuer, hat sich tatsächlich vor fast hundert Jahren so zugetragen. Die Premiere fand vor einigen Tagen statt in größten Kinosaal Deutschlands, der traditionsreichen Lichtburg in Essen. Das Drehbuch beruht auf einer authentischen Geschichte, die sich vor fast hundert Jahren zugetragen hat. Schade, daß der Film von Feuilleton-Journalisten nahezu aller Zeitungen mit keiner Silbe erwähnt wurde. Die Gründe sind offensichtlich der Political Correctness geschuldet. Denn es gab mal eine Zeit in Deutschland, da kannte jedes Schulkind die Geschichte der Emden. Kurz zur Handlung: Da gerät eine Gruppe blauer Jungs im fernen China mitten in die Katastrophe des Kriegsausbruchs von 1914. Vom Tsingtau aus stechen sie mit ihrem Kreuzer in See, gehen auf eine abenteuerliche Kaperfahrt durch Pazifik und indischen Ozean. Ihr Schiff wird versenkt, es gibt Tote. Eine kleine Gruppe, die zuvor zu einem Kommandounternehmen auf eine Insel abgesetzt wurde, kann nicht mehr auf das Schiff zurück. Sie beschließen, ihr Schicksal in die eigene Hand zu nehmen und sich mit einem gekaperten Schoner quer durch feindliches Seegebiet sich in die deutsche Heimat zurück zu schlagen. Sie landen in der arabischen Küste, bestehen noch einige Abenteuer und treffen nach einer fast einjährigen Odyssee wieder zu Hause ein. Diese phantastische Geschichte gibt eigentlich genug Stoff für einen Streifen in Überlänge. Aber selbst der Untergang der Titanic musste seinerzeit filmisch in eine Liebesgeschichte mit Herzschmerz eingerahmt werden. Anders ist eine solche Story dem Kinopublikum heute nicht mehr zu vermitteln. Ein Vorgänger in diesem Genre, der Film →Das Boot, kam vor über dreißig Jahren noch ohne solches Beiwerk aus. Das Historiendrama um die Emden und ihre Besatzung kommt ohne den heute üblichen Klamauk aus: Weder spritzt das Blut in Fontänen noch fliegen verstümmelte Gliedmaßen durch die Luft. Und auch die Liebesszenen sind dezent. Da bleibt es bei Andeutungen: Es werden keine schwitzend keuchenden Leiber bei der Ausübung des Geschlechtsverkehrs in Szene gesetzt. Die Kameraführung bleibt wohltuend konservativ. Der Regisseur hat ein gutes Händchen für subtil unterschwelliges: So etwa die Szene, wie die Mannschaft mit gesenkten Köpfen dem Untergang Ihres Schoners zusieht. Es wird nirgends ausgesprochen, aber man spürt es: Seeleute glauben an die Seele eines Schiffes, haben ein fast metaphysischen Verhältnis zu dem Planken, die sie schützend über das Meer tragen und vor dem nassen Tod bewahren. Und so erweisen sie dem alten Schoner bei seiner endgültigen Fahrt in die Tiefe die letzte Ehre. Oder die Episode, wo am frischen Grab mitten in der Wüste das Lied vom „Guten Kameraden“ angestimmt wird. Fast unwirklich die Szene, wie der Trupp der Heimkehrer hinter der Reichskriegsflagge auf Kamelrücken durch die endlose Weite der arabischen Wüste der Heimat zusteuert. Aber so war es tatsächlich. Der Patriotismus der damaligen Zeit mag uns heutzutage fremd, nahezu peinlich erscheinen. Vaterlandsliebe war keine eingetrichterte Pflicht, sondern kam aus ehrlich aufrichtigen Herzen. Und so steht man dem Kameraden bei in der Not, einer für alle, alle für einen. Dieses Bewusstsein vor fast einhundert Jahren stellt der Film eindrucksvoll dar ohne pathetisch zu wirken. Für eine heutige Generation, in der sich die Solidarität für die Gemeinschaft auf das Zahlen von Steuern und Sozialabgaben beschränkt, muß das befremdlich, ja fast lächerlich wirken. Vielleicht ein Grund, weshalb sich Filmkritiker mit diesem Werk schwer tun und deshalb lieber gleich die Finger davon lassen. Denn im Gegensatz zum üblichen Genre werden hier deutsche Soldaten weder als hohlköpfige, brutale Nazis noch als tapfere Widerstandskämpfer stilisiert. Sondern als Matrosen der kaiserlichen Marine, die sich einem alten Ehrenkodex verpflichtet fühlen und diesem alles unterordnen. Der Spiegel, jene Hamburger Illustrierte, die sich selbst die moralische Deutungshoheit über die jüngere Deutsche Geschichte anmaßt, hat in ihrer →Online-Ausgabe am einen übellaunig gehässigen Artikel zum Film abgelassen. Die Emden und ihre Mannschaft werden (fälschlich) als Kolonialverbrecher denunziert. Lesenswert sind die →Kommentare kritischer Leser, die sich nicht durch die Polemik ins Bockshorn jagen lassen; sie sprechen für sich. Ein Wermutstropfen in dem ansonsten gelungenen Werk: Jene Szene, wo die Emden-Heimkehrer durch die erfundene Figur des Generals Von Leuchtenburg dekoriert wurden. Diese Episode ist nicht nur frei erfunden, sondern auch unvorstellbar. Nur die Marine war „kaiserlich“, nicht das Heer. Undenkbar, daß ein Heeresoffizier im Kaiserreich die Ordensverleihung an Seesoldaten vorgenommen hätte. Zudem ist die Rolle des Armeegenerals mit →Peter Sodann, bekannt als Leipziger Fernseh-Kommissar, völlig fehlbesetzt. Wie sehr dem Kaiser seine Emden-Fahrer am Herzen lagen offenbart der Umstand, daß diese sämtlich geadelt wurden: Alle erhielten das erbliche Recht, Emden in Ergänzung zu ihrem Nachnamen zu führen. Schade, daß diese Episode im Nachspann des Films keiner Erwähnung findet. Denn noch heute existiert die „Emden-Familie“ derjenigen, die diesen Namenszusatz tragen: http://www.emdenfamilie.de/wir... Fazit: Ein sehr sehenswerter Film, ein großartiges Kinoerlebnis.
    • Gerhard G.
      Fehler in der Zusammenfassung: Der Film spielt im ERSTEN Weltkrieg, nicht im Zweiten! Mannomann...
    • Slady XY
      ich war eben in der sneak-preview des filmes...und ich muss sagen, dass es einer der langweiligsten filme ist, die ich jemals im kino gesehen habe. welch zeitverschwendung!
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